Ein Roboterarm, der nur mit den Gedanken einer querschnittsgelähmten Frau gesteuert wird - um dies zu erreichen, vernetzten Prof. Patrick van der Smagt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Prof. John P. Donoghue von der amerikanischen Brown University Erkenntnisse ihrer beiden Forschungsgebiete Robotik und Neurowissenschaft. Für diese interdisziplinäre Zusammenarbeit zeichneten die Helmholtz-Gemeinschaft und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft die beiden Forscher am 20. September 2012 mit dem Erwin-Schrödinger-Preis aus.
Der europäische Wettersatellit des Typs MetOp-B ist am 17. September 2012 um 18.28 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit an Bord einer Soyuz-Rakete vom russischen Kosmodrom in Baikonur (Kasachstan) gestartet. MetOp-A, -B und -C sind drei baugleiche Satelliten. Ihre zwölf Instrumente liefern meteorologische Daten, um ein dreidimensionales meteorologisches Bild unserer Erde zu erstellen und somit zu einer Verbesserung der Wettervorhersagen beitragen.
Vom 11. bis 16. September 2012 präsentierte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) auf der ILA Berlin Air Show 2012 Luft- und Raumfahrt von morgen. Den schätzungsweise 230.000 Besuchern der ILA zeigte das DLR als größter institutioneller Aussteller auf über 600 Quadratmetern insgesamt 80 Exponate in zwei getrennten Ausstellungsbereichen in der Raumfahrthalle (Halle 4). Auch spektakuläre Fluggeräte der Forschungsflotte konnten auf dem Freigelände besichtigt werden.
Menschen können Schwerelosigkeit auf der Internationalen Raumstation ISS erleben - dann müssen sie aber Astronaut sein. Ein Parabelflug des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ermöglicht Wissenschaftlern an Bord eines umgebauten Airbus, Experimente unter Schwerelosigkeitsbedingungen durchzuführen. Zum Abschluss der 20. DLR-Parabelflugkampagne macht der A300 ZERO-G vom 14. bis 16. September 2012 Station auf der ILA Berlin Air Show und öffnet seine Türen auch für Besucher.
Roboter sind hochtechnisierte "Arbeiter", die auf der Erde und im All vielseitige Aufgaben übernehmen. Weltraum-Roboter müssen dabei den besonderen Bedingungen von Vakuum, extremen Temperaturen oder Weltraumstrahlung gewachsen sein.
Ein Service-Satellit fängt einen unkontrollierbaren Satelliten im All ein, repariert oder betankt ihn und kümmert sich am Missionsende darum, dass der defekte Satellit kontrolliert entsorgt wird. Was sich nach Science Fiction anhört, ist der Wirklichkeit nun ein Stück näher.
Polen ist das offizielle Partnerland der ILA Berlin Air Show 2012. Polen steht zudem kurz davor, 20. Mitgliedsland der Europäischen Weltraumorganisation ESA zu werden. Vor diesem Hintergrund haben Deutschland und sein östliches Nachbarland ebenfalls am 12. September 2012 auf der ILA den Grundstein für eine Kooperation in der Raumfahrt gelegt.
Die beiden Kameraaugen von Mondrover Asimov blicken bedächtig von links nach rechts. Links liegt ein Stein, rechts scheint alles machbar zu sein. Auf dem Bildschirm ist die Umgebung nun farbig markiert - rot für den gefährlichen Bereich, grün für die Strecke, die am ungefährlichsten zum Ziel führt.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat sich erneut als Entwickler von Spitzentechnologie erwiesen: Das Projekt "Radaraugen im All - revolutionäre Technik für Erde und Umwelt" ist für den Deutschen Zukunftspreis nominiert. Insgesamt vier Nominierungen gab die Jury am 12. September 2012 auf der Pressekonferenz im Deutschen Museum München bekannt. Der Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation wird jährlich vergeben - an Forscher und Entwickler, deren Erfindungen zu anwendungsorientierten und damit marktfähigen Produkten führen. Die prestigeträchtige Auszeichnung ist mit 250.000 Euro dotiert und wird von Bundespräsident Joachim Gauck Ende November in Berlin verliehen.
Der Hadley-Krater auf dem Mars wurde im Laufe seiner Geschichte gleich mehrmals von großen Asteroiden getroffen. Die so entstandenen Krater im Krater ermöglichen einen über zwei Kilometer tiefen Einblick in die Marskruste.
Vom imposanten Oberstufentriebwerk Vinci bis zur kleinen, aber wichtigen Platine MOSFET für den Flug zum Asteroiden 1993 JU3 - das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigt auf seinem Messestand vom 11. bis 16. September neue Entwicklungen in der Raumfahrt bei der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA 2012.
Studierende deutscher Hochschulen können ab sofort wieder beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Vorschläge für Experimente einreichen, die entweder auf einem BEXUS-Ballon im Herbst 2013 oder einer REXUS-Rakete im Frühjahr 2014 durchgeführt werden sollen.
Ein riesiges Einschlagsbecken am Südpol. Tiefe Furchen um den Äquator. Dunkles Material an den Kratern, das die Planetenforscher ins Rätseln bringt. Und ein Berg, der mehr als doppelt so hoch wie der Mount Everest ist. Der Asteroid Vesta, den die Raumsonde Dawn seit Juli 2011 mit einem deutschen Kamerasystem an Bord umkreiste, hat die Wissenschaftler ins Staunen gebracht.
Satelliten mit elektrischen Antrieben, ein "Maulwurf" für den Mars-Untergrund, ein robotisches Mobil, das sich wie eine Krabbe seitwärts bewegt, eine Prise Mondstaub und ein medizinisches Mitmachexperiment, das die Probanden am eigenen Körper erfahren lässt, auf welche Bedingungen sich Herz und Kreislauf in Schwerelosigkeit einstellen müssen: Mit diesen und 23 weiteren Raumfahrt-Themen präsentiert sich das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) vom 11. bis 16. September im "Space Pavilion" der internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA-Berlin-Air-Sow 2012.
Die NASA hat eine weitere Landemission für den Mars beschlossen: Die Mission InSight soll 2016 zum Mars fliegen und mit geophysikalischen Experimenten einen Blick in sein Inneres werfen. Mit dabei ist ein vom DLR entwickeltes Experiment, das mehrere Meter tief in den Marsboden eindringen wird, um dort Wärmefluss-Messungen vorzunehmen und die thermo-mechanischen Eigenschaften des Marsbodens zu erforschen.
Wie die Luft- und Raumfahrt von morgen aussieht, zeigt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) vom 11. bis 16. September 2012 auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA in Berlin. Das DLR ist der größte institutionelle Aussteller der ILA und präsentiert sich in der „Space & Aeronautic World“ (Halle 4) auf einem über 600 Quadratmeter großen Stand.
Sieben Minuten werden am 6. August 2012 darüber entscheiden, ob die Mission Mars Science Laboratory (MSL) erfolgreich sein wird. Dann soll der 900 Kilogramm schwere Rover "Curiosity" in seiner Eindringkapsel 125 Kilometer über der Marsoberfläche abgebremst und anschließend an einem so genannten "Skycrane", einem Himmelskran, sicher auf dem Roten Planeten aufsetzen. Für die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Christian-Albrechts-Universität Kiel hingegen sind die ersten Erfolge schon jetzt sichtbar: Sie haben bereits während des Flugs zum Mars mit dem Strahlungsmessgerät RAD (Radiation Assessment Detector) die Strahlung im Weltraum gemessen. Nach der Landung des Rovers werden mit RAD dann zum ersten Mal Strahlungswerte direkt auf dem Mars selbst gemessen. "Mit den Ergebnissen können wir dann berechnen, wie sich zum Beispiel zukünftige Marsastronauten vor der Strahlung schützen müssen", erläutert DLR-Wissenschaftler Dr. Günther Reitz.
Am 2. August 2012 um 22.54 Uhr mitteleuropäischer Zeit ist zum 50. Mal in Folge eine Ariane 5 erfolgreich gestartet. Der europäische Schwerlast-Träger hatte zwei Kommunikationssatelliten - INTELSAT 20 und HYLAS 2 - an Bord. Die Trägerrakete ist seit 1996 im Einsatz und speziell darauf ausgelegt, schwere Nutzlasten bis zu zehn Tonnen Gewicht in ihre Erdumlaufbahn zu transportieren. Insgesamt beteiligten sich zwölf Länder an der Entwicklung. Die deutsche Industrie hat heute einen Anteil von fast 20 Prozent am Bau der Ariane 5. "Deutschland ist ein unverzichtbarer Partner im Ariane-Programm der europäischen Raumfahrtorganisation ESA“, sagt Denis Regenbrecht vom Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).
Neue Bilder der Marskamera zeigen, dass einst beträchtliche Wassermassen aus südlicher Richtung über das Ladon-Tal in ein altes, großes Einschlagsbecken geflossen sind.
Das Bodensegment für GMES nimmt Gestalt an: Das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird europäisches Datenzentrum für die GMES-Satelliten Sentinel-1 und Sentinel-3.