Raumfahrt

News-Archiv Raumfahrt

  • <<
  • Seite 5 von 32
  • >>
  • loading with js...

Alle Jahrgänge

Handover: Galileo Kontrollzentrum übernimmt Steuerung der Satelliten 9 und 10

22. September 2015

Das Galileo Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen hat die Steuerung der beiden jüngsten Galileo-Satelliten übernommen. Mit insgesamt zehn Satelliten steuern die DLR Gesellschaft für Raumfahrtanwendungen (GfR) mbH nun ein Drittel der im Aufbau befindlichen Galileo-Konstellation. Während der ersten zehn Tage nach dem Start wurden "Alba" und "Oriana" vom europäischen Raumfahrt-Kontrollzentrum der ESA (ESOC) in Darmstadt aus gesteuert. Am Wochenende vom 19. bis 20. September 2015 erfolgte ihre planmäßige Übergabe: Mit dem sogenannten "Command and Control Handover" ist nun das Galileo Kontrollzentrum für den weiteren Betrieb der Satelliten verantwortlich. "Bei jedem Handover ist im Kontrollraum diese besondere Stimmung zu spüren – ein gespanntes Erwarten und die Freude, dass ein neues Familienmitglied der Galileo Konstellation beitritt", so Galileo Projektmanager Veit Lechner von der DLR GfR mbH.

Mehr als 60.000 Besucher beim Tag der Luft- und Raumfahrt des DLR

20. September 2015

Gut 60.000 Gäste besuchten am 20. September 2015 zum "Tag der Luft- und Raumfahrt" das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln-Porz. An diesem Tag zeigten das DLR und die Europäische Weltraumorganisation ESA gemeinsam mit ihren Partnern aktuelle Forschungsprojekte und Missionen aus Luft- und Raumfahrt, Energie und Verkehr sowie Sicherheit.

Raumfahrt, Produktionstechnologie und neue Werkstoffe

16. September 2015

Unter dem Motto "Raumfahrt, Produktionstechnologie und neue Werkstoffe" haben das Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das nordrhein-westfälische Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung am 16. September 2015 zur branchenübergreifenden INNOspace-Fachtagung in die Ruhr-Universität Bochum eingeladen.

Schüler starten selbstgebaute Mini-Satelliten

16. September 2015

Der zweite deutsche CanSat-Wettbewerb findet vom 5. bis 9. Oktober 2015 in Bremen und Rotenburg statt. Nachdem zehn Teams durch die Jury ausgewählt wurden, entwickelten 69 Schülerinnen und Schüler aus fünf Bundesländern sieben Monate lang ihre Miniatursatelliten. Die Teams erhalten nun die Möglichkeit diese sogenannten CanSats, in Größe und Form ähnlich einer Getränkedose, in den Himmel zu schießen.

Astronaut Andreas Mogensen zurück aus dem All - Erster Gesundheitscheck im DLR

12. September 2015

Nachdem der dänische ESA-Astronaut Andreas Mogensen am 12. September 2015 nach einer zehntägigen Mission zur Internationalen Raumstation ISS um 2.51 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) wieder sicher auf der Erde landete, ist er nun auf dem Weg zu seiner neuen "Zwischenheimat": Seine erste Nacht wird er in der Forschungseinrichtung :envihab des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) verbringen. Dort werden die ersten medizinischen und wissenschaftlichen Untersuchungen unmittelbar nach seiner Rückkehr aus dem All von den DLR-Medizinern durchgeführt. Nach dem deutschen Astronauten Alexander Gerst ist er somit der zweite Astronaut, der diesen "Gesundheitscheck" in Deutschland im DLR erhält.

Baustoffe für den Mond und "Oben" und "Unten" in der Schwerelosigkeit

11. September 2015

Seit dem 5. Mai 2015 ist - als Nachfolger des A300 ZERO-G - der neue Airbus A310 ZERO-G als europaweit einziges Parabelflugzeug für schwerelose Forschung im Einsatz. Am 11. September ging um 12.25 Uhr mit einer sanften Landung auf dem Flughafen Bordeaux-Mérignac die erste reine DLR-Parabelflugkampagne mit dem neuen Spezialflugzeug der französischen Firma Novespace erfolgreich zu Ende.

Eine runde Sache: Galileo-Flotte wächst auf zehn Satelliten an

11. September 2015

Europa lag noch in tiefem Schlaf, als am 11. September 2015 um 4.08 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (23.08 Uhr Ortszeit) die beiden neuen Mitglieder der Galileo-Familie, "Alba" und "Oriana", ins Weltall gestartet sind. Eine russische Sojus-Rakete transportierte die beiden je 715 Kilogramm schweren Satelliten des europäischen Satellitennavigationssystems vom Raumfahrtzentrum Kourou in Französisch-Guyana in ihren Zielorbit in rund 23.200 Kilometern Höhe.

Sommer in der Südhemisphäre des Mars

10. September 2015

Die Hauptaufgabe der DLR-Stereokamera HRSC an Bord der ESA-Raumsonde Mars Express ist es eigentlich, möglichst hochauflösende Bilddaten für die Kartierung des Mars zu gewinnen. Dazu nimmt sie mit dem senkrecht auf die Oberfläche gerichteten optischen System die Marsoberfläche auf. Hierbei entstehen Bildstreifen, die etwa 200 bis 500 Kilometern breit und mehrere hundert bis über tausend Kilometer lang sind. Gelegentlich wird die HRSC allerdings zur Kalibration der neun Kanäle der Kamera in Richtung des Horizonts ausgerichtet, sodass ein viel größerer Teil des Planeten ins Blickfeld gerät. Bei solch einer Kalibration entstand diese spektakuläre Echtfarbenaufnahme des Südpols und der südlichen Hemisphäre bis nahe an den Marsäquator.

Krater Occator

Ceres: Kraterwände steiler als die Eiger-Nordwand

9. September 2015

Die Eiger-Nordwand in den Berner Alpen ist schon eine Legende: Die 1800 Meter steile Bergwand gilt bei Bergsteigern als schwierig und herausfordernd. 326 Millionen Kilometer entfernt von der Erde findet aber auch die Eiger-Nordwand auf dem Zwergplaneten Ceres Konkurrenz - dort ragt der Rand des Kraters Occator an manchen Stellen fast 2000 Meter steil in die Höhe. "An manchen Stellen ist der Kraterrand fast senkrecht, an anderen Stellen ist sehr viel Material ins Innere des Kraters nachgerutscht", sagt Planetenforscher Prof. Ralf Jaumann vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). "Und diese Extremen befinden sich unmittelbar nebeneinander." Dies zeigen neue Aufnahmen der Kamera an Bord der Dawn-Sonde. Warum Occators Kraterrand mal stabil und mal sehr unstabil ist, können sich die Wissenschaftler noch nicht erklären.

Merkur

Merkur dreht sich schneller als erwartet

9. September 2015

Neun Sekunden sind nicht viel. Wer zu einer Verabredung etwa neun Sekunden zu spät kommt, ist sozusagen pünktlich. Geht es aber um die Rotation eines Planeten um die eigene Achse, sind neun Sekunden nicht unerheblich. Auf dem Merkur bedeutet dies: Einen Punkt auf seinem Äquator würde man nach vier Jahren nicht wieder dort finden, wo man ihn vermutet, sondern um 700 Meter verschoben. Durch präzise Höhenmessungen des Laser-Altimeters MLA an Bord der NASA-Raumsonde MESSENGER und Vergleich der Laserdaten mit Geländemodellen, die aus den Kameradaten der Raumsonde gewonnen wurden, haben Wissenschaftler unter Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) festgestellt, dass sich der Merkur im Durchschnitt etwa neun Sekunden schneller um die eigene Achse dreht als erwartet.

Auf dem Weg nach Kourou – LISA Pathfinder verlässt Europa

1. September 2015

Die Raumsonde LISA Pathfinder ist nun bereit, ihre Reise von Europa zum Startplatz am europäischen Weltraumbahnhof in Kourou in Französisch-Guayana anzutreten. Nach dem Überprüfen der Startbereitschaft – dem sogenannten „Flight Acceptance Review“ – am 3. September 2015 wird der Transportcontainer bei der Firma IABG in Ottobrunn bei München geschlossen und die Sonde anschließend nach Südamerika transportiert. Dort wird sie dann auf die europäische Vega-Rakete montiert, mit der sie voraussichtlich Ende November mit dem sechsten Start dieses Trägers zu ihrer lang geplanten Technologie-Demonstrationsmission abheben wird. Der umfangreiche deutsche Beitrag vor allem zur Nutzlast der Mission wird wesentlich vom Raumfahrtmanagement im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gefördert.

Zentrifuge

Tag der Luft- und Raumfahrt: Schwebende Metalle und drehende Zentrifuge

1. September 2015

Kontrollräume, aus denen Kometenlander gesteuert werden, oder Forschungsanlagen wie das :envihab sind der wissenschaftlichen Arbeit des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) vorbehalten – und nur selten können die Türen für die breite Öffentlichkeit geöffnet werden. Am 20. September 2015, am Tag der Luft- und Raumfahrt, hingegen besteht in Köln diese Möglichkeit von 10 bis 18 Uhr. Wissenschaftler des DLR erläutern dann, an welchen Themen sie forschen und wie ihre tägliche Arbeit aussieht. Für Raumfahrt-Fans gibt es ein großes Angebot.

Um die Auswirkungen der Schwerelosigkeit auf den menschlichen Körper zu simulieren, liegen die Probanden zum Kopf hin um sechs Grad geneigt.

Irdische Astronauten in Schräglage

27. August 2015

Für die nächsten Wochen ist die Forschungseinrichtung :envihab des Deutschen Zentrums für Luft-und Raumfahrt (DLR) das Zuhause von zwölf kerngesunden Männern zwischen 20 und 45 Jahren. Die Zwölf sind Probanden einer Langzeit-Bettruhestudie - und werden deshalb nach zweiwöchigen Ausgangsuntersuchungen und -messungen anschließend für zwei Monate im Bett liegen. Dabei wird ihr Bett zum Kopf hin um sechs Grad nach unten geneigt sein, damit sich ihre Körperflüssigkeiten in Richtung Oberkörper verschieben; ihre Knochen und Muskeln der unteren Körperhälfte werden sich durch die Bewegungslosigkeit abbauen.

Raumfahrt bereichert unseren Alltag – das DLR beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung

27. August 2015

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beteiligt sich am Tag der offenen Tür der Bundesregierung. Am 29. und 30. August 2015 erfahren die Besucher im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Berlin, wie Innovationen aus der Raumfahrt den Weg in unseren Alltag gefunden haben. Die Ausstellung INNOspaceEXPO "ALL.TÄGLICH!" ist im Vestibül des Hauses A im Ministerium in der Scharnhorststraße zu finden. Im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) können sich die Besucher am DLR-Stand über das zukünftige Satellitennavigationssystem Galileo informieren.

Ceres: Ungewöhnliche Hangrutschungen und instabile Kraterwände

25. August 2015

Je dichter die Dawn-Raumsonde mit ihrer Kamera an Bord über dem Zwergplaneten Ceres fliegt, desto rätselhafter - und somit spannender - scheint der Himmelskörper. "Einiges, was wir sehen, haben wir so noch nirgendwo sonst im Sonnensystem entdeckt", sagt Prof. Ralf Jaumann vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). "Außer auf der Erde - da gibt es ja fast alles." Mittlerweile blickt Dawn aus nur noch 1470 Kilometern Entfernung auf die Oberfläche von Ceres hinunter. Die ersten Bilder aus dem so genannten HAMO-Orbit (High Altitude Mapping Orbit) zeigen eine "Pyramide" mit ungewöhnlichen Hangrutschungen, instabile Kraterwände und Gebirgsketten. "Über vieles können wir derzeit nur spekulieren." Woher die hellen Streifen entlang des pyramidenförmigen Bergs stammen oder auch ob der Boden des Zwergplaneten aus unterschiedlichem Material besteht, sind Fragen, auf die die Planetenforscher noch Antworten suchen.

Das DLR auf der MAKS 2015 in Moskau

25. August 2015

Vom 25. bis 30. August 2015 findet der Moskauer Aerosalon MAKS 2015 in Schukowski bei Moskau statt. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) präsentiert sich zum sechsten Mal bei der alle zwei Jahre erfolgenden nationalen Luft- und Raumfahrtausstellung Russlands. Auf rund einhundert Quadratmetern zeigt das DLR Konzepte und Technologien für die Raumfahrt und Luftfahrt von Morgen. Schwerpunkt der Präsentation ist die DLR-Satellitentechnologie.

Oleg Kononenko

Kontur-2: Robotersteuerung aus der Schwerelosigkeit

19. August 2015

Es liegen zwar nur rund 400 Kilometer zwischen dem Kontur-2-Joystick und dem Roboter ROKVISS im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), und doch ist die Fernsteuerung am 18. August 2015 etwas Besonderes: Kosmonaut Oleg Kononenko fliegt nämlich an Bord der Internationalen Raumstation ISS mit 28.000 Kilometern in der Stunde über die Erde hinweg und steuert den Roboter am Boden aus der Schwerelosigkeit. Dabei bleibt die Verbindung zwischen Himmel und Erde nicht einseitig: Roboter ROKVISS (Robotik-Komponenten-Verifikation auf der ISS) meldet über den Joystick zurück, welche Kontaktkräfte am Boden auftreten. Um 16.37 Uhr mitteleuropäischer Zeit (ISS-Orbit 3775) bewegt sich zum ersten Mal der Metallfinger des Roboterarms - ferngesteuert aus dem All. "In dem Augenblick hat auch Oleg Kononenko nicht nur über eine Kamera gesehen, sondern auch über den Joystick genau gespürt, was in unserem Labor mit dem Roboter geschieht", sagt Dr. Jordi Artigas vom DLR-Institut für Robotik und Mechatronik. Im Herbst 2015 soll mit dieser Technologie auch der erste "Tele-Handshake" zwischen ISS und Erde durchgeführt werden: Dann soll der humanoide DLR-Roboter Space-Justin ferngesteuert aus dem All jemandem auf der Erde die Hand schütteln - und das auch mit Kraftrückkopplung.

Churyumov%2dGerasimenko

Komet Churyumov-Gerasimenko unterwegs zum sonnennächsten Punkt

11. August 2015

Schon seit Wochen wird Komet Churyumov-Gerasimenko aktiver und schleudert Gas und Staub ins All - doch den tatsächlich sonnennächsten Punkt auf seiner Bahn, das Perihel, erreicht er am 13. August 2015 exakt um 4.03 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Anschließend wird er 6,5 Jahre benötigen, bis er auf seiner nächsten Runde um die Sonne erneut dort ankommt. "Aber selbst wenn der Komet der Sonne am nächsten ist, hat er noch einen Abstand von über 185 Millionen Kilometer zu ihr, befindet sich also zwischen den Bahnen von Erde und Mars", erläutert Kometenforscher Dr. Ekkehard Kührt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Die Erde ist beispielsweise nur rund 150 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt. Trotzdem wird es auf dem Kometen wegen der fehlenden Atmosphäre heißer werden als auf der Erde: "Die maximale Temperatur von Churyumov-Gerasimenko, die jahreszeitlich bedingt zurzeit in den südlichen Breiten auftritt, wird bei rund 80 Grad Celsius liegen." Da bringt es die Erde im amerikanischen Death Valley auf einen Hitzerekord von gerade einmal 56,7 Grad Celsius. Und auch wenn Churyumov-Gerasimenko kräftig an Masse verliert - die Gezeitenkräfte der Sonne sind in dieser Entfernung viel zu schwach, als dass es den Kometen zerreißen würde, wie es schon oft bei anderen Kometen in unmittelbarer Nähe zur Sonne oder zu Jupiter passiert ist.

1. August 2015: Das Feuerband hat eine Größe von ca. 9 km x 1 km, die Strahlungsenergie des Feuers beträgt fast 400 Megawatt.

TET-1-Satellit entdeckt Feuer in Oregon

11. August 2015

Innerhalb weniger Stunden konnte der Kleinsatellit TET-1 die Entwicklung eines großen Brandherds im Süden von Oregon beobachten. Mit der präzisen Detektion von Großbränden leistet der Satellit des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) einen entscheidenden Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz.

Foto des Meteoriten von der Sternwarte Welzheim

Meteoritenfall: Feuerkugel ging ins Netz

10. August 2015

Die Erde ist einem ständigen Bombardement von kleinen und großen kosmischen Körpern, den sogenannten "Meteoroiden", ausgesetzt. Pro Jahr regnen tausende Tonnen dieser Materie aus dem Weltall auf die Erdatmosphäre herab. Nur sehr selten kommt es vor, dass ein außerirdischer Festkörper als sogenannter "Meteorit" den Boden erreicht, der zuvor als leuchtende Feuerkugel seine Bahn über den Himmel zieht. Die meiste Substanz dieser Körper geht durch Abrieb infolge der hohen Geschwindigkeit in der Hochatmosphäre verloren.

 
  • <<
  • Seite 5 von 32
  • >>