Raumfahrt

News-Archiv Raumfahrt

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Alle Jahrgänge

Alexander Gerst

"Aktion 42": Weltraumforschung mit Zahnseide und Senf

10. Juni 2013

Senf, Taschenlampe, Zahnseide, Wattestäbchen. Auf der Erde ist so etwas alltäglich, im Weltall kann daraus allerdings ein spannendes Experiment in der Schwerelosigkeit werden. Der Experimentator steht schon fest: Der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst wird im Mai 2014 zur Internationalen Raumstation ISS fliegen und mit vielen Experimenten schwebend forschen. Ab sofort wird nach der zündenden Idee gesucht, welches Experiment man aus solchen alltäglichen Dingen entwickeln könnte. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die europäische Weltraumorganisation ESA rufen gemeinsam mit der Stiftung Jugend forscht e.V. bundesweit Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren auf, sich mit ihrem Vorschlag am Ideenwettbewerb "Aktion 42" zu beteiligen.

On%2dboard Kamera: ATV%2dRaumfrachter "Albert Einstein", Ariane 5ES

Premiere gelungen: Sterex-Video zeigt Raumtransporter ATV-4 im All

6. Juni 2013

Beim Start des vierten ESA-Raumfrachters ATV „Albert Einstein“ am 5. Juni 2013 um 23.52 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) war ein besonderer Passagier an Bord: Das vom DLR Raumfahrtmanagement und der europäischen Raumfahrtagentur ESA geförderte Sterex-Experiment.

Die Kasei Valles, das Ergebnis gigantischer Fluten auf dem Mars

6. Juni 2013

Mehrere gigantische Flutereignisse formten das beeindruckende Talsystem der Kasei Valles auf dem Mars, das auf einem neuen Mosaik aus Bildern der vom DLR betriebenen HRSC-Kamera auf ESA's Mars Express zu sehen ist.

ATV: "Albert Einstein" ist auf dem Weg zur ISS

6. Juni 2013

Acht Tage nach dem Start der "Volare-Mission" mit dem ESA-Astronauten Luca Parmitano hat die europäische Weltraumagentur ihr viertes ATV-Versorgungsraumschiff auf den Weg zur Internationalen Raumstation gebracht: Um 23.52 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ, 18.58 Uhr Ortszeit) ist ATV-4 "Albert Einstein" am 5. Juni 2013 an Bord einer Ariane 5ES-Trägerrakete vom ESA-Weltraumbahnhof in Französisch-Guyana zur ISS gestartet.

Passau

Satellitenbilder von Flutgebieten in Deutschland

4. Juni 2013

Das Kartenmaterial des Zentrums für Satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigt das Ausmaß der Flutkatastrophe deutlich: In Passau stehen ganze Stadtviertel am Zusammenfluss von Inn und Donau unter Wasser, im Gebiet um Elxleben nördlich von Erfurt sind ganze Flächen überflutet. Die Informationen, die die Einsatzkräfte in den deutschen Hochwassergebieten unterstützen, erhält das ZKI aus aktuellen Aufnahmen des deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X.

DLR%2dWebspecial zu 10 Jahren HRSC%2dKamera an Bord von Mars Express

DLR-Webspecial: 10 Jahre HRSC-Kamera an Bord von Mars Express

31. Mai 2013

10 Jahre Mars Express - Anlass genug für ein ganz besonderes Feature: Das DLR-Webspecial zum Jubiläum der Mission nimmt Sie mit auf eine Reise zu unserem Nachbarplaneten. Sehen Sie atemberaubend schöne Bilder von seiner Oberfläche, erfahren Sie mehr über seine Klimageschichte, Monde und über die Geschichte seiner Erforschung.

Mars

Im Mars Express um den Roten Planeten

31. Mai 2013

Gräben, verzweigte Täler, Lavaflüsse oder auch den höchsten Berg im Universum - auf den Bildern der deutschen Stereokamera, die mit der europäischen Sonde Mars Express um den Roten Planeten fliegt, ist die Topographie des Mars so plastisch, dass man durch sie hindurchspazieren könnte. "Zum ersten Mal konnten wir den Mars räumlich - dreidimensional - sehen", sagt Prof.. Ralf Jaumann, Projektleiter für die Mission im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Das war vor mittlerweile zehn Jahren. Am 2. Juni 2003 startete die Sonde mit der Kamera an Bord ins All, seitdem hat sie den Mars fast 12.000 Mal umkreist und den Wissenschaftlern ungewöhnliche Blicke auf den Planeten ermöglicht. Nach und nach entsteht so ein Bild des Mars in 3D - und die Planetenforscher lernen Neues und Überraschendes über KIima und Entwicklung des Roten Planeten.

Curiosity

Strahlungsmessungen auf der Reise zum Mars

30. Mai 2013

Noch während die Raumsonde mit dem Marsrover Curiosity an Bord zum Mars flog, war ein Instrument bereits in Betrieb: das Strahlungsmessgerät RAD (Radiation Assessment Detector). "Zum ersten Mal konnte damit die Strahlung im Inneren einer Raumsonde im interplanetaren Raum zwischen Erde und Mars gemessen werden", sagt Dr. Günther Reitz, Wissenschaftler am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Die Ergebnisse dieser Messung veröffentlicht das Instrument-Team nun in der Fachzeitschrift "Science". "Bisher hatten wir nur Modellrechnungen, nun haben wir echte Daten, welcher Strahlungsdosis ein Astronaut bei seiner Reise zum Mars ausgesetzt wäre."

Baikonur

Mission "Volare" beginnt

28. Mai 2013

Seine Muskeln sind für die Wissenschaftler von Interesse, seine innere Uhr und auch die Strahlendosis, der er bei seiner Arbeit im Forschungslabor Columbus ausgesetzt sein wird - um 22.31 Uhr (MESZ, mitteleuropäischer Sommerzeit) startet der europäische Astronaut Luca Parmitano am 28. Mai 2013 vom Weltraumbahnhof Baikonur zur Internationalen Raumstation ISS. Für die Wissenschaftler fliegt damit sowohl ein Untersuchungsobjekt als auch ein Experimentbetreuer ins All, der ihnen wichtige Daten liefern soll. 14 Experimente werden dabei vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und dem DLR-Raumfahrtmanagement betreut und gefördert. Den Kontakt zur Erde wird Parmitano während seiner Arbeit vor allem zum Columbus-Kontrollraum beim DLR in Oberpfaffenhofen halten.

"Ein gewisses Maß an Stress ist notwendig"

27. Mai 2013

Am 28. Mai 2013 beginnt für den europäischen Astronauten Luca Parmitano seine Mission "Volare" mit dem Start vom russischen Weltraumbahnhof in Baikonur. Für sechs Monate ist die Internationale Raumstation ISS dann sein Arbeitsplatz und sein Zuhause. Die 14 deutschen Experimente, die er in dieser Zeit betreut, werden dabei entweder vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) durchgeführt oder über das DLR-Raumfahrtmanagement gefördert. Im Interview berichtet Luca Parmitano von den Herausforderungen, die er in seinem Beruf sucht - und genießt.

Omegahab: Mini-Ökosystem wieder zurück auf der Erde

22. Mai 2013

Nach 30 Tagen im All ist am 19. Mai 2013 um 9:12 Uhr Ortszeit (12:12 Uhr MESZ) die unbemannte russische BION-M1-Rückkehrkapsel mitten in einem Sonnenblumenfeld in Südrussland gelandet. Damit ging für die deutschen Wissenschaftler das vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) geförderte Mini-Ökosystem-Projekt "Omegahab" mit einem lachenden und einem weinenden Auge zu Ende: Noch nie haben Tiere eine längere Zeitspanne alleine in einem höheren Orbit verbracht. Doch in 575 Kilometern Höhe gab es allerdings auch Verluste: Einige Bewohner des Mini-Aquariums haben die Weltraum-Reise leider nicht überlebt.

Die Region Sulci Gordii

Erdrutsche und Lavaströme am Olympus Mons

17. Mai 2013

Gewaltige Erdrutsche, Lavaströme und tektonische Kräfte haben diese beeindruckende Landschaft entstehen lassen, die auf den aktuellen Bildern der vom DLR betriebenen HRSC-Kamera an Bord der Raumsonde Mars Express zu sehen ist.

REXUS 13 und 14 - Studenten starten Experimente zu Weltraummüll und -strahlung

10. Mai 2013

Wie kann Weltraummüll schneller entsorgt werden? Wie ist das Weltraumwetter? Am 9. Mai 2013 startete um 6.00 Uhr MESZ vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Schweden die REXUS-13-Forschungsrakete mit vier Studenten-Experimenten an Bord, um diese und andere Fragen zu klären.

Vega%2dRakete

Aus dem Weltall den Flugzeugen folgen

3. Mai 2013

Wenn am 4. Mai 2013 um 4.06 Uhr morgens (Mitteleuropäische Sommerzeit) der europäische Satellit PROBA-V mit einer Vega-Rakete ins All starten soll, um die Vegetation zu beobachten, ist ein weiterer Passagier mit an Bord - der behält allerdings die Flugzeuge im Blick. Der Empfänger des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ortet die ADS-B-Signale (Automatic Dependance Surveillance - Broadcast) der Flugzeuge mit einer speziellen Antenne, während der Trägersatellit in 820 Kilometern Höhe um die Erde kreist. Die Wissenschaftler wollen in den nächsten zwei Jahren so erstmals testen, ob eine lückenlose Beobachtung von Flugrouten möglich ist. Bisher ist das in nicht Radar überwachten Gebieten nicht möglich. Die Ortung aus dem Weltall soll diese Lücke schließen.

SoziRob: Mensch und Roboter meistern Isolation spielend

2. Mai 2013

Wie verhalten sich Menschen, wenn sie in der Isolation auf Roboter treffen? Sind Emotionen im Spiel? Können Roboter auf soziale Kommunikation eingestellt werden? Sind die "sozialen" Roboter Nao und Flobi geeignet, um Menschen zu Sport und Spiel zu animieren? Könnten Roboter Astronauten aus emotionalen Tiefs während Langzeitmissionen holen? Um diese Fragen zu beantworten, hat das Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Universität Bielefeld beauftragt, das Forschungs- und Entwicklungsprojekt SoziRob zur Mensch-Maschine-Interaktion (MMI) durchzuführen.

Wie funktionieren Gleichgewichtssinn und Satelliten in Schwerelosigkeit?

26. April 2013

Es ist eine europaweit einzigartige Forschungsplattform - der umgebaute Airbus A300 Zero G der französischen Firma Novespace. Von seinem Heimatflughafen in Bordeaux aus ist das Flugzeug am 23., 24. und 25. April 2013 mit jeweils 35 Wissenschaftlern und elf Experimenten an Bord Richtung Atlantik gestartet.

D2%2dMission

D2-Mission vor 20 Jahren: Krallenfrösche und Kristalle in der Schwerelosigkeit

25. April 2013

26. April 1993, 18.51 Uhr Mitteleuropäischer Zeit. "Go for Spacelab activities", verkündet das Mission Control Center der NASA. Fast zwei Monate hatten die deutschen Astronauten Hans Schlegel und Ulrich Walter und ihre amerikanischen Kollegen warten müssen, bis mit diesem Kommando endlich ihre D2-Mission im All beginnen konnte. Undichte Feststoffraketen, Ladebuchttüren, die nicht schließen wollten, oder auch ein geplatzter Hydraulikschlauch hatten bereits mehrmals für Verschiebungen des jeweiligen Starttermins gesorgt. Am 22. März schließlich war es ein fehlerhaftes Ventil, das den Bordcomputer den Start noch abbrechen ließ, während die Haupttriebwerke bereits gezündet waren. Die D2-Mission, bei der im Spacelab 88 Experimente in der Schwerelosigkeit durchgeführt werden sollten, stellte alle Beteiligten auf eine harte Geduldsprobe. Der erfolgreiche Start brachte schließlich die Wende: Bereits auf dem Weg ins Weltall führten Schlegel und Walter die ersten medizinischen Experimente durch. Im Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hieß es in den nächsten zehn Tagen "Schichtdienst rund um die Uhr", denn alle Experimente wurden von dort überwacht und gesteuert.

Hans Schlegel

Astronaut und Versuchskaninchen in einem

25. April 2013

1993, während der zweiten deutschen Spacelab-Mission D2, umkreiste Astronaut Hans Schlegel 160 Mal die Erde und führte dabei als Nutzlastspezialist die zahlreichen internationalen Experimente durch. Für Schlegel war es der erste Flug ins Weltall. Im Interview erinnert er sich 20 Jahre später daran, wie die Mission startete, welche Experimente ihm in besonderer Erinnerung geblieben sind und wie die Arbeit im Weltraum-Labor ist.

Nachhaltigkeit im All: Wie man Weltraummüll erkennen und vermeiden kann

22. April 2013

Vom 22. bis zum 25. April 2013 veranstaltet die Europäische Weltraumorganisation ESA im Raumflugkontrollzentrum ESOC in Darmstadt die 6. Europäische Konferenz über Weltraummüll (Space Debris).

Lift-off: Mini-Ökosystem und Mini-Satelliten auf dem Weg ins All

19. April 2013

Es ist eine von Wissenschaftlern und Technikern mit Spannung erwartete Premiere. Am 19. April 2013 hat eine Sojus-Rakete den ersten Nachfolger der langjährigen russischen Forschungssatellitenreihe BION erfolgreich ins All befördert: "BION-M1" ist um 12 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (16 Uhr Ortszeit) vom russischen Weltraumbahnhof in Baikonur gestartet.

 
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