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AISat

AISat: Weltweit über 52.000 Schiffsmeldungen empfangen

4. September 2014

Der erste Blick von Satellit AISat fiel auf die russische Kamtschatka-Halbinsel und die Bering-See - zu diesem Zeitpunkt war allerdings nur eine herkömmliche Antenne an Bord des Satelliten im Einsatz: Innerhalb von acht Minuten zeichnete der Empfänger die AIS-Signale (Automatic Identification System) von 45 Schiffen auf. Am 8. August 2014 wurde dann die vier Meter lange Helix-Antenne entfaltet und in Betrieb genommen. Seitdem konnten mit der Spirale sowie der herkömmlichen Antenne aus 660 Kilometern Höhe mehr als 52.000 Datensätze empfangen werden. Eine Premiere, denn bisher war noch keine Helix-Antenne für die Detektion von Schiffen im Einsatz. Die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sind zufrieden - auch wenn der Satellit noch ein wenig taumelt: Einige Parameter für das Lageregelungssystem müssen noch optimiert werden, um die Ausrichtung des Satelliten zu stabilisieren. "Zurzeit bekommen wir jede Menge Daten, die wir jetzt auf ihre Qualität hin auswerten", sagt DLR-Projektleiter Jörg Behrens. Die Wissenschaftler erhoffen sich von der Helix-Antenne gerade in Hochverkehrsgebieten einen genaueren Empfang der Schiffssignale, die unter anderem Informationen zu Position, Schiffsgröße und -ladung enthalten.

Planungsamt der Bundeswehr informiert sich über DLR%2dSicherheitsforschung

Planungsamt der Bundeswehr informiert sich über DLR-Sicherheitsforschung

8. Juli 2014

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist wesentlicher Akteur in der Sicherheitsforschung. Am 8. Juli 2014 besuchte der Chef des Planungsamtes der Bundeswehr, General Frank Leidenberger, den DLR-Standort Braunschweig, um sich über die sicherheitsrelevanten Forschungsaktivitäten des DLR zu informieren. Die Themen reichten dabei von der Weltraumsensorik und Satellitentechnik bis hin zu Lasertechnologien, luftgestützten Plattformen und Telemedizin.

AISat

Satellit AISat sendet aus dem All

30. Juni 2014

Pünktlich um 6.19 Uhr mitteleuropäischer Zeit startete am 30. Juni 2014 der Satellit AISat des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit einer PSLV-C23-Rakete vom indischen Satish Dhawan Space Center ins All. Der 14 Kilogramm leichte Satellit, mit dem die DLR-Wissenschaftler die Signale von Schiffen empfangen werden, wurde wie geplant 1113,7 Sekunden nach dem Start auf einen Orbit in Höhe von 660 Kilometern ausgesetzt. Gegen 9.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichte auch das erste Signal des Satelliten den Kontrollraum im DLR-Institut für Raumfahrtsysteme.

AISat

Horchen auf den Schiffsverkehr

27. Juni 2014

Zunächst wird Satellit AISat noch kräftig taumeln, nachdem ihn am 30. Juni 2014 eine Rakete vom indischen Startplatz Sriharikota 80 Kilometer nördlich von Chennai ins All transportiert hat. Doch sobald sich der Satellit des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) stabilisiert hat, kommt der Hauptakteur zum Einsatz: eine Helix-Antenne, die sich wie eine vier Meter lange Spirale in Richtung Erde ausrichten und den AIS-Signalen (Automatic Identification System) der Schiffe lauschen wird. Den ersten Kontakt zu ihrem Satelliten AISat erwarten die DLR-Wissenschaftler in Bremen am 30. Juni 2014 gegen 11 Uhr Mitteleuropäischer Zeit. Mit dem Versuchssatelliten sollen aus 660 Kilometern Höhe vor allem in Gebieten mit sehr hohem Verkehrsaufkommen wie der Deutschen Bucht Schiffe identifiziert und geortet werden. Bisherige kommerzielle Satelliten stoßen bei dieser großen Anzahl von Schiffen an ihre Grenzen.

Neues Gasspektroskopie-System ermöglicht Nachweis toxischer Gase

11. Juni 2014

Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und des IHP- Leibniz-Instituts für innovative Mikroelektronik ist es gelungen, ein kompaktes und kostengünstiges Sensorsystem für die Gasspektroskopie im Bereich um 245 Gigahertz (GHz) zu entwickeln.

Neue Fahrerassistenzsysteme erhöhen Sicherheit auf Schienen und Binnenwasserstraßen

26. Mai 2014

Neue Fahrerassistenzsysteme können zukünftig den Verkehrsfluss auf der Schiene und den Binnengewässern sicherer machen und zugleich den Anforderungen an Effizienz und Umweltverträglichkeit gerechter werden.

Zusammenarbeit in der Luft%2d und Raumfahrtmedizin %2d Verteidigungsministerin von der Leyen unterzeichnet Kooperationsvertrag mit dem DLR

Zusammenarbeit in der Luft- und Raumfahrtmedizin - Verteidigungsministerin von der Leyen unterzeichnet Kooperationsvertrag mit dem DLR

22. Mai 2014

Im Rahmen der Internationalen Luftfahrtausstellung ILA 2014 hat die Bundesministerin der Verteidigung, Dr. Ursula von der Leyen, gemeinsam mit den Vorständen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), Prof. Johann-Dietrich Wörner und Prof. Hansjörg Dittus, einen Vertrag über die engere Zusammenarbeit im Bereich der Luft- und Raumfahrtmedizin unterzeichnet.

DLR und US-Firma TBE unterzeichnen Partnerschaft für Erdbeobachtungsinstrument auf der ISS

20. Mai 2014

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die US-Firma Teledyne Brown Engineering, Inc. (TBE) unterzeichneten am 20. Mai 2014 auf der ILA Berlin Air Show einen Vertrag zu Aufbau und Betrieb des abbildenden Spektrometers DESIS (DLR Earth Sensing Imaging Spectrometer) auf der Internationalen Raumstation ISS. Das vom DLR gebaute Instrument ist eines von vier Kamerasystemen zur Fernerkundung auf dem Instrumententräger MUSES (Multi-User-System for Earth Sensing), der von TBE auf der ISS installiert wird. DESIS kann Veränderungen von Landoberflächen, Ozeanen und der Atmosphäre erkennen und damit zur Entwicklung von effektiven Maßnahmen zum Schutz von Umwelt und Klima beitragen.

DLR und ATLAS ELEKTRONIK - strategische Partnerschaft im Bereich der maritimen Sicherheit

16. Mai 2014

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat mit der ATLAS ELEKTRONIK GmbH ein Kooperationsabkommen unterzeichnet. Neben grundlegenden Forschungsarbeiten sollen auch gemeinsame Technologie-Demonstrationen und Erprobungen unter realen Einsatzbedingungen durchgeführt werden.

Neue Verfahren für eine sichere Navigation und zuverlässige Verkehrslagebestimmung auf See

14. Mai 2014

Um die Genauigkeit und Zuverlässigkeit nautischer Informationen zu verbessern, arbeiten Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) an neuen Systemen für eine sichere Navigation und Verkehrslagebestimmung. Wissenschaftler der Abteilung Nautische Systeme des Instituts für Kommunikation und Navigation (IKN) demonstrierten den bisher erreichten Entwicklungstand dieser neuen Systeme auf einer Testfahrt in Rostock am 7. Mai 2014 Vertretern aus Behörden, der Industrie und der Forschung und stellten in diesem Zusammenhang die Ergebnisse des Forschungsprojektes "Maritime Verkehrstechnik – e-Navigation Integrity" vor.

Sentinel-1A: Start in eine neue Ära in der Erdbeobachtung

3. April 2014

Hochwasserereignisse kartieren, Ölfilme auf den Ozeanen beobachten, die Eisausbreitung auf dem Meer erkennen und Bodenbewegungen millimetergenau vermessen - das sind nur einige der Aufgaben von Sentinel-1A, dem neuen Flaggschiff in der europäischen Erdbeobachtung.

Satellitendaten in naher Echtzeit und verbesserte Verkehrstechnik für mehr Sicherheit auf See

Satellitendaten in naher Echtzeit und verbesserte Verkehrstechnik für mehr Sicherheit auf See

27. März 2014

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) richtet in Neustrelitz eine Forschungsstelle für maritime Sicherheit ein. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Fernerkundungsdatenzentrums (DFD) und des Instituts für Kommunikation und Navigation (IKN) arbeiten hier gemeinsam für eine sichere Schifffahrt und den Schutz der Meere und Küstengewässer.

Funksystem der Zukunft: Messungen für besseren Datenaustausch im Schiffsverkehr

20. März 2014

Der Sprech- und Datenfunk im Mittelwellen- bis Ultrakurzwellen Bereich ist das Rückgrat der Kommunikation zur See – er verbindet Schiffe untereinander und mit dem Hafen. Doch die Datenmenge wächst und leistungsstärkere, also breitbandigere, Funksysteme werden benötigt. Eine technologische Weiterentwicklung der Kommunikation ist zudem für die maritime Sicherheit relevant. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) untersucht hierfür die Ausbreitung von Funkwelle zur See. Dies schafft die Grundlage für die Entwicklung neuer Systeme, die sichere Übertragungen mit hohen Datenraten ermöglichen. Bis zum 21. März 2014 führen DLR-Wissenschaftler dazu Messungen auf der Ostsee und im Hafengebiet Warnemünde, Rostock durch.

Multikopter

Ein Flugroboter findet seinen Weg

10. Februar 2014

Eine verwinkelte Mine, mit schwacher Beleuchtung und staubigem Umfeld - die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hatten sich für ihren fliegenden Roboter ein besonders schwieriges Testfeld ausgewählt. Die Aufgabe: Mit einem vorgegebenen Ziel sollte sich der Multikopter mit Hilfe einer On-Board-Stereokamera und Sensoren selbständig eine Umgebungskarte aufbauen und sich autonom seinen Weg suchen. Das Flugsystem navigierte sich dabei sicher durch die Minengänge. Zum ersten Mal konnte so autonomes Fliegen unter schwierigen Umgebungsbedingungen ohne externe Navigationshilfen wie beispielsweise GPS gezeigt werden. In Zukunft könnten Flugroboter mit diesem Navigationssystem auch in Gebäude in Katastrophengebieten fliegen oder beispielsweise die Veränderungen in Minen über einen längeren Zeitraum hinweg protokollieren.

DLR präsentiert Sicherheitsforschung auf Konferenz in Berlin

4. Februar 2014

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) präsentiert sich vom 3. bis 5. Februar 2014 auf der Konferenz "Angewandte Forschung für Verteidigung und Sicherheit in Deutschland" der Deutschen Gesellschaft für Wehrtechnik e.V. (DWT) in Berlin. Das DLR unterstützt die Konferenz neben der fachlichen Leitung mit Vorträgen und ist darüber hinaus mit einem Ausstellungsstand vertreten. Forschungsergebnisse aus den Bereichen der wehrtechnischen Forschung und der zivilen Sicherheitsforschung sowie Messgeräte der elektronischen Sicherheitstechnik und Entwicklungen für das unbemannte Fliegen werden vorgestellt. Ein Forschungshighlight ist die laserbasierte Erfassung von Weltraumschrottteilchen.

Erstmals Flug mit Motorsegler und 3D%2dKamera am Mount Everest

Erstmals Flug mit Motorsegler und 3D-Kamera am Mount Everest

30. Januar 2014

Einem deutschen Team aus Piloten des Mountain Wave Project (MWP) und Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist eine Premiere am höchsten Berg der Welt gelungen. Erstmals flogen sie in einem Motorsegler am 8.848 Meter hohen Mount Everest entlang - mit an Bord eine 3D-Spezialkamera. Das im DLR-Schwerpunkt Sicherheitsforschung entwickelte neuartige Kamerasystem liefert die Grundlage für ein hochgenaues 3D-Modell der nepalesischen Everest Region mit einer Auflösung von bis zu 15 Zentimetern. Hangrutschungen und Überflutungen durch Gletscherseeausbrüche können mit den Aufnahmen besser vorhergesagt werden.

Gletscher und Gebirge in 3D: DLR%2dSpezialkamera fliegt erstmals über dem Himalaya

Gletscher und Gebirge in 3D: DLR-Spezialkamera fliegt erstmals über dem Himalaya

24. Januar 2014

Im Himalaya verlieren immer wieder dutzende Nepalesi ihr Leben bei Hangrutschungen und Spontanüberflutungen. Es wurden bereits ganze Dörfer und auch Infrastruktur wie Brücken und Straßen weggespült. Satelliten liefern bisher die Bilder dieser entlegenen Regionen. Im Rahmen einer mehrwöchigen Messkampagne des Mountain Wave Project (MWP) erproben nun Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ein im DLR-Schwerpunkt Sicherheitsforschung entwickeltes neuartiges Kamerasystem, das detaillierte Luftbilder von einem Motorsegelflugzeug aus aufnimmt. Die Flüge in großer Höhe dienen zur Validierung des entwickelten optischen Sensorsystems. Mit den Aufnahmen wollen die Forscher exakte 3D-Modelle verschiedener nepalesischer Regionen erstellen, unter anderem um Gefahren für die Bevölkerung zukünftig deutlich besser vorherzusagen. Dabei arbeiten sie eng mit den Nepalesischen Behörden und einem internationalen Team von Wissenschaftlern der Himalaya-Anrainerstaaten (ICIMOD) zusammen. Flüge sind im Annapurna-Gebiet und in der südlichen Everest-Region geplant. In einem Blog berichten die Wissenschaftler von den Ereignissen ihrer abenteuerlichen Forschungsreise.

Eine Kometenlandung, ein Deutscher im All und alternative Kraftstoffe im Luftverkehr

23. Januar 2014

Das Leben auf der Erde zu verbessern, ist der wichtigste Antrieb der Forscherinnen und Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Sie arbeiten unter anderem daran, dass Flugzeuge in Zukunft weniger Lärm verursachen und durch alternative Kraftstoffe sowie effizientere Turbinen weniger Schadstoffe ausstoßen. DLR-Forscher verbessern nicht nur die Mobilität in der Luft sondern auch am Boden, so dass wir, zum Beispiel mit Elektrofahrzeugen, schnell und umweltschonend ans Ziel kommen. Auch der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst, der im Mai 2014 für sechs Monate zur ISS aufbricht, wird mit zahlreichen Experimenten zum Beispiel in der Biologie und Medizin einen Beitrag für ein besseres Leben auf der Erde leisten. Dies drückt auch der Name der Mission von Alexander Gerst aus: "Blue Dot". Wie ein blauer verletzlicher Punkt sieht die Erde aus, wenn man sie aus großer Entfernung aus dem Weltall betrachtet. Ganz aus den Tiefen des Alls wird die ESA-Kometensonde Rosetta im Jahr 2014 neue Erkenntnisse zur Erde schicken. Die europäische Raumsonde erreicht nach einer Flugzeit von zehn Jahren ihr Ziel, den Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko. Höhepunkt der Mission: Der unter der Leitung des DLR entwickelte Lander Philae wird im November auf dem Kometen aufsetzen.

Satellitendaten des DLR unterstützen bei der Rettung der "Akademik Shokalskiy"

9. Januar 2014

Zehn Tage saßen 74 Wissenschaftler und Touristen an Bord des russischen Forschungsschiffs "Akademik Shokalskiy" in der Antarktis fest. Starker Wind hatte Eisschollen in eine Bucht getrieben und das Schiff blockiert. Hochauflösende Satellitendaten des Deutschen Zentrums für Luft-und Raumfahrt (DLR) halfen bei der Beurteilung der Eissituation vor Ort.

Tschüss 2013, hallo 2014!

Blick zurück und Blick nach vorn: Tschüss 2013, hallo 2014!

20. Dezember 2013

Was haben eine gewisse SANDRA und ein digital vernetzter Himmel miteinander zu tun? Und wieso halten wir einen Forschungsflug, der nicht vom Boden abhebt, für berichtenswert? Wo genau entsteht Lärm im Flugzeug und wie kann man ihn verringern? Wie sehen die Vorbereitungen auf einen knapp sechsmonatigen Aufenthalt auf der Internationalen Raumstation ISS aus? Antworten gibt’s im Jahresfilm 2013 des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

 
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