Sicherheit

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Alle Jahrgänge

Das DLR im Jahr 2018

1. Februar 2018

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist in der Ausrichtung seiner Aufgaben und Forschungsthemen einmalig in Deutschland und Europa - als nationales Forschungszentrum und Raumfahrtagentur sowie als Projektträger. Mit dem Aufbau von sieben neuen Forschungsinstituten ist deren Anzahl an 20 Standorten auf insgesamt 40 gestiegen. Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DLR liegt jetzt bei 8200, Tendenz steigend. Mit 178 Großforschungsanlagen und vielen internationalen Kooperationen stellt sich das DLR den großen Herausforderungen der Gesellschaft wie Digitalisierung, Klimaschutz und Mobilität.

Globale Sicherheit verbessern

17. Januar 2018

Am 16. Januar 2018 unterzeichnete das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) eine Kooperationsvereinbarung mit der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC ) mit dem Ziel, die globale Sicherheit zu verbessern. "Dieser Vertag zeigt, dass die Expertise des DLR im Bereich der Sicherheitsforschung auch in einem sicherheitspolitischen Kontext gefragt ist ", betont Professor Pascale Ehrenfreund, Vorsitzende des Vorstandes des DLR. "Wir freuen uns auf eine ergebnisorientierte Zusammenarbeit, um einen Beitrag zur Erhöhung der globalen Sicherheit zu leisten." Unter anderem vereinbarten das DLR und die MSC, dass die Expertise der DLR-Sicherheitsforschung zukünftig verstärkt Eingang in die Publikationen der MSC finden soll – so zum Beispiel im jährlich erscheinenden Münchner Sicherheitsbericht. "Wir streben einen offenen und regelmäßigen Dialog an ", betont Dr. Dennis Göge, Beauftragter des DLR-Vorstands für die Sicherheitsforschung, der mit der Unterzeichnung des Kooperationsabkommens als Berater der MSC fungieren wird. "In der DLR-Sicherheitsforschung arbeiten wir an zukunftsweisenden Themen, die bereits heute in Diskussionen auf politischer Ebene Eingang finden müssen, um den Diskurs zwischen technischer Machbarkeit und politischer Umsetzbarkeit einen Schritt nach vorne zu bringen", so Göge weiter.

DLR unterstützt die Eröffnung der neuen ICE-Trasse mit Lagebild aus der Luft

8. Januar 2018

Mit der Fahrt zweier Sonderzüge wurde am 08.12.2017 die neue ICE-Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen München und Berlin feierlich eröffnet. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) unterstützte die Bundespolizei bei der Sicherung des Events. Wissenschaftler aus dem Institut für Optische Sensorsysteme in Berlin nahmen den kompletten Streckenverlauf mit einem speziell vom DLR entwickelten Luftbildkamerasystem auf und stellten die hochaufgelösten Bilder den Einsatzleitstellen als Lagebild zur Verfügung.

Forschung im Bereich Cybersicherheit

22. Dezember 2017

Am 20. Dezember 2017 besuchte Generalleutnant Ludwig Leinhos, Inspekteur des Cyber- und Informationsraums der Bundeswehr, den Standort Oberpfaffenhofen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), um sich über die Forschungsaktivitäten im Bereich Sicherheit zu informieren. Der Besuch von Generalleutnant Ludwig Leinhos und die Informationen über die wissenschaftliche Forschung schaffen die Grundlage für einen breiten Dialog sowie zukünftige Kooperationen in der Sicherheitsforschung. Im Rahmen des Besuchs erhielt der Generalleutnant einen detaillierten Einblick in das Forschungsportfolio, insbesondere der Programmlinien "Sicherheit" des DLR.

Waldbrände in Kalifornien

FireBIRD beobachtet Waldbrände in Kalifornien

20. Dezember 2017

Noch immer kämpfen Einsatzkräfte im amerikanischen Bundesstaat Kalifornien gegen heftige Waldbrände. Große Trockenheit und starke Winde haben dafür gesorgt, dass sich die Feuer immer weiter ausbreiten konnten. Die Mission FireBIRD (Fire Bispectral InfraRed Detector) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) besteht aus dem Satellitenduo TET-1 (Technologie-Erprobungsträger) und BIROS (Bi-Spektral Infrared Optical System). Sie detektieren Hochtemperaturereignisse vom All aus. Am Sonntag den 10. Dezember erfasste TET-1 einen großen Brandherd in der Nähe der Stadt Ventura, nördlich von Los Angeles, an der amerikanischen Pazifikküste. In den folgenden Tagen konnten weitere Daten aufgenommen werden. "Mit den präzisen Systemen von FireBIRD können wir auftretende Veränderungen der Brände genau erkennen", sagt Winfried Halle, Projektleiter von FireBIRD vom DLR-Institut für Optische Sensorsysteme und ergänzt: "Dies kann helfen, das Verhalten und die Entwicklung von Großbränden in Zukunft besser vorauszusagen."

MoU

DLR und Andoya Space Center stärken die Zusammenarbeit

8. Dezember 2017

Das Institut für Technische Physik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart und das norwegische Andoya Space Center (ASC) unterzeichneten am 7. Dezember 2017 ein "Memorandum of Understanding". Das Ziel dieser Absichtserklärung ist, Möglichkeiten zukünftiger Kooperationen auszuloten. Dabei stehen neben gemeinsamen Aktivitäten zur optischen Detektion von Weltraumschrott sowie zur Verfolgung unbemannter Flugsysteme auch Forschungen zur Ferndetektion von Schad- und Gefahrstoffen im Fokus. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beider Institutionen sollen zudem die Möglichkeit zur Teilnahme an Austauschprogrammen erhalten. Das Memorandum, das DLR-Institutsleiter Prof. Thomas Dekorsy und ASC-Geschäftsführer Odd Roger Enoksen vereinbarten, wird vorerst bis Ende 2022 laufen.

Georisiken besser verstehen – die Anden im Fokus

7. Dezember 2017

Auf der ganzen Welt drängen Menschen in die Städte und bilden immer dichter besiedelte Regionen. Eine Naturgefahr bedroht dadurch auch immer mehr Menschen – das Risiko betroffen zu sein nimmt seit Jahrzehnten weltweit zu. Eine Katastrophe kommt dabei selten allein: Ein Hochwasser kann einen Erdrutsch auslösen oder ein Erdbeben kappt die Strom- und Wasserversorgung, so dass sich Situationen für Betroffene und Einsatzhelfer verschärfen können. Die mögliche Tragweite solcher Eskalationsketten zeigt die Nuklearkatastrophe von Fukushima 2011, bei der zuerst ein Erdbeben eine Tsunamikatastrophe an der japanischen Küste auslöste und daraufhin das Kernkraftwerk havarierte.

BMVg und Kommando Luftwaffe informieren sich über militärische Luftfahrtforschung

6. Dezember 2017

Am 5. Dezember 2017 besuchten Brigadegeneral Funke, Unterabteilungsleiter im Bundesministerium der Verteidigung (BMVg), sowie Vertreter des Kommandos Luftwaffe (KdoLw) den DLR-Standort Braunschweig. Im Mittelpunkt des Besuches standen die wehrtechnischen Forschungsaktivitäten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

DLRmagazin 156 - Offenbarung der inneren Werte

30. November 2017

Die inneren Werte, die im Jahresendmagazin 2017 offenbart werden, sagen etwas aus über die Belastbarkeit von Bauteilen. Doch wie das so ist mit inneren Werten: Sie zeigen sich nicht ohne weiteres. Trickreich werden die Informationen dem Material entlockt, beispielsweise durch dreidimensionale digitale Abbilder der Poren in Materiallegierungen.

Projektstart von R%2dMode Baltic

Ein alternatives Navigationssystem auf See

20. Oktober 2017

Mit Hilfe von Satelliten können Schiffe auf hoher See ihren Standort auf wenige Meter genau bestimmen. Insbesondere im küstennahen Bereich, in Häfen und nahe von Offshore-Windanlagen und Ölplattformen, wo besonders exakt navigiert werden muss, ist es wichtig, dass genaue Positionsinformationen permanent zur Verfügung stehen. Eine Störung oder gar ein Ausfall des verwendeten Navigationssystems kann schwere Folgen haben. In dem EU-Projekt R-Mode Baltic, das aktuell gestartet ist, entwickeln Experten unter der Federführung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ein bodengebundenes Ersatzsystem als Alternative zu globalen satellitengestützten Systemen wie GPS oder Galileo, auf das maritime Verkehrsteilnehmer im Ernstfall zurückgreifen können.

DLR Sicherheitsforschung auf dem MSC Arctic Security Roundtable in Reykjavik

18. Oktober 2017

Der arktische Raum befindet sich aufgrund der stark ausgeprägten und rasant voranschreitenden Folgen des Klimawandels in einer Phase großer Veränderungen. Fast alle Szenarien sehen allerdings bereits jetzt eine sich abzeichnende deutliche Intensivierung seiner Nutzung als Lebens-, Verkehrs- und als durchaus bedeutenden Wirtschaftsraum vor allem des Ressourcenabbaus an.

Mexiko City nach dem schweren Erdbeben am 19. September 2017

Erster gemeinsamer Einsatz von DLR und Hilfsorganisation I.S.A.R.

5. Oktober 2017

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat nach dem schweren Erdbeben vom 19. September 2017 in Mexiko erstmals zusammen mit der gemeinnützigen Hilfsorganisation I.S.A.R. vor Ort die rasch angelaufenen Rettungs- und Sicherungsarbeiten unterstützt. In einer achttägigen Mission untersuchte ein Team in Mexiko-Stadt und im Bundesstaat Morelos insgesamt mehr als hundert Gebäude auf ihre Standfestigkeit und Bewohnbarkeit. Ein Mitarbeiter des DLR lieferte Luftaufnahmen vor Ort, die dabei halfen, die Schadenslage der Gebäude zu beurteilen. Es war der erste gemeinsame Einsatz von DLR und I.S.A.R.

Bundesministerium der Verteidigung und Luftfahrtamt der Bundeswehr unterzeichnen Kooperationsabkommen mit dem DLR

20. September 2017

Das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg), das Luftfahrtamt der Bundeswehr (LufABw) und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) unterzeichneten am 19. September ein Kooperationsabkommen. In den Themenbereichen der Musterprüfung von Luftfahrzeugen und dem militärischen Flugbetrieb sind ein intensiver Fachaustausch und die Zusammenarbeit in gemeinsamen Projekten, wie beispielsweise bei der Integration von unbemannten Luftfahrzeugen in den kontrollierten und unkontrollierten Luftraum, vorgesehen. Den Beginn einer umfangreichen und engen Zusammenarbeit setzen die BMVg Staatssekretärin Frau Dr. Suder, der Amtschef des Luftfahrtamtes der Bundeswehr Herr Generalmajor Dr. Rieks und der Programmkoordinator für Sicherheitsforschung des DLR Herr Dr. Göge mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages.

Radarsatellit TerraSAR%2dX

DLR liefert Satellitendaten für Wirbelsturm Harvey

30. August 2017

In Erwartung des katastrophalen Hurrikans Harvey ist am Abend des 24. August 2017 frühzeitig die Internationale Charter'Space and Major Disasters' ("Charter") aktiviert worden. Dies wurde durch das Charter-Mitglied USGS (Geologischer Dienst der USA) auf Anfrage der texanischen Katastrophenschutzbehörde "Texas Emergency Management Council" angestoßen. Daraufhin stellte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) aktuelle Aufnahmen und Archivdaten des deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X zur Verfügung, mit denen eine detaillierte Analyse und ein großräumiger Überblick der Überschwemmungslage möglich wurde. Auf Basis dieser und anderer Satellitendaten von den 16 in der Charter organisierten Raumfahrtagenturen, arbeitet das Zentrum für Raumfahrtforschung an der Universität Texas derzeit daran, den Informationsbedarf der Katastrophenschützer vor Ort bedarfsgerecht zu bedienen.

Digitalisierung und Krisenmanagement im Fokus

22. August 2017

Am 22. August 2017 begrüßte Prof. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), den Staatssekretär im Bundesministerium des Innern (BMI) und Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik, Klaus Vitt am DLR in Oberpfaffenhofen.

Die vom Assistenzsystem berechnete Flugbahn wird dem Piloten direkt im Sichtfeld seines Helmvisiers eingeblendet.

Sicher fliegen bei schlechter Sicht

10. August 2017

Einen Hubschrauber bei eingeschränkten Sichtbedingungen wie Nebel, Schnee oder Staub sicher zu fliegen, stellt für den Piloten immer eine enorme Herausforderung dar. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) forscht daher an Assistenzsystemen, die Hubschrauberpiloten in schwierigen Situationen unterstützen und so Flug und Landungen auch bei schlechten Sichtbedingungen möglich machen sollen.

Bundeswirtschaftsministerium und DLR stellen neue DLR-Strategie vor

24. Juli 2017

Das Bundeswirtschaftsministerium und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben heute die neue DLR-Strategie im Bundeswirtschaftsministerium vorgestellt.

SAGITTA meistert erfolgreich Erstflug

18. Juli 2017

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat gemeinsam mit dem Projektleiter Airbus Defence and Space ein neuartiges Fluggerät für die Entwicklung künftiger serienreifer Drohnen (UAV – unmanned aerial vehicle) erfolgreich im Flug erprobt. Der unbemannte, strahlgetriebene Technologie-Demonstrator mit Projektnamen SAGITTA, flog auf dem südafrikanischen Testgelände Overberg rund sieben Minuten vollständig autonom auf einem vorprogrammierten Kurs. Die innovative Nurflügel-Konstruktion zeigte dabei herausragende Flugeigenschaften. Mit dem Flug wurde nun die erste Erprobungsphase, die auch umfangreiche Testreihen am Boden umfasste, erfolgreich abgeschlossen.

Sicherer Hubschraubereinsatz bei schlechter Sicht

Sicherer Hubschraubereinsatz bei schlechter Sicht

11. Juli 2017

In Zukunft können Brillen, die wichtige Informationen ins Sichtfeld des Piloten einblenden, bei maritimen Hubschraubereinsätzen unter schlechter Sicht helfen: In dem Projekt HELMA untersucht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) systematisch Offshore-Flüge des Bundespolizei-Flugdienstes und bewertet den Nutzen von „Augmented Reality (AR)“-Sichtsystemen zur Steigerung der Einsatzverfügbarkeit und Sicherheit bei schlechten Sichtbedingungen.

AIS%2dPlus

Mit neuen Funksignalen zu mehr Sicherheit in der Schifffahrt

6. Juli 2017

Der Hafen Rotterdam ist der größte Hafen Europas - und er wird auch das anspruchsvolle Testgebiet sein, in dem das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit dem Industriepartner Weatherdock AG ein neues Schiffssignalsystem auf die Probe stellt. Innerhalb von 18 Monaten soll bis Oktober 2018 gemeinsam das System "AIS-Plus" entwickelt und zur Produktreife geführt werden. Mit den bisher üblichen AIS-Signalen (Automatic Identification System) senden die Schiffe unter anderem Informationen über ihre Schiffsgröße, ihre Position sowie ihren Kurs. So sollen beispielsweise Kollisionen vermieden, aber auch für die Küstenüberwachung ein Lagebild ermöglicht werden.

 
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