Sicherheit

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Alle Jahrgänge

Maritime Sicherheit

Signalmessungen bei Wind und Wetter vor Helgoland

15. Februar 2016

Wenn Schiffe miteinander kommunizieren, geschieht dies heute über Sprechfunk, mit Licht oder Flaggen - für die Übertragung hoher Datenmengen sind diese Wege nicht geeignet. Lediglich die kostenaufwendige Kommunikation über Satelliten würde einen hochratigeren Datenverkehr ermöglichen. "Derzeit existiert im maritimen Bereich noch keine günstige, robuste Alternative, um umfangreichere Informationen auszutauschen", sagt Projektleiter Dr. Simon Plass vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). "Deshalb arbeiten wir an neuen digitalen Kommunikationstechnologien für den Einsatz auf See." Die Übertragung von hohen Datenmengen könnte in Zukunft im Breitbandbereich erfolgen. Mit einer Messkampagne vor Helgoland hat ein Team des DLR-Instituts für Kommunikation und Navigation deshalb jetzt erstmals untersucht, wie sich die realen Bedingungen auf See auf die Übertragung von Signalen bei fünf Gigahertz auswirken. Voraussetzung dafür: eine unruhige See mit drei bis vier Meter hohen Wellen, der Seenotrettungskreuzer "Hermann Marwede" der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffsbrüchiger, das Mehrzweckschiff "Neuwerk" des Wasser- und Schifffahrtsamts Cuxhaven - und ein möglichst seefestes DLR-Team, das während der Fahrt die eingebauten Sende- und Empfangsgeräte bedient.

ATRA Landeanflug

Start zum Mars, ökoeffizientes Fliegen und die größte künstliche Sonne der Welt

21. Januar 2016

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) leistet mit seiner Forschung und den Managementbereichen Beiträge zur Lösung der globalen Herausforderungen. So wird nicht nur an der Senkung der durch den Luftverkehr verursachten Emissionen gearbeitet, sondern auch am hochautomatisierten Fahren für die Mobilität der Zukunft, kostengünstigen Energiespeichern und der Umweltüberwachung zum Schutz der Atmosphäre. Ebenso erbringt das DLR Dienstleistungen zur Unterstützung von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft - von der Analyse und Beratung bis zur Entwicklung und Umsetzung. "Die exzellenten Kompetenzen und Ergebnisse des DLR - die nicht zuletzt durch das effiziente Ausschöpfen der einzigartigen Synergiepotenziale unserer Forschungs- und Managementbereiche zustande kommen - geben Impulse, um die gesellschaftlichen Veränderungen in der nahen Zukunft positiv mitzugestalten", sagt Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des DLR. Im Folgenden finden sie eine Auswahl der DLR-Forschungsthemen im Jahr 2016 aus unseren Forschungsbereichen: Raumfahrt, Luftfahrt, Verkehr, Energie und Sicherheit.

Blick aus dem Cockpit der Falcon auf den A320 ATRA

Jahresrückblick 2015: Ein Wiedererwachen und neue Ziele

23. Dezember 2015

Das Jahr 2015 war für das DLR und seine Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erfolgreich und spannend. Eine der wichtigsten Veränderungen im vergangenen Jahr war sicherlich der Amtsantritt der Vorstandsvorsitzenden Prof. Pascale Ehrenfreund, die diesen unter anderem mit einem erfolgreichen Tag der Luft- und Raumfahrt beginnen durfte. 60.000 Gäste konnten Einblicke in die aktuellen Forschungsprojekte und Missionen des DLR gewinnen. In den Bereichen Luftfahrt, Raumfahrt, Energie, Verkehr und Sicherheit wurde auch in diesem Jahr wieder viel Forschungsarbeit geleistet. Die Highlights sind im DLR-Jahresfilm zu sehen.

DLR testet Helmsystem in Flugversuchen

19. Dezember 2015

Einen Hubschrauber unter eingeschränkten Sichtbedingungen sicher zu landen, ist eine enorme Herausforderung für den Piloten. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat eine Anzeige für ein Helmsystem entwickelt, das Piloten besonders bei der Landung unter schlechten Sichtbedingungen unterstützen soll. In Flugversuchen mit dem DLR-Hubschrauber ACT/FHS, einem umgebauten Eurocopter EC135, wurde getestet, ob das Helmdisplay die Beanspruchung des Piloten im Landeanflug verringern kann.

TAG %2d Touren Auswahl Generator im Einsatz

TAG - Touren Auswahl Generator

18. Dezember 2015

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat in Zusammenarbeit mit der Polizeidirektion Braunschweig eine Tourenplanungssoftware entwickelt, die Streifenfahrten optimieren kann. Damit hilft die Software mit dem Namen TAG (Touren Auswahl Generator) laut Kriminalstatistik kritische Bereiche besser zu beobachten und die Ressourcen von Sicherheitsbehörden effizienter einzusetzen. Die Software ist in ihrem Aufbau unabhängig von der verwendeten Behördensoftware.

Überschwemmungen in Indien - DLR-Radarsatellit liefert Bilder zur Katastrophenhilfe

8. Dezember 2015

Im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu haben sintflutartige Niederschläge die bereits seit vier Wochen andauernden Überschwemmungen weiter verschärft. Es sind die stärksten Regenfälle seit Jahrzehnten in dieser Region. Die Seen haben bereits einen hohen Wasserstand und können kein weiteres Wasser aufnehmen. Aus diesem Grund hat die Indische Weltraumagentur ISRO (Indian Space Research Organisation) die International Charter on Space and Major Disasters (Charter) ausgelöst und um Hilfe gebeten.

Schiff Aaron und die Neustrelitz (BP 22)

Bundesnetzagentur unterstützt DLR bei der Maritimen Sicherheit

17. November 2015

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben die Zusammenarbeit beim Thema F&E für die Maritime Sicherheit und entsprechende Echtzeitdienste vereinbart. In einem speziell ausgewiesenen Bereich in der Ostsee wird dazu erstmals ein Gebiet zur Verfügung stehen, in dem die Manipulation von Navigationssystemen und entsprechende Gegenmaßnahmen getestet werden können.

TET%2dSatellitenaufnahmen

Durch den Rauch: DLR-Satellit TET-1 liefert genaue Bilder zu den Bränden in Indonesien

30. Oktober 2015

Indonesien brennt: Der Inselstaat kämpft derzeit gegen großflächige Wald- und Moorbrände auf Sumatra und Borneo. Ursachen sind wahrscheinlich illegale Brandrodungen, durch die Platz für Plantagen für Palmöl oder Nutzholz geschaffen werden soll. Die extreme Trockenheit, die das Wetterphänomen El Niño verursacht, verschlimmert die Lage zusätzlich. Um den Bränden entgegenzuwirken und deren Folgen für die Ökologie abzuschätzen, sind zuverlässige Informationen über Ursprung und Ausbreitung der Feuer wichtig. Satellitenbilder können diese liefern, müssen sich jedoch der Herausforderung stellen, dass dicke Wolken oder Rauch die Ortung und Abbildung von Bränden erschweren können. Zurzeit ist deshalb der Kleinsatellit TET-1 (Technologie-Erprobungsträger) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Einsatz. "Durch die hohe Empfindlichkeit und bessere räumliche Auflösung der Kamera auf TET können wir sehr kleine Brände auch trotz Rauch erfassen und vermessen", sagt Dr. Eckehard Lorenz vom DLR-Institut für Optische Sensorsysteme, der an der Entwicklung der Kamera beteiligt war.

Übergabe der Broschüre zum Thema Maritime Cyber an Uwe Beckmeyer

Schutz vor Cyberkriminalität auf dem Meer

20. Oktober 2015

Im Rahmen der Nationalen Maritimen Konferenz übergaben Dr.-Ing. Dennis Göge, Programmkoordinator für Sicherheitsforschung im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), und Hans-Christoph Enge, geschäftsführender Gesellschafter bei Lampe & Schwartze, die Broschüre "Maritime Domain Cyber: Risks - Threats & Future Perspectives" an den maritimen Koordinator der Bundesregierung und parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), Herrn Uwe Beckmeyer.

Das fliegende Terminal

Erwin Schrödinger-Preis 2015: Quantenkryptographie hebt ab

19. Oktober 2015

Ein weltweit schneller, effizienter und sicherer Informationsaustausch ist in der heutigen Zeit unverzichtbar, vollkommene Abhörsicherheit aber bisher eher Wunschtraum als Realität, denn mit ausreichend Rechenzeit sind selbst die ausgefeiltesten Verschlüsselungen knackbar. Einem Team von Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) gelang es, dem Traum der Abhörsicherheit ein Stück näher zu kommen: Sie konnten erstmals eine Verbindung per Quantenkryptographie mit einer fliegenden Plattform herstellen. Der aktuellste Forschungsstand quantenkryptographischer Systeme und aeronautischer Kommunikationstechnik bildete die Basis für ein einzigartiges Experiment, für das das Team nun mit dem Erwin Schrödinger-Preis ausgezeichnet wurde. Der Preis wird jedes Jahr abwechselnd von der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft verliehen. Die beiderseitige Expertise und enge Zusammenarbeit der LMU mit ihren Experten für die Quantenkryptographie und des DLR mit seinen Spezialisten im Bereich der optischen Freiraumkommunikation ermöglichte diesen Erfolg.

KSK General Dag Baehr besucht das DLR

KSK General Baehr informiert sich über DLR-Sicherheitsforschung

8. Oktober 2015

Am 7. Oktober 2015 besuchte General Dag Baehr, Kommandeur des Kommandos Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr, das Deutsche Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR), um sich über die Sicherheitsforschung des DLR zu informieren. Dr.-Ing. Dennis Göge, Programmkoordinator Sicherheitsforschung des DLR, begrüßte General Baehr am DLR-Standort in Oberpfaffenhofen.

Einblick in das Krisenzentrum

Unbemannte Katastrophenhilfe aus der Luft: Rettungsübungen bei simuliertem Hochwasser

11. September 2015

Seit dem 9. September 2015 finden im Rahmen des EU-Projekts "DRIVER" an drei aufeinanderfolgenden Tagen Flugversuche in einem simulierten Katastrophenszenario statt. Es sind erschütternde Szenen, die in diesen Tagen in Braunschweig simuliert werden: Ein starkes Hochwasser hat das Gebiet um den Tankumsee bei Gifhorn weiträumig überflutet, auch umgebende Straßen sind betroffen und vereinzelt treiben Menschen im Wasser. Das Hochwasser existiert während dieser Übung jedoch nur digital auf den Bildschirmen im Validierungszentrum Luftverkehr des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Hier wurde für die Versuchskampagne ein Krisenmanagementzentrum eingerichtet.

Im Austausch: General Dr. Rieks und Dr. Göge

Luftfahrtamt der Bundeswehr und BAAINBw zu Gast beim DLR

11. September 2015

Am 9. September 2015 besuchte der Amtschef des Luftfahrtamtes der Bundeswehr (LufABw), General Dr. Angsar Rieks, sowie der stellvertretende Abteilungsleiter Luft des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw), Oberst (i.G.) Stefan Pott, den DLR-Standort Braunschweig, um sich über die sicherheitsrelevanten Forschungsaktivitäten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zu informieren.

1. August 2015: Das Feuerband hat eine Größe von ca. 9 km x 1 km, die Strahlungsenergie des Feuers beträgt fast 400 Megawatt.

TET-1-Satellit entdeckt Feuer in Oregon

12. August 2015

Innerhalb weniger Stunden konnte der Kleinsatellit TET-1 die Entwicklung eines großen Brandherds im Süden von Oregon beobachten. Mit der präzisen Detektion von Großbränden leistet der Satellit des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) einen entscheidenden Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz.

SaMariS - Forschen für die Seefahrt der Zukunft

4. August 2015

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) jagt nicht nur Kometen oder erforscht das Sonnensystem und baut Satelliten – auch das wichtige Thema der Sicherheit auf See beschäftigt Wissenschaftler des DLR. Das Institut für Kommunikation und Navigation in Neustrelitz hat im Verbund mit zwei Partnern, der Hochschule Wismar und der Universität Rostock, durch das Projekt „Satellitengestützte Maritime Sicherheit (SaMariS)“ untersucht, in welcher Qualität satellitengestützte Daten zur Ermittlung einer möglichst genauen vorausschauenden Schiffsbewegung bereitgestellt werden müssen, um die Anforderungen an Sicherheit und Effizienz zu erfüllen.

BKA und DLR schließen Kooperationsvertrag

Zusammenarbeit in der Sicherheitsforschung - BKA unterzeichnet Kooperationsvereinbarung mit dem DLR

29. Juli 2015

Am 29.07.2015 unterzeichneten das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das Bundeskriminalamt (BKA) ein Kooperationsabkommen. Auf dem Gebiet der Sicherheitsforschung sind ein intensiver Fachaustausch und die Prüfung gemeinsamer Projekte vorgesehen, beispielsweise im Bereich Kommunikation (etwa im Hinblick auf die Übertragung großer Datenmengen) oder hinsichtlich unbemannter Fahrzeuge.

Dubai

Kompsat3a: Der scharfe Blick auf die Erde

15. Juli 2015

Seit 112 Tagen fliegt der koreanische Kompsat3a-Satellit nun in 528 Kilometern Höhe um die Erde - "und die Auswertung der ersten Bilder zeigt uns, dass die elektronische Kamera-Einheit präzise arbeitet", sagt Dr. Andreas Eckardt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Der Satellit mit einem hochauflösenden optischen Instrument sowie einer Infrarot-Fähigkeit an Bord startete am 25. März 2015 um 23.08 Uhr mitteleuropäischer Zeit und gehört zu einem Satellitenprogramm des Korea Aerospace Research Institute (KARI). Das DLR-Institut für Optische Sensorsysteme entwickelte die Fokalebene sowie den Fokussierungsmechanismus des optischen Kanals bei. "Wir sorgen unter anderem dafür, dass die Aufnahmen die richtige Schärfe haben."

FireWatch

Mit Weltraum-Kameras frühzeitig vor Waldbränden warnen

7. Juli 2015

13.28 Uhr am 2. Juli 2015. In der Waldbrandzentrale Wünsdorf wird Alarm ausgelöst: Rauchentwicklung in der Oberförsterei Baruth. Der Deutsche Wetterdienst hat für diese Tage die Waldbrandgefahr auf die höchste Stufe festgesetzt. Früher saßen Mitarbeiter des Landesbetriebs Forst Brandenburg auf den Türmen, 100 Stufen über dem Boden, das Fernglas in der Hand, und hielten im heißen Sommerwetter unter schwierigen Bedingungen Ausschau nach möglichen Waldbränden. Heute erledigen dies in fünf deutschen Bundesländern 180 Kameras, deren ursprüngliches Aufgabengebiet alles andere als irdisch war. "Die Kameratechnologie von FireWatch wurde vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) bereits vor 20 Jahren entwickelt. Diese basierte auf der Technologie der ROLIS-Kamera auf dem Lander Philae, die inzwischen spektakuläre Bilder vom Kometen Churyumov-Gerasimenko aufgenommen hat", erläutert Dr. Ekkehard Kührt, Kometenforscher am DLR und Wissenschaftler der europäischen Rosetta-Mission. Gleichzeitig leitet er auch das mehrfach preisgekrönte Technologietransferprojekt FireWatch.

Andreas Schütte erhält AIAA%2dAward 2015

Andreas Schütte erhält den AIAA International Cooperation Award 2015

6. Juli 2015

Andreas Schütte vom Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist mit dem International Cooperation Award 2015 des American Institute of Aeronautics and Astronautics (AIAA) ausgezeichnet worden.

DLR unterstützt Bayerische Hilfsorganisationen während G7-Gipfel

7. Juni 2015

Rund um den G7-Gipfel im oberbayerischen Elmau sind die Rettungskräfte in erhöhter Alarmbereitschaft. Vom 5. bis 8. Juni 2015 unterstützt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) das Bayerische Rote Kreuz (BRK) als Teil der Arbeitsgemeinschaft der Hilfsorganisationen in Bayern im Reservezentrum Geretsried. Dort werden Rettungskräfte vorgehalten, welche bei Unglücksfällen schnellstmöglich zu Einsatzorten in München und Umgebung ausrücken werden. Im Rahmen des Projekts VABENE stellt das DLR Lage-Informationen über die Einsatzfahrzeuge, die aktuelle Verkehrslage im Raum München und die schnellsten Anfahrtsrouten bei Einsätzen zur Verfügung.

 
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