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News-Archiv Missionen

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Alle Jahrgänge

Vesta - ein planetenähnlicher Asteroid

10. Mai 2012

Zum "richtigen" Planeten hat es nicht ganz gereicht: Trotzdem zeigt Vesta, der mit 530 Kilometern Durchmesser zweitmassivste Asteroid unseres Sonnensystems, zahlreiche Eigenschaften eines Planeten. Das ist eines von mehreren bedeutenden Ergebnissen der NASA-Mission Dawn, die am 11. Mai 2012 im Wissenschaftsmagazin SCIENCE veröffentlicht werden.

SOFIA: Neu entdeckte Moleküle und Sternentstehung in der Milchstraße

10. Mai 2012

Erste Ergebnisse mit dem deutschen GREAT-Empfänger an Bord des Flugzeug-Observatoriums SOFIA wurden nun in der europäischen Astronomie-Zeitschrift "Astronomy & Astrophysics" veröffentlicht.

Mars Express: Ehemalige Kraterseen und verzweigte Flusstäler in Acidalia Planitia – ein Ort für Mikroorganismen?

3. Mai 2012

Neue Bilder der HRSC-Kamera auf der Mars Express-Sonde zeigen zahlreiche ausgetrocknete Flusstäler und mehrere ehemalige Kraterseen in der Region Acidalia Planitia. Sie sind ein weiterer Beleg dafür, dass es für einen längeren Zeitraum Wasser auf der Marsoberfläche gab. Solche Gebiete sind insbesondere für die Suche nach mikrobiellem Leben interessant, das sich unter diesen Umständen dort entwickelt haben könnte.

Trichterketten auf der Vulkanaufwölbung Tharsis

5. April 2012

In der Vulkanregion Tharsis können zahlreiche ungewöhnliche Landschaftsphänomene beobachtet werden. Die vom DLR betriebene HRSC-Kamera auf der Raumsonde Mars Express nahm eine Reihe von geradlinigen Bruchstrukturen auf, entlang deren Verlauf sich Ketten von bis zu 1500 Meter tiefen Trichtern gebildet haben. Über die Entstehung dieser Trichterketten sind sich die Marsforscher noch uneins.

Die Planeten Venus und Merkur über der Kuppel des Paranal%2dObservatoriums der Europäische Südsternwarte ESO in den chilenischen Anden. Der zunehmende „junge“ Mond zeigt nur eine dünne Sichel, der überwiegende Rest seiner Vorderseite wird vom Widerschein der Erde in ein fahles Licht getaucht. Fast nirgendwo sonst auf der Erde sind die Bedingungen für astronomische Beobachtungen so gut wie in den über viertausend Meter hohen Bergen Chiles.
Bild: ESO/B. Tafreshi/TWAN

Am 24. März: Die "Lange Nacht der Planeten" – für Erwachsene und Kinder

21. März 2012

Berliner DLR-Institut für Planetenforschung und Planetarium am Insulaner gehen am bundesweiten Astronomietag der Frage nach Leben im Universum nach

TerraSAR-X-Bild des Monats: Winterlandschaft in Bunt

2. März 2012

Eis und Schnee können farbig sein - zumindest wenn der Blick des Radarsatelliten TerraSAR-X des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) auf eine solche Landschaft fällt. Bis in eine Tiefe von einem Meter können die Radarstrahlen in die Schneedecke vorstoßen - der Untergrund selbst reflektiert die Pulse dann unterschiedlich stark zurück. So wird aus dem zugefrorenen Mündungsdelta des kanadischen MacKenzie-Flusses eine Aufnahme in vielen Farben, die die unterschiedlichen Strukturen der Landschaft unter dem Schnee zeigt.

Die acht Kilometer hohe Abbruchkante von Ius Chasma

1. März 2012

Die aktuellen HRSC-Bilder zeigen einen Teil der nördlichen Abbruchkante von Ius Chasma. Dieses Tal gehört zu den Valles Marineris, dem größten Riftsystem im Sonnensystem.

Saturnmond Enceladus: Dem Leben im Wasser auf der Spur

22. Februar 2012

Gibt es Leben unter dem Eispanzer des Enceladus? Sollten Europas Pläne für eine zukünftige Mission zum Eismond des Saturn Wirklichkeit werden, wollen deutsche Forscher die Wasservorkommen dort genauer auf Lebensspuren untersuchen.

Projekt NEOShield: Asteroidenabwehr mit System

3. Februar 2012

Wann genau der letzte große Einschlag eines Asteroiden auf der Erde geschah, ist nicht klar. Dass in Zukunft weitere Kollisionen folgen werden, dessen ist sich Alan Harris, Asteroidenforscher am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), sicher. In den nächsten dreieinhalb Jahren leitet er die im Januar 2012 gegründete internationale Kooperation "NEOShield" (Near Earth Object) - insgesamt 13 Partner aus Forschung und Industrie werden gemeinsam erforschen, wie Einschläge von Asteroiden und Kometen verhindert werden können. Untersucht wird unter anderem die Möglichkeit, Asteroiden durch den Einschlag einer Raumsonde von ihrer bedrohlichen Bahn abzubringen. Die Europäische Union unterstützt das Projekt mit vier Millionen Euro. Weitere 1,8 Millionen Euro steuern die beteiligten Partner bei.

Ein dunkler Fleck auf dem Mars: Die Region Syrtis Major

2. Februar 2012

Die Bilder der Stereokamera-HRSC zeigen eine Region, die Hobby-Astronomen bestens vertraut ist: Syrtis Major. Die Vulkanprovinz ist als dunkler Fleck auf der Marsscheibe relativ leicht zu identifizieren.

"Runzelrücken" und Grabenbrüche in Tempe Terra

6. Januar 2012

Die Region Tempe Terra ist eine der geologisch vielfältigsten auf dem Mars. Die Aufnahmen der hochauflösenden Stereokamera HRSC zeigen zahlreiche interessante geologische Phänomene.

Asteroidensonde Dawn jetzt in ihrer niedrigsten Umlaufbahn um Vesta

22. Dezember 2011

Die NASA-Raumsonde Dawn befindet sich seit Mitte Dezember 2011 auf ihrer niedrigsten Umlaufbahn um den Asteroiden Vesta. Im November wurde der Orbit langsam auf eine Höhe von etwa 210 Kilometern über der Asteroidenoberfläche abgesenkt. Im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) fließen die Daten aus nächster Nähe in die Karten und Höhenmodelle des Asteroiden mit ein.

Ungewöhnliche Fließstrukturen in den Phlegra Montes

2. Dezember 2011

Die Phlegra Montes sind ein Gebirgsmassiv auf dem Mars, das sich über mehrere hundert Kilometer vom nordöstlichen Teil der Elysium-Vulkanregion bis weit in die nördliche Tiefebene erstreckt. Die Gebirgsgruppe besteht aus einer Vielzahl sanfter Hügel und Bergrücken, deren Entstehung auf einen tektonischen Ursprung zurückgeführt wird. In den hier gezeigten aktuellen Aufnahmen vom Süden der Phlegra Montes, die mit der vom DLR betriebenen Stereokamera HRSC an Bord der ESA-Raumsonde Mars Express gemacht wurden, sticht vor allem ein großes Tal ins Auge, in dem deutlich langestreckte Fließformen zu erkennen sind.

Vesta

Asteroid Vesta zum Greifen nahe in 3D

1. Dezember 2011

Kein Asteroid und kein anderer Gesteinsplanet sieht so aus wie der Asteroid Vesta, den die amerikanische Raumsonde Dawn seit Juli 2011 umkreist – unzählige Krater, Furchen und Hänge prägen die Landschaft des Himmelskörpers. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat mit den Aufnahmen der Kamera an Bord der Sonde einen 3D-Film erstellt, der erstmals den Asteroiden buchstäblich zum Greifen nah erscheinen lässt. Mit einer Rot-Grün-Brille betrachtet, geht es im Flug über den Schneemann-Krater und einen der höchsten Berge im Sonnensystem. Noch können die Planetenforscher der Dawn-Mission nicht alle Phänomene erklären: "Vesta gibt uns viele Rätsel auf", sagt DLR-Planetenforscher Prof. Ralf Jaumann.

MSL

Rover Curiosity: Schwergewicht für die Erkundung des Mars

25. November 2011

"Curiosity", Neugierde, heißt der amerikanische Rover, der am 26. November 2011 um 16.02 Uhr Mitteleuropäischer Zeit in Richtung Mars gestartet ist. Mit zehn Instrumenten an Bord soll er Informationen liefern, wie lebensfeindlich oder auch –freundlich der Rote Planet in der Vergangenheit war – und für zukünftige bemannte Missionen sein kann. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Christian-Albrechts-Universität Kiel schicken dazu das Strahlungsmessgerät RAD (Radiation Assessment Detector) zum Mars. Das Ziel: Die Forscher wollen erstmals vor Ort messen, wie hoch die Strahlung für zukünftige Astronauten ist und in welcher Bodentiefe Lebensformen überleben könnten. Gelandet wird im Gale Crater – einem Ziel, das auch DLR-Planetenforscher Ernst Hauber in Workshops mit der amerikanischen Weltraumbehörde NASA favorisiert hat.

Der Marsvulkan Tharsis Tholus – ein kollabierter Achttausender

4. November 2011

Die Vulkane auf dem Mars sind wahre Giganten. Neben dem größten Feuerberg des Sonnensystems, dem 24 Kilometer hohen Olympus Mons, sowie den drei benachbarten Schildvulkanen Arsia, Pavonis und Ascraeus, befinden sich auf der Tharsis-Aufwölbung am Marsäquator einige weniger beachtete Vulkankomplexe von ebenfalls gewaltigen Ausmaßen. Mit einer Grundfläche von 155 mal 125 Kilometern ist der 8.000 Meter hohe Tharsis Tholus zwar nur ein Vulkan aus dem ‚Mittelfeld’, nach irdischen Maßstäben dennoch ein wahrhaftiger Riese. Die vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betriebene hochauflösende Stereokamera (HRSC) auf der ESA-Raumsonde Mars Express nahm während mehrerer Orbits Bilddaten von Tharsis Tholus auf, die zu einem Mosaik mit einer Auflösung von etwa 14 Metern pro Bildpunkt (Pixel) zusammengefügt wurden. Die Abbildungen zeigen einen Ausschnitt bei 13 Grad nördlicher Breite und 268 Grad östlicher Länge.

TerraSAR-X-Bild des Monats: Eine Zeltstadt in der Wüste

3. November 2011

Das amerikanische Festival "Burning Man" sieht von oben aus wie ein Spinnennetz. Auf dem Festivalgelände in der Black Rock Wüste (Nevada) hat sich eine Struktur gebildet, die Ähnlichkeit mit einer kleinen Stadt hat. Im Oktober und September 2011 hat der Radarsatellit TerraSAR-X des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) einige eindrucksvolle Aufnahmen vom Festival und dessen Aufbau aufgenommen.

Treibhauseffekt auf der Venus – Planetenkruste durch Klima bewegt

26. Oktober 2011

Auf der Erde sorgt die Bewegung der Kontinente bis heute für die Veränderung der Oberfläche. Die Venus dagegen zeigt eine regungslose Kruste. Das war allerdings nicht immer so: Planetenforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben jetzt in Modellrechnungen herausgefunden, dass die Oberfläche der Venus in der Vergangenheit vermutlich besonders heiß und dadurch mobil war.

Galileo - Im Takt der Atomuhren

14. Oktober 2011

Es ist eine Gleichung mit vier Unbekannten. So bringt zumindest Walter Päffgen, Geschäftsführer der DLR Gesellschaft für Raumfahrtanwendungen (GfR) und Leiter des Galileo-Kontrollzentrums beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), die Satellitennavigation vereinfacht auf den Punkt. Drei Koordinaten für die Position in Raum, eine für die Zeit. Alles zusammen ergibt im neuen europäischen Satellitennavigationssystem Galileo zum Beispiel den Standort eines Fahrzeugs auf der Erde. Damit die Gleichung mit vier Unbekannten aber überall auf der Erde zum richtigen Ergebnis führt, werden bis 2018 insgesamt 30 Satelliten mit hoch genauen Atomuhren ins All befördert. Die ersten beiden sollen am 20. Oktober 2011 vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana starten.

Mars Express: Strömungsmuster und "Inseln" im Mündungsgebiet von Ares Vallis

7. Oktober 2011

Das Ausflusstal Ares Vallis windet sich über 1.700 Kilometer durch das südliche Mars-Hochland und endet in einer über 100 Kilometer breiten Mündung im Tiefland der Chryse-Ebene. In der Frühzeit des Mars strömten hier große Mengen Wasser. Am 11. Mai 2011 nahm die vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betriebene hochauflösende Stereokamera (HRSC) an Bord der ESA-Raumsonde Mars Express im Orbit 9393 einen Teil der Mündungsregion von Ares Vallis auf. Die Bilder zeigen einen großen, teilweise abgetragenen Krater, stromlinienförmige Inseln und terrassenartige "Uferbänke" an den Talrändern: Spuren von Erosion, die das Wasser, das in Ares Vallis geflossen ist, in der Landschaft hinterlassen hat.

 
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