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News-Archiv Missionen

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Alle Jahrgänge

Treibhauseffekt auf der Venus – Planetenkruste durch Klima bewegt

26. Oktober 2011

Auf der Erde sorgt die Bewegung der Kontinente bis heute für die Veränderung der Oberfläche. Die Venus dagegen zeigt eine regungslose Kruste. Das war allerdings nicht immer so: Planetenforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben jetzt in Modellrechnungen herausgefunden, dass die Oberfläche der Venus in der Vergangenheit vermutlich besonders heiß und dadurch mobil war.

ROSAT über Golf von Bengalen in Erdatmosphäre eingetreten

25. Oktober 2011

Der deutsche Forschungssatellit ROSAT ist am 23. Oktober 2011 um 3.50 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (1.50 Uhr UTC) über dem Golf von Bengalen wieder in die Erdatmosphäre eingetreten. Die Bestimmung des Wiedereintrittsortes erfolgte auf Basis und nach Auswertung der von internationalen Partnern, insbesondere den USA, zur Verfügung gestellten Daten.

Die beiden ersten Galileo-Satelliten sind erfolgreich gestartet

21. Oktober 2011

Mit dem erfolgreichen Start der beiden ersten Galileo-Satelliten am 21. Oktober 2011 beginnt der Aufbau eines eigenständigen europäischen Satellitennavigationssystems im Weltraum.

Galileo - Im Takt der Atomuhren

14. Oktober 2011

Es ist eine Gleichung mit vier Unbekannten. So bringt zumindest Walter Päffgen, Geschäftsführer der DLR Gesellschaft für Raumfahrtanwendungen (GfR) und Leiter des Galileo-Kontrollzentrums beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), die Satellitennavigation vereinfacht auf den Punkt. Drei Koordinaten für die Position in Raum, eine für die Zeit. Alles zusammen ergibt im neuen europäischen Satellitennavigationssystem Galileo zum Beispiel den Standort eines Fahrzeugs auf der Erde. Damit die Gleichung mit vier Unbekannten aber überall auf der Erde zum richtigen Ergebnis führt, werden bis 2018 insgesamt 30 Satelliten mit hoch genauen Atomuhren ins All befördert. Die ersten beiden sollen am 20. Oktober 2011 vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana starten.

Ares Vallis

Mars Express: Strömungsmuster und "Inseln" im Mündungsgebiet von Ares Vallis

7. Oktober 2011

Das Ausflusstal Ares Vallis windet sich über 1.700 Kilometer durch das südliche Mars-Hochland und endet in einer über 100 Kilometer breiten Mündung im Tiefland der Chryse-Ebene. In der Frühzeit des Mars strömten hier große Mengen Wasser. Am 11. Mai 2011 nahm die vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betriebene hochauflösende Stereokamera (HRSC) an Bord der ESA-Raumsonde Mars Express im Orbit 9393 einen Teil der Mündungsregion von Ares Vallis auf. Die Bilder zeigen einen großen, teilweise abgetragenen Krater, stromlinienförmige Inseln und terrassenartige "Uferbänke" an den Talrändern: Spuren von Erosion, die das Wasser, das in Ares Vallis geflossen ist, in der Landschaft hinterlassen hat.

Studenten experimentieren auf Stratosphären-Ballonen: BEXUS 12 und 13 erfolgreich gestartet

29. September 2011

Am Mittwoch, 28. September 2011, startete um 17.21 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit der Forschungsballon BEXUS 13 vom schwedischen Raumfahrtzentrum Esrange. An Bord der gemeinsamen Mission des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Schwedischen Raumfahrtbehörde SNSB befanden sich vier wissenschaftliche Experimente, die Studententeams aus Deutschland, Schweden und Italien entworfen und gebaut hatten. Wissenschaftliche Ergebnisse auf höchstem Niveau lieferte das Experiment RETA von Studenten der Universität Kiel mit seinen Strahlungsmessungen.

DLR-Roboterarm ROKVISS aus dem All zurück

28. September 2011

Das vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelte Technologie-Experiment ROKVISS (Robotik-Komponenten-Verifikation auf der ISS) ist nach sechs Jahren im freien Weltraum wieder auf die Erde zurückgekehrt.

Vesta

Vesta - ein Asteroid mit Überraschungen

16. September 2011

Unterschiedliche Einschlagskrater, Täler, Canyons und Berge, die zu den höchsten im Sonnensystem gehören – die dreidimensionalen Aufnahmen und Filme, die die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) vom Asteroiden Vesta erstellt haben, zeigen einen ungewöhnlichen Himmelskörper. Seit Juli 2011 kreist die amerikanische Raumsonde Dawn mit einem deutschen Kamerasystem an Bord um den Asteroiden. "Vesta hat uns völlig überrascht", sagt Prof. Ralf Jaumann vom DLR-Institut für Planetenforschung. Die topografischen Karten sind Voraussetzung für die Erforschung des Asteroiden, der zwischen Mars und Jupiter seine Bahn zieht.

TerraSAR-X-Bild des Monats: Tanz der Tankdeckel

2. September 2011

Verbindet man verschiedene Aufnahmen des deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zu einer Bilderfolge, fällt auf: Selbst Gas-Tanks haben ein bewegtes Eigenleben. Der jeweilige Füllstand bestimmt die Position des Deckels - und wenn diese sich im Laufe der Zeit verändert, blickt TerraSAR-X auf einen regelrechten Tanz der Tankdeckel im italienischen Porto Marghera.

REXUS/BEXUS: Start frei für den DLR-Studentenwettbewerb 2011

1. September 2011

Vom 1. September bis zum Einsendeschluss am 23. Oktober 2011 können Studententeams deutscher Universitäten und Hochschulen Experimentvorschläge für den REXUS/BEXUS-Studentenwettbewerb 2011 des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) einreichen.

Vesta im Bild: Schneemänner, Krater und Hügel

31. August 2011

Seit dem 16. Juli 2011 kreist eine deutsche Kamera mit der amerikanischen NASA-Sonde Dawn um den Asteroiden Vesta und zeichnet dessen Oberfläche auf. Die Aufnahmen zeigen Krater, Hügel und sogar Formen, die die Wissenschaftler an Schneemänner erinnert. Im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) werden die Daten zu Karten, Stereobildern und Höhenmodellen verarbeitet.

TerraSAR-X-Bild des Monats: Vulkanausbruch in Chile

22. Juli 2011

So auffällig der Krater des chilenischen Vulkans Puyehue sich auf der TerraSAR-X-Aufnahme des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) auch kreisrund abzeichnet - er war nicht der Übeltäter, als der Vulkan in den südlichen Anden am 4. Juni 2011 ausbrach. Stattdessen liegt das neue Eruptionszentrum, wie die Aufnahmen des deutschen Radarsatelliten erstmalig zeigen, weiter nordwestlich. Zurzeit bildet sich dort ein Lavafeld, der auf diesem TerraSAR-X-Bild des Monats als gleichmäßige, hellblau gefärbte Fläche zu erkennen ist. Für die Mitarbeiter des chilenischen Vulkan-Risikoprogramms liefern die deutschen Radaraufnahmen seit Beginn des Ausbruchs wertvolle Informationen für die Beurteilung der Situation und für die Prognose der weiteren Entwicklung.

Raumsonde Dawn tritt in den Orbit von Vesta ein

18. Juli 2011

Nach fast vier Jahren Flug durch das Weltall hat die amerikanische NASA-Sonde Dawn ihr Ziel erreicht und umkreist seit dem 16. Juli 2011 den Asteroiden Vesta. Unter anderem mit an Bord: Eine so genannte Framing Camera, die die Oberfläche des Asteroiden aufzeichnet.

SOFIA

Deutsche Lehrer fliegen mit SOFIA zu den Sternen

16. Juli 2011

In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2011 waren zum ersten Mal zwei deutsche Lehrer mit an Bord der fliegenden Sternwarte SOFIA, dem Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie. Wolfgang Vieser vom Christoph-Probst-Gymnasium in München und Jörg Trebs von der Thomas-Mann-Oberschule in Berlin wurden ausgewählt, um hautnah mitzuerleben, wie Forschung auf SOFIA in 14 Kilometern Höhe live abläuft.

ISS

ATV-2: Wiedereintritt über dem Südpazifik

22. Juni 2011

Beladen mit Abfällen trat der europäische Raumtransporter "Johannes Kepler" am 21. Juni 2011 gegen 22.52 Uhr MESZ in die Erdatmosphäre ein und verglühte über dem Südpazifik. Nach gut vier Monaten im Weltall hatte das "Automated Transfer Vehicle" ATV 2 am 20. Juni 2011 um 16.51 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) das ATV-2 "Johannes Kepler" von der Internationalen Raumstation (ISS) abgedockt. Mit an Bord war ein so genannter "Re-entry Break-up Recorder", eine Art Flugschreiber, der alle mechanischen Lasten beim Auseinanderbrechen des ATV aufzeichnete und die Daten via Satellit an die Bodenstation funkte.

Erste Ergebnisse der MESSENGER-Mission

16. Juni 2011

In den ersten drei Monaten im Merkur-Orbit haben die Instrumente der MESSENGER-Sonde Zehntausende Messwerte und Aufnahmen in hoher Auflösung aufgezeichnet. Diese Menge an Daten ermöglicht bereits jetzt neue Erkenntnisse über den sonnennächsten Planeten. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) werten für die Mission der amerikanischen Weltraumbehörde NASA die Daten von drei Instrumenten aus.

Oberfläche von Asteroid Vesta in Sicht

Oberfläche von Asteroid Vesta in Sicht

13. Juni 2011

Eigentlich dienen die Aufnahmen des deutschen Kamerasystems auf der amerikanischen Sonde Dawn zurzeit der Navigation auf dem Weg zum Asteroiden Vesta. Ein Film, den Wissenschaftler des Dawn-Teams jetzt aus einzelnen Bildern aus 481.000 Kilometern erstellten, zeigt allerdings bereits, wie komplex die Oberfläche des Asteroiden ist.

Gute Nacht! - Sonde Rosetta geht in den Winterschlaf

8. Juni 2011

Nach mehr als sieben Jahren Flug durch das Weltall wird die Rosetta-Sonde am 8. Juni 2011 in den Winterschlaf versetzt. Um den Energieverbrauch zu reduzieren, fliegt die europäische Sonde ab nun im "Sparmodus" auf ihr Ziel zu, den Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko. Für die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) bedeutet dies hingegen keine Ruhepause: Die Forscher trainieren für die Ankunft der Sonde im Mai 2014 und wollen dann mit dem Landegerät "Philae" zum ersten Mal auf einem Kometen aufsetzen.

GEMS: Maulwurf soll das Marsinnere erforschen

GEMS: "Maulwurf" soll das Marsinnere erforschen

26. Mai 2011

Im Wettbewerb um die nächste Raumsonde im "Discovery"-Programm der NASA wurde der Missionsentwurf einer "Geophysical Monitoring Station" (GEMS) für den Mars in die entscheidende letzte Runde gewählt. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist mit einem geophysikalischen Experiment zur Untersuchung des Marsinneren maßgeblich beteiligt. Ziel der Mission, deren Start 2016 erfolgen könnte, ist es, zum ersten Mal überhaupt durch direkte Messungen einen Einblick in das "Innenleben" des Mars zu gewinnen.

Höhenmodelle der SRTM%2dMission kostenfrei zur Verfügung

Höhenmodelle der SRTM-Mission kostenfrei zur Verfügung

25. Mai 2011

Als das Space Shuttle Endeavour am 11. Februar 2000 in den Weltraum startete, hatte es einen 60 Meter langen ausfahrbaren Mast an Bord, an dessen Ende eine von zwei Radarantennen saß. Innerhalb von elf Tagen zeichneten die Wissenschaftler des DLR damit ein dreidimensionales Höhenmodell von großen Teilen der Erde auf. Jetzt stellt das DLR diese Daten für wissenschaftliche Zwecke kostenfrei zur Verfügung.

 
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