Eigentlich dienen die Aufnahmen des deutschen Kamerasystems auf der amerikanischen Sonde Dawn zurzeit der Navigation auf dem Weg zum Asteroiden Vesta. Ein Film, den Wissenschaftler des Dawn-Teams jetzt aus einzelnen Bildern aus 481.000 Kilometern erstellten, zeigt allerdings bereits, wie komplex die Oberfläche des Asteroiden ist.
Nach mehr als sieben Jahren Flug durch das Weltall wird die Rosetta-Sonde am 8. Juni 2011 in den Winterschlaf versetzt. Um den Energieverbrauch zu reduzieren, fliegt die europäische Sonde ab nun im "Sparmodus" auf ihr Ziel zu, den Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko. Für die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) bedeutet dies hingegen keine Ruhepause: Die Forscher trainieren für die Ankunft der Sonde im Mai 2014 und wollen dann mit dem Landegerät "Philae" zum ersten Mal auf einem Kometen aufsetzen.
Im Wettbewerb um die nächste Raumsonde im "Discovery"-Programm der NASA wurde der Missionsentwurf einer "Geophysical Monitoring Station" (GEMS) für den Mars in die entscheidende letzte Runde gewählt. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist mit einem geophysikalischen Experiment zur Untersuchung des Marsinneren maßgeblich beteiligt. Ziel der Mission, deren Start 2016 erfolgen könnte, ist es, zum ersten Mal überhaupt durch direkte Messungen einen Einblick in das "Innenleben" des Mars zu gewinnen.
Als das Space Shuttle Endeavour am 11. Februar 2000 in den Weltraum startete, hatte es einen 60 Meter langen ausfahrbaren Mast an Bord, an dessen Ende eine von zwei Radarantennen saß. Innerhalb von elf Tagen zeichneten die Wissenschaftler des DLR damit ein dreidimensionales Höhenmodell von großen Teilen der Erde auf. Jetzt stellt das DLR diese Daten für wissenschaftliche Zwecke kostenfrei zur Verfügung.
Wie viele Menschen in Istanbul leben, weiß niemand so ganz genau: Rund 15 Millionen sollen es sein, die in der Stadt auf zwei Kontinenten leben. Die Aufnahme des Radarsatelliten TerraSAR-X des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigt den Stadtplanern dafür etwas anderes umso genauer - nämlich wie sehr die Stadt am Bosporus sich mittlerweile flächenmäßig ausbreitet.
Am 16. Mai 2011 ist um 08.56 Uhr Ortszeit (14.56 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit, MESZ) das Space Shuttle Endeavour zur vorletzten Shuttle-Mission (STS-134) vom Launch-Pad 39A des Kennedy Space Center (Florida) zur Internationalen Raumstation (ISS) gestartet. An Bord sind Kommandant Mark Kelly, Pilot Gregory H. Johnson sowie die Missionsspezialisten Michael Fincke, Greg Chamitoff, Andrew Feustel und der italienische ESA-Astronaut Roberto Vittori.
Im vergangenen Jahr konnte SOFIA die Ziele und Meilensteine des Programms beinahe so schnell erreichen, wie es fliegen kann. SOFIA ist das Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie der amerikanischen Raumfahrt-Behörde NASA und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).
Mit verschiedenen Detektoren soll das Alpha-Magnet-Spektrometer (AMS) außen an der Internationalen Raumstation ISS die kosmische Strahlung im Weltraum untersuchen. Das AMS startet am Freitag, 29. April 2011, um 21.47 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (15.47 Uhr Ortszeit) an Bord des Space Shuttles Endeavour von Cape Canaveral (Florida) zur ISS. Rund 500 Wissenschaftler aus 16 Ländern sind an dem vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) unterstützten Projekt beteiligt.
Am 6. April 2011 haben deutsche Wissenschaftler zum ersten Mal astronomische Beobachtungen an Bord von SOFIA durchgeführt. SOFIA ist das Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie der Amerikanischen Weltraumbehörde NASA und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das weltweit einzige fliegende Observatorium.
22 Monate haben widerstandsfähige Sporen von Bacillus subtilis im Versuchsträger "EXPOSE-R" außen an der Internationalen Raumstation ISS verbracht. Zum ersten Mal während einer Langzeitmission wurden sie dabei vermischt mit künstlichem Meteoritenstaub den harschen Weltraumbedingungen ausgesetzt. Nun untersuchen die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), wie viele Sporen den Einsatz im All überlebt haben. Hat der Meteoritenstaub die Sporen vor den lebensfeindlichen Weltraumbedingungen geschützt, könnten so auch Mikroorganismen längere Zeit in Meteoriten überleben und von einem Planeten zum nächsten gelangen.
Das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) und das Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum (German Space Operation Center, GSOC) des DLR arbeiten weiter daran, möglichst viele Daten der beiden deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X und TanDEM-X für die Schadensanalyse des Tsunamis in Japan bereitzustellen. Radardaten sind im Gegensatz zu den Daten optischer Satelliten unabhängig von der Bewölkung und der Tageszeit und erlauben eine präzise Bestimmung der überfluteten und zerstörten Flächen an der japanischen Ostküste.
Nach dem schweren Erdbeben und dem folgenden Tsunami hat die "International Charter Space and Major Disasters" am Morgen des 11. März 2011 alle beteiligten Einrichtungen gebeten, Satellitendaten des Katastrophengebietes zur Verfügung zu stellen. Daran beteiligt ist auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit dem Zentrum für Satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) am DLR-Standort Oberpfaffenhofen.
Mit der Ankunft am Saturn am 1. Juli 2004 hat die lange Reise des Cassini-Raumschiffs durch das Saturn-System begonnen. Insgesamt 76 Mal wird Cassini den Saturn umkreisen. Davon wird es 52 nahe Vorbeiflüge an sieben der 47 bisher entdeckten Saturnmonde absolvieren. Für seine Orbits um Saturn muss das Raumschiff 45 so genannte Swing-By-Manöver an Titan durchführen, die ihm zusätzlich Schwung verleihen.
Hans Schlegel became Germany's fifth astronaut in orbit when he lifted off on 26 April 1993 as part of the second German Spacelab mission (D2). With him were German Ulrich Walter and five American astronauts. The multidisciplinary mission hosted 88 experiments.
Die Hinweise verdichten sich, dass es auf dem Saturnmond Titan Seen gibt, die mit flüssigen Kohlenwasserstoffen gefüllt sind. Wissenschaftler vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben jetzt eine weitere wichtige Entdeckung gemacht. In den Aufnahmen eines Spektrometers an Bord der Planetensonde Cassini wurden in der Nähe des Nordpols Spiegelungen entdeckt, die durch Reflexionen der Sonnenstrahlung an der Oberfläche eines großen Sees entstehen.
Am 24. Februar 2011 ist um 16.53 Uhr Ortszeit (22.53 Uhr Mitteleuropäischer Zeit) die US-amerikanische Raumfähre Discovery zu ihrem letzten Flug, der elftägigen Mission STS-133, vom Kennedy-Space-Center in Cape Canaveral (Florida) zur Internationalen Raumstation (ISS) gestartet. Dies ist der 35. Flug eines Shuttle zur ISS. Auch im Columbus-Kontrollzentrum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen haben sich die Ingenieure auf den letzten Discovery-Einsatz vorbereitet.
Nach fast acht Tagen Flug im Erdorbit erreichte das ATV-2 (Automated Transfer Vehicle) "Johannes Kepler" am 24. Februar 2011 die Internationale Raumstation ISS und dockte um 16.59 Uhr mitteleuropäischer Zeit (MEZ) am russischen Swesda-Modul an. Das Rendezvous-Manöver bei 28.000 Kilometern in der Stunde hatte in 39 Kilometern Entfernung hinter der ISS begonnen. "Alle Manöver haben reibungslos und auf Anhieb geklappt", sagte Volker Schmid vom Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Voraussichtlich bis zum 4. Juni 2011 wird der Raumtransporter mit der ISS verbunden bleiben.
Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben entscheidend bei der Erstellung des Berichts der World Meteorological Organization (WMO) zur Entwicklung der Ozonschicht in der Stratosphäre mitgewirkt. Der Bericht wurde von der in Genf in der Schweiz ansässigen WMO bereits im Januar im Internet veröffentlicht: Nach neuesten Abschätzungen wird demnach die Ozonschicht etwa Mitte des 21. Jahrhunderts wieder die gleiche Dicke haben wie zu Beginn der 1980er Jahre.
Am Mittwoch, 16. Februar 2011, startete der zweite europäische Raumtransporter, das ATV (Automated Transfer Vehicle) "Johannes Kepler" um 22:50 Uhr MEZ mit einer Ariane 5ES vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana zur Internationalen Raumstation (ISS). Die übergeordnete Programmkontrolle der deutschen Anteile bei ATV obliegt dem Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).
Würde die Stadt Bonn am Rand des Fimbul-Schelfeis liegen, würden die Bonner jetzt eine Reise im antarktischen Zirkumpolarstrom beginnen: Ein Eisberg mit einer Fläche von 120 Quadratkilometern - so groß wie das Bonner Stadtgebiet - ist in den Atlantik gekalbt. Um das Kalben solcher Eisberge in Zukunft besser zu verstehen, beobachteten Glaziologen der Universität Hamburg das Gebiet mit dem Radarsatelliten TerraSAR-X des DLR.