Am Standort Bonn hat die Raumfahrt-Agentur des DLR ihren Sitz. Sie ist im Auftrag der Bundesregierung für die Planung und Umsetzung der deutschen Raumfahrtaktivitäten zuständig. Weiterhin befinden sich diverse BMBF-Büros und der Projektträger Luftfahrtforschung des BMBF am Standort.
Ein vom DLR Raumfahrtmanagement gemeinsam mit dem Freistaat Bayern geförderte Verbundprojekt "Valles Marineris Explorer" soll in Simulationen und praktischen Versuchen auf der Erde Navigationslösungen finden, mit denen ein Schwarm aus Bodenfahrzeugen und Flugeinheiten in tiefen Kratern und Schluchten fremder Planeten nach Leben suchen kann.
Seit Montag, 2. April 2012, können Studenten der TU Berlin und des ZARM-Instituts der Universität Bremen ihre praktischen Fähigkeiten bei der Entwicklung einer eigenen Rakete unter Beweis stellen.
Eine Exkursion der besonderen Art für die achte Klasse des Clara-Fey-Gymnasiums aus Bad Godesberg: Begleitet von Peter Hintze, Raumfahrtkoordinator der Bundesregierung, und MIR'97-Kosmonaut Dr. Reinhold Ewald besuchten die Mittelstufen-Schüler die Sonderausstellung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zum Thema "Raumfahrt-Robotik" in Bonn.
Unter der Schirmherrschaft von Bundesminister Dr. Philipp Rösler hat am 6. März 2012 im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in Berlin die "Zweite nationale Konferenz zur Raumfahrt-Robotik" begonnen. An der Veranstaltung, die das Raumfahrtmanagement im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Auftrag des BMWi organisiert, nehmen rund 200 hochrangige Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik teil.
Wie hat sich unsere Ozonschicht in den letzten zehn Jahren verändert? Wie beeinflussen Spurengase wie Stickstoffoxide, Kohlendioxid und Methan unser Klima? Wie wirken Umweltschutzmaßnahmen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich auch deutsche Forscher, als vor zehn Jahren - am 28. Februar 2002 - der europäische Umweltsatellit ENVISAT auf einer der ersten Ariane-5-Raketen seine Reise ins All antrat.