Der DLR-Standort Bonn

Blick hinter die Kulissen - DLR feiert ersten Standorttag in Bonn

Montag, 18. September 2017

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  • Junge Besucher am Touchtable
    Junge Besucher am Touchtable

    Am Touchtable konnten beim ersten DLR-Standorttag in Bonn schon die jüngsten Besucher anschaulich nachvollziehen, wozu Erdbeobachtungssatelliten gut sind.

  • Mit einer VR%2dBrille auf der ISS
    Mit einer VR-Brille auf der ISS

    Sich einmal fühlen wie die Astronauten auf der Internationalen Raumstation ISS - das war mit einer VR-Brille im DLR Raumfahrtmanagement möglich. Wie in einem Science-Fiction-Film konnten sich die Besucher mit Brille und Handcontroller innerhalb und außerhalb der ISS bewegen.

  • Rund 1300 Mitarbeiter luden herzlich ein
    Bürgermeister und Bonner Bundestagsabgeordnete zu Gast

    Zum ersten Mal hatten die drei Einrichtungen am DLR-Standort Bonn mit ihren rund 1300 Mitarbeitern zu einem "Tag der offenen Tür" eingeladen: Die Gastgeber Friedrich König, Leiter des DLR Projektträgers Luftfahrtforschung und -technologie (links), Dr. Gerd Gruppe, DLR-Vorstand für das Raumfahrtmanagement (2. v. links) und Klaus Uckel (Mitte), Leiter des DLR Projektträgers, begrüßten auch die Bonner Bundestagsabgeordneten Katja Dörner (Grüne), Claudia-Lücking Michel (CDU) und Ulrich Kelber (SPD) sowie den ersten Bonner Bürgermeister Reinhard Limbach (rechts).

  • "Medieneinsatz in der Schweißausbildung"
    "Medieneinsatz in der Schweißausbildung"

    Schweißen üben ganz ohne Funken macht nicht nur jungen Besuchern Spaß, der Trainingssimulator wird auch in der beruflichen Bildung eingesetzt. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt "Medieneinsatz in der Schweißausbildung" wird vom DLR Projektträger betreut.

  • Umwelt und Nachhaltigkeit
    Umwelt und Nachhaltigkeit

    Wie der "kleine Tiger Deutschlands" - die Wildkatze - wieder ein Zuhause findet und was man zu ihrem Schutz tun kann, erfuhren die Besucher beim DLR Projekträger. Neben Projekten aus Umwelt und Nachhaltigkeit zeigte der DLR-Projektträger auch anhand von Beispielen aus den Bereichen Bildung, Gesundheit, Gesellschaft, Innovation, Technologie und internationaler Zusammenarbeit wie er für seine Auftraggeber mit gutem Forschungsmanagement die Wissensgesellschaft befördert.

  • Virtuelles Vergnügen in 3D
    Virtuelles Vergnügen in 3D

    Innovationen in der Flugzeugkabine werden heutzutage mit Hilfe von Attrappen vorangetrieben und validiert. Dieser Prozess kann durch den Einsatz von "Virtueller Realität" beschleunigt werden. Ein virtuelles Vergnügen in 3D durch die Flugzeugkabine begeisterte die Gäste.

Zum ersten Mal öffnete das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn am 17. September 2017 seine Türen. Mehr als 1500 große und kleine Besucher kamen zum "Bonner Bogen", um sich aus erster Hand über Themen aus Luft- und Raumfahrt sowie aus den Bereichen Gesellschaft, Innovation, Technologie, Umwelt, Gesundheit, Bildung und internationaler Zusammenarbeit zu informieren. Spannende Exponate und Mitmach-Aktionen gehörten ebenso zum Programm wie ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit zwei Live-Bands, einer politischen Talkrunde und einem exklusiven Blick hinter die Kulissen der drei in Bonn ansässigen Einrichtungen.

Das "Houston am Rhein" - und mehr

Das DLR ist in Bonn mit dem DLR Projektträger, dem DLR Raumfahrtmanagement - der "deutschen NASA" - sowie dem Projektträger Luftfahrtforschung und -technologie seit vielen Jahren beheimatet und seitdem stetig auf mittlerweile 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewachsen - Tendenz steigend. 

Dr. Gerd Gruppe, Mitglied des DLR-Vorstands und verantwortlich für das Raumfahrtmanagement, brachte es in seiner Begrüßung auf den Punkt: "Nur wenigen Bonnern ist dabei bewusst, dass in ihrer Stadt mit dem DLR Raumfahrtmanagement die deutsche Raumfahrtagentur ihren Sitz hat, das ‚Houston am Rhein‘ oder die deutsche NASA. Von hier aus gestalten wir im Auftrag der Bundesregierung das deutsche Raumfahrtprogramm und Deutschlands Engagement in der Europäischen Weltraumagentur ESA und mit weiteren internationalen Partnern. Ob Navigation, Smartphone-Kommunikation oder präzise Wettervorhersagen - all das ist Raumfahrt. Und all das ermöglichen wir von Bonn aus."

Das Spektrum der Forschungsförderung in der Bundesstadt ist jedoch nicht allein auf die Raumfahrt beschränkt. "Digitalisierung in allen Lebensbereichen, der Erhalt der Gesundheit bis ins hohe Alter, die Bekämpfung der Folgen des Klimawandels - dies erfordert gezielte Forschung, deren Ergebnisse auch Eingang in neue Produkte und Dienstleistungen finden. Wir unterstützen unsere Auftraggeber aus Politik und Wirtschaft bei der Förderung von Forschung, Innovation und Bildung: Wir analysieren und bewerten aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen, beraten bei der Ausrichtung neuer und wirksamer Fördermaßnahmen und begleiten Förderprojekte während der gesamten Laufzeit bis hin zur Verwertung der Ergebnisse. Am heutigen Tag zeigen wir einen kleinen Ausschnitt unserer Arbeit", sagte Klaus Uckel, Leiter des DLR Projektträgers.

Dass Forschung stets im Dienste der Nachhaltigkeit stehen sollte und aktiv an der Bewältigung der globalen Herausforderungen mitwirken kann und muss, betonte Friedrich König, Leiter des Projektträgers Luftfahrtforschung und -technologie. "Im letzten Jahr sind 3,7 Milliarden Flugreisen weltweit durchgeführt worden und diese Zahl soll sich bis 2035 verdoppeln! Damit dieser Anstieg nicht zu Lasten der Umwelt geht, werden im Luftfahrtforschungsprogramm des Bundes (LuFo) Technologien entwickelt, welche schon heute Emissionen verringern und das Fliegen langfristig klimaneutral möglich machen. Die Forschungspartner in LuFo liefern nicht nur wichtige Technologien für den Klimaschutz sondern sind gleichzeitig auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in Deutschland und schaffen hier viele attraktive Arbeitsplätze. Im Auftrag des Bundes und der Länder koordiniert der Projektträger Luftfahrtforschung die verschiedenen Forschungsprojekte des LuFo, um die technologische Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Luftfahrtindustrie langfristig zu sichern, das Fliegen klimaschonender, noch sicherer und weiter erschwinglich zu machen."

Forschung zum mitmachen

Was dies alles in der Praxis bedeutet, konnten die Besucher bei einer Vielzahl von Mitmachaktionen im wahrsten Sinne des Wortes "begreifen". Auf einem begehbaren Spielbrett lernten sie die Schritte zu einem neuen Medikament kennen. An einem virtuellen Schweißgerät konnte man sich am Schweißen versuchen und gleichzeitig moderne Schulungskonzepte kennenlernen. Mit dem "blauen Quiz" die Meere und Ozeane erkunden, am Computer Wege zu einem nachhaltigen Landmanagement erproben und an einem historischen VW-Bus informieren, wie für zukünftige Elektroautos intelligente Fahrzeugtechnik entwickelt wird.

Eindrucksvolle Modelle brachten die Luft- und Raumfahrt näher und in Gesprächen mit Experten bekamen die Besucher Informationen aus erster Hand zur Internationalen Raumstation, zum Parabelflugzeug A310 ZERO-G, zur Fliegenden Sternwarte SOFIA und zu nachhaltiger Luftfahrt. Die jüngeren Gäste konnten im DLR_School_Lab selbst experimentieren und in die Rolle der Forscher schlüpfen. Wer des Laufens müde war, konnte sich bei Kurzfilmen im hauseigenen "Kino" entspannen.

Über großen Zuspruch konnten sich auch die beiden Bands "Mr. Matt & The MadSonix" und "SchlagerMetall" freuen, die mit ihren Interpretationen von Serienhits und Heavy Metal Versionen von bekannten Schlagern das Publikum begeisterten.

 

Zuletzt geändert am:
21.09.2017 16:26:37 Uhr

Kontakte

 

Michel Winand
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Kommunikation Köln

Tel.: +49 2203 601-2144