Die Aktivitäten im DLR-Standort Braunschweig konzentrieren sich auf die Bereiche Luftfahrt und Verkehr. Am Forschungsflughafen in Braunschweig setzt das DLR mit etwa 1050 hochqualifizierten Mitarbeitern die Tradition der 1936 gegründeten Deutschen Forschungsanstalt für Luftfahrt (DFL) fort.
"Wissen-schaf(f)t Bewegung" - Unter diesem Motto öffnet am 9. Juni 2013 das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Standort Braunschweig seine Türen. Zwischen 10 und 17 Uhr stellen sich alle Institute des DLR Braunschweig vor und erwarten große und kleine Besucher mit einem bunten Programm aus Luftfahrt, Verkehr, Raumfahrt und Energie.
19:00 Uhr 27. Mai 2013
Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR) und dem Verband Deutscher Ingenieure (VDI) lädt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) 2012 erneut zur Vortragsreihe "Luftfahrt der Zukunft" ein.
Veranstaltungsort:
Hinter fliegenden Flugzeugen entstehen Verwirbelungen in der Luft. Die Vorhersage dieser sogenannten Wirbelschleppen soll für mehr Sicherheit und gesteigerte Effizienz im Flugverkehr sorgen. In Flugversuchen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Braunschweig hat ein Forschungsteam im März und April die Entwicklung eines Wirbelschleppenwarnsystems untersucht. Im Rahmen des DLR-Projekts "Wetteroptimierter Luftverkehr" wurden erste Systemtests mit den Forschungsflugzeugen ATRA, einem modifizierten Airbus A320, und der Dassault Falcon erfolgreich abgeschlossen.
Wenn am 4. Mai 2013 um 4.06 Uhr morgens (Mitteleuropäische Sommerzeit) der europäische Satellit PROBA-V mit einer Vega-Rakete ins All starten soll, um die Vegetation zu beobachten, ist ein weiterer Passagier mit an Bord - der behält allerdings die Flugzeuge im Blick. Der Empfänger des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ortet die ADS-B-Signale (Automatic Dependance Surveillance - Broadcast) der Flugzeuge mit einer speziellen Antenne, während der Trägersatellit in 820 Kilometern Höhe um die Erde kreist. Die Wissenschaftler wollen in den nächsten zwei Jahren so erstmals testen, ob eine lückenlose Beobachtung von Flugrouten möglich ist. Bisher ist das in nicht Radar überwachten Gebieten nicht möglich. Die Ortung aus dem Weltall soll diese Lücke schließen.
Mit dem Aufbau der intelligenten Informationsplattform IRMI soll Bahnfahren einfacher werden. Im Rahmen der Zusammenarbeit des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), des Landes Niedersachsen und dem Zughersteller ALSTOM werden bis Ende 2014 insgesamt zwei Millionen Euro in das Projekt investiert. Zur Unterstützung des Vorhabens hat am Freitag, 19. April, in Hannover Olaf Lies, der Niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Förderbescheide in Höhe von 660.000 Euro übergeben. "Alstom und das DLR machen mit IRMI den öffentlichen Personennahverkehr intelligenter und damit noch attraktiver", so Olaf Lies.
Das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) wird voraussichtlich in der Zeit vom 27. März bis 4. April 2013 Flugversuche zur Wirbelschleppenforschung durchführen.
Zum vierten Mal präsentiert sich das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) vom 12. bis 14. März 2013 auf Europas Leitmesse für Faserverbundleichtbau, der JEC, in Paris. Gemeinsam mit dem Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie (ZLP) in Augsburg und Stade zeigen das Institut für Bauweisen- und Konstruktionsforschung und das Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik aktuelle Forschungshighlights rund um Luftfahrt und Verkehr. Ein besonderes Augenmerk liegt in diesem Jahr auf der automatisierten Produktion von kohlenstofffaserverstärkten Kunststoff-Bauteilen.