Braunschweig

Planungsamt der Bundeswehr informiert sich über DLR-Sicherheitsforschung

Planungsamt der Bundeswehr informiert sich über DLR-Sicherheitsforschung

Mittwoch, 9. Juli 2014

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  • Vor dem DLR%2dForschungsflugzeug A320 ATRA

    Vor dem DLR-Forschungsflugzeug A320 ATRA

    Der Chef des Planungsamtes der Bundeswehr, General Frank Leidenberger (vorne: 3.v.l), und der Programmkoordinator Sicherheitsforschung des DLR, Dr. Dennis Göge (vorne: 4.v.l.), mit weiteren Vertretern der Bundeswehr und des DLR auf dem Vorfeld der DLR-Forschungsflugabteilung in Braunschweig mit dem größten DLR-Forschungsflugzeug A320 ATRA (Advanced Technology Research Aircraft). Der DLR-Programmdirektor für Luftfahrtforschung, Horst Hüners, und der Leiter des DLR-Forschungsflugbetriebs, Oliver Brieger, (vorne: 1.v.r. und 2.v.r.) begleiten die Besichtigung.

  • Dr. Dennis Göge übergibt General Leidenberger eine DLR%2dMünze

    Dr. Dennis Göge übergibt General Leidenberger eine DLR-Münze

    Neben Gastgeschenken tauschen General Leidenberger und Dr. Dennis Göge Münzen ihrer beiden Hauser aus.

  • Besichtigung des DLR%2dSimulatorzentrums AVES

    Besichtigung des DLR-Simulatorzentrums AVES

    Der Direktor des DLR-Instituts für Flugsystemtechnik Prof. Dr. Stefan Levedag (links) präsentiert General Leidenberger das DLR-Simulatorzentrum AVES (Air Vehicle Simulator).

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist wesentlicher Akteur in der Sicherheitsforschung. Am 8. Juli 2014 besuchte der Chef des Planungsamtes der Bundeswehr, General Frank Leidenberger, den DLR-Standort Braunschweig, um sich über die sicherheitsrelevanten Forschungsaktivitäten des DLR zu informieren. Die Themen reichten dabei von der Weltraumsensorik und Satellitentechnik bis hin zu Lasertechnologien, luftgestützten Plattformen und Telemedizin.

"Die Expertise des DLR ist zunehmend bei Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben sowie in der Bundeswehr gefragt", sagt Dr.-Ing. Dennis Göge, Programmkoordinator Sicherheitsforschung des DLR. "Insbesondere bei der Bereitstellung von unabhängiger Analyse- und Bewertungskompetenz sieht sich das DLR einem steigenden Bedarf gegenüber", so Göge weiter. Dass sich das Planungsamt der Bundeswehr insbesondere auch mit der wissenschaftlichen Forschung beschäftigt, schafft die Grundlage für einen breiten Dialog beider Einrichtungen.

Präsentation aktueller DLR-Forschungsthemen

Während des Besuchs von General Leidenberger stellten die DLR-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beispielsweise neuartige Lasertechnologien vor, die zukünftig satellitengefährdenden Weltraummüll von der Erde aus detektieren und vermessen sollen. Darüber hinaus wurden die aktuellen Forschungsbeiträge des DLR zur Erhöhung der Sicherheit von Hubschrauberflügen bei ungünstigen Wetterbedingungen präsentiert. Im Generic Experimental Cockpit (GECO), einem modular aufgebauten Festsitz-Cockpitsimulator, der auch DLR-Forschungsflugzeuge im Flug simuliert, konnte der Amtschef einen aktiven Einblick in die DLR-Forschung gewinnen. Neben den Vorträgen und Technologiedemonstrationen wurden dem Planungsamt der Bundeswehr auch mehrere Forschungsinfrastrukturen des DLR demonstriert. Im nationalen Zentrum für Flugsimulation in der Luftfahrtforschung AVES (Air VEhicle Simulator) hatten die Gäste die Möglichkeit, zwei hochwertige Anlagen zur Simulation von Flugzeugen und Hubschraubern zu besichtigen. Den Abschluss bildete der Rundgang durch den Hangar des DLR-Flugbetriebes. "Das DLR-Motto "Wissen für Morgen" wurde eindrucksvoll unter Beweis gestellt", so General Leidenberger. "Die Bundeswehr wird von den Ergebnissen des DLR mit Sicherheit profitieren."

In der DLR-Sicherheitsforschung werden die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten mit verteidigungs- und sicherheitsrelevantem Bezug in Abstimmung mit den Partnern in Staat, Wissenschaft und Industrie geplant und gesteuert. Der Querschnittsbereich Sicherheitsforschung verknüpft dabei die Kernkompetenzen aus den etablierten DLR-Programmen der Luftfahrt, Raumfahrt, Energie und des Verkehrs. Insgesamt mehr als 20 DLR-Institute und -Einrichtungen liefern im Rahmen ihrer sicherheitsrelevanten Arbeiten Beiträge zur Entwicklung, Erprobung und Bewertung von Technologien, Systemen und Konzepten sowie zur Analyse- und Bewertungsfähigkeit hinsichtlich sicherheitsrelevanter Anwendungen.

Zuletzt geändert am:
09.07.2014 10:05:18 Uhr

Kontakte

 

Falk Dambowsky
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Kommunikation, Redaktion Luftfahrt

Tel.: +49 2203 601-3959

Fax: +49 2203 601-3249
Dr. Dennis Göge
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Programmkoordinator Sicherheitsforschung

Tel.: +49 2203 601-4031