Luftfahrt, Raumfahrt, Verkehr, Energie und Sicherheit sind die Forschungsfelder, die im DLR Köln in acht Forschungseinrichtungen bearbeitet werden. Das Rückgrat der Forschung und Entwicklung bilden Großversuchsanlagen, beispielsweise Windkanäle, Triebwerks- und Materialprüfstände und ein Hochflussdichte-Sonnenofen.
Das Sonnenwärme-Kraftwerk hat am 25. Januar 2012 erstmals seine volle Leistung von fünf Megawatt ins Netz eingespeist. Das Ende des vergangenen Jahres in Betrieb gegangene Kraftwerk ist das erste Parabolrinnen-Kraftwerk, bei dem der Dampf zum Antrieb einer Turbine direkt in den Parabolrinnen erzeugt wird. Forscher vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben sowohl bei der Entwicklung einzelner Komponenten als auch beim Gesamtkonzept der Anlage mitgewirkt. Das Kollektorfeld des Kraftwerks wurde von der deutschen Firma Solarlite gebaut, Betreiber ist der thailändische Energieversorger Thai Solar Energy.
Ein Vorschlag von Forschern aus der Berliner Abteilung für Triebwerksakustik hat –zusammen mit zwei weiteren, visionären Vorschlägen – den vom DLR-Vorstand ausgeschriebenen "Wettbewerb der Visionen" gewonnen. Ziel dieses internen Wissenschaftswettbewerbs ist es, "Forschung für morgen" mit Hilfe neuer und innovativer Ideen zu formulieren und weiterzuentwickeln.
Der nordrhein-westfälische Klimaschutzminister Johannes Remmel übergab am 29. November 2011 einen Zuwendungsbescheid für das Energieprojekt "TURIKON" an das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die anderen Projektpartner.
Der erste Preis des "Astrium Spacelab Preises" im Bereich für angewandte Mikrogravitationsforschung wurde am 22. November 2011 an Sascha Kopp vom DLR vergeben. Die Ergebnisse seiner Forschung sind nicht nur für die Gesunderhaltung von Astronauten wichtig, sie könnten auch bei der Behandlung von Patienten auf der Erde helfen.
Die Mediziner des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) arbeiten in Zukunft noch enger mit ihren Kollegen des Flugmedizinischen Instituts der Luftwaffe zusammen. In Köln wurde dazu am 24. Oktober 2011 ein Kooperationsvertrag unterzeichnet.