Luftfahrt, Raumfahrt, Verkehr, Energie und Sicherheit sind die Forschungsfelder, die im DLR Köln in acht Forschungseinrichtungen bearbeitet werden. Das Rückgrat der Forschung und Entwicklung bilden Großversuchsanlagen, beispielsweise Windkanäle, Triebwerks- und Materialprüfstände und ein Hochflussdichte-Sonnenofen.
Warum fliegt ein Flugzeug? Wie erzeugt man aus Sonne Strom? Und wie baut man eigentlich ein besonders leichtes Auto? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhielten mehrere hundert Schülerinnen, die zum Girls'Day am 26. April 2012 ins Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gekommen waren.
Wenn Janine Schneider durch die Hallen der Werkstoffprüfung führt, dann leuchten ihre Augen – sie fühlt sich sichtlich wohl zwischen den langen Reihen von Testanlagen. Dass sie hier arbeiten wollte, wusste sie in dem Moment, als sie die Räume des DLR-Instituts für Werkstoff-Forschung in Köln zum ersten Mal betrat. Während eines Ausfluges als Studentin. In unserer Porträt-Reihe "Menschen im DLR" stellen wir die Werkstoff-Ingenieurin vor.
Der Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Dr. Norbert Röttgen, hat am 16. März 2012 das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln besucht. Röttgen informierte sich unter anderem über Sonnenwärmekraftwerke und ihren Beitrag zur regenerativen Stromerzeugung. Außerdem stellte das DLR dem Umweltminister die Arbeiten des DLR-Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin vor, wo Wissenschaftler die Wirkung von Umweltbedingungen auf den Menschen erforschen.
Soll ein neues Flugzeug entworfen werden, müssen viele Fachgebiete berücksichtigt werden. Das DLR hat eine Open-Source-Software entwickelt, mit der am Flugzeugentwurf beteiligte Fachgebiete interdisziplinär zusammenarbeiten können.
Anderthalb Jahre lang unternahm ein sechsköpfiges internationales Team einen simulierten Flug zum Mars. Insgesamt 106 Experimente wurden während der 520-Tage-Mission durchgeführt, elf davon wurden von deutschen Wissenschaftlern betreut. Für weitere medizinische Untersuchungen besuchten fünf der sechs „Marsonauten“ am 23. Februar 2012 das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Europäische Weltraumorganisation ESA in Köln.