Köln

Im Namen eines großen Forschers: Helmholtz-Tag in den DLR_School_Labs

Dienstag, 19. November 2013

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  • Den Antworten auf naturwissenschaftliche Fragen auf der Spur.

    Den Antworten auf naturwissenschaftliche Fragen auf der Spur.

    Auch an den DLR-Standorten Berlin, Braunschweig, Lampoldshausen/Stuttgart und Oberpfaffenhofen stand der interaktive Unterricht in den Schülerlaboren unter dem helmholtzschen Motto „Es kommt darauf an, die richtigen Fragen zu stellen."

  • Das Team des DLR_School_Lab Köln mit den Schülerinnen des Ursulinengymnasiums

    Das Team des DLR_School_Lab Köln mit den Schülerinnen des Ursulinengymnasiums

    Im Kölner DLR_School_Lab experimentierten Schülerinnen der zehnten Klasse des Erzbischöflichen Ursulinengymnasiums Köln.

  • Teilnehmerinnen des Helmholtztages

    Teilnehmerinnen des Helmholtztages

    Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass die Schülerlabore junge Menschen auf naturwissenschaftliche Themen neugierig machen. Im letzten Jahrzehnt haben fast alle großen Forschungseinrichtungen in der Helmholtzgemeinschaft Schülerlabore eingerichtet. Jährlich erleben etwa 65.000 Schülerinnen und Schüler "Wissenschaft zum anfassen".

Am 19. November 2013 stand der Unterricht in den Schülerlaboren des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), den DLR_School_Labs, ganz im Zeichen des Wissenschaftlers Hermann von Helmholtz. An dem zweiten bundesweiten Helmholtz-Tag beteiligten sich rund 30 Schülerlabore der in der Helmholtz-Gemeinschaft zusammengeschlossenen Forschungseinrichtungen.

Der Naturwissenschaftler Hermann von Helmholtz (1821-1894) war einer der letzten Universalgelehrten des 19. Jahrhunderts. Ebenso Universal sind auch die Forschungsthemen der unter seinem Namen firmierenden Forschungseinrichtungen: Luftfahrt, Raumfahrt, Energie und Verkehr; Erde und Umwelt; Gesundheit; Schlüsseltechnologien sowie Struktur der Materie.

Helmholtz selbst erforschte Phänomene der Optik, Akustik, Geologie, Meteorologie, Physik und Wärmelehre. Auf den ersten Blick haben diese Themen nicht unbedingt viel miteinander zu tun. Dr. Richard Bräucker, Leiter des DLR_School_Lab Köln, erklärte warum dieser Anschein trügt: „Oft wird den Schülerinnen und Schülern erst beim Nachvollziehen eines komplexen wissenschaftlichen Experimentes deutlich, wie alle Fachdisziplinen zusammenhängen, und wozu man z.B. in der Biologie Mathematik und Informatik braucht. Das gibt oft neue Ideen für die spätere Berufswahl – und das ist gut so, denn wir brauchen ständig neue Kolleginnen und Kollegen.“
Im Kölner DLR_School_Lab experimentierten Schülerinnen der zehnten Klasse des Erzbischöflichen Ursulinengymnasiums Köln. Die Mitarbeiter des Schülerlabors zeigten den Schülerinnen wie spannend Themen wie Kreislaufphysiologie, Gravitationsbiologie und Galvanik sind, wenn man selber experimentieren kann. Bei dem Thema Schwerelosigkeit war die Begeisterung von vornherein garantiert.

Auch an den DLR-Standorten Berlin, Braunschweig, Lampoldshausen/Stuttgart und Oberpfaffenhofen stand der interaktive Unterricht in den Schülerlaboren unter dem helmholtzschen Motto „Es kommt darauf an, die richtigen Fragen zu stellen."

Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass die Schülerlabore junge Menschen auf naturwissenschaftliche Themen neugierig machen. Im letzten Jahrzehnt haben fast alle großen Forschungseinrichtungen in der Helmholtzgemeinschaft Schülerlabore eingerichtet. Jährlich erleben etwa 65.000 Schülerinnen und Schüler „Wissenschaft zum anfassen“. Das DLR betreibt an seinen Standorten und zusammen mit befreundeten Hochschulen inzwischen 12 DLR_School_Labs. Trotz dieser Anzahl ist die Nachfrage so groß, dass die Schülerlabore ständig mehrere Monate im Voraus ausgebucht sind.

Das DLR ist mit seinen Forschungsinstituten Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft. In der Helmholtz-Gemeinschaft haben sich 18 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren zusammengeschlossen. Mit fast 36.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Jahresbudget von rund 3,8 Milliarden Euro ist die Helmholtz-Gemeinschaft die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Die Helmholtz-Gemeinschaft hat die Aufgabe, langfristige Forschungsziele des Staates und der Gesellschaft zu verfolgen und die Lebensgrundlagen des Menschen zu erhalten und zu verbessern. Dazu identifiziert und bearbeitet sie große und drängende Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch strategisch-programmatisch ausgerichtete Spitzenforschung.

Zuletzt geändert am:
22.11.2013 08:12:45 Uhr

Kontakte

 

Michel Winand
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Kommunikation Köln

Tel.: +49 2203 601-2144

Fax: +49 2203 601-3502
Dr. Richard Bräucker
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

DLR_School_Labs

Tel.: +49 2203 601-3093

Fax: +49 2203 601-13093