Der DLR-Standort Lampoldshausen, in dem heute etwa 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt sind, wurde 1959 als Versuchsgelände zum Testen von Flüssigkeitsraketentriebwerken durch den Raumfahrtpionier Professor Eugen Sänger gegründet.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt Lampoldshausen und die Astrium GmbH laden für Sonntag, den 30. Juni 2013 zum Tag der offenen Tür ein.
Anja Frank zählt zu den 60 Übermorgenmachern, die im Jubiläumsjahr des Landes Baden-Württemberg für ihr Engagement um die Zukunft des Landes und ihre innovativen Projekte geehrt werden.
"Die Welt von oben - Luftaufnahmen mit selbst entwickelten Flugobjekten." Unter diesem Titel ruft das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zu einem neuen Schülerwettbewerb auf. Die Aufgabe: Schülerinnen und Schüler bauen - etwa im Rahmen schulischer Arbeitsgemeinschaften - ein eigenes Fluggerät und lassen es in die Luft steigen. Egal ob Drachen, Modellflugzeug, Wasserrakete oder etwas ganz anderes: Hauptsache es fliegt und eine Kamera ist an Bord. Da ist technisches Verständnis genauso gefragt wie filmische Kreativität! Denn am Ende zählen nicht nur die Flugeigenschaften der "Marke Eigenbau", sondern eben auch die Originalität des Films, der während des Fluges entsteht. "Wir haben bewusst eine anspruchsvolle Aufgabe gewählt, die von Technik bis Kunst ganz verschiedene Fähigkeiten fordert", sagt Dr. Oliver Boguhn, Leiter des DLR_School_Labs Göttingen, der diesen bundesweiten Wettbewerb koordiniert. Den Schulen bleibt dabei überlassen, ob sie eine interessante Fragestellung mit Blick von oben untersuchen wollen, wie dies in der "echten" Forschung oft der Fall ist, oder lediglich faszinierende Aufnahmen ihrer Umwelt aus ungewohnter Vogelperspektive machen wollen.
Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller und Innenminister Reinhold Gall besuchten am 3. September 2012 das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Lampoldshausen. Die Minister informierten sich über die Möglichkeiten des Technologietransfers aus der Raumfahrt in den Energiesektor. Im Mittelpunkt der Gespräche stand hierbei Wasserstoff als Energieträger der Zukunft.
Am 2. August 2012 um 22.54 Uhr mitteleuropäischer Zeit ist zum 50. Mal in Folge eine Ariane 5 erfolgreich gestartet. Der europäische Schwerlast-Träger hatte zwei Kommunikationssatelliten - INTELSAT 20 und HYLAS 2 - an Bord. Die Trägerrakete ist seit 1996 im Einsatz und speziell darauf ausgelegt, schwere Nutzlasten bis zu zehn Tonnen Gewicht in ihre Erdumlaufbahn zu transportieren. Insgesamt beteiligten sich zwölf Länder an der Entwicklung. Die deutsche Industrie hat heute einen Anteil von fast 20 Prozent am Bau der Ariane 5. "Deutschland ist ein unverzichtbarer Partner im Ariane-Programm der europäischen Raumfahrtorganisation ESA“, sagt Denis Regenbrecht vom Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).