Lampoldshausen

Neuer Prüfstand am DLR-Standort Lampoldshausen – SPD-Politiker Juratovic und Schmiedel vor Ort

Politiker-Besuch vor dem DLR-Forum

Montag, 3. Februar 2014

  • Landrat Piepenburg und MdL Claus Schmiedel im DLR%2dForum für Raumfahrtantriebe Landrat Piepenburg und MdL Claus Schmiedel im DLR%2dForum für Raumfahrtantriebe

    Landrat Piepenburg und MdL Claus Schmiedel im DLR-Forum für Raumfahrtantriebe

    Landrat Piepenburg und MdL Claus Schmiedel im DLR-Forum für Raumfahrtantriebe

  • (v.l.n.r.) DLR%2dMitarbeiter Gauer und Schäfer, MdB Juratovic, MdL Schmiedel, Landrat Piepenburg (v.l.n.r.) DLR%2dMitarbeiter Gauer und Schäfer, MdB Juratovic, MdL Schmiedel, Landrat Piepenburg

    (v.l.n.r.) DLR-Mitarbeiter Gauer und Schäfer, MdB Juratovic, MdL Schmiedel, Landrat Piepenburg

    (v.l.n.r.) Markus Gauer, Klaus Schäfer, Jospip Juratovic, Claus Schmiedel, Detlef Piepenburg

  • Landrat Piepenburg und MdL Schmiedel im Prüfstand Landrat Piepenburg und MdL Schmiedel im Prüfstand

    Landrat Piepenburg und MdL Schmiedel im Prüfstand

    Landrat Piepenburg und MdL Schmiedel im Prüfstand

  • MdL Schmiedel und Klaus Schäfer (DLR) im DLR%2dForum MdL Schmiedel und Klaus Schäfer (DLR) im DLR%2dForum

    MdL Schmiedel und Klaus Schäfer (DLR) im DLR-Forum

    MdL Schmiedel und Klaus Schäfer (DLR) im DLR-Forum

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Das Institut für Raumfahrtantriebe des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) bereitet sich auf neue Herausforderungen in der Raumfahrtforschung vor. Mitte 2014 soll mit den Bauarbeiten eines neuen Prüfstands begonnen werden, an dem die Oberstufentriebwerke für die neue Version der Trägerrakete Ariane 5 ME (Midlife Evolution) getestet werden. Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Claus Schmiedel, und der Heilbronner SPD-Bundestagsabgeordnete Josip Juratovic informierten sich zusammen mit Landrat Detlef Piepenburg über die Fortschritte und zukünftige Entwicklung der Ariane. "Ich bin schlichtweg beeindruckt, was auf dem Testgelände des DLR für die Region Heilbronn-Franken getan wird", so Claus Schmiedel. Schmiedel gratuliert zum Geländekauf, der den Bau des neuen Oberstufenprüfstands ermöglicht und die Zukunft sichern soll. Im Januar 2014 konnte das DLR, das bisher Pächter war, das Gelände und zusätzlich 15 Hektar Erweiterungsfläche kaufen. Mit den Rodungen als Vorbereitung für den Bau des neuen Prüfstands soll im Frühjahr begonnen werden. Ab 2016 können erste Tests erfolgen, damit die neue Trägerrakete Ariane 5 ME im Jahr 2017 mit dem neuen Oberstufentriebwerk fliegen kann.

Fester Bestandteil der Region

Das DLR, das fast 300 Mitarbeiter beschäftigt, stellt durch die erwarteten neuen Aufträge der Triebwerkshersteller sicher, dass diese Arbeitsplätze erhalten bleiben. "Wir sind seit über 50 Jahren fester Bestandteil und möchten zum positiven Image der Region Heilbronn-Franken beitragen", sagt Klaus Schäfer, Stellvertreter des Direktors am Standort Lampoldshausen. Die Besucherzahlen im neu eröffneten DLR-Forum für Raumfahrtantriebe unterstreichen das große öffentliche  Interesse am Raumfahrtzentrum. Von September bis Dezember 2013 haben fast 2000 Personen die Ausstellung zu 50 Jahren Raumfahrt in Lampoldshausen besucht. Bis Ende 2014 haben sich bereits 40 Besuchergruppen angekündigt. Das bedeutet, dass das DLR schon jetzt, Anfang Februar, mit 1000 Gästen rechnen kann. Josip Juratovic ist besonders von den Plänen für den Ausbau der Wasserstoffkompetenz beeindruckt: "Wasserstoff kann der Energieträger der Zukunft sein, weil er regenerative überschüssige Energie speichern kann“. Triebwerke mit tiefkaltem flüssigem Wasserstoff und Sauerstoff werden am DLR-Standort Lampoldshausen seit über 25 Jahren getestet. Dadurch haben die Lampoldshausener Forscher einzigartige Erfahrung im Umgang mit Wasserstoff.

Überschüssige Energie für Großanlagen nutzen

Neben Triebwerkstests plant Klaus Schäfer den Wasserstoff auch für die Energieerzeugung in einem Blockheizkraftwerk, einer Brennstoffzelle oder – über eine Wasserstofftankstelle - zur E-Mobilität zu verwenden. Diese Aktivitäten werden im Projekt H2ORIZON koordiniert. Über dieses Projekt kann der Technologietransfer Raumfahrt-Energie, der von öffentlicher Hand gewünscht ist, nachhaltig umgesetzt werden. Zur sicheren Versorgung der Großanlagen mit Strom und Wärme benötigt das DLR entsprechende Partner. Naheliegend ist die Zusammenarbeit mit dem lokalen Energieversorger ZEAG Energie AG. "Wir bauen wohl keine Windkraftanlagen, würden aber die überschüssige Energie aus Wind und Sonne nutzen, um sie in Form von Wasserstoff zum Beispiel für den Betrieb unserer Großanlagen einzusetzen", sagt Klaus Schäfer. An einem schönen Pfingstmontag scheint die Sonne und es gibt Wind aber keiner benötigt an diesem Tage die Energie. Der Wasserstoff gibt uns die Möglichkeit, diese Energie an einem anderen Tage zu nutzen.

 

Zuletzt geändert am:
06.02.2014 14:10:41 Uhr

Kontakte

 

Dr. Simone Scheps
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Kommunikation, Lampoldshausen

Tel.: +49 6298 28-201

Fax: +49 6298 28-190