Der DLR-Standort Neustrelitz liegt etwa 100 Kilometer nördlich von Berlin im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern und beschäftigt annähernd 60 Wissenschaftler, Ingenieure und Angestellte. Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten am Standort sind den Themenbereichen satellitengestützte Erdbeobachtung und Navigation zugeordnet und gliedern sich damit in die Europäischen Forschungsprogramme GMES und GALILEO ein.
Während seiner Neustrelitz-Reise besuchte Bundesumweltminister Peter Altmaier am 24. Mai 2013 den Standort des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Neustrelitz.
Jeweils zehn Studierende aus Deutschland und den USA haben in diesem Jahr wieder die Chance, einen umfassenden Einblick in die aktuelle Weltraumwetterforschung zu erhalten.
Am 05. August 2012 ging offiziell das zweite Joint Space Weather Summer Camp in Neustrelitz zu Ende. 20 deutsche und US-amerikanische Studierende aus verschiedenen Fachrichtungen der Physik und verschiedenen Ingenieurswissenschaften nahmen daran teil. Das vierwöchige Programm wurde von der University of Alabama in Huntsville (UAHuntsville) und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) veranstaltet. Zusätzlich unterstützt wurde das Summer Camp von der Universität Rostock und dem Leibnitz Institut für Atmosphärenphysik Kühlungsborn (IAP).
"Die Welt von oben - Luftaufnahmen mit selbst entwickelten Flugobjekten." Unter diesem Titel ruft das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zu einem neuen Schülerwettbewerb auf. Die Aufgabe: Schülerinnen und Schüler bauen - etwa im Rahmen schulischer Arbeitsgemeinschaften - ein eigenes Fluggerät und lassen es in die Luft steigen. Egal ob Drachen, Modellflugzeug, Wasserrakete oder etwas ganz anderes: Hauptsache es fliegt und eine Kamera ist an Bord. Da ist technisches Verständnis genauso gefragt wie filmische Kreativität! Denn am Ende zählen nicht nur die Flugeigenschaften der "Marke Eigenbau", sondern eben auch die Originalität des Films, der während des Fluges entsteht. "Wir haben bewusst eine anspruchsvolle Aufgabe gewählt, die von Technik bis Kunst ganz verschiedene Fähigkeiten fordert", sagt Dr. Oliver Boguhn, Leiter des DLR_School_Labs Göttingen, der diesen bundesweiten Wettbewerb koordiniert. Den Schulen bleibt dabei überlassen, ob sie eine interessante Fragestellung mit Blick von oben untersuchen wollen, wie dies in der "echten" Forschung oft der Fall ist, oder lediglich faszinierende Aufnahmen ihrer Umwelt aus ungewohnter Vogelperspektive machen wollen.
Warum fliegt ein Flugzeug? Wie erzeugt man aus Sonne Strom? Und wie baut man eigentlich ein besonders leichtes Auto? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhielten mehrere hundert Schülerinnen, die zum Girls'Day am 26. April 2012 ins Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gekommen waren.