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Mittwoch, 11. Mai 2011

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  • Gruppenbild SIMONE Portal-Eröffnung

    Projektteilnehmer und Gäste der Eröffnungsveranstaltung des SIMONE Portals. v.l.n.r.: Dr. Hoque (DLR), Herr Eckelt (Ernst-Moritz-Arndt Gymn./Rügen), Herr Andree (DLR), Herr Dreger (Johann-Wolfgang-von-Goethe Gymn./Pritzwalk), Frau Bernert (Gymn. Walsrode), Prof. Dr. Bothmer (Uni Göttingen), Prof. Dr. Wehrenpfennig (Hochschule Neubrandenburg), Dr. Jakowski (DLR), Dr. Danielides (DLR), Frau Barkmann (DLR), Herr Seidel (Friedrich-Franz-Gymn./Parchim), Frau Möller (Studentin Hochschule Neubrandenburg), Frau Kasten (DLR), Dr. Weidermann (DLR), Herr Beyer (Luftwaffe Neubrandenburg), Dr. Herrmann (Uni Greifswald), Herr Hiersche (DLR)

Am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Neustrelitz wurde das neue SIMONE-Internetportal live geschaltet. SIMONE steht für Sonnen- und Ionosphären MOnitoring NEtzwerk. Das Portal, an dem sich zunächst sechs Schulen aus Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Finnland beteiligen, ist Teil des vom Land Mecklenburg-Vorpommern geförderten Weltraumwetter-Projekts „Space Weather Application Center Ionosphere“ (SWACI).

Einfache Messung von solaren Strahlungsausbrüchen

Das Schülerprojekt SIMONE, das bereits vor vier Jahren an den Start ging und vom DLR_School_Lab in Neustrelitz betreut wird, bietet motivierten Schülerinnen und Schüler wegen seiner Einfachheit einen geeigneten Einstieg in kreatives wissenschaftliches Arbeiten und Denken. SIMONE soll die wissenschaftliche Neugier der Schüler an den Themen Sonne, Weltraumwetter und Ionosphäre (elektrisch leitende Atmosphärenschicht oberhalb von etwa 60 Kilometern Höhe) wecken. Die solaren Strahlungsausbrüche – die sogenannten solaren Flares – und deren Auswirkungen können auf einfache Weise durch die Aufzeichnung der Feldstärke gemessen werden. Mit geringem Aufwand gelingt so eine brauchbare Bestimmung eines wichtigen Weltraumwetterereignisses.
Die aufgezeichneten Daten können über das neu entwickelte Internetportal SIMONE ganz unkompliziert von jeder Schule hochgeladen, bearbeitet, ausgetauscht und verglichen werden. Hierzu wird in Zusammenarbeit mit der Hochschule Neubrandenburg die datentechnische Infrastruktur ständig weiterentwickelt.

Schülerprojekt findet internationale Beachtung

Die teilnehmenden Schülergruppen betreiben einfache Radioempfänger, die auf die Frequenz eines bestimmten Senders für Längstwellen (elektromagnetische Wellen im Frequenzbereich von 3 bis 30kHz) abgestimmt sind. So wird von den SIMONE- Teilnehmern das Funksignal des US Navy Senders Cutler genutzt.
Im Rahmen der Internationalen Weltraumwetter Initiative (ISWI) findet das Schülerprojekt SIMONE inzwischen auch internationale Beachtung. Das neu geschaffene Internetportal eröffnet Schulen aus der ganzen Welt die Chance, an dem Projekt teilzunehmen.

Zuletzt geändert am:
16.06.2011 16:40:35 Uhr

Kontakte

 

Melanie-Konstanze Wiese
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Kommunikation, Berlin und Neustrelitz

Tel.: +49 30 67055-639

Fax: +49 30 67055-8639
Dr.rer.nat. Norbert Jakowski
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Institut für Kommunikation und Navigation, Navigation

Tel.: +49 3981 480-151

Fax: +49 3981 480-123