Der DLR-Standort Oberpfaffenhofen zählt neben dem Standort Köln zu den größten Forschungszentren in Deutschland. Acht wissenschaftliche Institute sind auf dem Areal unweit der Autobahn München-Lindau A96 ansässig. Derzeit beschäftigt der Standort rund 1600 Mitarbeiter. Schwerpunkte des Forschungszentrums sind unter anderem die Beteiligung an Weltraummissionen, die Klimaforschung, Forschung und Entwicklung zur Erdbeobachtung, der Ausbau von Navigationssystemen und die Weiterentwicklung der Robotertechnik.
Der Forschungsstandort Oberpfaffenhofen feiert dieses Jahr sein 75-jähriges Bestehen. Eröffnet wurde das Jubiläumsjahr am 24. Januar 2012 mit einer Vernissage im Landratsamt Starnberg. Dazu stellte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Oberpfaffenhofen eine Galerie aus über 50 Satellitenaufnahmen zusammen, die einen ungewöhnlichen Blick auf die Erde zulässt. Organisiert wurde die Bilderschau "Unsere Erde aus dem All" gemeinsam mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Starnberg (gfw).
Nach einem Jahr hat der deutsche Erdbeobachtungssatellit TanDEM-X mit seinem Zwillingssatelliten TerraSAR-X die Landflächen der Erde zum ersten Mal komplett abgebildet. Aus der Datenbasis entsteht das weltweit erste einheitliche, hochpräzise und digitale Höhenmodell der Erde in 3D.
Das "International Geoscience and Remote Sensing Symposium", kurz IGARSS, ist das weltweit renommierteste Symposium auf dem Gebiet der Geowissenschaft und Fernerkundung. Mehr als 2.000 Experten aus über 70 Ländern nutzen das jährliche Forum zum Austausch ihrer neuesten Forschungsergebnisse, aktueller Forschungstrends und zum Networking.
"Driving home for Christmas" – das gilt dieses Jahr nicht für den niederländischen Astronauten André Kuipers. Für ihn ist genau das Gegenteil der Fall: Er ist buchstäblich bis ans Ende der Welt und darüber hinaus geflogen, um das Weihnachtsfest auf der Internationalen Raumstation ISS zu verbringen – weit weg von seiner Familie und den vier Kindern.
Es ist eine Premiere: Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) nutzen Laserlicht, um riesige Mengen digitaler Bilddaten in höchster Qualität aus der Luft zum Boden zu versenden - erstmals ist dies jetzt über eine Distanz von 120 Kilometern gelungen.