Der DLR-Standort Oberpfaffenhofen zählt neben dem Standort Köln zu den größten Forschungszentren in Deutschland. Acht wissenschaftliche Institute sind auf dem Areal unweit der Autobahn München-Lindau A96 ansässig. Derzeit beschäftigt der Standort rund 1600 Mitarbeiter. Schwerpunkte des Forschungszentrums sind unter anderem die Beteiligung an Weltraummissionen, die Klimaforschung, Forschung und Entwicklung zur Erdbeobachtung, der Ausbau von Navigationssystemen und die Weiterentwicklung der Robotertechnik.
Zum vierten Mal jährt sich in diesen Tagen der denkwürdige Moment, der Europa eine permanente Präsenz im Weltall sicherte: Am 7. Februar 2008 startete das Space Shuttle Atlantis mit dem Modul Columbus an Bord – und am 11. Februar 2008 um 22:29 Uhr hieß es „contact and capture“ – das Forschungslabor war an seinem endgültigen Bestimmungsort an der Internationale Raumstation angekommen.
Die Küstengebiete von Malaysia sind wichtige Quellgebiete von natürlichen biogenen Halogenverbindungen, die die Ozonschicht schädigen können. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler des DLR gemeinsam mit Partnern im Projekt SHIVA.
Der Forschungsstandort Oberpfaffenhofen feiert dieses Jahr sein 75-jähriges Bestehen. Eröffnet wurde das Jubiläumsjahr am 24. Januar 2012 mit einer Vernissage im Landratsamt Starnberg. Dazu stellte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Oberpfaffenhofen eine Galerie aus über 50 Satellitenaufnahmen zusammen, die einen ungewöhnlichen Blick auf die Erde zulässt. Organisiert wurde die Bilderschau "Unsere Erde aus dem All" gemeinsam mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Starnberg (gfw).
Nach einem Jahr hat der deutsche Erdbeobachtungssatellit TanDEM-X mit seinem Zwillingssatelliten TerraSAR-X die Landflächen der Erde zum ersten Mal komplett abgebildet. Aus der Datenbasis entsteht das weltweit erste einheitliche, hochpräzise und digitale Höhenmodell der Erde in 3D.
Das "International Geoscience and Remote Sensing Symposium", kurz IGARSS, ist das weltweit renommierteste Symposium auf dem Gebiet der Geowissenschaft und Fernerkundung. Mehr als 2.000 Experten aus über 70 Ländern nutzen das jährliche Forum zum Austausch ihrer neuesten Forschungsergebnisse, aktueller Forschungstrends und zum Networking.
"Driving home for Christmas" – das gilt dieses Jahr nicht für den niederländischen Astronauten André Kuipers. Für ihn ist genau das Gegenteil der Fall: Er ist buchstäblich bis ans Ende der Welt und darüber hinaus geflogen, um das Weihnachtsfest auf der Internationalen Raumstation ISS zu verbringen – weit weg von seiner Familie und den vier Kindern.