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Zukunft der luftgestützten Umweltbeobachtung

Donnerstag, 13. Juli 2017

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  • Internationalen Konferenz für luftgestützte Umweltbeobachtung" ICARE 2017
    Internationale Konferenz für luftgestützte Umweltbeobachtung (ICARE 2017)

    Rund 200 Konferenzteilnehmer vom 10. bis 13. Juli 2017 in Oberpfaffenhofen.

  • ICARE_Lidka
    Aircraft Exhibition: Cessna 208B Gran Caravan

    Flugzeug des Forschungsinstituts CzechGlobe (Global Change Research Institute). Die Ausstellung präsentierte knapp ein Dutzend Forschungsflugzeuge der EUFAR-Mitglieder und Konferenzteilnehmer.

  • ICARE_Flieger
    Aircraft Exhibition bei der ICARE Konferenz 2017

    Forschungsflugzeug der spanischen Luft- und Raumfahrtagentur Instituto Nacional de Técnica Aeroespacial (INTA).

  • Auf der ICARE 2017 vom 10. bis 13. Juli trafen sich rund 200 Wissenschaftler, Luftfahrzeugbetreiber und Technikexperten in Oberpfaffenhofen.
  • Circa 20 Fachvorträge wurden von Luftfahrtspezialisten sowie Umwelt- und Klimaforschern aus vier DLR-Instituten gehalten.
  • Die Ausstellung "Aircraft Exhibition" präsentierte Forschungsflugzeuge wie HALO und BAe146.
  • Schwerpunkte: Luftfahrt, ICARE 2017, Klima- und Umweltforschung

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist Gastgeber der "Internationalen Konferenz für luftgestützte Umweltbeobachtung" ICARE 2017. Rund 200 weltweit führende Wissenschaftler, Luftfahrzeugbetreiber und Technikexperten tauschen sich vom 10. bis 13. Juli in Oberpfaffenhofen zu den neuesten Entwicklungen in Forschung und Technologie aus. "Messdaten aus der Luft sind für die Klima- und Umweltforschung ebenso wie als Informationsbasis für politische Entscheidungsträger unverzichtbar. Als Spitzen-Forschungszentrum ist es unser Auftrag, die zukünftigen wissenschaftlichen Anforderungen zu identifizieren und die dafür notwendige Infrastruktur strategisch auszubauen", so DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke bei der Eröffnung. Um die europäischen Aktivitäten im Bereich luftgestützte Umweltbeobachtung zu koordinieren, gründete sich im Jahr 2000 das Forschungsnetzwerk EUFAR, das die ICARE nun zum zweiten Mal ausrichtet.

Mit wissenschaftlicher, technischer wie auch betrieblicher Expertise bringt sich das DLR umfassend in den Forschungsverbund ein. Leistungsfähige und hochmodizifierte Luftfahrzeuge ermöglichen dabei die Forschung auf höchstem Niveau. So betreibt die DLR-Einrichtung Flugexperimente die größte zivile Forschungsflotte in Europa, mit Standorten in Oberpfaffenhofen und Braunschweig. Die Flugzeuge und Hubschrauber sind für Messflüge im Einsatz, insbesondere zur Erdbeobachtung und Klimaforschung. Sie dienen aber auch selbst als Forschungsobjekte, etwa bei der Untersuchung von Wirbelschleppen oder zur Entwicklung neuer Technologien.

Luftfahrtspezialisten und Umwelt- und Klimaforscher aus vier DLR-Instituten präsentierten auf der ICARE in knapp 20 Fachvorträgen die neuesten Erkenntnisse. Dazu gehören präzise Wetter- und Windvorhersagen für Flugsicherheit und Atmosphärenforschung, Langzeitanalysen von Schwefeldioxid, Ozon und anderen klimarelevanten Spurengasen, Möglichkeiten von laserbasierten Messungen, für die Luftfahrt optimierte Messmethoden und Sensoren, hochgenaue Kalibrierung der Messinstrumente sowie Datenverarbeitung- und Datenmanagement.

Highlight der ICARE 2017 war die "Aircraft Exhibition" am vorletzten Konferenztag. Die Ausstellung präsentierte knapp ein Dutzend Forschungsflugzeuge der EUFAR-Mitglieder und Konferenzteilnehmer. Die Flotte der eruopäischen Netzwerkpartner ist vielfältig ausgestattet und wird für Forschungsprojekte länderübergreifend zur Verfügung gestellt. Direkt nach der Ausstellung hoben dann die beiden größten "Exponate" zu ihrer gemeinsamen Mission "EMeRGe" ab: Das DLR-Forschungsflugzeug HALO und die BAe146 der britischen Forschungseinrichtung "Facility for Airborne Atmospheric Measurements" (FAAM) führen Vergleichsmessungen von Schadstoffen durch, um Ausbreitungswege und Auswirkungen auf das Klimasystem zu untersuchen. Für weitere Synergieeffekte werden die Messungen zusätzlich mit Satellitendaten kombiniert.

Ergänzend zur ICARE 2017 hat auch die "EUFAR Summer School" stattgefunden. Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus 16 Ländern durchlaufen dabei ein intensives 14-tägiges Training und lernen aus erster Hand, wie Messkampagnen am Boden und in der Luft erfolgreich geplant, durchgeführt und ausgewertet werden. Mit der Nachwuchsförderung leistet das DLR gemeinsam mit den Netzwerkpartnern einen weiteren strategischen Beitrag für die Zukunft der luftgestützten Umweltbeobachtung.

Zuletzt geändert am:
27.07.2017 15:21:21 Uhr

Kontakte

 

Bernadette Jung
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Politikbeziehungen und Kommunikation: Oberpfaffenhofen, Augsburg, Weilheim

Tel.: +49 8153 28-2251

Fax: +49 8153 28-1243
Oliver Brieger
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Flugexperimente, Leiter Forschungsflugbetrieb

Tel.: +49 531 295-2800

Fax: +49 8153 28-1347
Dr.rer.nat. Monika Krautstrunk
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Flugbetriebe, Flugabteilung Oberpfaffenhofen

Tel.: +49 8153 28-2986

Fax: +49 8153 28-1347