Der DLR-Standort Oberpfaffenhofen

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DLR und Inspekteur des Cyber- und Informationsraums der Bundeswehr tauschen sich zu sicherheitsrelevanten Themen aus

Forschung im Bereich Cybersicherheit

Freitag, 22. Dezember 2017

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    Übergabe Gastgeschenk und DLR-Coin

    Dr.-Ing. Dennis Göge (links) und Generalleutnant Ludwig Leinhos (rechts)

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    Gruppenbild

    Von links nach rechts: Ralf Berger, Dr. Dirk Zimper, Prof. Dr. Heinz-Wilhelm Hübers, Dr. Dennis Göge, Generalleutnant Ludwig Leinhos, Prof. Dr. Christoph Günther, Oberstleutnant Michael Jäger, Prof. Dr. Michael Meurer

  • Inspekteur des Cyber- und Informationsraums erhielt einen detaillierten Einblick in das Forschungsportfolio, insbesondere der sicherheitsrelevanten Programmlinien des DLR.
  • Die Wichtigkeit von robuster Kommunikation und Navigation im Cyberraum wurde vorgestellt.
  • Schwerpunkte: Sicherheit, Raumfahrt, Erdbeobachtung, Kommunikation, Navigation

Am 20. Dezember 2017 besuchte Generalleutnant Ludwig Leinhos, Inspekteur des Cyber- und Informationsraums der Bundeswehr, den Standort Oberpfaffenhofen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), um sich über die Forschungsaktivitäten im Bereich Sicherheit zu informieren.

Komplexe Aufträge des Kommandos Cyber- und Informationsraum

Der Besuch von Generalleutnant Ludwig Leinhos und die Informationen über die wissenschaftliche Forschung schaffen die Grundlage für einen breiten Dialog sowie zukünftige Kooperationen in der Sicherheitsforschung. Im Rahmen des Besuchs erhielt der Generalleutnant einen detaillierten Einblick in das Forschungsportfolio, insbesondere der Programmlinien "Sicherheit" des DLR.

"Das DLR erbringt mit seinen umfangreichen Forschungsaktivitäten wesentliche Erkenntnisse, Verfahren und innovative Technologien, um den zukünftigen Herausforderungen im Cyber- und Informationsraum zu begegnen", sagte Dr. Dennis Göge, Programmkoordinator für Sicherheitsforschung  des DLR. "Mit verschiedenen Dienststellen des Organisationsbereichs Cyber- und Informationsraum arbeiten wir bereits seit Jahren eng zusammen ."

Der Generalleutnant erhielt einen Überblick über die Kompetenzen des DLR-Instituts für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme  in der satellitengestützten Aufklärung. Das Institut demonstrierte seine Gesamtsystem-Expertise für boden-, flugzeug- und satellitengestützte Fernerkundungsanwendungen. Die Fähigkeiten des DLR im Bereich der Aufklärung wurden durch Beiträge aus dem Institut für Optische Sensorsysteme  komplettiert. Hier stellten die Wissenschaftler die innovativen Technologien und Verfahren des Instituts zum Erfassen und Prozessieren von geospezifischen Geländemodellen und Simulationsdatenbasen unter Verwendung eigens entwickelter hochkomplexer Kamerasysteme vor.

Robuste Kommunikation und Navigation

Das DLR-Institut für Kommunikation  und Navigation präsentierte Ideen und Lösungsvorschläge für robuste und sichere Kommunikationsverbindungen mit hoher Bandbreite sowie Technologien zur Sicherung von Kommunikations- und Navigationssystemen gegen Cyberangriffe. Einen Einblick in die DLR-Forschung konnte der Gast in den Laboreinrichtungen für optische Kommunikation und für das Ground Based Augmentation System  gewinnen.
Den Abschluss machte eine Besichtigung des Galileo Kontrollzentrums. Die DLR Gesellschaft für Raumfahrtanwendungen (GfR ) veranschaulichte den komplexen und sicheren Betrieb des im Aufbau befindlichen europäischen Satellitennavigationssystems Galileo. "Heute wurde mir auf beeindruckende Weise dargestellt, wie wichtig das DLR im Bereich der Forschung und Technologie ist. Insbesondere für den Organisationsbereich Cyber- und Informationsraum ergeben sich viele Anknüpfungspunkte zur Vertiefung existierender Projekte sowie für innovative Lösungen", fasste General Leinhos seine gewonnen Eindrücke zusammen.

Die DLR Sicherheitsforschung 

In der DLR-Sicherheitsforschung  werden die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten mit verteidigungs- und sicherheitsrelevantem Bezug in Abstimmung mit den Partnern in Staat, Wissenschaft und Industrie sowie Internationalen Organisationen geplant und gesteuert. Der Querschnittsbereich Sicherheitsforschung verknüpft dabei die Kernkompetenzen aus den etablierten DLR-Programmen der Luftfahrt, Raumfahrt, Energie und des Verkehrs. Insgesamt mehr als 20 DLR-Institute und -Einrichtungen liefern im Rahmen ihrer sicherheitsrelevanten Arbeiten Beiträge zur Entwicklung, Erprobung und Bewertung von Technologien, Systemen und Konzepten sowie zur Analyse- und Bewertungsfähigkeit hinsichtlich sicherheitsrelevanter Anwendungen.

Der Cyber- und Informationsraum

Der Organisationsbereich der Bundeswehr "Cyber - und Informationsraum" trägt mit einem innovativen und attraktiven Arbeitsumfeld den komplexen Herausforderungen im Cyber- und Informationsraum Rechnung. In einem Bereich, der letztlich ein Ergebnis der zunehmenden Digitalisierung der Gesellschaft ist, belegen die Mitarbeiter des Bereichs Cyber - und Informationsraum per Definition anspruchsvolle und moderne Themenfelder. Ähnlich wie Heer, Luftwaffe und Marine für die Dimensionen Land, Luft und See zuständig sind, sind diese ganzheitlich für die Dimension Cyber- und Informationsraum verantwortlich.

Zuletzt geändert am:
22.12.2017 09:48:34 Uhr

Kontakte

 

Miriam Poetter
Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR)

Kommunikation Oberpfaffenhofen

Tel.: +49 8153 28-2297

Fax: +49 8153 28-1243
Dr. Dennis Göge
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Programmkoordinator Sicherheitsforschung

Tel.: +49 2203 601-4031