Oberpfaffenhofen

obsAIRve: Vorhersagen zur Luftqualität jetzt online

obsAIRve: Onlineportal zur Luftqualität

Freitag, 9. März 2012

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  • obsAIRve

    Wie sauber ist die Luft?

    Die Frage nach der Luftqualität betrifft jeden. Ziel von obsAIRve ist es, die Bürger zu informieren und bei ihrer individuellen Planung im Alltag und in der Freizeit zu unterstützen. Jogger, beispielsweise, können den Online-Dienst abrufen, um Zeiten besonders hoher Luftbelastungen zu meiden.

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    obsAIRve: Luftqualität auf einen Blick

    Die Nutzung des Onlineportals ist einfach – die Startseite www.obsairve.eu zeigt eine digitale Karte, die die Luftqualität in Europa durch einen Farbverlauf darstellt. Die lokale Schadstoffbelastung kann über die Eingabe eines Ortes oder der Postleitzahl abgefragt werden. Wie sauber die Luft ist, zeigt die Farbskala mit ihrem Bewertungsindex – dieser reicht von 0 für sehr gut bis 100 für sehr schlecht.

  • Luftqualität unter Beobachtung

    Luftqualität unter Beobachtung

    obsAIRve nutzt bereits vorhandene Datenströme zu Stationsmessungen und Vorhersagemodellen, um daraus Informationen zur Schadstoffbelastung gezielt aufzubereiten – in Echtzeit. So liefern beispielsweise Mess-Stationen in 90 europäischen Städten, stündlich zwei Werte zur Luftbelastung jewils an und abseits der Straßen.

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    Vorhersage für drei Tage

    Das obsAIRve-Portal stellt laufend Dreitages-Prognosen sowie aktuelle Beobachtungen der Luftqualität für Orte und Regionen in Europa zur Verfügung - auch mobil.

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    obsAIRve-App für unterwegs

    Die App „obsAIRve“ ist kostenlos im App-Store von Apple erhältlich. Eine Anwendung für Geräte mit dem Android-Betriebssystem soll es noch in diesem Jahr geben.

"Wie sauber ist meine Luft?" Bürger, Unternehmen und Behörden in ganz Europa können das ab sofort online erfahren: Das neue Serviceportal obsAIRve stellt laufend Dreitages-Prognosen sowie aktuelle Beobachtungen der Luftqualität für Orte und Regionen in Europa zur Verfügung. Sämtliche Informationen werden klar und leicht verständlich präsentiert. Smartphone-Besitzer können diese Informationen auch über eine App beziehen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) lieferte das wissenschaftliche Know-How für den frei verfügbaren Dienst und betreut das Projekt fachlich. obsAIRve ist ein Gemeinschaftsprojekt mit T-Systems, der GAF AG sowie dem Österreichischen Umweltbundesamt und ist Teil des Erdbeobachtungsprogramms GMES (Global Monitoring for Environment and Security) der Europäischen Union. Der Projektname ist ein Wortspiel aus "observe" und "air" und trägt eine einfache Botschaft: "observe the air quality". Mit der neuen Online-Plattform steht also die "Luftqualität unter Beobachtung".

Die Nutzung des Onlineportals ist einfach –  die Startseite www.obsairve.eu zeigt eine digitale Karte, die die Luftqualität in Europa durch einen Farbverlauf darstellt. Die lokale Schadstoffbelastung kann über die Eingabe eines Ortes oder der Postleitzahl abgefragt werden. Wie sauber die Luft ist, zeigt die Farbskala mit ihrem Bewertungsindex – dieser reicht von 0 für sehr gut bis 100 für sehr schlecht. Der Index berücksichtigt die Schadstoffbelastungen der Luft durch Ozon, Kohlenstoffdioxid, Schwefeldioxid, Stickstoffoxid und verschiedene Arten von Feinstaub.

"Ich freue mich, dass wir bei obsAIRve einen direkten Beitrag für die Bürger leisten können. Denn das Thema Luftqualität betrifft jeden von uns. Unser Ziel ist es mit diesem Dienst die Menschen zu informieren und bei ihrer individuelle Planung zu unterstützen. So können Jogger beispielsweise Zeiten besonders hoher Luftbelastung meiden", erklärt Dr. Julian Meyer-Arnek, obsAIRve-Projektleiter im Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum des DLR. Für die Atmosphärenforscher steht die Vorhersagbarkeit der Luftqualität im Fokus. In der Entwicklungsphase von obsAIRve klärten sie aber zunächst die grundlegenden wissenschaftlichen Aspekte: Welche Informationen werden benötigt, um Aussagen über die Luftqualität treffen zu können? Welche Informationen stehen zur Verfügung? Wie und woher können die Daten bezogen werden? Wie können Satellitendaten optimal einfließen?

obsAIRve nutzt bereits vorhandene Datenströme zu Stationsmessungen und Vorhersagemodellen, um daraus Informationen zur Schadstoffbelastung gezielt aufzubereiten – in Echtzeit. Die zielführende Zusammenfassung sämtlicher Datenströme, die in obsAIRve eingehen, wurde maßgeblich vom Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum in Oberpfaffenhofen koordiniert.  Die DLR-Einrichtung trägt zudem ihre Expertise aus zwei europäischen Projekten bei: Das Projekt MACC (Monitoring Atmospheric Composition and Climate) liefert europaweit Vorhersagen zur Luftqualität bis zu drei Tage im Voraus. Das vom DLR geleitete Projekt MyAir liefert Vorhersagen der Schadstoffbelastung in höchster Auflösung für bestimmte Regionen in Europa, in Deutschland etwa für den Schwarzwald. In beide genannten Projekte fließen Fernerkundungsdaten der europäischen Umweltsatelliten Envisat und MetOp-A ein. Vervollständigt wird das obsAIRve-Informationspaket durch hochaktuelle Messdaten der Schadstoffbelastung in 90 europäischen Städten: dort werden stündlich Werte zur Luftbelastung an und abseits der Straßen ermittelt. Koordiniert wird der Datenfluss durch das europäische Projekt Citeair (Common Information to European Air). In Deutschland sind die Städte München, Stuttgart, Freiburg, Karlsruhe, Mannheim und Berlin daran beteiligt.

Der neue Online-Dienst von obsAIRve wird aktuell auf der CeBIT 2012 in Hannover präsentiert und steht der Öffentlichkeit ab sofort zur Verfügung: www.obsairve.eu

Zuletzt geändert am:
09.03.2012 11:13:13 Uhr

Kontakte

 

Bernadette Jung
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Kommunikation Oberpfaffenhofen, Weilheim, Augsburg

Tel.: +49 8153 28-2251

Fax: +49 8153 28-1243
Dr. Julian Meyer-Arnek
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Tel.: +49 8153 28-1324

Fax: +49 8153 28-1363