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News-Archiv Berlin

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Hyperspektrales Erdbeobachtungsinstrument DESIS startet 2018 zur Internationalen Raumstation

20. April 2018

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das US-amerikanische Unternehmen Teledyne Brown Engineering (TBE) erklären den Abschluss des Entwicklungs- und Herstellungsprozesses des DLR Earth Sensing Imaging System Spectrometers (DESIS). Das System zum Umwelt- und Ressourcenmonitoring wird von der Internationalen Raumstation ISS ein breites Spektrum an Daten zur Erde senden. Das Joint Venture Instrument DESIS wird in Kürze an die NASA ausgeliefert und startet im Sommer 2018 mit einer Falcon 9 Trägerrakete der US-Firma SpaceX von Cape Canaveral zur Internationalen Raumstation ISS.

Ismenia Patera%2dKrater auf dem Mars

Ismenia Patera - Einschlagskrater oder Supervulkan?

12. April 2018

Bilder der HRSC-Kamera an Bord von Mars Express zeigen die kollabierte Senke Ismenia Patera. Zur Entstehung dieser geologischen Struktur gibt es zwei Hypothesen: Entweder handelt es sich um einen Einschlagskrater oder um die Caldera eines Supervulkans auf dem Mars.

Berliner Fahrradstaffel erhält Lastenrad vom DLR

4. April 2018

Pünktlich zum Beginn der Fahrradsaison erhielt die Fahrradstaffel der Berliner Polizei im Rahmen des Mobilitätsprojekts "Ich entlaste Städte" des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ein Lastenrad. Es wurde am 3. April 2018 übergeben und steht den Polizistinnen und Polizisten nun für vier Monate zur Verfügung. In dem Projekt untersuchen die Wissenschaftler des DLR-Instituts für Verkehrsforschung, inwieweit unterschiedliche Branchen vom Lastenradeinsatz profitieren können und sich der Stadtverkehr entlasten lässt. "Wir freuen uns sehr, dass wir die Berliner Polizei für unser Projekt gewinnen konnten", sagt der DLR-Projektleiter Johannes Gruber. "Wir sehen das Lastenrad im Bereich Wirtschaftsverkehr als sinnvolle Alternative zum Auto und hoffen, es über "Ich entlaste Städte" in möglichst vielen Branchen etablieren zu können."

Der Trudelturm in Berlin%2dAdlershof

Bild des Berliner Trudelturms gewinnt Sony World Photography Award

20. März 2018

Mit seiner Aufnahme vom Trudelturm in Berlin-Adlershof hat Andreas Pohl vom Institut für Optische Sensorsysteme des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) den ersten Platz in der offenen Kategorie "Architektur" des Sony World Photography Awards gewonnen. Am Institut arbeitet er im Terrahertz-Labor. Er untersucht hochreine Silizium- und Germanium-Kristalle, um Materialien für schnellere und effizientere Detektoren zu finden. Sie sollen in zukünftigen optoelektronischen Geräten wie beispielsweise neuen Kamerasystemen auf Satelliten eingesetzt werden. Für die Messungen am freien Elektronenlaser konzipiert er optische Experimentaufbauten, in denen Spektrometer und Proben millimetergenau installiert sind. So können verschiedene Materialien umfassend auf ihre spektroskopischen Eigenschaften untersucht werden.

DLR-Maulwurf HP³ wurde mit seinem Raumschiff zur Startbasis transportiert

2. März 2018

Die ersten 1480 Kilometer von Denver zum kalifornischen Raketenstartgelände Vandenberg Air Force Base in Kalifornien sind geschafft - an Bord eines Flugzeugs. Die nächsten 485 Millionen Kilometer in Richtung Mars werden das InSight -Landegerät dann nach seinem Start am 5. Mai 2018 alleine zurücklegen müssen. Seine Mission: der Rote Planet wird gründlich untersucht - ein Seismometer der französischen Raumfahrtagentur CNES zeichnet Marsbeben auf, das Sensorpaket HP³ (Heat Flow and Physical Properties Package) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) erfasst den Wärmestrom aus dem Inneren und die physikalischen Eigenschaften des Marsbodens, und das Experiment RISE des Jet Propulsion Laboratory JPL der NASA misst Bewegungen der Rotationsachse des Planeten. Bevor es jedoch soweit ist, müssen die Raumsonde und die Instrumente an Bord noch die letzten Funktionstests und Inspektionen bestehen, die sicherstellen, dass alles den Transport zur Startbasis unbeschadet überstanden hat.

Neue Mars-Express-Aufnahmen der Marsmonde Phobos und Deimos

1. März 2018

Der Mars-Express-Orbiter ist gegenwärtig der einzige Satellit, der den Mars aus einer elliptischen Umlaufbahn erkundet. Das ermöglicht auch regelmäßige nahe Vorbeiflüge an Phobos, dem größeren der beiden Marsmonde. Im Sommer 2017 konnte der Mond aus circa 115 Kilometern Entfernung von der Kamera HRSC beobachtet werden. Die vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelte und betriebene hochauflösende Stereokamera HRSC lieferte Bilder des Mondes mit einer Auflösung von bis zu vier Metern pro Pixel. Von der nun mehr als 14 Jahre andauernden ESA-Mission Mars Express wurde Phobos schon mehrmals aus Entfernungen von weniger als 150 Kilometern beobachtet.

Lichtblitze setzen Wasserrecycling auf Exoplaneten in Gang

Wie Super-Erden sich vor Wasserverlust schützen

16. Februar 2018

In der Atmosphäre von Exoplaneten verbrennen hohe Konzentrationen von molekularem Wasserstoff und Sauerstoff zu Wasser. Diese blitzartige Reaktion bestimmt die Zusammensetzung der Atmosphäre und schützt Planeten vor Wasserverlust. Dies zeigten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in einer aktuellen Studie.

Ein Szenario für Automatisierung im Verkehr

Wie die Automatisierung des Verkehrs die Mobilität beeinflusst

30. Januar 2018

Robotaxis, unbemannte Frachtdrohnen und autonome Airtaxis - das sind nur einige der Visionen für die Entwicklung des Mobilitätssektors in den kommenden Jahrzehnten. Im Projekt "Automatisiertes Verkehrssystem", das im Januar 2018 gestartet ist, entwerfen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) Zukunftsszenarien, die zeigen, wie die Automatisierung die Mobilität von Personen und Gütern in Deutschland beeinflussen kann. Dies bringt Gestaltungsoptionen, aber auch Gestaltungsbedarf mit sich.

Der Einschlagskrater Neukum: Marskrater nach deutschem Planetenforscher benannt

18. Januar 2018

Die aktuellen Bilder der HRSC-Kamera zeigen den Einschlagskrater "Neukum" - benannt wurde dieser Krater nach dem 2014 verstorbenen deutschen Physiker und Planetenforscher Gerhard Neukum, der die HRSC entwickelte.

Waldbrände in Kalifornien

FireBIRD beobachtet Waldbrände in Kalifornien

19. Dezember 2017

Noch immer kämpfen Einsatzkräfte im amerikanischen Bundesstaat Kalifornien gegen heftige Waldbrände. Große Trockenheit und starke Winde haben dafür gesorgt, dass sich die Feuer immer weiter ausbreiten konnten. Die Mission FireBIRD (Fire Bispectral InfraRed Detector) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) besteht aus dem Satellitenduo TET-1 (Technologie-Erprobungsträger) und BIROS (Bi-Spektral Infrared Optical System). Sie detektieren Hochtemperaturereignisse vom All aus. Am Sonntag den 10. Dezember erfasste TET-1 einen großen Brandherd in der Nähe der Stadt Ventura, nördlich von Los Angeles, an der amerikanischen Pazifikküste. In den folgenden Tagen konnten weitere Daten aufgenommen werden. "Mit den präzisen Systemen von FireBIRD können wir auftretende Veränderungen der Brände genau erkennen", sagt Winfried Halle, Projektleiter von FireBIRD vom DLR-Institut für Optische Sensorsysteme und ergänzt: "Dies kann helfen, das Verhalten und die Entwicklung von Großbränden in Zukunft besser vorauszusagen."

 
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