Berlin

News-Archiv Berlin

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Alle Jahrgänge

Der Mars steht Kopf

14. Dezember 2017

Dieses außergewöhnliche Bild, aufgenommen von der Marskamera HRSC, zeigt einen Blick über die Nordhemisphäre des Mars von der Nordpoleiskappe am unteren Bildrand in Richtung Süden bis zum Äquator am Horizont. Es entstand bei einer Eichung der Kamera im Juni dieses Jahres.

Diskussionsrunde zum Thema Digitalisierung

DLR Jahreshauptversammlung 2017

1. Dezember 2017

Am 30. November 2017 fand in Berlin die alljährliche Jahreshauptversammlung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) statt. Von besonderem Interesse für die rund 300 Teilnehmer waren die Themen Digitalisierung und Klimawandel. Diese beiden Themen finden sich auch in der neuen DLR-Strategie wieder.

Prof. Tilman Spohn und Prof. Heike Rauer sprechen über die Faszination der Planetenforschung

Die Kunst der Planetenforschung

16. November 2017

Wie ist das Sonnensystem entstanden? Sind wir alleine im All? Und wie können wir außerirdische Lebensformen wissenschaftlich nachweisen? Diese Fragen beschäftigen Wissenschaftler und Laien gleichermaßen. Die Planetenforschung arbeitet daran, Antworten zu finden. Zahlreiche Missionen und Projekte zur Erforschung unseres Sonnensystems und den benachbarten Planetensystemen haben ein vielschichtiges Bild unseres Universums gezeichnet und die Fachleute Stück für Stück immer näher zu den Antworten auf die Fragen gebracht. Prof. Tilman Spohn, bis Ende Oktober Leiter des Instituts für Planetenforschung des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR), und Prof. Heike Rauer, die das Forschungsinstitut seit dem 1. November 2017 leitet, sind überzeugt, dass die Entdeckung von konkreten Hinweisen auf weitere Lebensformen nicht mehr lange auf sich warten lassen wird. Hier sprechen sie über die Faszination der Planetenforschung, die Kraft der Bilder, aktuelle und vergangene Missionen und über Süßigkeiten.

Aufgerissene Marskruste in Sirenum Fossae

16. November 2017

Diese Bilder der Marskamera HRSC zeigen eine Region auf dem Mars, die stark vom Vulkanismus und damit einhergehenden tektonischen Vorgängen geprägt wurde. Auffällig sind parallel verlaufenden Gräben, die das Gebiet durchziehen - die Sirenum Fossae.

Leuchterscheinung über Südwestdeutschland

Leuchterscheinung über Südwestdeutschland

15. November 2017

Am frühen Abend des 14. November 2017 wurde über weiten Teilen von Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Hessen, dem Saarland und Bayern sowie der Schweiz ein Meteor, also eine Feuerkugel oder sogenannter Bolide, beobachtet. Weit über hundert Augenzeugen berichteten dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) über die Kontaktadresse über die Webseiten des Europäischen Feuerkugelnetz von einer auffallenden atmosphärischen Leuchterscheinung, die sie um 17.45 Uhr Mitteleuropäischer Zeit am frühen Nachthimmel gesehen haben. Auch in einschlägigen Internetforen, die sich mit Meteoroiden und anderen atmosphärischen Erscheinungen befassen, wurden weit über tausend Beobachtungen eingebracht. Mehrheitlich wurde das Phänomen von vielen Beobachtern als in intensivem Grün leuchtende Erscheinung geschildert, die mehrere Sekunden lang zu beobachten war und am Ende in zwei Teile zerfiel. Bei dem "Eindringling" dürfte es sich mit größter Wahrscheinlichkeit um einen kosmischen Körper handeln, und eher nicht - wie in manchen Medien kommentiert - um Weltraumschrott.

Prof. Dr. Heike Rauer

Prof. Dr. Heike Rauer ist neue Leiterin des DLR-Instituts für Planetenforschung

1. November 2017

Ab dem 1. November 2017 übernimmt Prof. Dr. Heike Rauer die Leitung des Instituts für Planetenforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Sie folgt auf Prof. Dr. Tilman Spohn, der das Amt seit 2004 innehatte. Rauer arbeitet seit 1997 als Physikerin in der DLR-Planetenforschung und leitete dort ab 2005 die Abteilung Extrasolare Planeten und Atmosphären. "Zwölf Jahre lang hat Prof. Spohn die DLR-Planetenforschung gestaltet und dafür möchte ich ihm herzlich danken. Entscheidend hat er Missionen wie InSight, Rosetta und Dawn mitgeprägt", sagt die DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund und ergänzt: "Mit der Übernahme der Institutsleitung durch Frau Prof. Heike Rauer eröffnen sich neue Perspektiven für die wissenschaftliche Forschung in Berlin-Adlershof. Prof. Rauer wünsche ich alles erdenklich Gute und viel Erfolg bei der neuen Aufgabe."

Der Zwergstern NGTS%2d1 mit seinem Riesenplanet

Ein ungewöhnliches Paar: Zwergstern mit Riesenplanet

31. Oktober 2017

Eigentlich dürfte es so etwas gar nicht geben. Nach den bestehenden Theorien über die Planetenentstehung sollte sich um einen Zwergstern kein Riesenplanet bilden, sondern nur kleinere Gesteinsplaneten. Die jüngste Entdeckung der Teleskopanlage Next-Generation Transit Survey (NGTS) hat diese Auffassung infrage gestellt. NGTS-1b ist ein Planet von der Größe des Jupiters, der um einen Stern kreist, der nur halb so groß ist wie unsere Sonne. Es ist der erste Exoplanet, der mit der NGTS-Teleskopanordnung in Chile entdeckt wurde. Die Anlage, bei der acht der zwölf Kameras vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) finanziert wurden, ist seit 2015 in Betrieb. "Dieser erste Erfolg des NGTS ist eine große Überraschung für die Entdecker und eine Herausforderung für die Theoretiker", sagt Prof. Heike Rauer, Leiterin der Abteilung Extrasolare Planeten und Atmosphären des DLR-Instituts für Planetenforschung.

Der Cloppenburg%2dMeteorit

Meteorit "Cloppenburg" ist viereinhalb Milliarden Jahre alt

18. Oktober 2017

Rund 200 Meldungen zu vermeintlichen Meteoritenfunden gehen pro Jahr beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ein. Doch nur etwa alle zehn Jahre ist ein echter Meteorit unter den eingesandten Proben. Der Cloppenburger Hartmut Osterburg hatte Glück, er entdeckte im März dieses Jahres einen seltsam aussehenden Stein an einem Feldrain und übergab ihn an das DLR. Nach wissenschaftlichen Untersuchungen bestätigte sich die außerirdische Herkunft des Steins. "Ein extrem seltener Fund - ein weiterer wichtiger Zeuge aus der Frühzeit des Sonnensystems", sagt Professor Jürgen Oberst, Leiter der Abteilung Geodäsie des DLR-Instituts für Planetenforschung.

Mexiko City nach dem schweren Erdbeben am 19. September 2017

Erster gemeinsamer Einsatz von DLR und Hilfsorganisation I.S.A.R.

5. Oktober 2017

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat nach dem schweren Erdbeben vom 19. September 2017 in Mexiko erstmals zusammen mit der gemeinnützigen Hilfsorganisation I.S.A.R. vor Ort die rasch angelaufenen Rettungs- und Sicherungsarbeiten unterstützt. In einer achttägigen Mission untersuchte ein Team in Mexiko-Stadt und im Bundesstaat Morelos insgesamt mehr als hundert Gebäude auf ihre Standfestigkeit und Bewohnbarkeit. Ein Mitarbeiter des DLR lieferte Luftaufnahmen vor Ort, die dabei halfen, die Schadenslage der Gebäude zu beurteilen. Es war der erste gemeinsame Einsatz von DLR und I.S.A.R.

Facettenreiche Dünen auf dem Wüstenplaneten Mars

5. Oktober 2017

Diese Bilder einer Marslandschaft zeigen zwei Einschlagskrater mit Dünenfeldern, die tief im südlichen Hochland des Mars gelegen sind. Aufgenommen hat sie die hochauflösende Stereokamera HRSC an Bord der ESA-Raumsonde Mars Express. Die HRSC wird vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betrieben, das die Kamera auch entwickelt hat.

 
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