Berlin

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Taxi-Flottenversuch in Berlin - DLR testet neues Verfahren zur Erfassung von städtischen Verkehren

4. Oktober 2016

Durch die Erfassung aktueller Verkehrsdaten lässt sich der Verkehr im städtischen Raum punktgenau steuern. Dazu testet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in einem Taxi-Flottenversuch in Berlin ein neues Sensorsystem, das Verkehrsdaten aus dem fahrenden Fahrzeug heraus detektiert.

Die Mission Rosetta ist beendet. Um 13.19 Uhr (MESZ) setzte die Sonde auf dem Kometen 67P auf.

Schlussakkord für Rosetta

30. September 2016

Die Sonde Rosetta hat heute um 13:19 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit ihr letztes Signal zur Erde gefunkt - mit dem Aufprall auf dem Kometen Churyumov-Gerasimenko endete die ESA-Mission. Von Lander Philae hatte sich das internationale Wissenschaftler-Team bereits im Februar 2016 verabschiedet, als seine lange Funkstille dafür sprach, dass er sich nicht mehr bei seinem Kontrollraumteam des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) melden würde. Für Sonde Rosetta war eigentlich keine Landung geplant - sie war nicht als Landegerät entwickelt worden. Auf dem Kollisionskurs zum Kometen konnten aber sieben Instrumente noch Daten aufnehmen und zur Erde senden.

Gesellschaft für Lander Philae

27. September 2016

Seit seiner erfolgreichen Landung am 12. November 2014 steht Lander Philae auf der Oberfläche des Kometen Churyumov-Gerasimenko. Nicht an der gemütlichen Stelle, die für seine Landung ausgewählt worden war, sondern nach drei Hüpfern dort, wo es rauh und schattig ist. Nun erhält der Lander auf dem Kometen allerdings Gesellschaft: Die Raumsonde Rosetta, die bisher um den Kometen kreiste, wird am 30. September 2016 ebenfalls auf Churyumov-Gerasimenko abgesetzt. Auch wenn die vierte Landung keine Landung im wörtlichen Sinne, sondern vielmehr ein sanfter Impakt ist - Orbiter und Lander werden dann wieder vereint auf dem Kometen um die Sonne reisen. "Natürlich ist es in gewisser Weise ein sentimentaler Anlass, wenn eine Mission, an der man über zwei Jahrzehnte gearbeitet hat, mit so einem Impakt endgültig zu Ende geht“, sagt Philae-Projektleiter Dr. Stephan Ulamec vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). "Andererseits haben wir so viele Daten gewonnen, dass man auch nicht traurig sein sollte.“

Ein Netzwerk riesiger Brüche bedeckt Utopia Planitia im nördlichen Tiefland des Mars

Gab es einen Ozean auf dem Mars?

8. September 2016

Ein Netzwerk riesiger Brüche bedeckt Utopia Planitia im nördlichen Tiefland des Mars. Diese als "Polygone" bezeichneten Oberflächenstrukturen lassen darauf schließen, dass hier einst ein Ozean existierte. Die Bilder stammen vom 21. Juni 2016 und wurden von der vom DLR betriebenen HRSC-Kamera an Bord der europäischen Raumsonde Mars Express aufgenommen.

Kometenlander Philae entdeckt

5. September 2016

Der Kometenlander Philae ist gefunden. Am 2. September 2016 nahm die OSIRIS-Kamera auf der Raumsonde Rosetta die entscheidenden Bilder von der Oberfläche des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko auf. Sie zeigen den Lander schräg in einer Schlucht liegend, zwei der drei Landebeine deutlich sichtbar. „Jetzt haben wir endlich das Gesamtbild von Philae“, sagt Dr. Koen Geurts vom Philae-Kontrollzentrum im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln. „Schon auf den ersten Blick erkennt man, dass wir Glück gehabt haben, denn zehn Meter weiter in der Schlucht hätte Philae vermutlich kein Sonnenlicht mehr gesehen.“ Die Wissenschaftler des Philae-Kontrollzentrums haben bereits begonnen, den Verlauf der Landung und den Betrieb des Landers im Spiegel der neuen Bilder zu analysieren. "Wir sind gespannt herauszufinden, wie genau der nun bekannte Landeort die Funktion des Landers und den Funkkontakt beeinflusste", so Goerts weiter.

Grünes Licht für InSight und den Mars-Maulwurf

2. September 2016

Die amerikanische Weltraumbehörde NASA hat den neuen Starttermin für die InSight-Mission endgültig bestätigt: Die erste Möglichkeit für den Flug zum Roten Planeten wird am 5. Mai 2018 sein. Eigentlich hätte die Mission bereits im März 2016 starten und ein gutes halbes Jahr später landen sollen. Doch ein Vakuum-Leck bei einem der Instrumente, dem Experiment SEIS (Seismic Experiment for Interior Structure), machte den Planetenforschern einen Strich durch die Rechnung. Mit InSight (Interior Exploration using Seismic Investigations, Geodesy and Heat Transport) sollen die geophysikalischen Eigenschaften des Mars untersucht werden. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) nutzt die zusätzliche Zeit bis zum Start, um das Sensorpaket HP3 (Heat Flow and Physical Properties Package) - eine Thermalsonde mit einer "Maulwurf" genannten Rammsonde, die sich bis zu fünf Metern tief in den Boden hämmern soll - zu optimieren. "Wir überprüfen das Design erneut kritisch und versuchen, die Risiken für den Betrieb der Sonde weiter zu reduzieren", erläutert Prof. Tilman Spohn, Direktor des DLR-Instituts für Planetenforschung und wissenschaftlicher Leiter des HP3-Experiments.

Schiaparellis Landestelle auf dem Mars

12. August 2016

Diese Aufnahmen der Stereokamera HRSC auf Mars Express zeigen einen Teil der Region Meridiani Planum. Dort wird am 19. Oktober 2016 das ESA-Landemodul Schiaparelli aufsetzen, nicht weit entfernt von der Stelle, an der am 25. Januar 2004 der NASA-Rover Opportunity gelandet ist und seither das Gebiet erforscht.

Kometenfieber mit Rosetta und Philae

8. August 2016

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) eröffnet eine Ausstellung zur Rosetta-Mission im Museum für Naturkunde Berlin.

Teamwork über der Nordsee – gemeinsame Flugkampagne von MACS und F-SAR

3. August 2016

Wie sich Radardaten und Daten optischer Bildgebungsverfahren in Zukunft noch besser ergänzen können, testete das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) über Helgoland. Das Institut für Optische Sensorsysteme und das Institut für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme unternahmen hierzu eine gemeinsame Befliegung, um neue Methoden der Radar-Optik-Datenfusion zu entwickeln.

Mascot

Gesundheitscheck für Asteroidenlander Mascot

14. Juli 2016

Das Reisen durch das Weltall ist nicht ohne - erst der stressige Start mit kräftigen Erschütterungen, dann der lange Flug durch Kälte und Vakuum. Asteroidenlander Mascot (Mobile Asteroid Surface Scout) ist mittlerweile seit anderthalb Jahren an Bord der japanischen Raumsonde Hayabusa 2 unterwegs und zurzeit rund 65 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Nun schalteten die Ingenieure des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) aus dem Kontrollraum des DLR in Köln den schuhkartongroßen Lander und seine vier Instrumente aus Deutschland und Frankreich am 14. Juli 2016 erneut ein, um in den nächsten Tagen vor allem eines herauszufinden: Wie steht es um die Gesundheit von Mascot und den Experimenten an Bord?

 
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