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News-Archiv Berlin

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Alle Jahrgänge

Parlamentarischer Staatssekretär Uwe Karl Beckmeyer besucht den DLR-Standort Berlin

25. Januar 2017

Die Sicherheitsforschung zählt zu den großen Herausforderungen unserer modernen Gesellschaft und stellt eines der zentralen Forschungsfelder des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) dar. Zu den aktuellen Themen und Projekten informierte sich der Parlamentarische Staatssekretär Uwe Karl Beckmeyer, Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft, am 25. Januar 2017 bei seinem Besuch am DLR-Standort in Berlin-Adlershof.

Psyche - Eine Reise zum Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter

12. Januar 2017

Der Asteroid Psyche ist Ziel der 14. Mission im Rahmen des Discovery-Programms der NASA. Die gleichnamige robotische Mission startet 2023 und wird erstmalig einen metallischen Asteroiden erforschen, um weitere Kenntnisse über die Entstehung des Sonnensystems und speziell über die Struktur und Entwicklung von Planetenkernen zu gewinnen.

Das Forschungsflugzeug HALO im norwegischen Kiruna

2016 im DLR: Eine Entdeckung, kurz bevor es zu spät war, Popcorn auf dem Meer und ein Besuch der Kanzlerin

23. Dezember 2016

Ein Crashtest von Hochgeschwindigkeitszügen, auf Wolkenjagd in Westafrika, der Erstflug eines viersitzigen Brennstoffzellen-Flugzeugs - 2016 war ein Jahr mit vielen Forschungshighlights im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Eisiger Vulkan auf Zwergplanet Ceres

15. Dezember 2016

Der Krater Occator auf dem Zwergplaneten Ceres ist ein Hingucker: Mit einem Durchmesser von 92 Kilometern ist er größer als der Krater Tycho auf dem Mond - der selbst von der Erde aus mit dem bloßen Auge als heller Fleck zu erkennen ist. Seine Wände ragen mit bis zu 2000 Metern höher empor als die Eiger-Nordwand in den Berner Alpen. Und seine hellen Flecken im Inneren des Kraters lassen weltweit die Wissenschaftler über ihre Beschaffenheit und ihren Ursprung diskutieren. "Der Einschlag, der diesen Krater entstehen ließ, hat sehr wahrscheinlich eine Verbindung zum tieferen Untergrund geschaffen - und so konnte vermutlich ein Gemisch aus Eis, Schlamm und Salz durch Spalten in der Kruste nach oben steigen", sagt DLR-Planetenforscher Prof. Ralf Jaumann, Mitglied im Kamera-Team der amerikanischen Dawn-Mission. Das helle kalkhaltige Salz an Ceres‘ Oberfläche ist der Rückstand dieses Prozesses. "Es hat also eine Art vulkanischer Tätigkeit stattgefunden - allerdings nicht mit geschmolzenem Gestein, sondern mit einem geschmolzenem Eis-Schlamm-Gemisch." Ein vom DLR-Institut für Planetenforschung erstelltes Video simuliert einen Überflug über den einzigartigen Krater. Vorgestellt werden die detaillierten Ergebnisse sowie weitere Bilder auf einer Pressekonferenz am 15. Dezember 2016 auf der AGU (American Geophysical Union).

3D-Simulation hilft dem Mars-Maulwurf

9. Dezember 2016

Gute Nachrichten für den "Maulwurf" HP3 (Heat Flow and Physical Properties Package), den das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am 5. Mai 2018 mit der amerikanischen Mission InSight für Wärmefluss-Messungen zum Mars schicken wird: Die Landestelle in der Ebene "Elysium Planitia" hat sehr wahrscheinlich einen Wärmefluss, der durchschnittlich und somit repräsentativ für den Mars sein wird. Dies haben detaillierte Simulationen ergeben, die die DLR-Planetenforscherin Dr. Ana-Catalina Plesa mit ihrem Team erstellte: Das dreidimensionale Modell zeigt, dass der "Maulwurf", der zum ersten Mal Messungen in mehreren Metern Tiefe auf dem Mars durchführen wird, nicht auf extreme, verfälschende Anomalien stoßen wird. "Unser dreidimensionales Modell erfasst die Variationen und Abweichungen im Wärmefluss - der erloschene Vulkan Elysium Mons zum Beispiel wird die Messungen der InSight-Mission nicht beeinträchtigen", erläutert Dr. Ana-Catalina Plesa.

Mars: Flug über Mawrth Vallis

8. Dezember 2016

Etwa 600 Kilometer lang und bis zu zwei Kilometer tief: Das ist Mawrth Vallis, ein ausgetrocknetes Ausflusstal auf unserem Nachbarplaneten Mars. Die vom DLR betriebene Kamera HRSC an Bord der ESA-Raumsonde Mars Express hat das Tal in hochauflösenden Bildern aufgenommen. Aus dem am DLR-Institut für Planetenforschung berechneten digitalen Geländemodell haben Wissenschaftler der Freien Universität Berlin einen Film von einem simulierten Flug entlang des Talverlaufs erzeugt.

BIROS demonstriert autonomes Rendezvous im All nur mit Hilfe von Bilddaten

7. Dezember 2016

Zum ersten Mal in der Raumfahrtgeschichte haben Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in einem Weltraumexperiment gezeigt, wie sich ein Satellit einem Fremdsatelliten völlig autonom, allein auf Basis passiver optischer Beobachtungen annähern kann. Diese hochanspruchsvolle Technologie wurde im Rahmen des Experiments AVANTI auf dem Erdbeobachtungssatelliten BIROS demonstriert, bei dem der Satellit bis auf 50 Meter an sein Zielobjekt heranfliegen konnte.

Staatssekretärin Sabine Toepfer-Kataw zu Besuch im DLR-Berlin

1. Dezember 2016

Die Staatssekretärin für Verbraucherschutz in der Berliner Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz, Sabine Toepfer-Kataw, besuchte am 30. November 2016 das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Berlin, um sich über die Forschungsaktivitäten des DLR-Standorts Berlin zu informieren.

Die gemeinnützige Hilfsorganisation International Search and Rescue Germany (I.S.A.R.) wurde 2003 gegründet. Sie leistet im Auftrag der Vereinten Nationen Hilfe bei internationalen Unglücks%2d und Katastrophenfällen.

DLR und I.S.A.R. - Gemeinsam für die schnelle Rettung

18. November 2016

Nach Naturkatastrophen oder im Krisenfall ist eine schnelle und effiziente Hilfe unerlässlich. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird in Zukunft gemeinsam mit der Hilfsorganisation International Search and Rescue Germany (I.S.A.R.) an neuen Entwicklungen und Anwendungen im Bereich des Krisen- und Katastrophenmanagement arbeiten. Dazu unterzeichneten beide Parteien am 18. November 2016 in Weeze ein Kooperationsabkommen.

Eisige Überraschung auf Rosettas Komet

18. November 2016

Ende September diesen Jahres kam die Rosetta-Mission mit dem spektakulären Aufsetzen ihres Orbiters auf der Oberfläche des Kometen 67P/Churyumov-Gersimenko zum Ende ihrer Beobachtungsphase. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte sie nach 4595 Tagen im All 7,9 Milliarden Kilometer zurückgelegt, sechs Vorbeiflüge an der Erde, am Mars und zwei Asteroiden absolviert und in einer mehr als zweijährigen Kampagne den Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenkoauf seiner Reise durchs Sonnensystem begleitet und mit elf wissenschaftlichen Experimenten sowie mit einem 2014 bereits gelandeten Roboter Philae untersucht. Eine der Entdeckungen veröffentlichte nun das wissenschaftliche Magazin "Science", an der auch zehn Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) beteiligt waren. Der Artikel, der auf Daten des Spektrometers VIRTIS (Visible and Infrared Imaging Spectrometer) basiert, berichtet über die Entdeckung von kurzzeitig erscheinendem Trockeneis (Kohlendioxid-Eis) in bestimmten Oberflächenbereichen des Kometen, denen die Entstehung zweier ungewöhnlicher großer Wassereisaufschlüsse folgte. "Erstmals konnte CO2-Eis anhand von eindeutigen spektralen Eigenschaften innerhalb eines größeren Fleckens von etwa 80 mal 60 Meter im Gebiet Anhur auf der Oberfläche eines Kometen nachgewiesen werden", berichtet DLR-Planetenforscherin Gabriele Arnold, die die Arbeiten von VIRTIS in Deutschland koordiniert.

 
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