Berlin

News-Archiv Berlin

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Alle Jahrgänge

Komet 67P/Churyumov%2dGerasimenko

Dampf unter der Haube: Eismuster auf Komet Churyumov-Gerasimenko lassen tief blicken

23. September 2015

Kometen sind imposante Erscheinungen am Nachthimmel. Auf ihrer Bahn ins Innere des Sonnensystems erwärmen sich ihre eisigen Kerne und setzen Gas und Staub frei. Die ausströmenden Gase, allen voran Wasserdampf, die auch die Staubpartikel mitreißen können, bilden eine Koma und einen Kometenschweif. Die Raumsonde Rosetta konnte bereits im September 2014 die frühe Aktivität des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko untersuchen. Lokale Gas- und Staub-Fontänen wurden damals von täglich wiederkehrenden Wassereismustern am "Nacken" des Kometen begleitet. Das zeigen jetzt ausgewertete Beobachtungen des Instruments VIRTIS (Visible and Infrared Thermal Imaging Spectrometer).

Einblick in das Krisenzentrum

Unbemannte Katastrophenhilfe aus der Luft: Rettungsübungen bei simuliertem Hochwasser

11. September 2015

Seit dem 9. September 2015 finden im Rahmen des EU-Projekts "DRIVER" an drei aufeinanderfolgenden Tagen Flugversuche in einem simulierten Katastrophenszenario statt. Es sind erschütternde Szenen, die in diesen Tagen in Braunschweig simuliert werden: Ein starkes Hochwasser hat das Gebiet um den Tankumsee bei Gifhorn weiträumig überflutet, auch umgebende Straßen sind betroffen und vereinzelt treiben Menschen im Wasser. Das Hochwasser existiert während dieser Übung jedoch nur digital auf den Bildschirmen im Validierungszentrum Luftverkehr des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Hier wurde für die Versuchskampagne ein Krisenmanagementzentrum eingerichtet.

Sommer in der Südhemisphäre des Mars

10. September 2015

Die Hauptaufgabe der DLR-Stereokamera HRSC an Bord der ESA-Raumsonde Mars Express ist es eigentlich, möglichst hochauflösende Bilddaten für die Kartierung des Mars zu gewinnen. Dazu nimmt sie mit dem senkrecht auf die Oberfläche gerichteten optischen System die Marsoberfläche auf. Hierbei entstehen Bildstreifen, die etwa 200 bis 500 Kilometern breit und mehrere hundert bis über tausend Kilometer lang sind. Gelegentlich wird die HRSC allerdings zur Kalibration der neun Kanäle der Kamera in Richtung des Horizonts ausgerichtet, sodass ein viel größerer Teil des Planeten ins Blickfeld gerät. Bei solch einer Kalibration entstand diese spektakuläre Echtfarbenaufnahme des Südpols und der südlichen Hemisphäre bis nahe an den Marsäquator.

Krater Occator

Ceres: Kraterwände steiler als die Eiger-Nordwand

9. September 2015

Die Eiger-Nordwand in den Berner Alpen ist schon eine Legende: Die 1800 Meter steile Bergwand gilt bei Bergsteigern als schwierig und herausfordernd. 326 Millionen Kilometer entfernt von der Erde findet aber auch die Eiger-Nordwand auf dem Zwergplaneten Ceres Konkurrenz - dort ragt der Rand des Kraters Occator an manchen Stellen fast 2000 Meter steil in die Höhe. "An manchen Stellen ist der Kraterrand fast senkrecht, an anderen Stellen ist sehr viel Material ins Innere des Kraters nachgerutscht", sagt Planetenforscher Prof. Ralf Jaumann vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). "Und diese Extremen befinden sich unmittelbar nebeneinander." Dies zeigen neue Aufnahmen der Kamera an Bord der Dawn-Sonde. Warum Occators Kraterrand mal stabil und mal sehr unstabil ist, können sich die Wissenschaftler noch nicht erklären.

Merkur

Merkur dreht sich schneller als erwartet

9. September 2015

Neun Sekunden sind nicht viel. Wer zu einer Verabredung etwa neun Sekunden zu spät kommt, ist sozusagen pünktlich. Geht es aber um die Rotation eines Planeten um die eigene Achse, sind neun Sekunden nicht unerheblich. Auf dem Merkur bedeutet dies: Einen Punkt auf seinem Äquator würde man nach vier Jahren nicht wieder dort finden, wo man ihn vermutet, sondern um 700 Meter verschoben. Durch präzise Höhenmessungen des Laser-Altimeters MLA an Bord der NASA-Raumsonde MESSENGER und Vergleich der Laserdaten mit Geländemodellen, die aus den Kameradaten der Raumsonde gewonnen wurden, haben Wissenschaftler unter Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) festgestellt, dass sich der Merkur im Durchschnitt etwa neun Sekunden schneller um die eigene Achse dreht als erwartet.

Raumfahrt bereichert unseren Alltag – das DLR beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung

27. August 2015

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beteiligt sich am Tag der offenen Tür der Bundesregierung. Am 29. und 30. August 2015 erfahren die Besucher im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Berlin, wie Innovationen aus der Raumfahrt den Weg in unseren Alltag gefunden haben. Die Ausstellung INNOspaceEXPO "ALL.TÄGLICH!" ist im Vestibül des Hauses A im Ministerium in der Scharnhorststraße zu finden. Im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) können sich die Besucher am DLR-Stand über das zukünftige Satellitennavigationssystem Galileo informieren.

Ceres: Ungewöhnliche Hangrutschungen und instabile Kraterwände

25. August 2015

Je dichter die Dawn-Raumsonde mit ihrer Kamera an Bord über dem Zwergplaneten Ceres fliegt, desto rätselhafter - und somit spannender - scheint der Himmelskörper. "Einiges, was wir sehen, haben wir so noch nirgendwo sonst im Sonnensystem entdeckt", sagt Prof. Ralf Jaumann vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). "Außer auf der Erde - da gibt es ja fast alles." Mittlerweile blickt Dawn aus nur noch 1470 Kilometern Entfernung auf die Oberfläche von Ceres hinunter. Die ersten Bilder aus dem so genannten HAMO-Orbit (High Altitude Mapping Orbit) zeigen eine "Pyramide" mit ungewöhnlichen Hangrutschungen, instabile Kraterwände und Gebirgsketten. "Über vieles können wir derzeit nur spekulieren." Woher die hellen Streifen entlang des pyramidenförmigen Bergs stammen oder auch ob der Boden des Zwergplaneten aus unterschiedlichem Material besteht, sind Fragen, auf die die Planetenforscher noch Antworten suchen.

1. August 2015: Das Feuerband hat eine Größe von ca. 9 km x 1 km, die Strahlungsenergie des Feuers beträgt fast 400 Megawatt.

TET-1-Satellit entdeckt Feuer in Oregon

11. August 2015

Innerhalb weniger Stunden konnte der Kleinsatellit TET-1 die Entwicklung eines großen Brandherds im Süden von Oregon beobachten. Mit der präzisen Detektion von Großbränden leistet der Satellit des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) einen entscheidenden Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz.

Alles VABENE++ auf dem Weg nach Wacken

11. August 2015

Es ist das größte Heavy-Metal-Festival der Welt. Innerhalb von zwölf Stunden war das Wacken Open Air 2015 ausverkauft. Damit die Anfahrt nicht genauso lange dauerte, unterstützten die Experten vom VABENE++-Projekt des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) das bestehende Verkehrskonzept des Veranstalters live vor Ort. Regen und Matsch erschwerten zwar die Bedingungen – die DLR-Wissenschaftler können sich jetzt aber über saubere Ergebnisse freuen.

Churyumov%2dGerasimenko

Komet Churyumov-Gerasimenko unterwegs zum sonnennächsten Punkt

11. August 2015

Schon seit Wochen wird Komet Churyumov-Gerasimenko aktiver und schleudert Gas und Staub ins All - doch den tatsächlich sonnennächsten Punkt auf seiner Bahn, das Perihel, erreicht er am 13. August 2015 exakt um 4.03 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Anschließend wird er 6,5 Jahre benötigen, bis er auf seiner nächsten Runde um die Sonne erneut dort ankommt. "Aber selbst wenn der Komet der Sonne am nächsten ist, hat er noch einen Abstand von über 185 Millionen Kilometer zu ihr, befindet sich also zwischen den Bahnen von Erde und Mars", erläutert Kometenforscher Dr. Ekkehard Kührt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Die Erde ist beispielsweise nur rund 150 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt. Trotzdem wird es auf dem Kometen wegen der fehlenden Atmosphäre heißer werden als auf der Erde: "Die maximale Temperatur von Churyumov-Gerasimenko, die jahreszeitlich bedingt zurzeit in den südlichen Breiten auftritt, wird bei rund 80 Grad Celsius liegen." Da bringt es die Erde im amerikanischen Death Valley auf einen Hitzerekord von gerade einmal 56,7 Grad Celsius. Und auch wenn Churyumov-Gerasimenko kräftig an Masse verliert - die Gezeitenkräfte der Sonne sind in dieser Entfernung viel zu schwach, als dass es den Kometen zerreißen würde, wie es schon oft bei anderen Kometen in unmittelbarer Nähe zur Sonne oder zu Jupiter passiert ist.

 
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