Berlin

News-Archiv Berlin

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Alle Jahrgänge

Zeugenberge und Windgassen in Aeolis Mensae auf dem Mars

21. Dezember 2015

Eines der auffallendsten Merkmale bei einer globalen Betrachtung des Planeten Mars ist die Zweiteilung in ein topographisch sehr vielgestaltiges Hochland auf der Südhalbkugel und flache, ausgedehnte Tiefebenen in der Nordhemisphäre. Geologisch interessant ist vor allem die Übergangszone zwischen Hoch- und Tiefland, da dort an vielen Landschaftsmerkmalen das Ergebnis von Erosionsprozessen beobachtet werden kann. Die hier vorgestellten Bilder zeigen Tafelberge in Aeolis Mensae und Formen intensiver Winderosion in der Übergangszone zum Tiefland.

Atlas Pole

Erster Atlas von Zwergplanet Ceres veröffentlicht

25. November 2015

Am 1. Dezember 2014 zeigte sich Zwergplanet Ceres gerade einmal neun Pixel groß auf der Aufnahme der amerikanischen Dawn-Sonde. Seitdem haben die Wissenschaftler mehrere Tausend Fotos erhalten, die den Zwergplaneten mit seiner ungewöhnlich abwechslungsreichen Oberfläche zeigen. Aus 42 ausgewählten Fotos des so genannten "Survey Orbits", aus dem Dawn im Juni 2015 aus 4400 Kilometern Entfernung auf Ceres blickte, haben die Planetenforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) nun den ersten Atlas des Zwergplaneten erstellt und online gestellt. Am längsten dauerte dabei die Berechnung des dreidimensionalen Höhenmodells, bei dem die DLR-Forscher von insgesamt 12 000 Punkten auf Ceres die Höhe ermittelten. "Wichtig war es, Aufnahmen auszuwählen, die den Zwergplaneten komplett abdecken und bei einer gleichen Beleuchtung aufgenommen wurden", erläutert Dr. Thomas Roatsch vom DLR-Institut für Planetenforschung. "Wir haben dadurch ein einheitliches, homogenes Geländemodell berechnet." Dieses diente dann als Basis für die weitere Verarbeitung, bei der aus einzelnen Bildern ein globales Mosaik des Zwergplaneten erstellt wurde, aus dem wiederum die verschiedenen Karten für den Atlas abgeleitet wurden. Der Krater Kait, benannt nach einer asiatischen Getreidegöttin, wurde als Referenzkrater für den nullten Längengrad ausgewählt.

urorae Chaos %2d der Übergang von den Valles Marineris zu den großen Ausflusstälern auf dem Mars

Aurorae Chaos - der Übergang von den Valles Marineris zu den großen Ausflusstälern

19. November 2015

Aktuelle Bilder der vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betriebenen, hochauflösenden Stereokamera HRSC auf der ESA-Sonde Mars Express zeigen einen Ausläufer des Gebiets Aurorae Chaos - eine östliche Fortsetzung des gewaltigen Canyonsystems der Valles Marineris auf dem Mars.

Philae

Lander Philae: Bereit und mit allen drei Beinen am Boden

12. November 2015

Als Philae vor einem Jahr, am 12. November 2014, auf dem Kometen Churyumov-Gerasimenko landete, war er über 500 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. "Wir hatten fast 20 Jahre diese Mission begleitet, sie geplant und die Rosetta-Sonde und Philae durchs All geschickt - der Tag der Landung war dann schon sehr besonders", erinnert sich Philae-Projektleiter Dr. Stephen Ulamec vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Rund 60 Stunden arbeitete das Team des Lander-Kontrollzentrums des DLR mit Philae und seinen zehn Instrumenten an Bord, dann war dessen erste, aufgeladene Batterie erschöpft. Aufnahmen des akustischen SESAME-Experiments belegen nun: Der Lander steht an seiner schroffen Landestelle mit allen drei Füßen auf dem Boden. Mit der erneuten Annäherung der europäischen Rosetta-Sonde der ESA an den Kometen ist auch die Kommunikationseinheit des Orbiters wieder eingeschaltet und "horcht" auf ein Signal des Landers. "Es ist aber schwierig einzuschätzen, ob und wann wir Kontakt bekommen", sagt DLR-Wissenschaftler Stephan Ulamec.

Willkommen auf Komet 67P!

Lander Philae: Ein Jahr auf dem Kometen

11. November 2015

Eigentlich hätte vieles anders laufen sollen, an diesem 12. November 2014. Es gab Schichtpläne, wann wer im Lander-Kontrollzentrum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) an der Konsole sitzen sollte, es gab Kommando-Sequenzen, die Lander Philae eine nach der anderen abarbeiten sollte. Nach einer zehnjährigen Anreise sollte Philae um kurz nach 17 Uhr als erstes von Menschen geschaffenes Objekt sanft auf dem Kometen Churuyumov-Gerasimenko aufsetzen und mit den ersten wissenschaftlichen Messungen überhaupt auf einer Kometenoberfläche beginnen. Doch das eine waren die sorgfältig ausgearbeiteten Pläne - und das andere die Realität, wie sie auf einem Kometen in rund 500 Millionen Kilometern Entfernung von der Erde ablief. Philae machte zwar fast eine Punktlandung auf Landeplatz Agilkia - doch seine Reise war damit noch nicht beendet. Mehrfach prallte er von der Kometenoberfläche ab und kam schließlich um 18.32 Uhr zum Stehen. "An einem Landeplatz, der so schroff war, dass wir es niemals gewagt hätten, dort zu landen", erinnert sich Philae-Projektleiter Dr. Stephan Ulamec vom DLR.

Von der Raumfahrt zur Kultur

5. November 2015

Antike Kunstwerke, alte Gemälde und modernste Informationsverarbeitung für optische Systeme: Berliner DLR-High-Tech kann dabei helfen, alternde Kunstschätze und gefährdete Kulturgüter zu archivieren. Die Staatlichen Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz richten in Zusammenarbeit mit dem Institut für Optische Sensorsysteme des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Konferenz EVA Berlin 2015 Elektronische Medien & Kunst, Kultur, Historie aus.

TET%2dSatellitenaufnahmen

Durch den Rauch: DLR-Satellit TET-1 liefert genaue Bilder zu den Bränden in Indonesien

30. Oktober 2015

Indonesien brennt: Der Inselstaat kämpft derzeit gegen großflächige Wald- und Moorbrände auf Sumatra und Borneo. Ursachen sind wahrscheinlich illegale Brandrodungen, durch die Platz für Plantagen für Palmöl oder Nutzholz geschaffen werden soll. Die extreme Trockenheit, die das Wetterphänomen El Niño verursacht, verschlimmert die Lage zusätzlich. Um den Bränden entgegenzuwirken und deren Folgen für die Ökologie abzuschätzen, sind zuverlässige Informationen über Ursprung und Ausbreitung der Feuer wichtig. Satellitenbilder können diese liefern, müssen sich jedoch der Herausforderung stellen, dass dicke Wolken oder Rauch die Ortung und Abbildung von Bränden erschweren können. Zurzeit ist deshalb der Kleinsatellit TET-1 (Technologie-Erprobungsträger) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Einsatz. "Durch die hohe Empfindlichkeit und bessere räumliche Auflösung der Kamera auf TET können wir sehr kleine Brände auch trotz Rauch erfassen und vermessen", sagt Dr. Eckehard Lorenz vom DLR-Institut für Optische Sensorsysteme, der an der Entwicklung der Kamera beteiligt war.

Jede Rakete ein Unikat: Premiere des DLR-Studentenprogramms STERN

27. Oktober 2015

Der Jubel unter den Studenten war groß: Am 27. Oktober 2015 um 14.53 Uhr startete die Experimentalrakete DECAN vom Raumfahrtzentrum Esrange in Nordschweden und erreichte dabei eine Höhe von rund fünfeinhalb Kilometern. Die Rakete hatte ein Studententeam der TU Berlin im Rahmen des neuen Programms STERN des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) selbst konstruiert, gebaut und gestartet.

Täler Mangala und Minio auf dem Mars

Gewaltige Wassermassen flossen durch die Täler Mangala und Minio auf dem Mars

15. Oktober 2015

Im geologischen "Mittelalter" des Mars - der so genannten Hesperischen Periode, die vor 3,7 Milliarden Jahren begann und bis vor etwa 3,1 Milliarden Jahren andauerte - gab es starke vulkanische Aktivität auf unserem Nachbarplaneten. Vulkane spien dünnflüssige Lava, die sich in Massen über die Oberfläche ergoss und weite Ebenen entstehen ließ.

Der NASA%2dAstronaut Mark Watney ist "Der Marsianer" im gleichnamigen Film

Der echte Weg des "Marsianers": Video aus Bildern der Raumsonde Mars Express

5. Oktober 2015

"Noch Fragen, Neil Armstrong?" - Als NASA-Astronaut Mark Watney diese Worte ausspricht, ahnt er zum ersten Mal, dass er vielleicht doch eine ganz kleine Chance auf Rettung hat. Mark Watney ist "Der Marsianer" im gleichnamigen Film (Kinostart: 8. Oktober), der in einer nicht allzu fernen Zukunft sein Leben auf dem Roten Planeten zu retten versucht. Eine wesentliche Rolle spielen dabei topographische und geographische Karten, die ihm die Orientierung ermöglichen, den monatelangen Weg zum Krater Schiaparelli zu finden, in dem die rettende Rakete Ares 4 steht. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), - "im Hier und Jetzt" auf die hochpräzise topographische Kartierung des Mars spezialisiert -, rekonstruierten die Route mit Stereobilddaten ihrer Marskamera HRSC und berechneten einen 3D-Film, der die spektakuläre Landschaft so zeigt, wie sie Mark Watney "in der Zukunft" sehen würde.

 
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