Wie verhalten sich Menschen, wenn sie in der Isolation auf Roboter treffen? Sind Emotionen im Spiel? Können Roboter auf soziale Kommunikation eingestellt werden? Sind die "sozialen" Roboter Nao und Flobi geeignet, um Menschen zu Sport und Spiel zu animieren? Könnten Roboter Astronauten aus emotionalen Tiefs während Langzeitmissionen holen? Um diese Fragen zu beantworten, hat das Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Universität Bielefeld beauftragt, das Forschungs- und Entwicklungsprojekt SoziRob zur Mensch-Maschine-Interaktion (MMI) durchzuführen.
Extreme Hitze und Kälte im Wechsel, elektromagnetische Strahlung und Schwerelosigkeit – die Umgebungsbedingungen im Weltraum sind rau. Dennoch müssen Bauteile von Satelliten, der Internationalen Raumstation ISS und anderen Systemen diesen Einflüssen standhalten und zuverlässig funktionieren. Im Rahmen des nationalen "On-Orbit-Verification" (OOV)-Programms testet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Einsatzreife von Weltraumtechnologien direkt im All: Kernelement ist der Kleinsatellit TET-1 vom Hauptauftragnehmer Kayser-Threde GmbH aus München.
Der europäische Wettersatellit des Typs MetOp-B ist am 17. September 2012 um 18.28 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit an Bord einer Soyuz-Rakete vom russischen Kosmodrom in Baikonur (Kasachstan) gestartet. MetOp-A, -B und -C sind drei baugleiche Satelliten. Ihre zwölf Instrumente liefern meteorologische Daten, um ein dreidimensionales meteorologisches Bild unserer Erde zu erstellen und somit zu einer Verbesserung der Wettervorhersagen beitragen.
Ein vom DLR Raumfahrtmanagement gemeinsam mit dem Freistaat Bayern geförderte Verbundprojekt "Valles Marineris Explorer" soll in Simulationen und praktischen Versuchen auf der Erde Navigationslösungen finden, mit denen ein Schwarm aus Bodenfahrzeugen und Flugeinheiten in tiefen Kratern und Schluchten fremder Planeten nach Leben suchen kann.
Seit Montag, 2. April 2012, können Studenten der TU Berlin und des ZARM-Instituts der Universität Bremen ihre praktischen Fähigkeiten bei der Entwicklung einer eigenen Rakete unter Beweis stellen.
Eine Exkursion der besonderen Art für die achte Klasse des Clara-Fey-Gymnasiums aus Bad Godesberg: Begleitet von Peter Hintze, Raumfahrtkoordinator der Bundesregierung, und MIR'97-Kosmonaut Dr. Reinhold Ewald besuchten die Mittelstufen-Schüler die Sonderausstellung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zum Thema "Raumfahrt-Robotik" in Bonn.
Unter der Schirmherrschaft von Bundesminister Dr. Philipp Rösler hat am 6. März 2012 im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in Berlin die "Zweite nationale Konferenz zur Raumfahrt-Robotik" begonnen. An der Veranstaltung, die das Raumfahrtmanagement im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Auftrag des BMWi organisiert, nehmen rund 200 hochrangige Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik teil.
Wie hat sich unsere Ozonschicht in den letzten zehn Jahren verändert? Wie beeinflussen Spurengase wie Stickstoffoxide, Kohlendioxid und Methan unser Klima? Wie wirken Umweltschutzmaßnahmen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich auch deutsche Forscher, als vor zehn Jahren - am 28. Februar 2002 - der europäische Umweltsatellit ENVISAT auf einer der ersten Ariane-5-Raketen seine Reise ins All antrat.
Am 31. Oktober 2011 ist um 22.58 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (das heißt am 1. November, 5.58 Uhr Ortszeit) das chinesische Raumschiff Shenzhou-8 mit dem deutsch-chinesischen Experiment SIMBOX an Bord vom Weltraumbahnhof Jiuquan in den Weltraum gestartet.
Seit dem 1. April 2011 ist Dr. Gerd Gruppe als Mitglied des DLR-Vorstandes zuständig für das Raumfahrtmanagement in Bonn. Eine erste Zwischenbilanz nach drei Monaten im Amt, Gelegenheit zur Reflexion über Schwerpunkte und Schwerelosigkeit, Bergbau und Tagebau, Grundlagenforschung und Anwendung.