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Tragflächen der Zukunft mit neuartigen Landeklappen

Nieten, Kanten, Spalten und weitere zahlreiche Unebenheiten finden sich auf den Tragflächen heutiger Flugzeuge. Und jede für sich erzeugt winzige Turbulenzen der Luft, die den Spritverbrauch steigern. Idealer sind vollständig glatte Flügel, wie sie in kleinerem Maßstab bei Segelflugzeugen zu finden sind. Der Vorteil: Die Strömung kann turbulenzarm (laminar) über den Flügel streichen, der Spritverbrauch sinkt. Derzeit arbeiten europaweit Wissenschaftler daran, einen solchen Laminarflügel für Verkehrsflugzeuge zu verwirklichen. Das vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) koordinierte EU-Projekt DeSiReH (Design, Simulation and Flight Reynolds Number Testing for Advanced High Lift Solutions) hat nun ein Konzept vorgelegt, in dem sich die Start- und Landeklappen perfekt in die Aerodynamik des neuartigen Flügels einfügen.

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