Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist am Standort Braunschweig in den letzten fünf Jahren um mehr als 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewachsen. Neue wissenschaftliche Köpfe bedeuten auch neue Ideen und Entwicklungen in der Forschung. Um der Wissenschaft von morgen "Raum" zu geben, hat das DLR in Braunschweig das "Adaptronik- und Verkehrssystemtechnikzentrum" gebaut, das am 19. November 2012 gemeinsam mit Gästen aus Politik und Wirtschaft eröffnet wurde.
Der Airbus A320 "D-ATRA" gehört seit 2006 zur DLR-Forschungsflotte und ist dort das größte Flugzeug. Seit September 2012 hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) die volle Verantwortung für den Betrieb des ATRA (Advanced Technology Research Aircraft) übernommen. Zuvor hatte das DLR den Flugbetrieb für den ATRA übergangsweise von Airbus durchführen lassen. Der in Europa einmalige Flugversuchsträger wird weiter die akademische sowie die industrielle Forschung stärken. Wissenschaftler starten nun eine Messkampagne zur Erforschung der Innenraumakustik.
Um in Erdbebengebieten schnell helfen zu können, ist es für die Bergungsmannschaften vor Ort wichtig, sich ein Bild der Schadenslage zu machen. Gemeinsam mit dem Technischen Hilfswerk (THW) hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Einsatzmöglichkeiten von Tragschraubern für den Katstrophenschutz und Rettungseinsatz untersucht.
Das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) wird in der Zeit vom 28. September bis 12. Oktober 2012 Flugversuche zur Kabinenakustik durchführen.
Kreuzungen sind ein Nadelöhr im Verkehr. Damit der Verkehr besser fließt, werden Kreuzungen künftig mit Autos kommunizieren können. Wie dies aussehen könnte, untersucht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in dem Verbundprojekt UR:BAN (Urbaner Raum: Benutzergerechte Assistenzsysteme und Netzmanagement) gemeinsam mit 30 Partnern. Am 24. September fiel in Berlin der offizielle Startschuss für das zukunftsweisende Projekt.
Das Bahnfahren in Niedersachsen soll in Zukunft informativer und damit einfacher werden. Intelligente Prognosen beispielsweise zu Verspätungen sollen die Reisenden direkt erreichen und zu einer besseren Reiseplanung beitragen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und ALSTOM Deutschland haben am 19. September 2012 auf der InnoTrans in Berlin die Zusammenarbeit an einer Informationsplattform "Innovative Reise und Maintenance-Information" (IRMI) für den Bahnverkehr vereinbart.
Um elektrisches Fahren in Zukunft auch ohne Oberleitungen und ohne Lokwechsel zu ermöglichen, plant das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Auftrag der Deutschen Bahn, gemeinsam mit weiteren Industriepartnern, die Entwicklung eines sogenannten elektrischen Tenders. Dieser "E-Tender" besteht aus mehreren elektronisch geregelte Batterien, welche die E-Lok auf Streckenabschnitten ohne Oberleitung mit Strom versorgen.
"Die Welt von oben - Luftaufnahmen mit selbst entwickelten Flugobjekten." Unter diesem Titel ruft das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zu einem neuen Schülerwettbewerb auf. Die Aufgabe: Schülerinnen und Schüler bauen - etwa im Rahmen schulischer Arbeitsgemeinschaften - ein eigenes Fluggerät und lassen es in die Luft steigen. Egal ob Drachen, Modellflugzeug, Wasserrakete oder etwas ganz anderes: Hauptsache es fliegt und eine Kamera ist an Bord. Da ist technisches Verständnis genauso gefragt wie filmische Kreativität! Denn am Ende zählen nicht nur die Flugeigenschaften der "Marke Eigenbau", sondern eben auch die Originalität des Films, der während des Fluges entsteht. "Wir haben bewusst eine anspruchsvolle Aufgabe gewählt, die von Technik bis Kunst ganz verschiedene Fähigkeiten fordert", sagt Dr. Oliver Boguhn, Leiter des DLR_School_Labs Göttingen, der diesen bundesweiten Wettbewerb koordiniert. Den Schulen bleibt dabei überlassen, ob sie eine interessante Fragestellung mit Blick von oben untersuchen wollen, wie dies in der "echten" Forschung oft der Fall ist, oder lediglich faszinierende Aufnahmen ihrer Umwelt aus ungewohnter Vogelperspektive machen wollen.
Wie können Flugzeuge Treibstoff sparen? Ein Weg dahin ist, den Luftwiderstand zu verringern, gegen den das Flugzeug anfliegt. Die Luft sollte das Flugzeug möglichst gleichmäßig umströmen - das ist im Flug aber fast nie der Fall. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat im Projekt LamAiR (Laminar Aircraft Research) gezeigt, wie eine möglichst gleichmäßige Umströmung mit Hilfe von vielen kleinen Löchern in der Flugzeug-Außenhaut und einer Luft-Absaugung erreicht werden kann. LamAiR findet nach drei Jahren Laufzeit bei einem Workshop am 4. und 5. September 2012 am DLR-Standort Braunschweig seinen Abschluss.
Er ist 20 Meter lang und hat einen Durchmesser von nahezu sechs Metern: der größte Forschungsautoklav der Welt. Mit ihm härten die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) von nun an Flugzeugbauteile aus kohlestofffaserverstärktem Kunststoff (CFK) aus. Im DLR-Standort Stade wurde der Autoklav BALU (Biggest Autoclave Laboratory Unit) am 22. August 2012 mit zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft in Betrieb genommen.