Bremen

News-Archiv Bremen

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Alle Jahrgänge

CanSat: Nur einen Dosenflug vom Meistertitel entfernt

22. September 2016

Ohne Miniaturisierung geht in der Raumfahrt nicht viel. Das mussten auch die 46 Schülerinnen und Schüler aus zehn verschiedenen Teams lernen, die beim dritten CanSat-Wettbewerb am 28. September 2016 auf dem Flugplatz Rotenburg an der Wümme an den Start gehen. Denn ihre rund 350 Gramm leichte Nutzlast, die von einer Rakete auf einen suborbitalen Flug in bis zu 1.000 Meter Höhe geschickt wird, ist gerade einmal so groß wie eine handelsübliche Getränkedose (engl. Can) - und die gab dem Wettbewerb dann ihrem Namen.

EMSec: Maritime Sicherheit im Verbund

9. September 2016

Vier Tage, vier Fälle, die für die maritime Sicherheit eine Bedrohung darstellen – das Verbundprojekt EMSec (Echtzeitdienste für die Maritime Sicherheit – Security) konnte mit verschiedenen Szenarien in der Woche vom 5. bis 9. September 2016 erfolgreich demonstrieren, welche Forschungsergebnisse in den vergangenen drei Jahren entstanden sind. Um sich beispielsweise bei der Entführung einer Fähre oder auch der Verschmutzung von Gewässern mit Gefahrstoffen einen optimalen und zeitnahen Überblick über die Lage zu verschaffen, kombinierten die Partner aus Wissenschaft und Industrie gleich mehrere Datenquellen: Satellitenaufnahmen aus dem All, Kamerabilder aus der Luft, aber auch Schiffssignalmeldungen flossen in ein System ein und konnten zeitgleich und zeitnah auf einem Lagetisch gebündelt und dargestellt werden. „Mit einem solchen System könnte ein Lagezentrum der Zukunft sehr effektiv arbeiten und gleichzeitig auf mehrere Quellen zugreifen“, erläutert Dr. Dennis Göge, Leiter der Programmkoordination Sicherheit des DLR, die das EMSec-Projekt leitete. „Dadurch könnten schnell Gegenmaßnahmen ergriffen werden, weil die Lage rechtzeitig ausreichend bekannt ist.“

Grünes Licht für InSight und den Mars-Maulwurf

2. September 2016

Die amerikanische Weltraumbehörde NASA hat den neuen Starttermin für die InSight-Mission endgültig bestätigt: Die erste Möglichkeit für den Flug zum Roten Planeten wird am 5. Mai 2018 sein. Eigentlich hätte die Mission bereits im März 2016 starten und ein gutes halbes Jahr später landen sollen. Doch ein Vakuum-Leck bei einem der Instrumente, dem Experiment SEIS (Seismic Experiment for Interior Structure), machte den Planetenforschern einen Strich durch die Rechnung. Mit InSight (Interior Exploration using Seismic Investigations, Geodesy and Heat Transport) sollen die geophysikalischen Eigenschaften des Mars untersucht werden. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) nutzt die zusätzliche Zeit bis zum Start, um das Sensorpaket HP3 (Heat Flow and Physical Properties Package) - eine Thermalsonde mit einer "Maulwurf" genannten Rammsonde, die sich bis zu fünf Metern tief in den Boden hämmern soll - zu optimieren. "Wir überprüfen das Design erneut kritisch und versuchen, die Risiken für den Betrieb der Sonde weiter zu reduzieren", erläutert Prof. Tilman Spohn, Direktor des DLR-Instituts für Planetenforschung und wissenschaftlicher Leiter des HP3-Experiments.

EMSec

Entführte Fähren, die Suche nach dem Mann über Bord und driftendes Popcorn

2. September 2016

Im Lagezentrum leuchtet auf dem Bildschirm ein Alarm auf - eine Personenfähre hat scheinbar grundlos ihren geplanten Kurs verlassen. Schließlich verschwindet das AIS-Signal (Automatic Identification Signal) auf der Anzeige. Spätestens jetzt müssen alle schiffsspezifischen Informationen angefordert und miteinander abgeglichen werden, um die Lage schnell zu klären und unverzüglich handeln zu können. Für das Projekt EMSec („Echtzeitdienste für die Maritime Sicherheit - Security“) gehört dieses Szenario zu den Fällen, die in der Woche vom 5. bis 9. September 2016 erprobt werden. Als entführte Fähre dient die „Bayreuth“ der Bundespolizei See, der Tatort liegt in der Deutschen Bucht bei Helgoland, und das Lagezentrum wird vom EMSec-Forschungsverbund in Cuxhaven aufgebaut und betreut. Die Informationen kommen dabei in nahezu Echtzeit von Satelliten aus dem Weltraum und von Kameras an Bord von Flugzeugen. „Wir wollen erreichen, dass aus unterschiedlichen Datenquellen eindeutige und logische Schlüsse in Echtzeit gezogen werden können - und bündeln dafür die bereits bestehenden Kompetenzen aller Partner“, erläutert Dr. Stephan Brusch, EMSec-Projektleiter im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Mascot

Gesundheitscheck für Asteroidenlander Mascot

14. Juli 2016

Das Reisen durch das Weltall ist nicht ohne - erst der stressige Start mit kräftigen Erschütterungen, dann der lange Flug durch Kälte und Vakuum. Asteroidenlander Mascot (Mobile Asteroid Surface Scout) ist mittlerweile seit anderthalb Jahren an Bord der japanischen Raumsonde Hayabusa 2 unterwegs und zurzeit rund 65 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Nun schalteten die Ingenieure des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) aus dem Kontrollraum des DLR in Köln den schuhkartongroßen Lander und seine vier Instrumente aus Deutschland und Frankreich am 14. Juli 2016 erneut ein, um in den nächsten Tagen vor allem eines herauszufinden: Wie steht es um die Gesundheit von Mascot und den Experimenten an Bord?

Teilchenbewegungen in der Nebelkammer

Jugendliche in Bremen gehen Asteroiden auf den Grund

30. Juni 2016

Asteroiden sind bedrohlich und faszinierend zugleich: Einerseits wird ein Asteroideneinschlag für das Aussterben der Dinosaurier verantwortlich gemacht, andererseits könnten Asteroiden auch eine wichtige Rolle bei der Entstehung des Lebens auf der Erde gespielt haben. Zukünftig können sich Schülerinnen und Schüler im DLR_School_Lab Bremen mit diesem spannenden Thema beschäftigen. Am 30. Juni 2016, dem internationalen Asteroiden-Tag, durften 14 Jugendliche gleich zwei neue Versuche im DLR_School_Lab eröffnen: Die Experimente Asteroidenchaos und Röntgenspektrometrie. "Mit dem neuen Röntgengerät haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Bestandteile von echten Asteroiden, die auf die Erde gestürzt sind - sogenannte Meteoriten - zu untersuchen," sagt Dr. Dirk Stiefs, Leiter des DLR_School_Lab Bremen. "Zusätzlich erfahren sie mit unserem neuen Experiment Asteroidenchaos, warum sich die Laufbahn der Asteroiden langfristig schlecht vorhersagen lässt. Somit kann zukünftig ein weiterer Bereich der Raumfahrtforschung bei uns im DLR_School_Lab kennengelernt werden. "

BIROS erfolgreich ins All gestartet

Feuerdetektionssatellit BIROS erfolgreich ins All gestartet

22. Juni 2016

Am 22. Juni 2016 um 5:55 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit startete der Kleinsatellit BIROS (Bi-Spektral Infrared Optical System) vom indischen Weltraumbahnhof Satish Dhawan Space Centre an Bord einer PSLV-Trägerrakete (Polar Satellite Launch Vehicle) erfolgreich ins All. Der Satellit des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird nun in 515 Kilometer Höhe Hochtemperaturereignisse auf der Erde aufspüren.

Schülerexperiment

Schülerexperiment DroPs: Schwerelos für 4,74 Sekunden

10. Juni 2016

Der Forscher-Alltag ist nicht einfach - das mussten nun auch drei Schülerteams erfahren, die im Projekt DroPs (Drop Tower Project for School Students) ihre Experimente im Fallturm Bremen testeten: Während ein Experiment reibungslos funktionierte, funktionierten die beiden technisch aufwändigeren Experimente nicht. "Das ist aber bei einem ersten Abwurf im Fallturm nicht ungewöhnlich und gehört auch zur wissenschaftlichen Arbeit", betont Dr. Dirk Stiefs, Leiter des Schülerlabors des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bremen. Im DLR_School_Lab hatten die Schüler des Gymnasiums Vegesack und der International School Bremen mehrere Experimente vorbereitet, die im Fallturm Bremen für 4,74 Sekunden der Schwerelosigkeit ausgesetzt wurden. Das DroPs-Projekt wurde 2014 vom Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) der Universität Bremen initiiert und wird seit Dezember 2015 in Kooperation mit dem DLR_School_Lab Bremen durchgeführt. "Egal, ob die Experimente auf Anhieb klappen oder nicht - DroPs ist für die Oberstufenschülerinnen und -schüler eine gute Vorbereitung auf Beruf und Studium."

Satellit Eu:CROPIS

Eu:CROPIS: Gewächshäuser für Mars und Mond

24. Mai 2016

Die Umsetzung einer Weltraummission ist wie ein Rennen in Etappen - nur wenn erste Modelle eines Satelliten erfolgreich getestet wurden, fällt der Startschuss für den Bau des eigentlichen Flugmodells. Für den Satelliten Eu:CROPIS des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), der zwei Gewächshäuser im All unter Mond- und Marsbedingungen betreiben wird, ist dieser nächste Meilenstein nun erreicht: Der Bau des Flugmodells kann beginnen. Die Ziellinie liegt dabei bereits fest – in der zweiten Jahreshälfte 2017 sollen der Satellit und seine wissenschaftliche Nutzlast mit der Falcon 9 von Space-X in Richtung All starten. "Bis Frühjahr 2017 werden wir im DLR Bremen das Flugmodell bauen und ausgiebig für den Flug testen", erläutert Ingenieur Hartmut Müller, Projektleiter für den Bau des Satelliten am DLR-Institut für Raumfahrtsysteme.

EDEN ISS%2dGewächshaus

Zum Gemüseanbau in die Antarktis

23. Mai 2016

Mit einem ersten Workshop in niederländischen Gewächshäusern ist für Paul Zabel seine eigentliche Mission gerade wieder etwas näher gerückt: Der Ingenieur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird ab Dezember 2017 an der Neumayer-Station III in der Antarktis ein Jahr lang in einem eigens konstruierten Container Salat, Gurken, Kräuter und Tomaten ziehen - und hat dafür zunächst einmal gelernt, wie man Pflanzen pflegt, erntet und vermisst. Mit dem Projekt EDEN ISS wollen die Wissenschaftler so dicht wie möglich an eine Langzeitmission ins Weltall herankommen: ein isolierter Standort, eine kleine Crew, die in der Abgeschiedenheit zusammenlebt, und eine Versorgungslage, in der frisches Obst und Gemüse auf dem Speiseplan sehr willkommen sind. Dafür wird aus dem Ingenieur zumindest teilweise ein Bauer, der täglich 300 Meter bis zu seinem Container-Gewächshaus stapft, um dort mit künstlichem Licht und effektiven Nährstofflösungen - dafür allerdings ohne Erde - Lebensmittel zu ziehen.

Allianz für eine engere Zusammenarbeit

28. April 2016

Das Spektrum reicht von der Raumfahrt bis hin zur Mikrobiologie - inhaltlich sind die elf Forschungseinrichtungen in Bremen durchaus unterschiedlich, gemeinsam verfolgen sie jedoch das Ziel, abgestimmte Forschungsstrategien zu erarbeiten, Wissenschaftsressourcen und -infrastrukturen auszubauen, Hürden ihrer gemeinsamen Nutzung abzubauen und ein abgestimmtes Wissenschaftsmarketing zu betreiben. Um die bereits bestehende enge Zusammenarbeit zu verstärken, unterzeichneten die Partner am 27. April 2016 die Vereinbarung "U Bremen Research Alliance". "Über die bestehenden bilateralen Vereinbarungen wird nun ein multilaterales Dach gelegt. Damit sind wir wieder einen Schritt weiter", betont Prof. Andreas, Rittweger, Leiter des DLR-Instituts für Raumfahrtsysteme in Bremen.

DLR_School_Lab Bremen

DLR_School_Lab Bremen - willkommen im Club!

6. April 2016

Speziell und exklusiv sollen die Veranstaltungen sein, die das DLR_School_Lab Bremen für seine Club-Mitglieder anbieten möchte. Wer mit dabei sein will, kann sich als Teilnehmer bewerben. Insgesamt 25 Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahre können in den DLR_School_Lab-Club aufgenommen werden. "Uns kommt es dabei nicht auf die Schulnoten, sondern auf die Motivation und das Interesse an Wissenschaft an", betont Dr. Dirk Stiefs, Leiter des DLR_School_Labs Bremen. Rund vier bis sechs Mal im Jahr soll es Sonderveranstaltung geben. "Wir suchen Forschergeist und Kreativität."

InSight

Mission InSight: Reise zum Mars beginnt 2018

9. März 2016

Die im Dezember 2015 auf Eis gelegte Marsmission InSight wird voraussichtlich zur nächsten Gelegenheit - im Mai 2018 - zum Roten Planeten starten. Technische Schwierigkeiten mit einem der beiden Hauptexperimente, dem Seismometer, hatten dazu geführt, dass die amerikanische Weltraumbehörde NASA den für März 2016 geplanten Start absagte. Nun fiel die Entscheidung: Die Mission erhält Aufschub und einen neuen Starttermin in zwei Jahren. "Das sind für uns sehr gute Nachrichten", sagt Prof. Tilman Spohn vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Er ist der wissenschaftliche Leiter für das zweite Hauptexperiment: Das Sensorpaket HP3 (Heat Flow and Physical Properties Package) des DLR mit einem "Maulwurf", der sich auf dem Mars bis zu fünf Meter tief in den Boden hämmern und die Wärmeströme im Inneren des Planeten messen soll - "eine Messung, die zum ersten Mal durchgeführt wird und uns Informationen über die Entwicklung des Planeten und seinen Wärmehaushalt geben wird".

CanSat

Wettbewerb CanSat: Mini-Satelliten aus der Dose

19. Januar 2016

Gerade einmal so groß wie eine Getränkedose, voll funktionsfähig und mit einer "Raumfahrt-Mission" bis in eine Höhe von 1000 Metern unterwegs - so sollen die Satelliten sein, die von Schülern ab 14 Jahre (Sekundarstufe II) beim dritten deutschen CanSat-Wettbewerb vorgeschlagen werden können. Bis zum 12. Februar 2016 können Schulteams ihre Vorschläge einreichen. "Wir achten auf wissenschaftlichen Anspruch, auf die Technik, aber auch auf Teamarbeit, Lernfortschritt und auch Öffentlichkeitsarbeit", erläutert Dr. Dirk Stiefs, Leiter des DLR_School_Lab Bremen und Mitglied in der sechsköpfigen CanSat-Jury. Von den eingereichten Vorschlägen wählt die Jury zehn Teams aus, die dann Ende September 2016 mit ihren Dosen-Satelliten gegeneinander antreten.

Vertical Farm

Vertical Farming: Landwirtschaft im Hochhaus

11. Dezember 2015

Ackerflächen mitten in der Stadt, direkt vor Ort, gibt es längst nicht mehr - stattdessen werden Lebensmittel über weite Strecken hin zum Verbraucher transportiert. Mit der "Vertical Farm 2.0", die Ingenieure des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit internationalen Partnern entworfen haben, wäre Pflanzenanbau in Großstädten möglich – auf mehreren Etagen, mit extrem kurzen Transportwegen und ganz ohne Ackerboden. Salat, Tomaten, Gurken und Kräuter könnten dabei das gesamte Jahr über gezüchtet und geerntet werden. "In unserer Produktionsfabrik würden wir die Pflanzen unter genau kontrollierten und optimalen Bedingungen züchten", erläutert Conrad Zeidler vom DLR-Institut für Raumfahrtsysteme. "Dabei unterscheidet sich unser Salat oder unsere Tomate im Geschmack nicht von den Lebensmitteln, wie man sie heute in Supermärkten kauft."

Swingby

Hayabusa-2: Schwungholen an der Erde und wieder ab ins All

4. Dezember 2015

Die japanische Raumsonde Hayabusa-2 hat noch einmal Schwung an der Erde geholt und dabei auch ihre Bahn geändert. In den nächsten zweieinhalb Jahren wird sie auf ihr Ziel, den Asteroiden 1999 JU3, der mittlerweile auf den Namen Ryugu getauft wurde, zufliegen. Während des erfolgreichen Swingby-Manövers am 3. Dezember 2015 nahm die Navigationskamera an Bord auch Photos von der Annäherung an die Erde von 200000 Kilometer auf 30000 Kilometer auf. Den erdnächsten Punkt erreichte die Sonde um 11.08 Uhr mitteleuropäischer Zeit über Hawaii in einer Entfernung von nur 3090 Kilometern. Mit an Bord der Raumsonde ist der Lander Mascot des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), der 2018 mit vier Instrumenten die Asteroidenoberfläche untersuchen und sich dabei hüpfend weiterbewegen wird. "Bei unseren Kontakten zu Mascot während des Flugs hat sich gezeigt, dass unser Lander die Reise bisher gut überstanden hat", sagt Christian Krause vom „Mascot Control Center“ des DLR in Köln.

DLR_School_Lab

Schülerprojekt DroPs: Ölblasen und Flüssigkeiten im Fallturm

20. November 2015

Die Auswahl unter den vorgeschlagenen Ideen der Schüler fiel schwer - und so dürfen in diesem Jahr gleich drei Teams bei DroPS, dem "Drop Tower Project for School Students", teilnehmen. Bis Mai 2016 bauen von nun an Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Vegesack und der International School of Bremen im DLR_School_Lab Bremen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt drei Experimente, die anschließend im Fallturm des ZARM (Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitiation) für knapp 5 Sekunden der Schwerelosigkeit ausgesetzt werden. Unter anderem testen die Oberstufenschüler, wie sich eine Ölblase im Wasser in Schwerelosigkeit verhält. "Mit dieser Aktion können Schülerinnen und Schüler schon früh erfahren, wie spannend Wissenschaft sein kann und wie man Forschung betreibt", betont Prof. Hansjörg Dittus, DLR-Vorstand für Raumfahrtforschung und -technologie.

DLR_School_Lab Bremen schließt Kooperation mit Grundschule Leeste

21. Oktober 2015

Die Hundertwassergrundschule Leeste geht als erste Grundschule eine feste Kooperation mit dem DLR_School_Lab Bremen ein - einem der zwölf Schülerlabore des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Hierzu wurden vor kurzem im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in der Aula der Grundschule die Verträge unterzeichnet. Dabei wurde zum ersten Mal ein Film aufgeführt, der die Aktivitäten dieser Schule rund um die ISS-Mission des deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst zeigt.

Schüler starten erfolgreich Mini-Satelliten

8. Oktober 2015

Einmal einen selbstgebauten Satelliten mit einer Rakete starten - dieser Traum hat sich am 7. Oktober 2015 für 69 Schülerinnen und Schüler aus Deutschland erfüllt. Beim zweiten deutschen CanSat-Wettbewerb starteten sie in Rotenburg bei Bremen ihre Miniatursatelliten.

Schüler starten selbstgebaute Mini-Satelliten

16. September 2015

Der zweite deutsche CanSat-Wettbewerb findet vom 5. bis 9. Oktober 2015 in Bremen und Rotenburg statt. Nachdem zehn Teams durch die Jury ausgewählt wurden, entwickelten 69 Schülerinnen und Schüler aus fünf Bundesländern sieben Monate lang ihre Miniatursatelliten. Die Teams erhalten nun die Möglichkeit diese sogenannten CanSats, in Größe und Form ähnlich einer Getränkedose, in den Himmel zu schießen.

 
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