Bremen

News-Archiv Bremen

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Alle Jahrgänge

CanSat

Wettbewerb CanSat: Mini-Satelliten aus der Dose

19. Januar 2016

Gerade einmal so groß wie eine Getränkedose, voll funktionsfähig und mit einer "Raumfahrt-Mission" bis in eine Höhe von 1000 Metern unterwegs - so sollen die Satelliten sein, die von Schülern ab 14 Jahre (Sekundarstufe II) beim dritten deutschen CanSat-Wettbewerb vorgeschlagen werden können. Bis zum 12. Februar 2016 können Schulteams ihre Vorschläge einreichen. "Wir achten auf wissenschaftlichen Anspruch, auf die Technik, aber auch auf Teamarbeit, Lernfortschritt und auch Öffentlichkeitsarbeit", erläutert Dr. Dirk Stiefs, Leiter des DLR_School_Lab Bremen und Mitglied in der sechsköpfigen CanSat-Jury. Von den eingereichten Vorschlägen wählt die Jury zehn Teams aus, die dann Ende September 2016 mit ihren Dosen-Satelliten gegeneinander antreten.

Vertical Farm

Vertical Farming: Landwirtschaft im Hochhaus

11. Dezember 2015

Ackerflächen mitten in der Stadt, direkt vor Ort, gibt es längst nicht mehr - stattdessen werden Lebensmittel über weite Strecken hin zum Verbraucher transportiert. Mit der "Vertical Farm 2.0", die Ingenieure des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit internationalen Partnern entworfen haben, wäre Pflanzenanbau in Großstädten möglich – auf mehreren Etagen, mit extrem kurzen Transportwegen und ganz ohne Ackerboden. Salat, Tomaten, Gurken und Kräuter könnten dabei das gesamte Jahr über gezüchtet und geerntet werden. "In unserer Produktionsfabrik würden wir die Pflanzen unter genau kontrollierten und optimalen Bedingungen züchten", erläutert Conrad Zeidler vom DLR-Institut für Raumfahrtsysteme. "Dabei unterscheidet sich unser Salat oder unsere Tomate im Geschmack nicht von den Lebensmitteln, wie man sie heute in Supermärkten kauft."

Swingby

Hayabusa-2: Schwungholen an der Erde und wieder ab ins All

4. Dezember 2015

Die japanische Raumsonde Hayabusa-2 hat noch einmal Schwung an der Erde geholt und dabei auch ihre Bahn geändert. In den nächsten zweieinhalb Jahren wird sie auf ihr Ziel, den Asteroiden 1999 JU3, der mittlerweile auf den Namen Ryugu getauft wurde, zufliegen. Während des erfolgreichen Swingby-Manövers am 3. Dezember 2015 nahm die Navigationskamera an Bord auch Photos von der Annäherung an die Erde von 200000 Kilometer auf 30000 Kilometer auf. Den erdnächsten Punkt erreichte die Sonde um 11.08 Uhr mitteleuropäischer Zeit über Hawaii in einer Entfernung von nur 3090 Kilometern. Mit an Bord der Raumsonde ist der Lander Mascot des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), der 2018 mit vier Instrumenten die Asteroidenoberfläche untersuchen und sich dabei hüpfend weiterbewegen wird. "Bei unseren Kontakten zu Mascot während des Flugs hat sich gezeigt, dass unser Lander die Reise bisher gut überstanden hat", sagt Christian Krause vom „Mascot Control Center“ des DLR in Köln.

DLR_School_Lab

Schülerprojekt DroPs: Ölblasen und Flüssigkeiten im Fallturm

20. November 2015

Die Auswahl unter den vorgeschlagenen Ideen der Schüler fiel schwer - und so dürfen in diesem Jahr gleich drei Teams bei DroPS, dem "Drop Tower Project for School Students", teilnehmen. Bis Mai 2016 bauen von nun an Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Vegesack und der International School of Bremen im DLR_School_Lab Bremen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt drei Experimente, die anschließend im Fallturm des ZARM (Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitiation) für knapp 5 Sekunden der Schwerelosigkeit ausgesetzt werden. Unter anderem testen die Oberstufenschüler, wie sich eine Ölblase im Wasser in Schwerelosigkeit verhält. "Mit dieser Aktion können Schülerinnen und Schüler schon früh erfahren, wie spannend Wissenschaft sein kann und wie man Forschung betreibt", betont Prof. Hansjörg Dittus, DLR-Vorstand für Raumfahrtforschung und -technologie.

DLR_School_Lab Bremen schließt Kooperation mit Grundschule Leeste

21. Oktober 2015

Die Hundertwassergrundschule Leeste geht als erste Grundschule eine feste Kooperation mit dem DLR_School_Lab Bremen ein - einem der zwölf Schülerlabore des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Hierzu wurden vor kurzem im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in der Aula der Grundschule die Verträge unterzeichnet. Dabei wurde zum ersten Mal ein Film aufgeführt, der die Aktivitäten dieser Schule rund um die ISS-Mission des deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst zeigt.

Schüler starten erfolgreich Mini-Satelliten

8. Oktober 2015

Einmal einen selbstgebauten Satelliten mit einer Rakete starten - dieser Traum hat sich am 7. Oktober 2015 für 69 Schülerinnen und Schüler aus Deutschland erfüllt. Beim zweiten deutschen CanSat-Wettbewerb starteten sie in Rotenburg bei Bremen ihre Miniatursatelliten.

Schüler starten selbstgebaute Mini-Satelliten

16. September 2015

Der zweite deutsche CanSat-Wettbewerb findet vom 5. bis 9. Oktober 2015 in Bremen und Rotenburg statt. Nachdem zehn Teams durch die Jury ausgewählt wurden, entwickelten 69 Schülerinnen und Schüler aus fünf Bundesländern sieben Monate lang ihre Miniatursatelliten. Die Teams erhalten nun die Möglichkeit diese sogenannten CanSats, in Größe und Form ähnlich einer Getränkedose, in den Himmel zu schießen.

EU-Projekt CHATT: Forschung am Tank der Zukunft

24. Juli 2015

Geschwindigkeit, Effizienz und Umweltfreundlichkeit sind einige der zentralen Anforderungen an das Luftfahrzeug der Zukunft. Dreieinhalb Jahre forschte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zusammen mit zehn weiteren europäischen Partnern im Rahmen des Projektes CHATT (Cryogenic Hypersonic Advanced Tank Technologies) an neuen Technologien für den Luftverkehr der Zukunft. "Die Erkenntnisse, die wir mit CHATT gewonnen haben, liefern wertvolle Beiträge für zukünftige Flugzeug- und Raumfahrt-Projekte mit Kryo-Tank-Technologien in Europa", betonte der Projektkoordinator Dr. Martin Sippel vom DLR. Bei diesen werden sehr kalte, verflüssigte (= kryogene) Gase nahe am absoluten Nullpunkt eingesetzt.

DLR-Flugversuche zu Navigationssystemen

1. Juli 2015

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Braunschweig führt an einigen Tagen in den kommenden Wochen, zwischen dem 6. bis 17. Juli 2015, Testflüge zur Untersuchung der Leistungsfähigkeit von Navigations- und Landesystemen durch. Dazu wird das DLR-Forschungsflugzeug A320 ATRA (Advanced Technology Research Aircraft) wiederholt den Flughafen Braunschweig-Wolfsburg in verschiedenen Höhen anfliegen und wieder durchstarten.

DLR Bremen eröffnet neues Labor für Raumfahrtforschung

30. April 2015

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat am 30. April 2015 ein neues Labor für Raumfahrtforschung in Bremen eröffnet. In dem aus fünf Räumen bestehenden Labor in einem angemieteten umgebauten Gebäude in der Linzer Straße sollen künftig etwa 15 Mitarbeiter des DLR und von Partneruniversitäten arbeiten. Insgesamt wurden 981.000 Euro investiert. Hier sollen neuartige Technologien entwickelt werden, die Raumfahrtmissionen möglich machen.

Schüler entwickeln eigenen Mini-Satelliten - Anmeldung zum zweiten deutschen CanSat-Wettbewerb beginnt

3. Februar 2015

Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren aus ganz Deutschland erhalten erneut die außergewöhnliche Möglichkeit, einen voll funktionsfähigen Mini-Satelliten in der Größe einer Getränkedose zu entwickeln und diesen im Rahmen des deutschen CanSat-Wettbewerbs in den "Weltraum" fliegen zu lassen. Dieses Jahr findet die zweite Auflage des im letzten Jahr mit großem Erfolg durchgestarteten ersten deutschen CanSat-Wettbewerbs statt. Bewerbungsschluss für den deutschen Wettbewerb ist der 27. Februar 2015.

Mascot

Mascot: Auf dem Weg zum Asteroiden 1999 JU3

3. Dezember 2014

Die Kometenlandung von Philae liegt gerade einmal drei Wochen zurück - nun hat eine weitere Landemission des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ihren Anfang genommen: Der Asteroidenlander Mascot des DLR ist unterwegs zum Asteroiden 1999 JU3. Am 3. Dezember 2014 um 5.22 Uhr mitteleuropäischer Zeit hob die Rakete mit der japanischen Hayabusa2-Sonde und dem Lander Mascot vom Tanegashima Space Center ab und begann ihre Reise durchs All. Allerdings wird es noch vier Jahre dauern, bis das Ziel erreicht ist. Dort soll die japanische Hayabusa2-Sonde im dichten Flug über dem Asteroiden Material von seiner Oberfläche "einsaugen" und zur Erde zurückbringen. Mascot hingegen wird auf Asteroid 1999 JU3 aufsetzen, sich hüpfend fortbewegen und erstmals in der Raumfahrtgeschichte an mehreren Orten Messungen auf einem Asteroiden durchführen. Überwacht und betrieben wird der im DLR entwickelte und gebaute Lander sowie seine vier Instrumente während seiner Reise und seiner Arbeit auf dem Asteroiden aus dem "Mascot Control Center" des DLR in Köln.

Norddeutscher Wissenschaftspreis für den Forschungsverbund Windenergie

28. November 2014

Der Forschungsverbund Windenergie (FVWE) erhält den Wissenschaftspreis für Norddeutsche Kooperationen, der 2014 für den Bereich Energieforschung ausgelobt wurde. Der Forschungsverbund Windenergie besteht aus den drei Partnern Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), ForWind – Zentrum für Windenergieforschung und Fraunhofer IWES Nordwest. Der Wissenschaftspreis wird jährlich von den Wissenschaftsministerien der Länder Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Freie Hansestadt Bremen und Freie und Hansestadt Hamburg vergeben und wurde am 28. November 2014 von der niedersächsischen Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Dr. Gabriele Heinen-Kljajić, in Hannover verliehen.

Mascot

Startbereit für den Flug ins All: Asteroidenlander Mascot

27. November 2014

+++ Der Starttermin der Hayabusa2-Sonde wurde auf den 3. Dezember 2014 um 5.22 Uhr mitteleuropäischer Zeit verlegt. Der Termin musste aufgrund schlechter Wetterbedingungen verschoben werden. +++ Der Asteroidenlander Mascot (Mobile Asteroid Surface Scout) startet an Bord der japanischen Hayabusa2-Sonde vom Tanegashima Space Centre zum Asteroiden 1999 JU 3. Rund vier Jahre wird die Reise dauern, bis die Sonde der japanischen Raumfahrtagentur JAXA an ihrem Ziel ankommt. Dann soll der Lander Mascot des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit seinen vier Instrumenten auf der Asteroidenoberfläche abgesetzt werden. Der zehn Kilogramm leichte Lander wird auf 1999 JU3 mit Hilfe eines Schwungarms in seinem Inneren bis zu 70 Meter weit hüpfen - und so erstmals Messungen an verschiedenen Orten auf einer Asteroidenoberfläche durchführen. Die Hayabusa2-Sonde soll im Flug währenddessen Bodenproben aufnehmen und anschließend zur Erde zurückbringen. Die Mission erfolgt in einer Kooperation mit der japanischen und der französischen Raumfahrtagentur. "Nach der einzigartigen Kometenlandung von Philae in diesem Jahr ist dies die nächste Etappe einer aufregenden Reise ins All - und ein gutes Beispiel für die Fortführung internationaler Kooperationen", sagt Prof. Hansjörg Dittus, DLR-Raumfahrt-Vorstand.

Schüler starten selbstgebaute Mini-Satelliten

1. Oktober 2014

Der Countdown hat begonnen. Sieben Monate lang haben 52 Schülerinnen und Schüler aus acht Bundesländern Miniatur-Satelliten entwickelt. Der erstmals in Deutschland ausgeschriebene CanSat-Wettbewerb (englisch für Dosen-Satellit) wird vom 6. bis 10. Oktober in Bremen ausgetragen. Dabei erhalten die zehn teilnehmenden Teams mit Hilfe des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) die außergewöhnliche Möglichkeit, einen selbst entwickelten voll funktionsfähigen Mini-Satelliten in der Größe einer Getränkedose in den „Weltraum“ zu schicken. Wie bei einer echten Raumfahrtmission sollen die Forschungssatelliten im Kleinformat mit einer Rakete auf eine Höhe von 1000 Meter gebracht und aktiviert werden. Während der Fallphase müssen sie ihre Funktionsfähigkeit unter Beweis stellen. Das Siegerteam nimmt anschließend als amtierender deutscher Meister am europäischen Wettbewerb teil. Pressevertreter sind zu den einzelnen Aktionen, insbesondere dem Raketenstart am 8. Oktober, herzlich eingeladen.

Lucie Poulet

Rückkehr von der virtuellen Mars-Mission

10. September 2014

Vier Monate lang hat Lucie Poulet vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) auf dem Mars gelebt, hat im Raumanzug den Roten Planeten erkundet und im Inneren der kuppelförmigen Marsstation Gemüse gezüchtet. Allerdings: Dabei entfernte sie sich keinen Zentimeter von ihrem Heimatplaneten Erde, denn das Habit steht auf Hawaii am nördlichen Hang des Mauna Loa. "Auch wenn man beim Blick aus dem Fenster auf eine irdische Vulkanlandschaft gesehen hat - es hat sich oft so angefühlt, als ob man auf dem Mars leben würde", sagt sie über ihren mehrmonatigen Forschungsaufenthalt, der am 28. März 2014 begann.

AISat

AISat: Weltweit über 52.000 Schiffsmeldungen empfangen

4. September 2014

Der erste Blick von Satellit AISat fiel auf die russische Kamtschatka-Halbinsel und die Bering-See - zu diesem Zeitpunkt war allerdings nur eine herkömmliche Antenne an Bord des Satelliten im Einsatz: Innerhalb von acht Minuten zeichnete der Empfänger die AIS-Signale (Automatic Identification System) von 45 Schiffen auf. Am 8. August 2014 wurde dann die vier Meter lange Helix-Antenne entfaltet und in Betrieb genommen. Seitdem konnten mit der Spirale sowie der herkömmlichen Antenne aus 660 Kilometern Höhe mehr als 52.000 Datensätze empfangen werden. Eine Premiere, denn bisher war noch keine Helix-Antenne für die Detektion von Schiffen im Einsatz. Die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sind zufrieden - auch wenn der Satellit noch ein wenig taumelt: Einige Parameter für das Lageregelungssystem müssen noch optimiert werden, um die Ausrichtung des Satelliten zu stabilisieren. "Zurzeit bekommen wir jede Menge Daten, die wir jetzt auf ihre Qualität hin auswerten", sagt DLR-Projektleiter Jörg Behrens. Die Wissenschaftler erhoffen sich von der Helix-Antenne gerade in Hochverkehrsgebieten einen genaueren Empfang der Schiffssignale, die unter anderem Informationen zu Position, Schiffsgröße und -ladung enthalten.

Mascot

"Mitfluggelegenheit" auf dem Asteroidenlander Mascot

8. Juli 2014

Gerade einmal so groß wie eine Briefmarke ist die Folie, die die Ingenieure des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) an ihrem Asteroidenlander Mascot anbringen – mit den Namen derjenigen, die sich bis zum 15. Juli 2014 online unter diesem Link anmelden. Voraussichtlich am 24. November 2014 wird das Landegerät an Bord der japanischen Hayabusa-2-Sonde dann auf seine vierjährige Reise durch das Weltall starten und 2018 am Ziel ankommen. Während Hayabusa-2 den Asteroiden umkreist und später Bodenproben zur Erde zurückbringen soll, wird Mascot auf der Asteroidenoberfläche mit vier Instrumenten vor Ort messen und sich dabei mit einem Schwungarm im Inneren hüpfend von Stelle zu Stelle bewegen. So können zum ersten Mal Messungen an unterschiedlichen Orten auf einem Asteroiden durchgeführt werden.

AISat

Satellit AISat sendet aus dem All

30. Juni 2014

Pünktlich um 6.19 Uhr mitteleuropäischer Zeit startete am 30. Juni 2014 der Satellit AISat des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit einer PSLV-C23-Rakete vom indischen Satish Dhawan Space Center ins All. Der 14 Kilogramm leichte Satellit, mit dem die DLR-Wissenschaftler die Signale von Schiffen empfangen werden, wurde wie geplant 1113,7 Sekunden nach dem Start auf einen Orbit in Höhe von 660 Kilometern ausgesetzt. Gegen 9.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichte auch das erste Signal des Satelliten den Kontrollraum im DLR-Institut für Raumfahrtsysteme.

AISat

Horchen auf den Schiffsverkehr

26. Juni 2014

Zunächst wird Satellit AISat noch kräftig taumeln, nachdem ihn am 30. Juni 2014 eine Rakete vom indischen Startplatz Sriharikota 80 Kilometer nördlich von Chennai ins All transportiert hat. Doch sobald sich der Satellit des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) stabilisiert hat, kommt der Hauptakteur zum Einsatz: eine Helix-Antenne, die sich wie eine vier Meter lange Spirale in Richtung Erde ausrichten und den AIS-Signalen (Automatic Identification System) der Schiffe lauschen wird. Den ersten Kontakt zu ihrem Satelliten AISat erwarten die DLR-Wissenschaftler in Bremen am 30. Juni 2014 gegen 11 Uhr Mitteleuropäischer Zeit. Mit dem Versuchssatelliten sollen aus 660 Kilometern Höhe vor allem in Gebieten mit sehr hohem Verkehrsaufkommen wie der Deutschen Bucht Schiffe identifiziert und geortet werden. Bisherige kommerzielle Satelliten stoßen bei dieser großen Anzahl von Schiffen an ihre Grenzen.

 
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