Bremen

News-Archiv Bremen

  • <<
  • Seite 2 von 3
  • >>
  • loading with js...

Alle Jahrgänge

Schwerelosigkeit im "Space Tower"

6. Dezember 2013

Schwerelosigkeit ist selten: Wer mit seinen Experimenten nicht bis ins Weltall möchte, kann sie auf der Erde nur im Parabelflieger, in Höhenforschungsraketen - oder in einem Fallturm der Schwerelosigkeit aussetzen. Im DLR_School_Lab Bremen sorgt von nun an der "Space Tower" dafür, dass die Erdanziehungskraft für eine Sekunde lang im Treppenhaus des Institutsgebäudes nicht zum Zuge kommt: Über drei Etagen erstreckt sich der zehn Meter hohe Fallturm, in dem eine Kapsel gefüllt mit Experimenten in Richtung Boden fällt. Damit ist er von seinem großen Vorbild - dem fast 150 Meter hohen Fallturm des benachbarten ZARM (Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation) mit fast fünf Sekunden Schwerelosigkeit im einfachen Fallbetrieb - nicht weit entfernt. In Zukunft sollen die Schülerinnen und Schüler mit dem neuen Turm erfahren und lernen, welchen Einfluss die Schwerelosigkeit zum Beispiel auf Wasser, Luftblasen oder Magnetismus hat.

ADS%2dB

Zusammenarbeit für die Flugzeugortung aus dem All

17. Oktober 2013

Seit dem 23. Mai 2013 wissen die Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR): Aus dem All können die ADS-B-Signale (Automatic Dependance Surveillance - Broadcast) von Flugzeugen empfangen und ihre Route verfolgt werden. An diesem Tag ging das erste Mal das Empfangsgerät an Bord des Satelliten Proba V in Betrieb und ortete Flugzeuge aus 820 Kilometern Höhe. Gemeinsam mit den industriellen Partnern SES TechCom in Luxemburg und Thales Alenia Space Germany wird das DLR dieses Projekt nun zum ersten europäischen satellitengetragenen ADS-B-Empfangssystem ausbauen. Dazu unterschrieben die Partner am 17. Oktober 2013 in Luxemburg in Anwesenheit der luxemburgischen Ministerin für Hochschulwesen und Forschung, Martine Hansen, eine Kooperationsvereinbarung.

Unterwegs mit dem Forschungsschiff Polarstern in eisbedeckten Gewässern

11. Oktober 2013

Das Earth Observation Center des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) arbeitet an einem satellitengestützten Verfahren, das die Navigation von Schiffen in eisbedeckten Gewässern erheblich erleichert. Die dafür notwendigen hochauflösenden Bilder liefern die Erdbeobachtungsatelliten TerraSAR-X und TanDEM-X. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Bremerhaven sind derzeit mit dem Forschungsschiff Polarstern in der Antarktis unterwegs, um die Anwendbarkeit des Verfahrens zu testen.

Deutsche Bucht

Satellitenblick auf die Ozeane

20. August 2013

Die Bewegung von Eisschollen, unruhiger Wellengang, gefährliche Strömungen, Ölteppiche, die sich ausbreiten, oder auch die Position von Schiffen - aus dem All haben Satelliten den besten Blick auf die Ozeane. Die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) werten daher Radaraufnahmen aus oder empfangen mit Satelliten Schiffssignale. Die Forschungsarbeiten des Instituts für Methodik der Fernerkundung und des Instituts für Raumfahrtsysteme bündelt das DLR jetzt mit der Forschungsstelle Maritime Sicherheit in Bremen. Weitere Forschungsstellen zur Sicherheit auf den Meeren hat das DLR in Braunschweig, Neustrelitz und Oberpfaffenhofen eingerichtet.

Mapheus%2d4

Mapheus-4: Röntgenaufnahmen aus der Schwerelosigkeit

15. Juli 2013

Fast vier Minuten Schwerelosigkeit herrschten in der Höhenforschungsrakete Mapheus-4, die am 15. Juli 2013 um 7.53 Uhr vom schwedischen Raketenstartplatz Esrange startete. An Bord: zwei materialphysikalische Experimente des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Unter Weltraumbedingungen zeichnete erstmals eine Röntgenröhre die Diffusion von Aluminium und Nickel noch während des Flugs auf. Zudem untersuchten die Wissenschaftler des DLR-Instituts für Materialphysik im Weltraum, wie sich granulare Gase in der Schwerelosigkeit verhalten. Durchgeführt wurde der Start vom Team der Mobilen Raketenbasis (MORABA) des DLR.

Hayabusa2 mit Asteroidenlander MASCOT

MicrOmega auf MASCOT: Vorbereitungen für den Besuch auf einem Asteroiden

17. Juni 2013

Es wird eine Premiere sein: Mit dem hüpfenden Lander MASCOT (Mobile Asteroid Surface Scout) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) der japanischen Hayabusa2-Mission wird 2018 eine Landung auf einem Asteroiden durchgeführt und erstmals die Messung von Daten an verschiedenen Orten auf einem solchen Himmelskörper möglich sein. Vier Instrumente werden an Bord des Landers sein - eines davon, das Spektrometer MicrOmega, steuert die französische Raumfahrtagentur CNES bei. Dies vereinbarten DLR und CNES jetzt auf der Paris Air Show mit der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding.

Großbritannien

"ADS-B over Satellite": Erste Flugzeug-Ortung aus dem All

13. Juni 2013

Ein A320 über Schottland war das erste Flugzeug, den das Empfangsgerät des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) aus dem Weltall "sah" - und somit belegte: Eine Ortung von Flugzeugen ist auch von Satelliten aus möglich. Seit dem 7. Mai 2013 kreist der ESA-Satellit PROBA-V um die Erde, mit an Bord ist ein Empfänger für die ADS-B-Signale (Automatic Dependance Surveillance - Broadcast) der Flugzeuge. Am 23. Mai 2013 schließlich ging das Gerät erstmals in Betrieb und empfing innerhalb von zwei Stunden in 820 Kilometern Höhe mehr als 12.000 ADS-B-Signale. "Das war weltweit der erste Versuch dieser Art - und jetzt haben wir den Nachweis, dass diese Methode funktioniert", betont DLR-Projektleiter Toni Delovski.

Vega%2dRakete

Aus dem Weltall den Flugzeugen folgen

3. Mai 2013

Wenn am 4. Mai 2013 um 4.06 Uhr morgens (Mitteleuropäische Sommerzeit) der europäische Satellit PROBA-V mit einer Vega-Rakete ins All starten soll, um die Vegetation zu beobachten, ist ein weiterer Passagier mit an Bord - der behält allerdings die Flugzeuge im Blick. Der Empfänger des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ortet die ADS-B-Signale (Automatic Dependance Surveillance - Broadcast) der Flugzeuge mit einer speziellen Antenne, während der Trägersatellit in 820 Kilometern Höhe um die Erde kreist. Die Wissenschaftler wollen in den nächsten zwei Jahren so erstmals testen, ob eine lückenlose Beobachtung von Flugrouten möglich ist. Bisher ist das in nicht Radar überwachten Gebieten nicht möglich. Die Ortung aus dem Weltall soll diese Lücke schließen.

Wissenschaft hautnah erleben - Girls'Day 2013 beim DLR

25. April 2013

Warum fliegt ein Flugzeug? Wie erzeugt man aus Sonne Strom? Und wie baut man eigentlich ein besonders leichtes Auto? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhielten die mehr als 300 Schülerinnen, die zum Girls'Day am 25. April 2013 in sieben Standorte des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gekommen waren. Seit dem Start der bundesweiten Aktion im Jahr 2001 beteiligt sich das DLR am größten Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen. Die Mädchen konnten in den Forschungsalltag hineinschnuppern und sich ein Bild vom Berufsleben der DLR-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler machen.

Trainingseinheiten für Kometenlander "Philae"

18. März 2013

Das Original des Kometenlanders "Philae" fliegt bereits seit dem 2. März 2004 durchs Weltall und wartet im Schlafmodus auf seine Ankunft am Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko. Die "Philae"-Modelle am Boden hingegen müssen zurzeit einiges aushalten: Sie werden im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) bis zur Belastungsgrenze getestet und geprüft. Die Wissenschaftler und Ingenieure wollen auf die erstmalige Landung auf einem Kometen im November 2014 bestens vorbereitet sein. In Bremen setzt ein originalgetreues Lander-Modell deshalb immer wieder auf dem Boden auf - mal in weichem Sand, mal auf hartem Boden, denn die Oberflächenbeschaffenheit des Kometen kennt noch niemand. In Köln wird eine "Philae"-Kopie mit Kommandos angefunkt und in Betrieb gesetzt. "Auf Probleme, die wir jetzt bei Landung und Betrieb mit den Modellen simulieren, sind wir bei der richtigen Landung dann gut vorbereitet", sagt Dr. Stephan Ulamec, DLR-Projektleiter für den Kometenlander, der an Bord der europäischen Raumsonde Rosetta unterwegs ist.

Mars Research Station Utah

Zur Marsforschung in die Wüste

21. Februar 2013

Der Mars liegt im amerikanischen Bundesstaat Utah, ganz in der Nähe von Hanksville. So soll es sich zumindest für Volker Maiwald anfühlen, wenn er am 23. Februar 2013 für zwei Wochen in die Mars Desert Research Station einzieht. Normalerweise beschäftigt sich der Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Institut für Raumfahrtsysteme mit Machbarkeit, Kosten und Nutzen von Raumfahrtsystemen und –konzepten der Zukunft, berechnet Flugbahnen und plant Habitate für isolierte oder harsche Umgebungen. Als Mitglied der Crew 125 wird er nun selbst erfahren, wie ein Team aus sechs Mitgliedern auf dem Mars leben würde.

Nur noch ein Exemplar des deutschen Passagierflugzeugs VFW 614 war in den letzten Jahren in Betrieb: Das Advanced Technologies Testing Aircraft System, kurz ATTAS – der Flugversuchsträger und „Fliegende Simulator“ des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR). Am 7. Dezember 2012 startete ATTAS seine letzte Reise vom Forschungsflughafen in Braunschweig zur Flugwerft Schleißheim des Deutschen Museums in München. Zum letzten Mal erhob sich somit eine VFW 614 in die Luft. Das Museum erhält das Forschungsflugzeug als Geschenk für seine umfangreiche Luftfahrtsammlung.

ATTAS – Der letzte Flug führt ins Museum

7. Dezember 2012

Nur noch ein Exemplar des deutschen Passagierflugzeugs VFW 614 war in den letzten Jahren in Betrieb: Das Advanced Technologies Testing Aircraft System, kurz ATTAS – der Flugversuchsträger und "Fliegende Simulator" des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR). Am 7. Dezember 2012 startete ATTAS seine letzte Reise vom Forschungsflughafen in Braunschweig zur Flugwerft Schleißheim des Deutschen Museums in München. Zum letzten Mal erhob sich somit eine VFW 614 in die Luft. Das Museum erhält das Forschungsflugzeug als Geschenk für seine umfangreiche Luftfahrtsammlung.

Mapheus%2d3

Mapheus-3: Fliegende Öfen in der Schwerelosigkeit

26. November 2012

Um Experimente ohne den störenden Einfluss der Erdgravitation durchzuführen, gibt es nur wenige Möglichkeiten. Eine davon startete am 25. November 2012 vom schwedischen Raketenstartplatz Esrange in Kiruna: Die Höhenforschungsrakete Mapheus-3 des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hatte vier Experimente an Bord, die während des Flugs dreieinhalb Minuten lang in der Schwerelosigkeit abliefen. Dabei wurden unter anderem auf der Rakete Metall-Proben in Öfen geschmolzen. Die erstarrten Proben wurden am 26. November 2012 mit dem Schneemobil geborgen.

MoU Mascot

MASCOT: Asteroidenlander mit Orientierungssinn

1. Oktober 2012

Wenn die japanische Sonde Hayabusa-II 2014 zum Asteroiden 1999 JU 3 startet, um dort Bodenproben zu sammeln, wird sie Asteroidenlander MASCOT (Mobile Asteroid Surface Scout) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit an Bord führen: Dieser soll nach Ankunft beim Asteroiden, 2018, aus der Sonde ausgeklinkt werden, auf dem Asteroiden landen, sich automatisch aufrichten und sich durch Hüpfen von einer Messung zur nächsten bewegen. Das Memorandum of Understanding - die Vereinbarung für die Zusammenarbeit - unterzeichnetem DLR und die japanische Raumfahrtagentur JAXA am 1. Oktober 2012 auf dem International Astronautical Congress IAC in Neapel.

Neuer DLR%2dSchülerwettbewerb: Die Welt von oben

Neuer DLR-Schülerwettbewerb: Die Welt von oben

10. September 2012

"Die Welt von oben - Luftaufnahmen mit selbst entwickelten Flugobjekten." Unter diesem Titel ruft das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zu einem neuen Schülerwettbewerb auf. Die Aufgabe: Schülerinnen und Schüler bauen - etwa im Rahmen schulischer Arbeitsgemeinschaften - ein eigenes Fluggerät und lassen es in die Luft steigen. Egal ob Drachen, Modellflugzeug, Wasserrakete oder etwas ganz anderes: Hauptsache es fliegt und eine Kamera ist an Bord. Da ist technisches Verständnis genauso gefragt wie filmische Kreativität! Denn am Ende zählen nicht nur die Flugeigenschaften der "Marke Eigenbau", sondern eben auch die Originalität des Films, der während des Fluges entsteht. "Wir haben bewusst eine anspruchsvolle Aufgabe gewählt, die von Technik bis Kunst ganz verschiedene Fähigkeiten fordert", sagt Dr. Oliver Boguhn, Leiter des DLR_School_Labs Göttingen, der diesen bundesweiten Wettbewerb koordiniert. Den Schulen bleibt dabei überlassen, ob sie eine interessante Fragestellung mit Blick von oben untersuchen wollen, wie dies in der "echten" Forschung oft der Fall ist, oder lediglich faszinierende Aufnahmen ihrer Umwelt aus ungewohnter Vogelperspektive machen wollen.

Das Marsinnere

NASA wählt für nächste Mars-Landesonde Geophysik-Experiment des DLR aus

21. August 2012

Die NASA hat eine weitere Landemission für den Mars beschlossen: Die Mission InSight soll 2016 zum Mars fliegen und mit geophysikalischen Experimenten einen Blick in sein Inneres werfen. Mit dabei ist ein vom DLR entwickeltes Experiment, das mehrere Meter tief in den Marsboden eindringen wird, um dort Wärmefluss-Messungen vorzunehmen und die thermo-mechanischen Eigenschaften des Marsbodens zu erforschen.

Bremen: Startschuss zum 10. DLR_School_Lab

2. Juli 2012

Am DLR-Standort Bremen ist am 2. Juli 2012 das bundesweit zehnte DLR_School_Lab eröffnet worden. Die Schülerinnen und Schüler Bremens und der Region können in dem Schülerlabor zukünftig Forschung und Wissenschaft im wahrsten Sinne des Wortes "begreifen". Mitmachexperimente erklären spielerisch die Themen Raumfahrt, an denen in der Hansestadt geforscht wird.

Leichte Tanks für schnelles Reisen

24. Januar 2012

Kryogene Treibstoffe sind für die Luft- und Raumfahrt von steigendem Interesse. Sie ermöglichen eine hohe Energieausbeute bei CO2-freier Verbrennung. Damit in einigen Jahren die Vision vom CO2-freien Fliegen Realität werden kann, startet das DLR als Koordinator ab dem 24. Januar 2012 in Bremen das EU-geförderte Projekt CHATT.

Alternative zum Radar: Hochgenaue Ortung von Flugzeugen durch Satelliten

16. Dezember 2011

Wissenschaftler des DLR forschen an einer alternativen Technik zur Ortung von Flugzeugen: Mittels Satelliten wollen sie die Statusinformationen, die Flugzeuge der neueren Generation standardmäßig im Sekundentakt versenden, an Bodenstationen weiterleiten.

Mapheus: Zusammenbau der Experimente

Mapheus-3: Stoßprozesse und flüssige Metalle in der Schwerelosigkeit

23. November 2011

Zunächst geht es mit 5400 Kilometern in der Stunde in Richtung All, dann folgen dreieinhalb Minuten Schwerelosigkeit und anschließend eine Landung mit dem Fallschirm – vier Experimente schicken die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt mit der Forschungsrakete Mapheus-3 in die Höhe, um die Eigenschaften von Metallen und granularen Gasen zu erforschen. Der Start der Rakete vom schwedischen Esrange bei Kiruna ist wetterabhängig für den 25. November 2011 vorgesehen. So soll unter anderem ein Videosystem aufzeichnen, wie sich ein Granulat aus kleinen Kügelchen in Schwerelosigkeit verhält, wenn man es zuvor kontrolliert in Bewegung versetzt.

 
  • <<
  • Seite 2 von 3
  • >>