Sonntag, 25. November 2012
Weltraum auf Erden - die Vakuumkammer des DLR
Quelle: DLR (CC-BY 3.0).
Blick in die Flugzeughalle
Blau wie Ionentriebwerke: die Weltraumkammer
Figur von Ludwig Prandtl, Vater der modernen Aerodynamik, an seiner Wirkungsstätte
Vater der Aerodynamik: Ludwig Prandtl
Projektion historischer Aufnahmen
Bau fluoreszierender Flugzeuge
Faszination Modellflugzeug
Strömungsforschung zum Anfassen: warum fliegt ein Flugzeug
Aerodynamik zum Anfassen: Versuch im DLR_School_Lab
Tornado im Windkanal
DLR_School_Lab
Wie funktioniert Solarthermie
Blick in den "Weltraum"
DLR-Forschungsflugzeug Do 728
Im Forschungsflugzeug Do 728
Im Cockpit des Forschungsflugzeuges Do 728
Erklärungen, wie Fliegen angenehmer werden kann
Publikumsmagnet: DLR-Forschungsflugzeug Do 728
Zwischen Test-Dummies
DLR-Forschungsflugzeug Do 728 in der Nacht des Wissens
Illuminierte Flugzeughalle
Mit einem Lichtpfad durch die Wiege der Luftfahrforschung hat sich das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) an der ersten Nacht des Wissens in Göttingen beteiligt. Dabei konnten 2000 Besucher unter anderem erstmals einen Blick in die neue Vakuumkammer werfen, die ein Stück Weltraum auf Erden simuliert.
Blick in Weltraumkammer und auf Vater der Aerodynamik
So nah am Weltraum werden viele wohl nie wieder sein: Nur wenige Zentimeter Stahl trennten die Betrachter vom Vakuum und Temperaturen bis zu minus 268 Grad Celsius – Bedingungen, wie sie im All herrschen. In der Anlage wird unter realistischen Bedingungen an Raumfahrtantrieben geforscht. Kernstück der Versuchsanlage STG-ET (Simulationsanlage für Treibstrahlen Göttingen - Elektrische Triebwerke) ist eine Vakuumkammer, in der die Besucher ein bläulich strahlendes Ionentriebwerk sehen konnten.
Für viel Staunen sorgte auch das Forschungsflugzeug Do 728: Wohl einzigartig ist ein Großraumflugzeug inmitten einer Stadt, die keinen Flugplatz hat. Die Do 728 soll allerdings auch nicht fliegen, sondern dient der Erforschung eines besseren Klimas an Bord von Flugzeugen.
Fluoreszierende Flugzeuge
Warum fliegt ein Flugzeug? Wie funktioniert ein Hubschrauber? Solche und ähnliche Fragen wurden im DLR_School_Lab beantwortet, einem der ersten und erfolgreichsten Schülerlabore Deutschlands. Nicht nur jüngere Besucher konnten hier fluoreszierende Modellflugzeuge bauen oder experimentieren, wie Solarthermie funktioniert. Außerdem gab es in einem Windkanal einen Tornado zu sehen.
Bereits am Eingang begrüßte die Besucher eine lebensgroße Figur des Vaters der modernen Aerodynamik - Ludwig Prandtl. Der Wissenschaftler hat in Göttingen viele theoretische Grundlagen des Fliegens erforscht. Die Figur wurde vom Deutschen Theater gestaltet.
Zuletzt geändert am:25.11.2012 01:02:03 Uhr