Manöver im Weltall wie das Andocken zweier Raumschiffe oder der Flug in Formation erfordern Steuerdüsen mit kleiner Leistung aber großer Präzision. Der Erforschung solcher nur wenige Millimeter großen Mikro-Antriebe widmet sich jetzt ein internationaler Forschungsverbund unter Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Göttingen.
Ein ungewöhnlicher Anblick bot sich in der Nacht auf den 20. März 2012 in der Göttinger Innenstadt: ein Regionalzug kam in das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gerollt - auf einem Tieflader. Der Zug soll den DLR-Verkehrsforschern dabei helfen, Bahnfahren für die Passagiere künftig komfortabler zu machen.
Moderne Hubschrauber könnten deutlich schneller und manövrierfähiger sein - wenn ihnen nicht die Aerodynamik bestimmte Grenzen auferlegen würde. Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Göttingen haben jetzt eine Möglichkeit, die Manövrierfähigkeit zu steigern, im Flugversuch getestet. Die Idee haben sie beim Buckelwal abgeschaut.
Ein Vorschlag von Forschern aus der Berliner Abteilung für Triebwerksakustik hat –zusammen mit zwei weiteren, visionären Vorschlägen – den vom DLR-Vorstand ausgeschriebenen "Wettbewerb der Visionen" gewonnen. Ziel dieses internen Wissenschaftswettbewerbs ist es, "Forschung für morgen" mit Hilfe neuer und innovativer Ideen zu formulieren und weiterzuentwickeln.
Hoher Besuch von "Down under": Der australische Botschafter in Deutschland, Peter Tesch, hat am Mittwoch, 14. Dezember 2011, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Göttingen besucht. Anlass sind Tests an einem australischen Experimental-Raumfahrzeug in einem Hyperschall-Windkanal.
Der Start ins Jetzeitalter begann in einer kleinen Autowerkstatt in Göttingen. Vor 100 Jahren wurde der Erfinder des Düsentriebwerks, Hans Joachim Pabst von Ohain, am 14. Dezember 1911 in Dessau geboren. Seine Erfindung hat die Luftfahrt revolutioniert.
Können neuartige Triebwerke den Flug ins All leichter und preiswerter machen? Dieser Frage gehen Forscher des Deutschen Zentrums für luft- und Raumfahrt (DLR) in einem der europaweit bedeutendsten Hyperschallwindkanäle in Göttingen nach. Sie testen den Antrieb des australischen Experimental-Raumfahrzeuges SCRAMSPACE 1, das 2013 starten soll.
236 Kubikmeter Weltraum mitten in Göttingen – im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) kann künftig unter realistischen Bedingungen an Raumfahrtantrieben geforscht werden. Am 27. Oktober 2011 ist die neue Versuchsanlage STG-ET (Simulationsanlage für Treibstrahlen in Göttingen – Elektrische Triebwerke) eingeweiht worden. Kernstück ist eine Vakuumkammer, in der ein Stück Weltraum auf Erden simuliert wird. Bei Temperaturen von bis zu minus 268 Grad Celsius untersuchen die Forscher hier elektrische Raumfahrtantriebe . Mit der STG-ET wird Göttingen zu einem europaweit bedeutenden Schwerpunkt der Satellitenantriebsforschung.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Airbus haben erstmals ein für Flugzeuge neues Belüftungssystem im Flugversuch getestet. Fliegen soll damit für die Passagiere angenehmer werden, gleichzeitig soll Energie und Treibstoff eingespart werden. 63 schwarze Dummies und zwölf Probanden haben die erhofften Vorteile bestätigt.
Verkehrsflugzeuge werden im Flug von Böen und Turbulenzen erfasst, die ihre Tragflächen in unterschiedlichsten Frequenzen zum Schwingen bringen. Dieser Vorgang wird durch die automatische Flugregelung des Flugzeugs ausgeglichen. Noch zu wenig ist dabei über das Verhalten der Steuerklappen bekannt.