7150 Besucher sind am Sonntag zum Tag der offenen Tür ins DLR Göttingen gekommen. Unter dem Motto "An der Wiege der Luftfahrtforschung" lernten jung und alt die Forschungen an den Flugzeugen, Raumschiffen und Zügen von morgen kennen.
Wie fliegt ein Hubschrauber? Wie können ganz kleine Keramiken Lärm oder Schwingungen reduzieren? Und wieso kann ein Zebrastreifen plötzlich sprechen? Was es damit auf sich hat, erfahren Schülerinnen und Schüler auf der IdeenExpo vom 27. August bis 4. September 2011 in Hannover.
Die Wiege der modernen Luftfahrtforschung öffnet ihre Tore: Am Sonntag, 18. September 2011, veranstaltet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Göttingen von 10 bis 17 Uhr einen Tag der offenen Tür.
Komfortabler fliegen im Hubschrauber - das soll ein neuartiges Schwingungsunterdrückungssystem ermöglichen, das Wissenschaftler im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) getestet haben. Der Hubschrauberhersteller Eurocopter hat das System in Göttingen untersuchen lassen.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Göttingen ist an einem Projekt zur Erforschung von elektrischen Satelliten-Triebwerken beteiligt, das jetzt von der hessischen Landesexzellenzinitiative als Schwerpunkt ausgewählt worden ist.
Ein 100 Tonnen schwerer Spezialkran hat am Donnerstag, 16. Juni 2011, das Kernstück einer neuen Forschungsanlage am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Göttingen aufgestellt. Der 77 Tonnen schwere Verdichter wurde durch ein geöffnetes Dach in ein Versuchsgebäude eingesetzt.
Raumschiffmodelle oder Turbinenschaufeln aus dem Drucker - was sich nach Science-Fiction anhört, ist im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Göttingen Wirklichkeit: Per Laser wird aus einem Pulver jedes beliebige Werkstück hergestellt - in bislang unerreichter Komplexität. Außerdem können künftige Flugzeugmodelle mit einer Virtuellen-Realität-Anlage dreidimensional betrachtet werden.
Der Flug von Vögeln ist noch zu großen Teilen unerforscht - speziell die Bewegungen beim Flügel-Schlag und die Strömung um den Flügel sind der Wissenschaft ein Rätsel. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) geht dieser Frage gemeinsam mit der RWTH Aachen und der Universität der Bundeswehr auf den Grund: Ab dem 26. April 2011 lassen die Wissenschaftler eine Schleiereule in einem geschlossenen Raum fliegen und fotografieren dabei deren Flügel, um Informationen darüber zu bekommen, wie ein Vogel im Flug seine Flügel verformt.
Warum fliegt ein Flugzeug? Wie erzeugt man aus Sonne Strom? Und wie baut man eigentlich ein besonders leichtes Auto? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhielten die mehr als 300 Schülerinnen, die zum Girls'Day am 14. April 2011 in sieben Standorte des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gekommen waren. Seit dem Start der bundesweiten Aktion im Jahr 2001 beteiligt sich das DLR am größten Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen. Die Mädchen und auch einige Jungen konnten in den Forschungsalltag hineinschnuppern und sich ein Bild vom Berufsleben der DLR-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler machen.
Dass ein Hubschrauber senkrecht starten und landen kann, verdankt er seinem Rotor. Dieser ist allerdings auch für den Lärm im Flug verantwortlich. Wie genau dieser Rotorlärm entsteht, untersuchen jetzt Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde NASA in Göttingen. Ziel ist es, künftige Hubschrauber leiser zu machen.