Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Göttingen hat eine neuartige Anlage für die Messung hochkomplexer Experimente in der Luftfahrtforschung in Betrieb genommen. Damit können erstmals Messungen in einem Flugzeug und am Boden vollkommen synchron erfolgen, was neue Erkenntnisse beispielsweise über die Entstehung von Lärm ermöglicht.
Deutschlands beste Nachwuchsphysiker treten vom 29. Januar bis 4. Februar 2011 am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Göttingen im Auswahlverfahren für die Internationale PhysikOlympiade 2011 gegeneinander an.
In Ergänzung der europäischen ExoMars-Mission zur Erforschung des Mars startet am 20. Januar 2011 ein internationales Projekt zur Simulation des Eintritts von Raumfahrzeugen in die Marsatmosphäre. Das Projektteam aus deutschen, russischen und italienischen Wissenschaftlern wird von der Abteilung Überschall- und Hyperschalltechnologie des Instituts für Aerodynamik und Strömungstechnik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) koordiniert. Im Kölner Windkanal bilden die Wissenschaftler unter anderem die Marsatmosphäre nach.
Leichtere Flugzeuge sparen Treibstoff und sind somit umweltfreundlicher - aber sie müssen auch sicher sein und den Passagieren genügend Komfort bieten. Besonders Böen stellen eine große Herausforderung für den Flugzeugleichtbau dar: Flügel und das Leitwerk können zu schwingen beginnen und die Passagiere an Bord durchrütteln. Darum untersucht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in einem Göttinger Windkanal das Modell eines Flügels und Leitwerks in Leichtbauweise.