Medizin im All und auf der Erde

Donnerstag, 11. Juli 2013

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  • Orchestrale Untermalung der Gemälde

    Orchestrale Untermalung der Gemälde

    Aus 52 Ländern trafen Kompositionen, Gemälde, Videos, Choreografien und Kurzgeschichten ein.

  • Die Gewinner im Kölner Rathaus

    Die Gewinner im Kölner Rathaus

    Die Gewinner des Jugendkunstwettbewerbs mit dem Generalsekretär der International Academy of Astronauts, Jean-Michel Contant, dem Leiter des DLR-Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin, Prof. Rupert Gerzer und dem Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters (v. l. n. r.).

  • Raumfahrt als Teil der Kultur

    Raumfahrt als Teil der Kultur

    „Die Erkundung des Weltalls und die bemannte Raumfahrt sind ebenso wie Kunst und Musik ein Teil der Kultur der Menschheit.“, erklärte der Gastgeber des Kongresses und Leiter des DLR-Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin, Prof. Rupert Gerzer.

  • Prof. Gerzer gratuliert der australischen Gewinnerin Adelyne Huynh

    Prof. Gerzer gratuliert der australischen Gewinnerin Adelyne Huynh

    Die Sieger aus den USA, der Türkei, Indien, China, Australien, Russland und Großbritannien durften schließlich ihre Werke in den Kategorien Musik, Bildkunst, Literatur und Video persönlich präsentieren.

Der 19. Kongress der internationalen Organisation der Weltraummediziner "Humans in Space" tagt vom 7. – 12. Juli 2013 in Köln. Rund 350 Teilnehmer sind der Einladung des Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gefolgt. Zur Eröffnung des Kongresses präsentierten junge Künstler aus allen Teilen der Welt Kunstwerke, die sich mit der Zukunft der Raumfahrt beschäftigen.

Raumfahrt lässt sich malen, schreiben, lesen und auch reimen. Man kann sie hören, singen und sogar tanzen. Das Erkunden des Weltalls und die damit verbundene Technik und Wissenschaft begeistern und inspirieren die Menschen weltweit. Die Essenz dieser Faszination wurde den Teilnehmern des Weltkongresses der Raumfahrtmedizin bei der Eröffnungsfeier präsentiert. 2600 Kinder und Jugendliche, zwischen zehn und 18 Jahren hatten an dem 2012 ausgeschriebenen Wettbewerb teilgenommen. Aus 52 Ländern trafen Kompositionen, Gemälde, Videos, Choreografien und Kurzgeschichten ein. 120 Juroren hatten die schwierige Aufgabe die besten Einsendungen auszuwählen. Die Sieger aus den USA, der Türkei, Indien, China, Australien, Russland und Großbritannien durften schließlich ihre Werke in den Kategorien Musik, Bildkunst, Literatur und Video persönlich präsentieren.

"Die Erkundung des Weltalls und die bemannte Raumfahrt sind ebenso wie Kunst und Musik ein Teil der Kultur der Menschheit.", erklärte der Gastgeber des Kongresses und Leiter des DLR-Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin, Prof. Rupert Gerzer.

Weltkongress der Raumfahrtmediziner tagt in Köln

Im Rahmen des Kongresses stellen die Mediziner ihre neuesten Forschungsergebnisse in der Raumfahrtmedizin der Öffentlichkeit vor. Dabei geht es nicht allein um die Gesundheit von Astronauten, sondern auch um die Übertragbarkeit der Forschungsergebnisse und Therapiemöglichkeiten auf Patienten auf der Erde.

Therapien, die beispielsweise Astronauten helfen sich von dem Abbau an Knochensubstanz und Muskelmasse bei einem längeren Weltraumaufenthalt zu erholen, können auch Langzeitbettlägrigen, oder Patienten mit Osteoporose nutzen. Ein aktuelles Forschungsthema ist auch die Behandlung von Sehstörungen, die bei Astronauten durch eine Deformation des Augapfels auftritt.

Passend zum 50. Jahrestag des ersten Starts einer weiblichen Kosmonautin, befasst sich ein Themenabschnitt mit der Gesundheit von Frauen im All. Die NASA-Astronautin Bonnie Dunbar, die Japanerin Chiaki Mukai und Anousheh Ansari, die erste Weltraumtouristin, berichten von ihren eigenen Erfahrungen.

Seit Juli 2013 steht den Raumfahrtmedizinern des DLR und ihren internationalen Partnern mit der Forschungseinrichtung :envihab ein modernes und vielseitig einsetzbares Gebäude zur Verfügung. Druckkammern, eine Kurzarmzentrifuge, diverse Labore und ein isolierter Trakt für Bettruhe- und Schlafstudien ermöglichen Studien, die nicht nur Astronauten, sondern allen Menschen in der mobilen Gesellschaft dienen.

Zuletzt geändert am:
11.07.2013 11:19:20 Uhr

Kontakte

 

Michel Winand
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Kommunikation Köln

Tel.: +49 2203 601-2144

Fax: +49 2203 601-3502
Prof. Rupert Gerzer
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin, Institutsleitung

Tel.: +49 2203 601-3115