Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt im Auftrag von Masen (Moroccan Agency for Solar Energy) einen Plan für ein Forschungs- und Testzentrum für Solarenergie in Marokko. Langzeitziel des Zentrums ist der Aufbau einer wettbewerbsfähigen Solarindustrie in Marokko. Das Projekt ist Teil des marokkanischen Solarplans, nach dem bis zum Jahr 2020 Solar-Kraftwerke mit einer Leistung von 2000 Megawatt aufgebaut werden sollen. Finanziell unterstützt wird das Projekt von der Deutschen Regierung, ausgeführt durch die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH. Solarkraftwerke haben im sonnenreichen Marokko das Potential einen erheblichen Anteil an der Stromversorgung zu übernehmen.
Anfang 2013 zeigt sich ein spürbarer Rückgang im Low Cost Segment des Luftverkehrs. Nur noch 423 Strecken in und ab Deutschland wurden in diesem Winter von den Billigfliegern bedient. Ein Negativrekord, der unter den Werten aus dem Krisenwinter 2009 liegt. Allerdings: Die Anzahl der angebotenen Low Cost Flüge bleibt weitgehend stabil und der Marktanteil stagniert bei 32 Prozent. Kleine Airlines besetzen neue Nischen auf Strecken nach Osteuropa, in den Nahen Osten und nach Nordafrika. Aktuell gibt es Low Cost Angebote in 40 europäischen Ländern. Diese und weitere aktuelle Ergebnisse zur Entwicklung der Günstigflieger enthält der nun erschienene "Low Cost Monitor 1/2013" (LCM). Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) veröffentlicht den Bericht seit 2006 jeweils im Frühling und Herbst.
Es ist eine europaweit einzigartige Forschungsplattform - der umgebaute Airbus A300 Zero G der französischen Firma Novespace. Von seinem Heimatflughafen in Bordeaux aus ist das Flugzeug am 23., 24. und 25. April 2013 mit jeweils 35 Wissenschaftlern und elf Experimenten an Bord Richtung Atlantik gestartet.
Warum fliegt ein Flugzeug? Wie erzeugt man aus Sonne Strom? Und wie baut man eigentlich ein besonders leichtes Auto? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhielten die mehr als 300 Schülerinnen, die zum Girls'Day am 25. April 2013 in sieben Standorte des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gekommen waren. Seit dem Start der bundesweiten Aktion im Jahr 2001 beteiligt sich das DLR am größten Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen. Die Mädchen konnten in den Forschungsalltag hineinschnuppern und sich ein Bild vom Berufsleben der DLR-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler machen.
Beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln schreitet der Ausbau der Großanlagen für die Flugantriebs- und Kraftwerksforschung weiter voran. Am 19. April 2013 wurden gleich zwei neue Anlagen eingeweiht. Ein System zur Wasserstoffversorgung sowie ein moderner Hochdruckverdichter unterstützen ab sofort die Entwicklung neuer, sparsamer und leistungsstarker Gasturbinen für Luftfahrt und Energietechnik.
Das Original des Kometenlanders "Philae" fliegt bereits seit dem 2. März 2004 durchs Weltall und wartet im Schlafmodus auf seine Ankunft am Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko. Die "Philae"-Modelle am Boden hingegen müssen zurzeit einiges aushalten: Sie werden im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) bis zur Belastungsgrenze getestet und geprüft. Die Wissenschaftler und Ingenieure wollen auf die erstmalige Landung auf einem Kometen im November 2014 bestens vorbereitet sein. In Bremen setzt ein originalgetreues Lander-Modell deshalb immer wieder auf dem Boden auf - mal in weichem Sand, mal auf hartem Boden, denn die Oberflächenbeschaffenheit des Kometen kennt noch niemand. In Köln wird eine "Philae"-Kopie mit Kommandos angefunkt und in Betrieb gesetzt. "Auf Probleme, die wir jetzt bei Landung und Betrieb mit den Modellen simulieren, sind wir bei der richtigen Landung dann gut vorbereitet", sagt Dr. Stephan Ulamec, DLR-Projektleiter für den Kometenlander, der an Bord der europäischen Raumsonde Rosetta unterwegs ist.
Erstmals konnten Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) Lärmmessungen innerhalb eines Hubschraubertriebwerks durchführen. Dabei nutzten Berliner Forscher der Abteilung Triebwerksakustik des Instituts für Antriebstechnik neuartige, speziell entwickelte Heißgas-Mikrofon-Sonden zur Untersuchung von Prozessen, die für die Schallentstehung verantwortlich sind.
2153 Spiegel drehen und wenden sich für das Solarthermische Versuchskraftwerk Jülich des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), um die Sonne auf einen 22 Quadratmeter großen Receiver zu lenken. Das Spiel der Spiegel, die dem Sonnenlicht folgen, erkennt auch der Radarsatellit TerraSAR-X des DLR noch aus mehr als 500 Kilometern Höhe über der Erde. Die Reflektionen der Radarsignale lassen Turm und Spiegelfeld als helle Flecken erscheinen.
Im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) arbeiten Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen an Lösungen für eine nachhaltige Energieversorgung. In Köln steht den Forschern von nun an ein modernes Laborgebäude zur Verfügung, in dem Wissenschaftler aus mehreren DLR-Instituten und Fachbereichen gemeinsam forschen. Das Speicher-Kompetenzzentrum (CeraStorE) wurde am 5. März 2013 von der NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze eröffnet.
"Flight 30 minutes delayed" - wohl jeder hat sich schon einmal über diese Anzeige am Flughafen geärgert. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben nun gemeinsam mit europäischen Partnern Lösungen für mehr Pünktlichkeit am Flughafen entwickelt. Für das jetzt abgeschlossene Projekt ASSET (Aeronautic Study on SEamless Transport) programmierten die Forscher zwei Flughafenmodelle, mit denen sie verbesserte Abläufe testeten. Der Fokus lag dabei auf Passagier-, Gepäck- und Flugzeugabfertigung - so könnte beispielsweise der Personalausweis bald als Flugticket und Boardingpass dienen und das Gepäck bereits vor dem Flug beim Passagier abgeholt werden.