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Lander Philae: Sonniger Landeplatz auf dem Kometenkopf

Lander Philae: Sonniger Landeplatz auf dem Kometenkopf

15. September 2014

Wenn Lander Philae voraussichtlich am 11. November 2014 auf dem Kometen Churyumov-Gerasimenko aufsetzen wird, erwartet ihn ein Landeplatz mit einer abwechslungsreichen, aber nicht zu sehr zerklüfteten Landschaft mit einer guten Beleuchtung durch die Sonne und kaum steilen Hängen. In einem zweitägigen Auswahlverfahren hat sich das Landerteam unter der Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) nun unter fünf möglichen Kandidaten für den Landeplatz J entschieden. Die Region auf dem Kopf des zweiteiligen Kometen machte nach sorgfältiger Auswertung aller verfügbaren Daten letztendlich das Rennen. "Wie wir auf aktuellen Nahaufnahmen sehen, ist der Komet Churyumov-Gerasimenko eine schöne und zugleich sehr extreme Welt – er ist wissenschaftlich spannend, hat aber eine Form, die für die Landung eine große Herausforderung darstellt", sagt DLR-Wissenschaftler Dr. Stephan Ulamec, Projektleiter für Lander Philae. „Keiner unserer fünf Kandidaten hat daher zu 100 Prozent alle Kriterien erfüllt, aber Landplatz J ist eindeutig die beste Lösung.“

75 Jahre Düsenflug %2d Luftfahrtkoordinatorin Zypries und Deutsches Zentrum für Luft%2d und Raumfahrt würdigen einen Meilenstein der Luftfahrttechnologie

75 Jahre Düsenflug - Luftfahrtkoordinatorin Zypries und Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt würdigen einen Meilenstein der Luftfahrttechnologie

27. August 2014

Heute vor 75 Jahren, am 27. August 1939, flog das erste Düsenflugzeug der Welt mit einem Strahltriebwerk des deutschen Luftfahrtpioniers Hans-Joachim Pabst von Ohain.

Churyumov%2dGerasimenko

Die Suche nach dem "perfekten" Landeplatz

21. August 2014

Wenn Lander "Philae" sich seine Landestelle auf Komet Churuymov-Gerasimenko selbst schaffen könnte, wäre es ein Platz auf ebenem, aber dennoch wissenschaftlich spannendem Gelände, mit genügend Sonne und Bedingungen, die eine lange Lebensdauer für ihn möglich machen. Doch der schroffe, ungewöhnlich geformte Komet macht es dem Lander und seinem Team nicht so einfach mit der Auswahl: Bis zu fünf mögliche Landestellen wird das Konsortium unter Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) bis zum 24. August 2014 auswählen, um diese noch einmal ganz genau unter die Lupe zu nehmen. Am 25. August werden die Kandidaten für die Landung bekanntgegeben. Am 11. November 2014 soll das Landegerät der europäischen Rosetta-Mission dann - gesteuert und betrieben durch das Lander Control Center (LCC) des DLR in Köln - die erste Landung auf einem Kometen überhaupt durchführen.

Churyumov%2dGerasimenko

Anflug auf den Kometen Churyumov-Gerasimenko

31. Juli 2014

Keine 2000 Kilometer trennen die ESA-Sonde Rosetta und Lander Philae mehr von ihrem Ziel, dem Kometen Churyumov-Gerasimenko. Bilder der OSIRIS-Kamera deuten bereits an, was Sonde und Lander vor Ort erwartet: "Die Oberfläche sieht relativ rau aus, es bleibt abzuwarten, ob es sich um Einschlagskrater handelt oder um Strukturen, die sich aus der kometaren Aktivität ergeben", sagt Dr. Ekkehard Kührt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Der Kometenforscher ist als Wissenschaftler an den Messungen der OSIRIS-Kamera beteiligt und wertet die Daten ebenfalls aus. Eine weitere Aufnahme der Kamera zeigt, dass der Komet in eine Staubwolke, die so genannte Staubkoma, gehüllt ist. "Bei der Annäherung an Churyumov-Gerasimenko wird es spannend sein, mit den anderen Instrumenten der Mission herauszufinden, welches Gas die Staubpartikel mit sich reißt."

Cyanobakterien

Überlebenskünstler bereit für die Reise zur ISS

22. Juli 2014

Sie sind zäh, widerstandsfähig und können an den unwirtlichsten Orten auf der Erde überleben - und nun sollen sie dies auch unter Weltraumbedingungen unter Beweis stellen: Am 23. Juli 2014 starten Blaualgen (Cyanobakterien der Gattung Nostoc) und Biofilme (Deinococcus geothermalis) um 23.44 Uhr mitteleuropäischer Zeit mit einer Progress-Rakete zur Internationalen Raumstation ISS. Bei einem Weltraumausstieg voraussichtlich am 18. August werden die Proben des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) an der Außenseite der ISS in die Anlage EXPOSE-R2 eingesetzt. Dann soll mit den Experimenten BIOMEX (Biology and Mars-Experiment) und BOSS (Biofilm Organisms Surfing Space) untersucht werden, ob die Organismen beispielsweise ultraviolette Strahlung, kosmische Strahlung, Temperaturschwankungen und simulierte Marsbedingungen überstehen und somit auch auf anderen Planeten überleben könnten.

Künstliche Sonne - DLR-Solarforscher bauen weltweit größten Hochleistungsstrahler

17. Juli 2014

In Jülich wird in den kommenden drei Jahren der weltweit größte Hochleistungsstrahler entstehen. Eine künstliche Sonne soll Experimente unabhängig von der Tageszeit und den Wetterbedingungen ermöglichen. Die Solarforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sind dadurch in der Lage die Geschwindigkeit bei der Entwicklung neuer Solartechnologien zu erhöhen. Zum Auftakt des Projektes übergab der Umweltminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Johannes Remmel, einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 2,4 Millionen Euro an DLR-Vorstand Klaus Hamacher.

Komet Churyumov%2dGerasimenko

Komet Churyumov-Gerasimenko: Weder Kugel noch Kartoffel

17. Juli 2014

Dass Kometen unregelmäßig und eher kartoffelähnlich geformt sind, ist bekannt - doch der Komet Churyumov-Gerasimenko, auf dem Lander Philae im November 2014 landen soll, hat eine unerwartete Gestalt: Der Komet besteht aus zwei miteinander verbundenen Teilen. Dies zeigen Bilder der OSIRIS-Kamera an Bord der ESA-Sonde Rosetta, die aus 14.000 Kilometern Entfernung aufgenommen wurden. "Diese Form ist sehr überraschend für uns", sagt Kometenforscher Dr. Ekkehard Kührt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Seit 30 Jahren erforscht der Projektleiter für die wissenschaftlichen DLR-Experimente auf Sonde und Lander diese Himmelskörper. "Aber sie ist durchaus plausibel: Kometen sind während der Bildung unseres Planetensystems weit ab von der Sonne durch die Zusammenstöße von kleineren Bausteinen entstanden." Welche Auswirkungen die ungewöhnliche Form des Kometen auf die Landung hat, kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden.

Alexander Gerst

Seifenblasen - dünnhäutig auf der Erde, dickfellig im All

9. Juli 2014

Kaum zieht die Schwerkraft nicht mehr an ihnen, beweisen Seifenblasen erstaunliche Stabilität: In der Schwerelosigkeit leben sie deutlich länger, ein Nadelstich macht ihnen nichts aus, und auch zusätzliche farbige Flüssigkeit haftet ohne Probleme an der stabilen Seifenblase. Das sind die erstaunlichen Ergebnisse, die Astronaut Alexander Gerst mit einem Versuch auf der Internationalen Raumstation ISS herausgefunden hat. Das Experiment hatte sich im Schülerwettbewerb "Aktion 42", den das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit der europäischen Weltraumorganisation ESA und der Stiftung Jugend forscht durchführte, als Gewinnervorschlag durchgesetzt.

Zusammenarbeit in der Luft%2d und Raumfahrtmedizin %2d Verteidigungsministerin von der Leyen unterzeichnet Kooperationsvertrag mit dem DLR

Zusammenarbeit in der Luft- und Raumfahrtmedizin - Verteidigungsministerin von der Leyen unterzeichnet Kooperationsvertrag mit dem DLR

21. Mai 2014

Im Rahmen der Internationalen Luftfahrtausstellung ILA 2014 hat die Bundesministerin der Verteidigung, Dr. Ursula von der Leyen, gemeinsam mit den Vorständen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), Prof. Johann-Dietrich Wörner und Prof. Hansjörg Dittus, einen Vertrag über die engere Zusammenarbeit im Bereich der Luft- und Raumfahrtmedizin unterzeichnet.

Innenansicht des Höhensimulationsprüfstands P4 beim DLR Lampoldshausen

Am Puls der Weltraumzeit

16. Mai 2014

Die Entwicklung und Anwendung von Raumfahrtantrieben ist das Thema der internationalen Konferenz „Space Propulsion“ vom 19. bis 22. Mai 2014 in Köln. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist mit Wissenschaftlern des Instituts für Raumfahrtantriebe aus Lampoldshausen, des Instituts für Raumfahrtsysteme aus Bremen und der Abteilung Über- und Hyperschalltechnologie aus Köln vertreten. Der Schwerpunkt liegt bei dabei auf der Diskussion über die Ariane 5 ME- und Ariane 6-Raketen, künftige Trägerraketen und neue Treibstoffe.

 
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