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News-Archiv Köln

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Alle Jahrgänge

Miesmuscheln

"Verfressene" Miesmuschel-Zellen im All

24. März 2015

Manchmal landet die Gemeine Miesmuschel als "Muscheln nach rheinischer Art" auf dem Teller oder wird in Belgien mit Pommes Frites serviert. Dass sie als Blutspender für Weltraumexperimente zum Einsatz kommen, ist eher selten. Auf der Internationalen Raumstation ISS ist dies jetzt aber der Fall: Mit dem Experiment Triplelux-B untersuchen die Astronauten mit Muschelzellen, in welchem Ausmaß das Immunsystem in der Schwerelosigkeit nachlässt. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) bereitete das Experiment der TU Berlin mit vor und führt es aus dem DLR-Kontrollraum in Köln durch. Dabei hätte ein defekter Rauchsensor auf der ISS beinahe dafür gesorgt, dass das Haltbarkeitsdatum der tiefgefrorenen Muschelzellen abgelaufen wäre.

Lander Control Center (LCC)

Geduld mit Lander Philae

20. März 2015

Vielleicht ist es derzeit noch zu kalt für Lander Philae, um auf dem Kometen Churyumov-Gerasimenko aufzuwachen. Vielleicht reicht aber auch einfach seine Energie noch nicht aus, um sich beim Team im Lander-Kontrollzentrum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit einem Signal zu melden. Am 12. März 2015 begann der Orbiter, den Lander zu rufen und auf eine Reaktion zu horchen, doch Philae meldete sich bisher noch nicht zurück. "Es war ein sehr früher Versuch, den wir solange wiederholen werden, bis wir eine Rückmeldung von Philae erhalten", sagt Philae-Projektleiter Dr. Stephan Ulamec vom DLR. "Wir müssen noch etwas Geduld haben." Am 20. März 2015 um 5 Uhr mitteleuropäischer Zeit wurde deshalb die Kommunikationseinheit des Orbiters wieder ausgeschaltet. Nun berechnet das DLR-Team, wann die nächste günstige Konstellation zwischen Orbiter und Lander besteht, um erneut auf ein Signal von Philae zu horchen. Voraussichtlich in der ersten Aprilhälfte besteht die nächste Chance auf einen Kontakt.

Lokale Partnerschaften – DLR unterstützt den Mittelstand in der Region

18. März 2015

Science2Business: Neue Lösungen für den Mittelstand. Unter diesem Titel startete am 17. März 2015 am Kölner Standort des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ein erstes Treffen zwischen dem Forschungszentrum und Unternehmern aus der Region.

Solarturm Jülich als vorbildliches Klimaschutzprojekt ausgezeichnet

11. März 2015

Der Solarturm Jülich des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist der 43. von 1.000 "Schritten" in eine klimafreundliche Zukunft, die die KlimaExpo.NRW bis zum Jahr 2022 aufzeigt. Symbolisch für diese Leistung und den Beitrag zu den Klimaschutzaktivitäten des Landes nahm die Landesinitiative dem verantwortlichen Prof. Bernhard Hoffschmidt, Direktor am DLR-Institut für Solarforschung, seinen Schuhabdruck ab – und überreichte ihm die Urkunde "Wir sind dabei" der KlimaExpo.NRW.

Philae

Auf Empfang für Philaes Signal

10. März 2015

Es wäre viel Glück im Spiel, wenn am 12. März 2015 um 5 Uhr direkt ein Signal von Lander Philae zu hören wäre - schließlich steht der Lander an einem recht schattigen Platz auf dem Kometen Churyumov-Gerasimenko und muss erst genügend Energie tanken, bevor er aufwachen und sich melden kann. Dennoch: Die erste Möglichkeit, dass Philae sich meldet, besteht, und deshalb wird am 12. März die Kommunikationseinheit am Rosetta-Orbiter eingeschaltet, die den Lander rufen wird. "Philae erhält zurzeit ungefähr doppelt so viel Sonnenenergie wie im November vergangenen Jahres", sagt Lander-Projektleiter Dr. Stephan Ulamec vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Immerhin sind Komet Churyumov-Gerasimenko und sein Begleiter Philae nur noch 300 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt. "Wahrscheinlich wird es trotzdem noch zu kalt für den Lander sein, um aufzuwachen – aber ein Versuch ist es wert. Die Chancen steigen mit jedem Tag."

Mit Hochdruck gegen Fluglärm: Druckluft mindert Triebwerksgeräusche deutlich

27. Februar 2015

Schaut man frontal auf ein Flugzeugtriebwerk, dominieren die großen Blätter des Hauptrotors. Wird es laut in der Luft, sind sie eine der größten Lärmquellen. Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist es in Versuchen nun weltweit erstmals gelungen, mittels geschickt eingeblasener Druckluft den Lärm des Rotors deutlich zu senken. Sie entwickelten dafür ein Verfahren, das über mehrere mit Löchern versehene Ringe hinter dem Rotor Luft einbläst und so passend zum störenden Rotorton Gegenschall erzeugt.

Abschied vom ATV: Raumfahrzeug "Georges Lemaître" verglüht über dem Südpazifik

15. Februar 2015

Es ist ein Abschied für immer: Am 15. Februar 2015 ist um 19.04 Uhr mitteleuropäischer Zeit das fünfte und letzte europäische Raumfahrzeug ATV (Automated Transfer Vehicle) mit dem Namen "Georges Lemaître“ kontrolliert in die Erdatmosphäre eingetreten und verglüht. Zuvor hatte es Nachschub und Experimente zur Internationalen Raumstation ISS transportiert sowie deren Bahn angehoben und korrigiert. Mit seinem Ausscheiden ist zwar die Ära der ATV-Transporter zu Ende - doch ihr Knowhow wird im europäischen Servicemodul der US-amerikanischen Raumkapsel Orion weiterleben.

Impulse für die Wissenschaftsstädte Bonn und Köln - Klaus Uckel neuer Leiter des Projektträgers im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt

9. Februar 2015

Klaus Uckel hat am 01. Januar 2015 die Leitung des Projektträgers im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) angetreten. Mit seinen fast 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat der Projektträger seinen Sitz in Bonn, weitere Standorte befinden sich in Köln und Berlin. Als zentrale Säule des DLR-Geschäftsfelds „Wissenschafts-, Innovations- und Bildungsmanagement“ ergänzt er damit die wissenschaftliche Ausrichtung des DLR als Helmholz-Forschungszentrum.

DLR_School_Labs in Köln und Göttingen begrüßen jeweils 50.000sten Schüler

3. Februar 2015

Weit über 30.000 Schülerinnen und Schüler werden pro Jahr in den insgesamt zwölf Schülerlaboren des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt betreut. In diesen Tagen begrüßen nun gleich zwei dieser DLR_School_Labs jeweils ihren 50.000sten jugendlichen Gast: sowohl in Köln als auch in Göttingen.

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Lander Philae: Warten auf ein Lebenszeichen

30. Januar 2015

Im Lander Control Center des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist es ruhig - Lander Philae befindet sich auf dem Kometen Churyumov-Gerasimenko im Winterschlaf und somit gibt es auch eine Atempause für das Team im Kontrollraum. Am 15. November 2014 um 1.36 Uhr war Philaes Batterie nach einer dreifachen Landung und mehr als 56 Stunden wissenschaftlicher Arbeit erschöpft. Nun wartet das Team darauf, dass der Lander auf der Kometenreise Richtung Sonne wieder genügend Energie erhält, um sich zurückzumelden. "Die größte Wahrscheinlichkeit besteht im Mai, dass wir in Kontakt mit Philae treten können" sagt Philae-Projektleiter Dt. Stephan Ulamec vom DLR. "Wir werden aber bereits ab Ende März versuchen, ob Philae schon ausreichend stark von der Sonne angestrahlt und mit Energie versorgt wird." Auch die Temperaturen an seinem eisigen Standort dürften dann günstiger für Philae werden. Wo exakt er steht, konnte jedoch noch nicht festgestellt werden: Bisher konnte er auf keinem Bild der OSIRIS-Kamera entdeckt werden. Mit den nun anstehenden Flugmanövern des Orbiters wird dies in nächster Zeit auch kaum noch möglich sein.

 
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