Höher, Weiter, HALO – Betreiberkonsortium tagt erstmalig unter neuem Vertrag

Dienstag, 22. März 2016

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  • Gruppenbild des Konsortium vor HALO
    Gruppenbild des Konsortium vor HALO

    Beim Treffen des HALO-Konsortiums kamen die Vertreter der Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), der Max-Planck-Gesellschaft (MPG), des Karlsruher Institut für Technologie (KIT), des Forschungszentrum Jülich (FZJ), des Geoforschungszentrum Potsdam (GFZ), des Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS), des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und natürlich des DLR zusammen.

  • Besichtigung von HALO
    Besichtigung von HALO

    Die Partner hatten die Möglichkeit das aktuell voll instrumentierte Forschungsflugzeug zu besichtigen. Erst kürzlich ist HALO von einer erfolgreichen Mission aus Kiruna, Schweden, zurückgekommen.

  • HALO
    Blick in den Innenraum

    Die Kabine von HALO misst 11 Meter Länge, gut 2 Meter Breite und knapp 2 Meter Höhe. Neben Sitzplätzen für Besatzung sowie Forschungsteam kann die Kabine bis zu 15 universelle Gestelle wissenschaftliche Messgeräte aufnehmen. Unter dem Rumpf und unter den Tragflächen können zusätzlich Behälter für wissenschaftliche Instrumente angebracht werden.

  • Flug mit Belly Pod

    Unter dem Rumpf sowie unter den Tragflächen von HALO können zusätzlich Behälter für wissenschaftliche Instrumente befestigt werden.

Es war einmal am 20. August 2012, als das Forschungsflugzeug HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft) feierlich der Wissenschaft übergeben wurde. Bei einem Treffen des Betreiberkonsortiums wurde nun im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen auf sehr erfolgreiche Einsatzjahre zurückgeblickt. Das Treffen des Konsortiums hatte zudem noch einen weiteren besonderen Anlass: Die Mitglieder tagten das erste Mal unter einem neuen Konsortialrahmenvertrag, der den Betrieb von HALO für weitere spannende Forschungsjahre sichert.

Dass eine Maschine wie HALO für die Forschung in zahlreichen Gebieten unverzichtbar ist, zeigt der Rückblick auf die vergangenen Jahre. Seit offizieller Inbetriebnahme 2012 kam HALO in zwölf Missionen zum Einsatz – und das rund um den Globus. Gerade erst kehrte das Flugzeug von einem mehrmonatigen Einsatz aus dem schwedischen Kiruna im Rahmen der POLSTRACC / GW-LCYCLE / SALSA-Missionen zurück. "Das DLR-Forschungsflugzeug HALO ist von seinem erfolgreichen Einsatz aus dem hohen Norden Europas zurückgekehrt. Eine Mission, bei der das Flugzeug durch seine Leistungsfähigkeit überzeugen konnte, um die wissenschaftlichen Ziele zu erreichen", erklärt Prof. Rolf Henke, Mitglied des DLR-Vorstands für Luftfahrtforschung und Technologie.

Kooperation mit Vorbildcharakter

Nicht nur das DLR, sondern auch die anderen Konsortialpartner sind sich einig, dass eine Kooperation wie diese zukunftsweisend für weitere gemeinsame Projekte ist. Um exzellente Forschung betreiben zu können, ist die Zusammenarbeit mit verlässlichen Partnern von großer Bedeutung. Dies ist mit dem HALO-Konsortium gegeben. Dank einem engen Schulterschluss verschiedener wissenschaftlicher Institutionen können auch in Zukunft spannende und wichtige Erkenntnisse in der Umwelt- und Klimaforschung erlangt werden.

HALO ist ein weltweit einmaliges Forschungsflugzeug. Mit einer maximalen Flughöhe von 15.500 Metern und einer Reichweite von über 8000 Kilometern eröffnen sich neue Möglichkeiten im Bereich der Atmosphärenforschung. Im Rahmen des Treffens hatten die Partner die Möglichkeit, sich selbst einen Eindruck von dem aktuell voll instrumentierten Forschungsflieger zu machen. Die HALO-Konsortialpartner ließen sich von Wissenschaftlern und Crew-Mitgliedern die Besonderheiten in der Kabine und außen am Flugzeug erklären, wie beispielsweise die zahlreichen Lufteinlässe für Messinstrumente und den Unterrumpfbehälter.

Neben dem DLR setzt sich das HALO-Konsortium zusammen aus der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Max-Planck-Gesellschaft (MPG), dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), dem Forschungszentrum Jülich (FZJ), dem Geoforschungszentrum Potsdam (GFZ) sowie dem Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS).
 

Zuletzt geändert am:
23.03.2016 09:40:06 Uhr

Kontakte

 

Fabian Locher
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Kommunikation, Redaktion Luftfahrt

Tel.: +49 2203 601-3959

Fax: +49 2203 601-3249
Katrin Witte
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Tel.: +49 8153 28-1357

Fax: +49 8153 28-1347