Besuch des Tschechischen Premierministers Nečas beim DLR Oberpfaffenhofen

Donnerstag, 21. Februar 2013

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  • Blick aus der Schaltzentrale des Galileo%2dKontrollzentrums

    Blick aus der Schaltzentrale des Galileo-Kontrollzentrums

    Premierminister Nečas nutzte den Besuch beim DLR insbesondere, um sich über den neuesten Stand des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo zu informieren. Das Kontrollzentrum ist für die Steuerung der Galileo-Satelliten zuständig und wird im Auftrag der europäischen Kommission von einem Tochterunternehmen des DLR betrieben, der DLR Gesellschaft für Raumfahrtanwendungen (GfR) mbH.
    Im Bild: Die Gastgeber DLR-Vorstandsmitglied Prof. Hansjörd Dittus (stehend, ganz links) und Walter Päffgen (stehend, ganz rechts), Technischer Geschäftsführer der DLR GfR mbH. Die Gäste (sitzend, von links nach rechts): Horst Seehofer, Ministerpräsident des Freistaats Bayern - Petr Nečas, Premierminister der Tschechischen Republik - Martin Zeil, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie.

  • Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI)

    Neueste Entwicklungen im Bevölkerungsschutz

    Im Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) das Thema Bevölkerungsschutz vertieft. In der Service-Einrichtung des DLR stellen Experten auf Abruf hochaktuelle Satellitenbildkarten bereit – bei Natur- und Umweltkatastrophen, für humanitäre Hilfsaktivitäten und die zivile Sicherheit weltweit. Im Bild (sitzend, v.l.n.r.): Horst Seehofer, Bayerischer Ministerpräsident - Petr Nečas, Premierminister der Tschechischen Republik - Martin Zeil, bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie.

  • Gruppenbild im Flughangar

    Gruppenbild im Flughangar

    Die tschechische und bayerische Ministerdelegation zeigte sich unter anderem an der aktuellen Atmosphären- und Klimaforschung des DLR interessiert. Die Forschungsflugabteilung präsentierte dazu das modernste Forschungsflugzeug Europas: HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft). Im Bild (v.l.n.r.): Martin Zeil, Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie - Petr Nečas, Premierminister der Tschechischen Republik - Horst Seehofer, Ministerpräsident des Freistaates Bayern - Prof. Hansjörg Dittus, DLR-Vorstandsmitglied für den Bereich Raumfahrtforschung und -technologie - Oliver Brieger, Technischer Leiter der DLR-Flugexperimente.

  • Eintragung ins Gästebuch

    Zum Abschluss seines Besuches im DLR Oberpfaffenhofen, widmete der tschechische Premierminister Nečas, (links) seinem Gastgeber (DLR-Vorstandsmitglied Dittus, rechts) eine Eintragung in das Gästebuch.

Die Agentur für das Europäische Globale Satellitennavigationssystem (GSA), hat ihren Sitz von Brüssel nach Prag verlegt. Aus diesem Anlass besuchte Petr Nečas, Premierminister der Tschechischen Republik, am 21. Februar 2013 das Deutsche Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen. DLR-Vorstandsmitglied Professor Hansjörg Dittus empfing die Delegation, die durch den bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer und den bayerischen Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie Martin Zeil vervollständigt wurde.

Premierminister Nečas nutzte den Besuch beim DLR insbesondere, um sich über den neuesten Stand des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo zu informieren. Ein Programmschwerpunkt bildete somit das Galileo-Kontrollzentrum.

Das Kontrollzentrum ist für die Steuerung der Galileo-Satelliten zuständig und wird im Auftrag der europäischen Kommission von einem Tochterunternehmen des DLR betrieben, der DLR Gesellschaft für Raumfahrtanwendungen (GfR) mbH. Seit Oktober 2012 befinden sich vier der zukünftig insgesamt 30 Navigationssatelliten in der Erdumlaufbahn. Autonome Ortsbestimmungen nur auf Basis von Galileo-Satellitensignalen können voraussichtlich noch in diesem Frühjahr erstmals durchgeführt werden.

Die GSA in Prag überwacht zudem ein weiteres Projekt zur satellitengestützten Navigation - EGNOS (European Geostationary Navigation Overlay Service). Das Erweiterungssystem steigert die Positionsgenauigkeit der GPS-Satellitennavigation für europäische Regionen und liefert Integritätsinformationen für sicherheitskritische Anwendungen. Eine Verknüpfung von EGNOS mit Galileo würde Vorteile in den Bereichen Betriebssicherheit und Wirtschaftlichkeit bringen.

Als weiterer Programmpunkt in Oberpfaffenhofen wurde im Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) das Thema Bevölkerungsschutz vertieft. Dort stellen Experten auf Abruf hochaktuelle Satellitenbildkarten bereit – bei Natur- und Umweltkatastrophen, für humanitäre Hilfsaktivitäten und die zivile Sicherheit weltweit. Die Service-Einrichtung des DLR bietet zudem einen besonderen Vorteil: durch ihr Forschungsumfeld kann das ZKI neueste Entwicklungen direkt in die Anwendung bringen.

Darüber hinaus zeigte sich die tschechische und bayerische Ministerdelegation auch an der aktuellen Atmosphären- und Klimaforschung des DLR interessiert.  Die Forschungsflugabteilung präsentierte dazu das modernste Forschungsflugzeug Europas: HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft). Basierend auf einem Business Jet und wurde es für wissenschaftliche Einsätze speziell umgebaut. HALO ermöglicht den Wissenschaftlern umfassende und einzigartige Messungen in der Atmosphäre. Aus diesen neuen Datensätzen gewinnen sie wertvolle Erkenntnisse für den Klima- und Umweltschutz.

Zuletzt geändert am:
21.02.2013 21:52:17 Uhr

Kontakte

 

Bernadette Jung
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Kommunikation Oberpfaffenhofen, Weilheim, Augsburg

Tel.: +49 8153 28-2251

Fax: +49 8153 28-1243