Das DLR beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung

Mittwoch, 21. August 2013

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  • Das Bild zeigt alle vier Galileo In Orbit Validation%2dSatelliten auf ihren Umlaufbahnen.

    Umlaufbahnen der Galileo-Testsatelliten

    Das Bild zeigt alle vier Galileo In Orbit Validation-Satelliten auf ihren Umlaufbahnen. Die ersten beiden Satelliten sind am 21. Oktober 2011 ins All gebracht worden. Das zweite Satellitenpaar folgte am 12. Oktober 2012.

  • Galileo%2dKontrollzentrum im DLR Oberpfaffenhofen

    Galileo-Kontrollzentrum im DLR Oberpfaffenhofen

    Das Galileo-Kontrollzentrum auf dem Gelände des DLR in Oberpfaffenhofen.

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    TanDEM-X-Relief

    Anhand eines dreidimensionalen Reliefs des Mittelrheintales können die Besucher des Tags der offenen Tür im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie am 24. und 25. August 2013 den Nutzen der deutschen Erdbeobachtungsmission TanDEM-X erfahren. Die unterschiedlichen Farben verdeutlichen die unterschiedlichen Höhen des Geländemodells. Das Bild ist auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA 2010 entstanden.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beteiligt sich am Tag der offenen Tür der Bundesregierung. Am 24. und 25. August 2013 können sich die Besucher im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) in Berlin über Funktionsweise und Nutzen der Erdbeobachtung mit Radarsatelliten informieren. In der Aula (2. Etage) des Ministeriums in der Scharnhorststraße erklären DLR-Mitarbeiter unter anderem anhand aktueller Satellitenkarten das Ausmaß der Elbe-Flut im Juni 2013 und zeigen anschaulich, wie wichtig diese Informationen für die Katastrophenhelfer sind.

Welche Straßen oder Brücken sind noch passierbar? Welche Häuser oder Siedlungen sind beschädigt? Wo müssen Abschnitte stärker gesichert werden? Überflutungskarten wie die für die Elbe um Magdeburg und das besonders betroffene Gebiet um Fischbeck wurden vom DLR wenige Stunden nach dem Empfang aktueller Aufnahmen des deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X am 12. Juni 2013 angefertigt und für die Katastrophenhilfe zur Verfügung gestellt. Regelmäßig stellt das DLR Aufnahmen deutscher Erdbeobachtungssatelliten im Rahmen der "International Charter Space and Major Disasters" zur Verfügung. Dieser Verbund von derzeit 15 internationalen Raumfahrtagenturen hilft zeitnah mit Satellitenbildern, wenn irgendwo auf der Welt eine Naturkatastrophe passiert ist. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ermöglicht die aktive Mitgliedschaft des DLR in der "Charter". Deutschland hat von April bis Oktober 2013 den Vorsitz der Charter inne.

Denn mithilfe von Satelliten lässt  sich die Erde immer präziser aus dem All beobachten. Das DLR ist für den Betrieb und die wissenschaftliche Nutzung der Daten der deutschen Erdbeobachtungssatelliten TerraSAR-X und TanDEM-X verantwortlich, die mit Mitteln des BMWi gefördert wird. Ein dreidimensionales digitales Geländemodell - beispielhaft dargestellt ist ein Ausschnitt des Mittelrheintals in Höhe der Loreley - stellt beim Tag der offenen Tür im BMWi in Form einer Projektion die konkreten Anwendungsfelder der TerraSAR-X und TanDEM-X-Mission dar. So können die Daten nicht nur in Krisensituationen wie bei Naturkatastrophen Informationen über das betroffene Gebiet vermitteln, sondern sind unter anderem auch für die moderne Landwirtschaft, zur Dokumentation des Klimawandels und in der Verkehrsbeobachtung einsetzbar.

Der Tag der offenen Tür im BMWi ist am Samstag, 24. August 2013, von 13 bis 22 Uhr, und am Sonntag, 25. August, von 11 bis 18 Uhr.

Im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) stellt das DLR passend zum Themenschwerpunkt "Mobilität im 21. Jahrhundert - Verkehr. Straße. Mensch" das europäische Satellitennavigationsprojekt Galileo vor. Von jeweils 10 bis 18 Uhr können sich die Besucher über den aktuellen Stand und die Perspektiven dieses Projekts der Europäischen Weltraumorganisation ESA und der Europäischen Kommission informieren. Mit dem erfolgreichen Start der beiden ersten Galileo-Satelliten am 21. Oktober 2011 begann der Aufbau des eigenständigen europäischen Satellitennavigationssystems im Weltraum. Die final 30 Satelliten umfassende Konstellation arbeitet mit vier Kontrollzentren, von denen eines in Deutschland beim DLR in Oberpfaffenhofen angesiedelt ist.

Die hohe Genauigkeit der Galileo-Signale wird neue technologische Anwendungen in der Navigation ermöglichen. Galileo bietet mehr als nur eine bessere Satellitennavigation im Auto. Mögliche Einsatzgebiete sind die Luftfahrt, die Schifffahrt, der Landverkehr, die Geodäsie, die Landwirtschaft oder auch die Raumfahrt. Zur Unterstützung von innovativen Anwendungsideen besteht seit 2004 der internationale Ideenwettbewerb "European Satellite Navigation Competition". Der Wettbewerb richtet sich an Firmen, Unternehmer, Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Privatpersonen. 

Zuletzt geändert am:
21.08.2013 12:07:01 Uhr

Kontakte

 

Michael Müller
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Kommunikation, Event

Tel.: +49 2203 601-3717

Fax: +49 2203 601-3249
Miriam Poetter
Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR)

Kommunikation Oberpfaffenhofen

Tel.: +49 8153 28-2297

Fax: +49 8153 28-1243