Oberpfaffenhofen

News-Archiv Oberpfaffenhofen

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Alle Jahrgänge

Startschuss für Europas "Datenautobahn im All"

30. Januar 2016

Es ist der Startschuss für Europas neue "Datenautobahn im All": An Bord einer Proton-Rakete ist am 29. Januar 2016 um 23.20 Uhr Mitteleuropäischer Zeit mit EDRS-A der erste Laserknoten des Europäischen Datenrelais-Systems EDRS an Bord des Kommunikationssatelliten Eutelsat 9B vom russischen Raumfahrtzentrum in Baikonur (Kasachstan) ins All aufgebrochen - auf dem Weg in den geostationären Orbit, 36.000 Kilometer von der Erde entfernt.

Koordinierte Messflüge für die Klimaforschung: Schwerewellen und leuchtende Luft

28. Januar 2016

Schwerewellen beeinflussen das Klima und unser Wetter. Erstmals ist es Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit Kollegen des KIT, des Forschungszentrums Jülich sowie weiteren nationalen und internationalen Partnern gelungen, den Lebenszyklus von atmosphärischen Schwerewellen nahezu vollständig zu vermessen. Mit den Forschungsflugzeugen HALO (High Altitude LOng Range Research Aircraft) und Falcon flogen die Atmosphärenforscher dazu vom nordschwedischen Kiruna aus koordinierte Messflüge.

16. DLR_Talent_School: Mars-Rover, Wasserraketen und ein Hintergrundgespräch mit der DLR-Chefin

27. Januar 2016

Welche Vorteile haben Radarsatelliten? Wie bringt man Robotern "Fingerspitzengefühl" bei? Und wie "parkt" man einen Satelliten in der Umlaufbahn? Diese und viele andere Fragen beantworteten Fachleute des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Rahmen der 16. DLR_Talent_School. Bei dieser zweitägigen Veranstaltung (25./26. Januar) zur Nachwuchsförderung waren 20 Bundessiegerinnen und -sieger von Jugend forscht im Standort Oberpfaffenhofen zu Gast. Eines der Highlights des Besuchs: ein ausführliches Hintergrundgespräch, an dem auch die DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Pascale Ehrenfreund teilnahm – gemeinsam mit ESA-Astronaut Pedro Duque und mehreren DLR-Institutsleitern. Dabei ging es um aktuelle Forschungsprojekte, aber auch um Karrieretipps. Daneben standen zahlreiche Fachvorträge und Laborbesichtigungen auf dem Programm. Unter anderem erfuhren die jungen Besucher, wie das DLR Satellitendaten aufbereitet, um bei Naturkatastrophen die Hilfskräfte schnell mit Informationen zu versorgen. Andere Themen waren das Einsatzspektrum von Forschungsflugzeugen in der Atmosphärenforschung, die Weltraum-Robotik und ihre "irdischen" Anwendungen sowie die Aktivitäten des Raumfahrtkontrollzentrums. Wie man einen Mars-Rover steuert, das konnten die Jugend-forscht-Sieger sogar selbst ausprobieren – und zwar auf einer kleinen "Mars-Landschaft" im DLR_School_Lab Oberpfaffenhofen, wo Miniatur-Rover verschiedene Aufgaben erfüllen mussten. Und auch mit Wasserraketen, die bei rund 50 Meter Flughöhe immerhin einige Sekunden Schwerelosigkeit ermöglichen, konnten die Nachwuchsforscher experimentieren. Die DLR_Talent_School ist eine von vielen Maßnahmen, mit denen das DLR seiner gesellschaftlichen Verantwortung in der Nachwuchsförderung nachkommt. Während es hier um die Spitzenförderung geht, zielen andere Maßnahmen auf Breitenwirkung. So betreuen die 12 DLR_School_Labs jährlich über 35.000 Schülerinnen und Schüler aller Schulformen und Altersklassen. Hinzu kommen Unterrichtsmaterialien, die Schulen gratis anfordern können, und viele weitere Angebote, die über den schulischen Bereich hinaus auch Studierende und Doktorandinnen bzw. Doktoranden betreffen. Mit Jugend forscht verbindet das DLR eine lange Partnerschaft, die Sonderpreise, Praktika für Landessieger und Angebote für inzwischen studierende oder promovierende Jugend-forscht-Alumni einschließt.

Video: Autonomes Landen bei vollem Tempo

18. Januar 2016

Ein unbemanntes, elektrisches, autonomes Luftfahrzeug landet mit 75 Kilometer pro Stunde sanft auf dem Dach eines fahrenden Autos: Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) konnten erstmals die dafür entwickelte Technik erfolgreich vorführen. Das System könnte auf ultraleichte Solarflugzeuge angewendet werden, welche klassische Satellitensysteme in der Stratosphäre ergänzen. Diese könnten beispielsweise in Katastrophenfällen das Krisenmanagement durch Live-Lagebilder unterstützen, ausgefallene Kommunikationsnetze ersetzen oder auch Daten zum Klimaschutz liefern. Durch das Weglassen der Landevorrichtung kann die verfügbare Nutzlast dieser Solarflugzeuge erheblich vergrößert werden. Das schafft wiederum mehr Platz für wissenschaftliche Instrumente. Gleichzeitig wird das Landen mit Seitenwind deutlich vereinfacht, wodurch auch Landungen bei schlechtem Wetter möglich werden.

"Tele-Handshake" zwischen ISS und Erde

18. Dezember 2015

Eine einfache Geste der Begrüßung und doch außergewöhnlich: Händeschütteln zwischen einem Astronauten auf der Internationalen Raumstation ISS und Wissenschaftlern am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Die Interaktion erfolgte mittels des humanoiden DLR-Roboters SpaceJustin, der sich in Oberpfaffenhofen befindet und am 17. Dezember 2015 von der ISS aus ferngesteuert wurde. Der Kosmonaut Sergei Volkov auf der ISS und DLR-Institutsdirektor Prof. Alin Albu-Schäffer auf der Erde konnten sich gegenseitig sehen, miteinander sprechen und - dank Kraftrückkoppelung - die Kraft und die Bewegung des Händeschüttelns spüren.

Doppelstart von "Andriana" und "Liene": Galileo-Familie wächst auf zwölf Satelliten

17. Dezember 2015

An Bord einer russischen Sojus-Trägerrakete sind am 17. Dezember 2015 um 12.51 Uhr mitteleuropäischer Zeit (8.51 Uhr Ortszeit) zwei neue Galileo-Satelliten mit den Namen "Andriana" und "Liene" vom europäischen Raumfahrtzentrum in Kourou (Französisch-Guayana) gestartet.

Forschungsflugzeug HALO: Klimaforschung in arktischen Höhen

10. Dezember 2015

Am eisigen Nordpolarkreis planen Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in enger Kooperation mit weiteren deutschen Forschungseinrichtungen, die komplexen Prozesse des Klimawandels und deren Auswirkungen auf die polare Atmosphäre zu erkunden. Mit dem Forschungsflugzeug HALO (High Altitude and LOng Range Research Aircraft) sollen in drei Messkampagnen Veränderungen der Zusammensetzung der oberen Troposphäre und unteren Stratosphäre im Polarwinter untersucht werden.

Überschwemmungen in Indien - DLR-Radarsatellit liefert Bilder zur Katastrophenhilfe

4. Dezember 2015

Im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu haben sintflutartige Niederschläge die bereits seit vier Wochen andauernden Überschwemmungen weiter verschärft. Es sind die stärksten Regenfälle seit Jahrzehnten in dieser Region. Die Seen haben bereits einen hohen Wasserstand und können kein weiteres Wasser aufnehmen. Aus diesem Grund hat die Indische Weltraumagentur ISRO (Indian Space Research Organisation) die International Charter on Space and Major Disasters (Charter) ausgelöst und um Hilfe gebeten.

Swingby

Hayabusa-2: Schwungholen an der Erde und wieder ab ins All

4. Dezember 2015

Die japanische Raumsonde Hayabusa-2 hat noch einmal Schwung an der Erde geholt und dabei auch ihre Bahn geändert. In den nächsten zweieinhalb Jahren wird sie auf ihr Ziel, den Asteroiden 1999 JU3, der mittlerweile auf den Namen Ryugu getauft wurde, zufliegen. Während des erfolgreichen Swingby-Manövers am 3. Dezember 2015 nahm die Navigationskamera an Bord auch Photos von der Annäherung an die Erde von 200000 Kilometer auf 30000 Kilometer auf. Den erdnächsten Punkt erreichte die Sonde um 11.08 Uhr mitteleuropäischer Zeit über Hawaii in einer Entfernung von nur 3090 Kilometern. Mit an Bord der Raumsonde ist der Lander Mascot des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), der 2018 mit vier Instrumenten die Asteroidenoberfläche untersuchen und sich dabei hüpfend weiterbewegen wird. "Bei unseren Kontakten zu Mascot während des Flugs hat sich gezeigt, dass unser Lander die Reise bisher gut überstanden hat", sagt Christian Krause vom „Mascot Control Center“ des DLR in Köln.

Ringen um mehr Bandbreite für die Erdbeobachtung

26. November 2015

Mobil telefonieren, schnelles Surfen im Internet, aktuelle Wetterdaten und Navigationsprogramme, die immer und überall verfügbar sind - Satelliten machen dies möglich. Eine wesentliche Rolle spielen hier Bandbreiten und Frequenzen, die alle drei bis vier Jahre auf der Weltfunkkonferenz verhandelt werden.

 
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