Oberpfaffenhofen

News-Archiv Oberpfaffenhofen

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Alle Jahrgänge

Höhenforschungsflugzeug untersucht Partikelschicht über Asien

31. Juli 2017

Sie ist eine der großen Unbekannten in der Klimaforschung: Die Aerosolwolke über dem asiatischen Sommermonsun besteht aus kleinen Tröpfchen und Staubteilchen, die in bis zu 17 Kilometer Höhe gelangen und dort auf das Klima wirken. Ein internationales Wissenschaftlerteam unter Beteiligung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) erforscht jetzt im Projekt StratoClim die Atmosphäre über Nepal mit einem Höhenforschungsflugzeug. Am 27. Juli 2017 startete die russische M55-Geophysika zum ersten Messflug in die Stratosphäre. „Wir wollen im Gebiet das asiatischen Monsuns die Zusammensetzung der Luftmassen im Höhenbereich von 12 bis 20 Kilometer im Detail erforschen", sagt DLR-Atmosphärenforscher Dr. Hans Schlager. „Besonders interessieren uns dabei die Quellen der bisher nur von Satelliten beobachteten Aerosolschicht."

SMiLE – Servicerobotik auf höchstem Niveau

28. Juli 2017

Am 28. Juli 2017 übergab die Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, Ilse Aigner, im Beisein von DLR-Vorstand Dr. Gerd Gruppe, einen Förderbescheid in Höhe von 1,494 Millionen Euro an das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Das DLR-Institut Robotik und Mechatronik erhält diese Summe für den Aufbau von SMiLE - Servicerobotik für Menschen in Lebenssituationen mit Einschränkungen.

Bundesminister Dobrindt beim DLR Weilheim

24. Juli 2017

Bereits vor 50 Jahren wurde Big Data beim Deutschen Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR) Weilheim gelebt. 1967 war Big Data noch niemandem ein Begriff – in Weilheim werden seit einem halben Jahrhundert große Datenmengen von Satelliten empfangen und an Auftraggeber, wie beispielsweise das DLR Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation, weitergleitet.

CFK-Booster für Ariane 6 erfolgreich getestet

21. Juli 2017

In erfolgreichen Tests hat der erste Prototyp eines Boostergehäuses für das künftige Trägersystem ARIANE 6 seine Belastbarkeit unter Beweis gestellt. Das beim DLR Stuttgart und Augsburg in Kooperation mit MT Aerospace AG entwickelte und gefertigte Raketenmotorgehäuse besteht nahezu vollständig aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Im Zusammenspiel mit neu entwickelten Fertigungs- und Produktionstechnologien trägt dies wesentlich zur Senkung des Gewichts und der Kosten und damit zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der neuen europäischen Rakete bei. In einer Drucktestkampagne ertrug das Boostergehäuse die geforderten 125 bar.

Präzisionstransponder werden vom DLR an die kanadische Raumfahrtagentur geliefert

19. Juli 2017

Die Kalibrierung von Radarsatelliten ist ein zentrales Forschungsthema des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). „Wir haben in den letzten Jahren den unangefochtenen Status eines internationalen Kalibrierzentrums für Radarsatelliten erlangt“, so Prof. Alberto Moreira, Direktor des Instituts für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme. Mit neuartigen Verfahren konnten für die Radarsatelliten TerraSAR-X und TanDEM-X herausragende radiometrische und geometrische Genauigkeiten erzielt werden. Im Rahmen des europäischen Copernicus Programms (Link) wurden diese Verfahren auch für die Mission Sentinel-1(Link) übernommen und im Auftrag der ESA(Link) durch das DLR umgesetzt.

SAGITTA meistert erfolgreich Erstflug

18. Juli 2017

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat gemeinsam mit dem Projektleiter Airbus Defence and Space ein neuartiges Fluggerät für die Entwicklung künftiger serienreifer Drohnen (UAV – unmanned aerial vehicle) erfolgreich im Flug erprobt. Der unbemannte, strahlgetriebene Technologie-Demonstrator mit Projektnamen SAGITTA, flog auf dem südafrikanischen Testgelände Overberg rund sieben Minuten vollständig autonom auf einem vorprogrammierten Kurs. Die innovative Nurflügel-Konstruktion zeigte dabei herausragende Flugeigenschaften. Mit dem Flug wurde nun die erste Erprobungsphase, die auch umfangreiche Testreihen am Boden umfasste, erfolgreich abgeschlossen.

Forschungsflugzeug HALO misst Emissionen von Großstädten

17. Juli 2017

Die Emissionen großer Städte können sich bei bestimmten Wetterlagen über die Grenzen der Metropolen hinaus ausbreiten. Dabei werden Partikel und gasförmige Schadstoffe mit dem Wind oft über 1000 Kilometer weit getragen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) führt derzeit bis zum 30. Juli 2017 Forschungsflüge durch, um die Ausbreitung und Umwandlung der Emissionen von London, Rom, dem Ruhrgebiet und anderen europäischen Ballungsräumen genauer zu untersuchen. Die wissenschaftliche Leitung des internationalen Projekts EMeRGe (Effect of Megacities on the transport and transformation of pollutants on the Regional and Global scales) liegt bei der Universität Bremen. Ziel ist es, Ausmaß und Auswirkungen der Luftverschmutzung von Ballungszentren auf die Erdatmosphäre besser zu verstehen und vorhersagen zu können.

Feuerdetektion mit FireBIRD

Wächter im All, virtuelle Rover-Missionen und ein hüpfender Lander

17. Juli 2017

Vom 18. bis 23. Juli 2017 stellt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) auf der nationalen Luft- und Raumfahrtausstellung Russlands, dem Moskauer International Aviation and Space Salon MAKS, Satellitenmodelle, Simulatoren und Experimente für Raumfahrtmissionen aus.

Zukunft der luftgestützten Umweltbeobachtung

13. Juli 2017

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist Gastgeber der "Internationalen Konferenz für luftgestützte Umweltbeobachtung" ICARE 2017. Rund 200 weltweit führende Wissenschaftler, Luftfahrzeugbetreiber und Technikexperten tauschen sich vom 10. bis 13. Juli in Oberpfaffenhofen zu den neuesten Entwicklungen in Forschung und Technologie aus.

AIS%2dPlus

Mit neuen Funksignalen zu mehr Sicherheit in der Schifffahrt

6. Juli 2017

Der Hafen Rotterdam ist der größte Hafen Europas - und er wird auch das anspruchsvolle Testgebiet sein, in dem das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit dem Industriepartner Weatherdock AG ein neues Schiffssignalsystem auf die Probe stellt. Innerhalb von 18 Monaten soll bis Oktober 2018 gemeinsam das System "AIS-Plus" entwickelt und zur Produktreife geführt werden. Mit den bisher üblichen AIS-Signalen (Automatic Identification System) senden die Schiffe unter anderem Informationen über ihre Schiffsgröße, ihre Position sowie ihren Kurs. So sollen beispielsweise Kollisionen vermieden, aber auch für die Küstenüberwachung ein Lagebild ermöglicht werden.

 
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