Oberpfaffenhofen

News-Archiv Oberpfaffenhofen

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Alle Jahrgänge

Rendezvous mit einem Fremdsatelliten

3. November 2016

Mit einem ganz besonderen Ziel ist ein einzigartiger Versuch am German Space Operation Center (GSOC) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gestartet. Das Experiment AVANTI (Autonome Visuelle Anflug-Navigation und Target Identifikation) soll zeigen, wie ein Satellit einen Flugkörper im All erkennen und autonom daran heranfliegen kann. Diese Fähigkeit wird in der Zukunft notwendig, um alte und inaktive Satelliten sowie Weltraumschrott im Weltall einzufangen und auf eine sichere Umlaufbahn zu bringen. Dazu nutzen die Wissenschaftler den vor kurzem gestarteten Kleinsatelliten BIROS und den von ihm ausgesetzten Nanosatelliten BEESAT-4. Die Technologie für das Experiment ist dabei auf BIROS stationiert, der den "Fänger"-Satelliten darstellen soll. Der kleine BEESAT-4 dient im Versuch als "inaktiver" Satellit.

Weltrekord in der optischen Freiraum-Datenübertragung

3. November 2016

Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben einen neuen Rekord in der Datenübertragung per Laser aufgestellt: 1,72 Terabit pro Sekunde über eine Freiraumdistanz von 10,45 Kilometer – dies entspricht einer Übertragung von 45 DVDs pro Sekunde. Damit könnten weite Teile der heute noch unterversorgten ländlichen Gebiete Westeuropas mit Breitbandinternet versorgt werden. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt den Internetzugang mit hohen Datenraten auch außerhalb der Ballungsgebiete zu ermöglichen und wollen zeigen, wie dies mit Satelliten möglich ist“, erklärt Prof. Christoph Günther, Direktor des DLR-Instituts für Kommunikation und Navigation.

Kräne intelligenter steuern. Den Borkenkäfer bekämpfen - Neue Ideen in der Satellitennavigation und Erdbeobachtung

27. Oktober 2016

Herausragende und innovative Nutzungsideen zur Satellitennavigation und zur Erdbeobachtung aufzeigen und voranbringen – das ist das Ziel der beiden Ideenwettbewerbe "European Satellite Navigation Competition (ESNC)" und "Copernicus Masters". Das Deutsche Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR) kürt auch in diesem Jahr je einen Spezialpreis-Gewinner.

Hand für Hand: Manfred-Fuchs-Preis der GvF geht an Peter Meusel

21. Oktober 2016

Der Mit-Gründer vom Start-Up "Wessling Robotics GmbH", eine Ausgründung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen, und DLR-Mitarbeiter Peter Meusel hat den Manfred-Fuchs-Preis der Gesellschaft von Freunden des DLR (GvF) erhalten. Ausgezeichnet wurde Peter Meusel für die langjährige Weiterentwicklung und erfolgreichen Vermarktung der Roboterhand DLR-HIT-Hand II. Die DLR-HIT-Hand II basiert auf Entwicklungen von robotischen Greifern, die im DLR seit Anfang der 90er entwickelt werden. Die DLR-HIT-Hand ist der weltweit am weitesten entwickelte robotische Greifer, den es zurzeit gibt und gilt als Spitzenprodukt unter Roboterhänden.

Präsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik besucht DLR

19. Oktober 2016

Cybersicherheit ist in einem Zeitalter immer stärkerer Digitalisierung ein hochaktuelles Thema, speziell die Sicherheit kritischer Infrastrukturen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ist dabei die zuständige Bundesbehörde. Um sich über die Forschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in diesem Bereich zu informieren, besuchte Arne Schönbohm, Präsident des BSI, den Standort Oberpfaffenhofen. Dort wird in mehreren Instituten an Konzepten für beispielsweise sicherere Datenübertragung geforscht.

Zukunft Radar: Nutzen und Potenziale von TerraSAR-X und TanDEM-X in der Wissenschaft

17. Oktober 2016

Die deutschen Satellitenmissionen TerraSAR-X und TanDEM-X prägen seit 2007 und 2010 die internationale Forschungslandschaft mit einzigartigen Erdbeobachtungsdaten. Wissenschaftliche Nutzer aus der ganzen Welt sind am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen zusammengekommen, um im Rahmen des „TerraSAR-X und TanDEM-X Science Meetings“ die aus den Daten gewonnenen Ergebnisse auszutauschen und Anforderungen an künftige Fernerkundungstechnologien zu formulieren. In rund 200 Präsentationen offenbart sich vom 17. bis 20. Oktober 2016 der neueste Stand der Forschung – aus den Bereichen Glaziologie, Hydrologie, Permafrost, Meereis, Hangrutschung, Landwirtschaft, Wald, Vulkanologie, Küsten und Ozeane, Georisiken und Methoden zur Erstellung digitaler Geländemodelle. Begleitend dazu stellt der TanDEM-X Blog des DLR Vorträge aus dem „Science Meeting“ vor und skizziert, in welcher Weise die Daten der zwei Radarmissionen Forscher weltweit unterstützen.

High-Tech für humanitäre Helfer: DLR entwickelt Service-Tools für SOS-Kinderdorf International

14. Oktober 2016

Mehr als 1,5 Millionen Kinder und deren Familien werden zurzeit von der humanitären Hilfsorganisation SOS Kinderdorf International weltweit in über 130 Ländern unterstützt. Damit die Organisation auch bei Naturkatastrophen, wie Hochwasser, Erdbeben oder Waldbränden, in den betroffenen Gebieten effektiver Hilfe anbieten kann, unterstützt das Zentrum für Satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen SOS Kinderdorf International beim Aufbau von Notfall- und Katastrophenschutzkonzepten. Mit Hilfe innovativer technischer Lösungen aus dem Erdbeobachtungsbereich sollen Frühwarnungen ermöglicht werden. Zudem bietet das ZKI eine Notfallkartierung betroffener Einrichtungen an und unterstützt die NGO bei der Weiterentwicklung von Kommunikations- und Arbeitsabläufen. Die Allianz SE fördert das Projekt im Rahmen der globalen Partnerschaft mit SOS Kinderdorf International und stellt darüber hinaus ihre Expertise zur Optimierung des Systems zur Verfügung.

Tag der offenen Tür im DLR Oberpfaffenhofen – ein voller Erfolg

10. Oktober 2016

Rund 16.000 Besucher strömten am Sonntag, den 9.Oktober 2016, nach Oberpfaffenhofen in das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) zum Tag der offenen Tür. Trotz der zunächst kühlen Temperaturen ließen die Gäste sich nicht davon abhalten sich über die Bereiche Weltraummissionen, Klimaforschung, Erdbeobachtung, Ausbau von Navigationssystemen und der Weiterentwicklung der Robotertechnik zu informieren. Die elf am Standort beheimateten Institute und Forschungseinrichtungen sowie das Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie (ZLP) aus Augsburg präsentierten auf spannende, aber auch spielerische Weise ihre verschiedenen Forschungsprojekte. Zudem stellten sich noch zahlreiche externe Organisationen aus.

Auf Sichtkontakt zur Wiesn

7. Oktober 2016

Das größte Volksfest der Welt versetzt München jedes Jahr wieder in einen Ausnahmezustand. Organisatoren, Sicherheits- und Rettungskräfte vor Ort sind bei derartigen Großveranstaltungen auf schnelle Lageinformationen zum Beispiel aus der Luft angewiesen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigt, wie dies aus der Luft geschehen kann und hat hierfürdas Oktoberfest mit dem DLR-Forschungsflugzeug Dornier DO 228-212 überflogen und mit einem Kamerasystem des DLR fotografiert. Die große Menge an Bilddaten wurde dabei mit Hilfe des optischen Systems Free-Space Experimental Laser Terminal II (FELT II) optisch direkt zur Bodenstation in Oberpfaffenhofen übertragen. Neben dem erfolgreich getesteten Zusammenspiel zwischen Kamerasystem und optischem Datenlink dienen die gewonnenen Daten des Wiesnüberflugs als wertvolle Datengrundlage für die Analyse von Veranstaltungen mit großem Menschenaufkommen.

Neue Weltkarte in 3D: Globales Höhenmodell TanDEM-X fertiggestellt

4. Oktober 2016

Die neue dreidimensionale Karte der Erde ist fertig. Metergenau zeigen sich jetzt die Berggipfel und Talebenen der ganzen Welt auf einen Blick. Im Rahmen der Satellitenmission TanDEM-X ist ein globales Höhenmodell entstanden, das im Vergleich zu anderen globalen Datensätzen unübertroffen genau ist und auf einer einheitlichen Datenbasis beruht. Die rund 150 Millionen Quadratkilometer Landoberfläche wurden aus dem All von Radarsensoren abgetastet. "TanDEM-X hat ein neues Kapitel in der Fernerkundung aufgeschlagen. Die Technologie zum Radarbetrieb von zwei Satelliten im engen Formationsflug ist nach wie vor einzigartig – und war der Schlüssel für die hochgenaue Neuvermessung der Erde. Damit hat das DLR seine Vorreiterrolle unter Beweis gestellt und die Voraussetzungen für den nächsten großen Entwicklungsschritt in der satellitengestützten Erdbeobachtung geschaffen - für die angestrebte Radarmission Tandem-L", sagt Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft-und Raumfahrt (DLR) Prof. Pascale Ehrenfreund.

 
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