Oberpfaffenhofen

News-Archiv Oberpfaffenhofen

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Alle Jahrgänge

Globale Sicherheit verbessern

17. Januar 2018

Am 16. Januar 2018 unterzeichnete das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) eine Kooperationsvereinbarung mit der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC ) mit dem Ziel, die globale Sicherheit zu verbessern. "Dieser Vertag zeigt, dass die Expertise des DLR im Bereich der Sicherheitsforschung auch in einem sicherheitspolitischen Kontext gefragt ist ", betont Professor Pascale Ehrenfreund, Vorsitzende des Vorstandes des DLR. "Wir freuen uns auf eine ergebnisorientierte Zusammenarbeit, um einen Beitrag zur Erhöhung der globalen Sicherheit zu leisten." Unter anderem vereinbarten das DLR und die MSC, dass die Expertise der DLR-Sicherheitsforschung zukünftig verstärkt Eingang in die Publikationen der MSC finden soll – so zum Beispiel im jährlich erscheinenden Münchner Sicherheitsbericht. "Wir streben einen offenen und regelmäßigen Dialog an ", betont Dr. Dennis Göge, Beauftragter des DLR-Vorstands für die Sicherheitsforschung, der mit der Unterzeichnung des Kooperationsabkommens als Berater der MSC fungieren wird. "In der DLR-Sicherheitsforschung arbeiten wir an zukunftsweisenden Themen, die bereits heute in Diskussionen auf politischer Ebene Eingang finden müssen, um den Diskurs zwischen technischer Machbarkeit und politischer Umsetzbarkeit einen Schritt nach vorne zu bringen", so Göge weiter.

NASA und DLR untersuchen Klimawirkung des Luftverkehrs: Gemeinsame Flugversuche zu Emissionen alternativer Kraftstoffe

12. Januar 2018

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde NASA werden im Januar 2018 erstmals gemeinsame Forschungsflüge in Deutschland durchführen. Im Fokus stehen die Emissionen von alternativen Kraftstoffen und die Charakterisierung der Eiskristalle in Kondensstreifen, wobei exemplarisch Biokraftstoff zum Einsatz kommt. Erste gemeinsame DLR/NASA-Flüge im Jahr 2014 in Palmdale/Kalifornien zeigten, dass eine Beimischung von 50 Prozent alternativem Kraftstoff im Reiseflug die Rußpartikelemissionen eines Flugzeugtriebwerks um 50 bis 70 Prozent gegenüber der Verbrennung von reinem Kerosin reduziert. Mit den nun geplanten Forschungsflügen sollen die Partikelemissionen und ihr Einfluss auf die Wolkenbildung aus Kondensstreifen und damit ihre Klimawirkung bestimmt werden. Ab dem 14. Januar 2018 wird dafür das NASA-Forschungsflugzeug DC-8 für drei Wochen nach Deutschland kommen und gemeinsam mit dem DLR-Forschungsflugzeug A320 ATRA fliegen. "Wir freuen uns über das Vertrauen der NASA, solch eine umfangreiche Mission mit uns gemeinsam in Deutschland durchzuführen", sagt DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke. Die Forschungsflüge werden von der Ramstein Air Base aus starten.

Forschung im Bereich Cybersicherheit

22. Dezember 2017

Am 20. Dezember 2017 besuchte Generalleutnant Ludwig Leinhos, Inspekteur des Cyber- und Informationsraums der Bundeswehr, den Standort Oberpfaffenhofen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), um sich über die Forschungsaktivitäten im Bereich Sicherheit zu informieren. Der Besuch von Generalleutnant Ludwig Leinhos und die Informationen über die wissenschaftliche Forschung schaffen die Grundlage für einen breiten Dialog sowie zukünftige Kooperationen in der Sicherheitsforschung. Im Rahmen des Besuchs erhielt der Generalleutnant einen detaillierten Einblick in das Forschungsportfolio, insbesondere der Programmlinien "Sicherheit" des DLR.

Waldbrände in Kalifornien

FireBIRD beobachtet Waldbrände in Kalifornien

19. Dezember 2017

Noch immer kämpfen Einsatzkräfte im amerikanischen Bundesstaat Kalifornien gegen heftige Waldbrände. Große Trockenheit und starke Winde haben dafür gesorgt, dass sich die Feuer immer weiter ausbreiten konnten. Die Mission FireBIRD (Fire Bispectral InfraRed Detector) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) besteht aus dem Satellitenduo TET-1 (Technologie-Erprobungsträger) und BIROS (Bi-Spektral Infrared Optical System). Sie detektieren Hochtemperaturereignisse vom All aus. Am Sonntag den 10. Dezember erfasste TET-1 einen großen Brandherd in der Nähe der Stadt Ventura, nördlich von Los Angeles, an der amerikanischen Pazifikküste. In den folgenden Tagen konnten weitere Daten aufgenommen werden. "Mit den präzisen Systemen von FireBIRD können wir auftretende Veränderungen der Brände genau erkennen", sagt Winfried Halle, Projektleiter von FireBIRD vom DLR-Institut für Optische Sensorsysteme und ergänzt: "Dies kann helfen, das Verhalten und die Entwicklung von Großbränden in Zukunft besser vorauszusagen."

Auf dem Weg zur ISS: Deutsche Experimente in Smartphone-Größe

15. Dezember 2017

Am 15. Dezember 2017 ist um 16.36 Uhr MEZ (10.36 Uhr Ortszeit) die US-amerikanische Dragon-CRS-13-Kapsel mit einer Falcon-9-Rakete vom Weltraumbahnhof in Cape Canaveral (Florida) zur Internationalen Raumstation ISS gestartet.

Börsengang der DLR-Ausgründung Mynaric

15. Dezember 2017

Das Technologieunternehmen Mynaric AG (ehemals ViaLight Communications) ist seit Ende Oktober 2017 erfolgreich an der Deutschen Börse notiert. Die bereits auf 50 Mitarbeiter angewachsene DLR-Ausgründung hat sich im "Scale"-Segment für kleine und mittlere Unternehmen platziert: Mit einem Bruttoerlös aus dem Börsengang von 27,3 Millionen Euro kann das Unternehmen aus Gilching, in direkter Nachbarschaft zum DLR Standort Oberpfaffenhofen, den Ausbau der Produktion und neue Entwicklungen finanzieren. Mynaric ist ein Hersteller von Laserkommunikationstechnologien zum Aufbau von dynamischen Kommunikationsnetzwerken über den Wolken.

Kooperation mit Polen in der Raumfahrt-Forschung

14. Dezember 2017

Am 12. und 13. Dezember 2017 lud Prof. Dr. Hansjörg Dittus, Vorstand für Raumfahrtforschung und –technologie beim Deutschen Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR) zusammen mit der polnischen Raumfahrtagentur POLSA polnische Raumfahrtforscher zu einem bilateralen Workshop ein. Während einer dreitägigen Delegationsreise nach Polen Ende April 2017 wurde mit POLSA ein Folgeworkshop beim DLR in Oberpfaffenhofen vereinbart, um für beide Seiten interessante Kooperationsthemen zu vertiefen und konkrete Kooperationsmöglichkeiten auszuloten. Das DLR pflegt gute und langjährige Kontakte mit POLSA, sowie mit verschiedenen Forschungseinrichtungen, insbesondere in den Bereichen Planetenforschung und Raumflugbetrieb.

Galileo-Satelliten "Nicole", "Zofia", "Alexandre" und "Irina" umkreisen die Erde

13. Dezember 2017

Am 12. Dezember 2017 sind um 19.36 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (15.36 Uhr Ortszeit) die Satelliten "Nicole", "Zofia", "Alexandre" und "Irina" des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou (Französisch-Guyana) mit einer Ariane-5-Trägerrakete ins All gestartet.

Georisiken besser verstehen – die Anden im Fokus

7. Dezember 2017

Auf der ganzen Welt drängen Menschen in die Städte und bilden immer dichter besiedelte Regionen. Eine Naturgefahr bedroht dadurch auch immer mehr Menschen – das Risiko betroffen zu sein nimmt seit Jahrzehnten weltweit zu. Eine Katastrophe kommt dabei selten allein: Ein Hochwasser kann einen Erdrutsch auslösen oder ein Erdbeben kappt die Strom- und Wasserversorgung, so dass sich Situationen für Betroffene und Einsatzhelfer verschärfen können. Die mögliche Tragweite solcher Eskalationsketten zeigt die Nuklearkatastrophe von Fukushima 2011, bei der zuerst ein Erdbeben eine Tsunamikatastrophe an der japanischen Küste auslöste und daraufhin das Kernkraftwerk havarierte.

Sentinel-5P: Quantensprung in der Atmosphärenbeobachtung

1. Dezember 2017

Am 1. Dezember 2017 wurden am Earth Observation Center (EOC) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen die ersten Satellitenaufnahmen von Sentinel-5 Precursor präsentiert. Sie geben einen Vorgeschmack auf den neuen Datenservice. Künftig stehen aktuelle Informationen zu Luftqualität, Ozon und Klimafaktoren zur Verfügung – mit einer weltweiten Abdeckung und einer teils hundertmal höheren Auflösung als bisher. Sentinel-5P ist das jüngste Flottenmitglied des europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus: die gewonnenen Atmosphärendaten und Kartenprodukte sind für jedermann frei zugänglich.

 
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