Oberpfaffenhofen

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Schnelle Übersicht im Krisenfall: DLR entwickelt mobile Plattform zur Datenübertragung per Laser

Schnelle Übersicht im Krisenfall: DLR entwickelt mobile Plattform zur Datenübertragung per Laser

29. November 2012

Im Falle einer Naturkatastrophe benötigen die Helfer vor Ort schnell einen Überblick aus der Luft über die aktuelle Lage, um Hilfsmaßnahmen zielgenau zu koordinieren. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat nun ein System entwickelt, das hochauflösende Luftbilder per Laser direkt von einem Flugzeug zum Boden sendet und den Katastrophenmanagern dort in Echtzeit zur Verfügung stellt. Die hierfür eingesetzte Bodenstation TOGS (Transportable Optical Ground Station) ist kompakt, kann an fast jedem Punkt der Erde zum Einsatz kommen und dank der optischen Übertragungstechnologie Daten mit bis zu 1000-facher DSL-Geschwindigkeit empfangen. Am 29. November 2012 wurde die TOGS am DLR-Standort Oberpfaffenhofen in Betrieb genommen.

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Mapheus-3: Fliegende Öfen in der Schwerelosigkeit

26. November 2012

Um Experimente ohne den störenden Einfluss der Erdgravitation durchzuführen, gibt es nur wenige Möglichkeiten. Eine davon startete am 25. November 2012 vom schwedischen Raketenstartplatz Esrange in Kiruna: Die Höhenforschungsrakete Mapheus-3 des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hatte vier Experimente an Bord, die während des Flugs dreieinhalb Minuten lang in der Schwerelosigkeit abliefen. Dabei wurden unter anderem auf der Rakete Metall-Proben in Öfen geschmolzen. Die erstarrten Proben wurden am 26. November 2012 mit dem Schneemobil geborgen.

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TerraSAR-X-Bild des Monats: Santorini - Ein Vulkan bläht sich auf

23. November 2012

Klirrende Gläser in den Regalen der Lokale und ein Grummeln unter den Füßen - seit Januar 2011 regt sich der Boden unter dem Santorini-Vulkan. Meistens kaum spürbar, aber ab und an merkten die Bewohner, dass unter ihnen kleine Erdbeben den Insel-Archipel erschütterten. Fast kreisrund und scheinbar wie in Stein gemeißelt liegt der von Wasser überflutete Vulkankrater im Ägäischen Meer. "Den Menschen vor Ort war bewusst, dass etwas mit dem Vulkan passierte - aber erst als wir unter anderem die Aufnahmen des Radarsatelliten TerraSAR-X sahen, wussten wir, dass sich geschmolzenes Gestein unter den Vulkan schob", erzählt die englische Wissenschaftlerin Dr. Juliet Biggs von der University of Bristol. Der Satellit des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigt: Die gesamte Inselgruppe hebt sich nicht nur, sondern bewegt sich auch nach außen.

Deutschland baut erstmals wieder einen Telekommunikationssatelliten

22. November 2012

In Deutschland wird nach über 25 Jahren erstmals wieder ein Telekommunikationssatellit gebaut: Hispasat Advanced Generation 1 (HAG1). Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat den Subauftrag mit der OHB System AG mit einem Auftragsvolumen von knapp drei Millionen Euro am 22. November unterschrieben.

DLR macht mobil: E-Tankstelle in Weilheim eröffnet

16. November 2012

Klimafreundlich, Energiebewusst und schonend für den Geldbeutel: Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat am 16. November 2012 am Standort Weilheim seine erste Tankstelle für Elektro-Autos eingeweiht. Die feierliche Eröffnung erfolgte durch Prof. Dr. Felix Huber, Direktor des Deutschen Raumfahrtkontrollzentrums des DLR.

Fliegender Wildretter: Auszeichnung für Tierschutzprojekt

7. November 2012

In Deutschland werden jedes Jahr mehr als 100.000 Rehkitze durch Landmaschinen verletzt oder getötet. Die Jungtiere ducken sich bei Gefahr anstatt zu fliehen und werden dadurch zu Opfern. Das Anwendungssystem "Fliegender Wildretter" des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sorgt Unfällen vor und spürt die im Gras verborgenen Tiere bei der Mahd auf. Mit der Rettung der Wildtiere wird zugleich der Vergiftung des Mähguts durch Tierkadaver vorgebeugt. Für die innovative Idee des "Fliegenden Wildretters" wurde das DLR-Institut für Methodik der Fernerkundung als einer von 365 "Ausgewählten Orten" 2012 im "Land der Ideen" ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am 7. November 2012 in Oberpfaffenhofen statt. Der Wettbewerb wird von der Standortinitiative "Deutschland – Land der Ideen" gemeinsam mit der Deutschen Bank realisiert.

Wettbewerb der besten Ideen: DLR-Spezialpreise vergeben

25. Oktober 2012

Zwei Ideenwettbewerbe, mehr als 30 Einzelpreise und eine große Preisverleihung: Am 25. Oktober 2012 wurden in München die Preisträger der European Satellite Navigation Competition (ESNC) und GMES Masters gekürt. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beteiligte sich, wie in den Jahren zuvor, mit jeweils einem Spezialpreis.

ROMO - Das Automobil der Zukunft gewinnt eCarTec Award

24. Oktober 2012

Das beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelte zweisitzige Elektromobil – das Robomobil - ermöglicht in Zukunft autonomes Fahren mit bisher unbekannter Beweglichkeit. Schräg und seitwärts fahren sowie auf der Stelle drehen sind keine Zukunftsvision mehr. Diese Produktinnovation wurde am 23.10.2012 mit dem eCarTec Award auf der Elektromobilitäts-Messe EcarTec ausgezeichnet.

Tag der offenen Tür im DLR Oberpfaffenhofen

22. Oktober 2012

Am 21. Oktober 2012 öffnete das DLR Oberpfaffenhofen wieder seine Türen und Tore und ließ begeisterte Luft- und Raumfahrtfans hinter die Kulissen blicken. "Die Erde im Blick" lautete das Motto und lud die rund 12000 Besucher ein, sich über aktuelle Forschungsarbeiten zu informieren und auch einen Blick in die Zukunft zu werfen.

Galileo%2dTestsatelliten auf ihren Umlaufbahnen

Zwei weitere Satelliten für die Galileo-Mission

11. Oktober 2012

Die ersten beiden Satelliten für das europäische Navigationssystem Galileo kreisen seit dem 21. Oktober 2011 um die Erde – nun werden zwei weitere folgen: Am 12. Oktober 2012 soll um 20.15 Uhr Mitteleuropäischer Zeit eine Sojus-Rakete die Satelliten Nummer 3 und 4 zu ihrem Einsatzort ins Weltall bringen. In über 23.000 Kilometern Höhe werden dann vier Satelliten in ihren Umlaufbahnen fliegen.

 
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