Oberpfaffenhofen

News-Archiv Oberpfaffenhofen

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Alle Jahrgänge

Mädchen entdecken, was sie können - Girls'Day 2014 beim DLR

27. März 2014

Marshmallows auf dreifache Größe wachsen lassen, erfahren, wie Satelliten unseren Alltag beeinflussen oder Prüfstände für Raketenantriebe besichtigen - das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat am Girls'Day, am 27. März 2014, Schülerinnen eingeladen, in den Forschungsalltag hinein zu schnuppern. An neun DLR-Standorten lernten die Mädchen die Arbeitswelt von Wissenschaftlerinnen aus den Forschungsgebieten Raumfahrt, Luftfahrt, Energie und Verkehr kennen

Klimafaktor Eiswolke: Forschungsflugzeug HALO untersucht Zirren und Kondensstreifen

24. März 2014

Offene Fragen zur Bildung und Klimawirkung von Wolken schränken derzeit die Aussagekraft globaler Klimaprognosen massiv ein. Um die Klimawirkung natürlicher Eiswolken und der vom Luftverkehr erzeugten Kondensstreifen detailliert zu untersuchen, startet das Forschungsflugzeug HALO am 24. März 2014 zum ersten von insgesamt zwölf Messflügen. In den kommenden vier Wochen werden im Rahmen der Mission ML-CIRRUS (Mid-Latitude Cirrus) Eiswolken, sogenannte Zirren, in acht bis 14 Kilometern Höhe über Europa und dem Nordatlantik vermessen. Unter Federführung des Deutschen Zentrums für Luft– und Raumfahrt (DLR) untersucht ein etwa 100-köpfiges Team von Wissenschaftlern verschiedener Atmosphärenforschungsinstitute die Bildung, den Lebenszyklus und die Klimawirkung der Zirren und Kondensstreifen-Zirren.

Funksystem der Zukunft: Messungen für besseren Datenaustausch im Schiffsverkehr

20. März 2014

Der Sprech- und Datenfunk im Mittelwellen- bis Ultrakurzwellen Bereich ist das Rückgrat der Kommunikation zur See – er verbindet Schiffe untereinander und mit dem Hafen. Doch die Datenmenge wächst und leistungsstärkere, also breitbandigere, Funksysteme werden benötigt. Eine technologische Weiterentwicklung der Kommunikation ist zudem für die maritime Sicherheit relevant. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) untersucht hierfür die Ausbreitung von Funkwelle zur See. Dies schafft die Grundlage für die Entwicklung neuer Systeme, die sichere Übertragungen mit hohen Datenraten ermöglichen. Bis zum 21. März 2014 führen DLR-Wissenschaftler dazu Messungen auf der Ostsee und im Hafengebiet Warnemünde, Rostock durch.

DLR bereit für Datenstrom der Sentinel-Satelliten

10. März 2014

Noch steht der erste Erdbeobachtungssatellit der Sentinel-Reihe am Boden, doch bald wird er und seine Nachfolger gewaltige Datenmengen liefern: Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist bereit. Das ESA-Prozessierungs- und Archivierungszentrum PAC in Oberpfaffenhofen ist erfolgreich an das Copernicus Wide Area Network (WAN) angeschlossen. Dies ermöglicht für den PAC im DLR den schnellen und sicheren Zugang zu den Satellitendaten mit einer hohen Geschwindigkeit. Die Sentinel-Satelliten komplementieren die Weltraumkomponente des Europäischen Copernicus-Programms – ehemals Global Monitoring for Environment and Security (GMES). Die Daten können für vielfältige Anwendungen der Umweltüberwachung und zum Monitoring des Globalen Wandels genutzt werden.

Virtuelles Alpenobservatorium: Einzigartiges Netzwerk für Klimaforschung

7. März 2014

Wie wird sich das Klima weltweit entwickeln? Welche Auswirkungen wird das auf einzelne Regionen haben? Besonders schnell und deutlich lassen sich Veränderungen in großer Höhe beobachten. In der Atmosphäre von Hochgebirgsregionen finden Klimaforscher daher gute Trendindikatoren für den Klimawandel global. Nun haben sich die alpinen Höhenforschungsstationen in Italien, Frankreich, der Schweiz, Österreich und Deutschland zu einem grenzüberschreitenden Netzwerk verbunden: dem "Virtuellen Alpenobservatorium" (VAO). Im Mittelpunkt des neuen Forschungsverbunds steht der intensive Datenaustausch mit den Schwerpunkten Atmosphäre, alpine Umwelt und alpiner Wasserhaushalt. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) führt die wissenschaftliche Gesamtleitung durch und ist Koordinator von zwei der insgesamt neun Teilprojekte. Das VAO-Projektmanagement obliegt der Bayerischen Forschungsallianz.

LADEE

Laserstrahl vom Mond bis zur Erde

5. März 2014

Rund 400 000 Kilometer hat das Signal zurückgelegt und die Erdatmosphäre durchquert, wenn es von Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) analysiert wird. Das Ergebnis: "Der Einfluss der Atmosphäre ist weniger stark als erwartet, die Qualität des Signals ist sehr gut", sagt Dirk Giggenbach vom DLR-Institut für Navigation und Kommunikation. Gesendet wurde das Signal vom Lunar Lasercomm Space Terminal (LLST) an Bord der NASA-Sonde LADEE (Lunar Atmosphere and Dust Environment Explorer), die seit Oktober 2013 um den Mond kreist. Damit wurde erstmals ein optischer Link nach seinem langen Weg durch den Weltraum vermessen. In Zukunft könnten beispielsweise Mond- oder planetare Missionen von dieser Art der Datenübertragung profitieren und Rover hochaufgelöste 3D-Aufnahmen in Echtzeit übermitteln.

Multikopter

Ein Flugroboter findet seinen Weg

10. Februar 2014

Eine verwinkelte Mine, mit schwacher Beleuchtung und staubigem Umfeld - die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hatten sich für ihren fliegenden Roboter ein besonders schwieriges Testfeld ausgewählt. Die Aufgabe: Mit einem vorgegebenen Ziel sollte sich der Multikopter mit Hilfe einer On-Board-Stereokamera und Sensoren selbständig eine Umgebungskarte aufbauen und sich autonom seinen Weg suchen. Das Flugsystem navigierte sich dabei sicher durch die Minengänge. Zum ersten Mal konnte so autonomes Fliegen unter schwierigen Umgebungsbedingungen ohne externe Navigationshilfen wie beispielsweise GPS gezeigt werden. In Zukunft könnten Flugroboter mit diesem Navigationssystem auch in Gebäude in Katastrophengebieten fliegen oder beispielsweise die Veränderungen in Minen über einen längeren Zeitraum hinweg protokollieren.

Schnellster Gletscher Grönlands: DLR-Satelliten TerraSAR-X und TanDEM-X ermitteln Rekordgeschwindigkeit

3. Februar 2014

Seit den 1990er Jahren gilt der Jakobshavn Isbrae als der sich am schnellsten bewegende Gletscher Grönlands. Seine Geschwindigkeit ist nun drastisch gestiegen, mit Rekordwerten für 2012 und 2013 – so das Ergebnis von Wissenschaftlern der University of Washington und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Räumlich und zeitlich hochaufgelöste Daten der deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X und TanDEM-X ermöglichten besonders präzise Berechnungen. Die neue Studie wurde am 7. Februar 2014 in "The Cryosphere" veröffentlicht, einer Fachzeitschrift der European Geosciences Union (EGU).

Satellitendaten des DLR unterstützen bei der Rettung der "Akademik Shokalskiy"

9. Januar 2014

Zehn Tage saßen 74 Wissenschaftler und Touristen an Bord des russischen Forschungsschiffs "Akademik Shokalskiy" in der Antarktis fest. Starker Wind hatte Eisschollen in eine Bucht getrieben und das Schiff blockiert. Hochauflösende Satellitendaten des Deutschen Zentrums für Luft-und Raumfahrt (DLR) halfen bei der Beurteilung der Eissituation vor Ort.

DODfast: Laserkommunikation zwischen Jet und Bodenstation

19. Dezember 2013

Forschern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist es erstmals gelungen, eine Laser-Kommunikationsverbindung zu einem sehr schnellfliegenden Flugzeug zu demonstrieren. Moderne Kamerasysteme zur Aufnahme von Luftbildern erzeugen eine große Menge an Daten. erkömmliche Anlagen basieren auf klassischer Funkübertragung und unterliegen physikalischen und regulatorischen Einschränkungen, welche die Übertragungsraten im praktischen Einsatz stark begrenzen.

 
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