Oberpfaffenhofen

News-Archiv Oberpfaffenhofen

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Alle Jahrgänge

Tag der offenen Tür im DLR Oberpfaffenhofen – ein voller Erfolg

10. Oktober 2016

Rund 16.000 Besucher strömten am Sonntag, den 9.Oktober 2016, nach Oberpfaffenhofen in das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) zum Tag der offenen Tür. Trotz der zunächst kühlen Temperaturen ließen die Gäste sich nicht davon abhalten sich über die Bereiche Weltraummissionen, Klimaforschung, Erdbeobachtung, Ausbau von Navigationssystemen und der Weiterentwicklung der Robotertechnik zu informieren. Die elf am Standort beheimateten Institute und Forschungseinrichtungen sowie das Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie (ZLP) aus Augsburg präsentierten auf spannende, aber auch spielerische Weise ihre verschiedenen Forschungsprojekte. Zudem stellten sich noch zahlreiche externe Organisationen aus.

Auf Sichtkontakt zur Wiesn

7. Oktober 2016

Das größte Volksfest der Welt versetzt München jedes Jahr wieder in einen Ausnahmezustand. Organisatoren, Sicherheits- und Rettungskräfte vor Ort sind bei derartigen Großveranstaltungen auf schnelle Lageinformationen zum Beispiel aus der Luft angewiesen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigt, wie dies aus der Luft geschehen kann und hat hierfürdas Oktoberfest mit dem DLR-Forschungsflugzeug Dornier DO 228-212 überflogen und mit einem Kamerasystem des DLR fotografiert. Die große Menge an Bilddaten wurde dabei mit Hilfe des optischen Systems Free-Space Experimental Laser Terminal II (FELT II) optisch direkt zur Bodenstation in Oberpfaffenhofen übertragen. Neben dem erfolgreich getesteten Zusammenspiel zwischen Kamerasystem und optischem Datenlink dienen die gewonnenen Daten des Wiesnüberflugs als wertvolle Datengrundlage für die Analyse von Veranstaltungen mit großem Menschenaufkommen.

Neue Weltkarte in 3D: Globales Höhenmodell TanDEM-X fertiggestellt

4. Oktober 2016

Die neue dreidimensionale Karte der Erde ist fertig. Metergenau zeigen sich jetzt die Berggipfel und Talebenen der ganzen Welt auf einen Blick. Im Rahmen der Satellitenmission TanDEM-X ist ein globales Höhenmodell entstanden, das im Vergleich zu anderen globalen Datensätzen unübertroffen genau ist und auf einer einheitlichen Datenbasis beruht. Die rund 150 Millionen Quadratkilometer Landoberfläche wurden aus dem All von Radarsensoren abgetastet. "TanDEM-X hat ein neues Kapitel in der Fernerkundung aufgeschlagen. Die Technologie zum Radarbetrieb von zwei Satelliten im engen Formationsflug ist nach wie vor einzigartig – und war der Schlüssel für die hochgenaue Neuvermessung der Erde. Damit hat das DLR seine Vorreiterrolle unter Beweis gestellt und die Voraussetzungen für den nächsten großen Entwicklungsschritt in der satellitengestützten Erdbeobachtung geschaffen - für die angestrebte Radarmission Tandem-L", sagt Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft-und Raumfahrt (DLR) Prof. Pascale Ehrenfreund.

Klimaforschung: Studie berechnet den Einfluss von steigendem CO2 auf die Pflanzen-Photosynthese

29. September 2016

Pflanzenwelt und Erdreich verlangsamen derzeit die globale Erwärmung, indem sie rund ein Viertel der vom Menschen verursachten Kohlendioxid (CO2)-Emissionen aufnehmen. Diese Kohlenstoffsenke wird teilweise auf die zunehmende Photosyntheserate zurückgeführt. Eine neue Studie im Journal Nature zeigt: Bei einer Verdopplung des CO2-Gehalts in der Atmosphäre, nimmt die Effektivität der Pflanzen Kohlenstoff über Photosynthese aufzunehmen um etwa ein Drittel zu. Dies haben Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Universität von Exeter aus Großbritannien im Rahmen des von der EU geförderten Kooperationsprojekts CRESCENDO (Coordinated Research in Earth Systems and Climate: Experiments, Knowledge, Dissemination and Outreach) herausgefunden.

Im Kochtopf der Wetterküche: Forschungsflüge über dem Nordatlantik für bessere Wettervorhersagen

28. September 2016

Jeder kennt diese Situation im Wetterbericht, wenn der Moderator auf der Landkarte ein neues Islandtief ankündigt. Schon bald, heißt es dann oft, werden die Tiefausläufer das Festland erreichen und das Wetter für viele Tage in Europa bestimmen. Kleine Fehler führen häufig dazu, dass die Prognose in Europa über einige Tage sehr unsicher ist. Denn es brodelt gewaltig in der Wetterküche über dem Atlantik und das ist schwierig in Wettermodelle zu gießen. Unter der Leitung der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR) sollen nun Forschungsflüge mit hochauflösenden Messdaten mehr Licht in das für Europa so entscheidende Wettergeschehen im abgelegenen Nordatlantik bringen. Dabei gibt es sogar einen Live-Datentransfer zu den weltweiten Wetterdiensten.

Wie auf dem Mond - Robotische Exploration unter Extrembedingungen auf dem Vulkan Ätna

23. September 2016

Was haben der Mond und der Vulkan Ätna gemeinsam? Eine extreme Oberfläche sowie extreme Bedingungen. 21 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft-und Raumfahrt (DLR) nutzen die rauen Bedingungen des Vulkans, um Technologien für zukünftige Explorationsmissionen im Sonnensystem zu testen. Die Wissenschaftler wählten mit dem Ätna ein spezielles Szenario, das den geologischen Anforderungen an eine wirkliche Mond-Mission entspricht. "Kritische Kernkomponenten einer solchen Mission sollen getestet und validiert werden." erklärt Dr. Armin Wedler, stellvertretender Sprecher der Helmholtz-Allianz ROBEX (Robotische Exploration unter Extrembedingungen) und Leiter der Robotikaktivitäten auf dem Ätna. "Wir bereiten uns damit auf die große ROBEX Demonstrationsmission 2017 vor."

Verlängerung für die künstliche Erde

20. September 2016

Die Erde mit ihren zwanzig Metern Durchmesser scheint über den Besuchern im Gasometer Oberhausen zu schweben, während Wolkenbänder, Tag und Nacht oder auch Regenschauern über ihre Oberfläche ziehen. Über eine halbe Million Menschen haben die Ausstellung "Wunder der Erde" bereits besucht und die Schau in dem alten Industriedenkmal zu einer der bestbesuchten Einzelausstellungen dieses Jahres gemacht. "Die Erdbeobachtung fasziniert die Menschen", sagt Nils Sparwasser vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Mit seinem Team hat er aus Satellitenbildern die Animation erstellt, die auf die 20-Meter-Erdkugel im Gasometer projiziert wird. "Wenn die Besucher im Gasometer Oberhausen auf die künstliche Erde blicken, sehen sie vor allem eines: Wissenschaftliche Daten, mit denen die Erdbeobachtung zum Verständnis und zum Erhalt der Wunder der Natur beiträgt." Nun wird die Ausstellung, die am 30. Dezember 2016 enden sollte, um fast ein Jahr bis zum 30. November 2017 verlängert.

"m4 Mountains - Die vierte Dimension": DLR veröffentlicht neues Buch in Zusammenarbeit mit Reinhold Messner

15. September 2016

Mit dem neuen Buch "m4 Mountains – Die vierte Dimension", erschienen bei Malik, hat das Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) einen weiteren Bildband aus der Welt der satellitengestützten Erdbeobachtung vorgestellt. Auf über 200 Seiten präsentieren Stefan Dech und Nils Sparwasser zusammen mit Bergsteigerlegende Reinhold Messner faszinierende Berge unseres Planeten auf völlig neuartige Art und Weise. Durch die Weiterentwicklung photogrammetrischer Verarbeitungsverfahren am Earth Observation Center des DLR konnten mit Hilfe höchstauflösender optischer Satellitendaten die Bergriesen in bislang unerreichter Qualität vermessen und fotorealistisch visualisiert werden. Anhand von 13 ausgewählten Bergen und persönlichen Erlebnisberichten herausragender Bergsteiger verdichtet Reinhold Messner die Geschichte des Alpinismus und liefert so neben der dreidimensionalen Kartierung durch Erdbeobachtung quasi die vierte Dimension (m4). Messner betont: "Die Bilder des DLR gaben mir die Möglichkeit, die Geschichte des Alpinismus völlig neu zu erzählen".

DLR-Feuersatellit BIROS entlässt Kleinsatellit BEESAT-4 erfolgreich ins All

9. September 2016

Am 9. September 2016 um 13.00 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit hat der vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelte und gebaute Feuerdetektionssatellit BIROS (Bi-Spektral Infrared Optical System) den Picosatelliten BEESAT-4 (Berlin Educational and Experimental Picosatellite) in 515 Kilometern über der norwegischen Inselgruppe Spitzbergen im All ausgesetzt.

EMSec: Maritime Sicherheit im Verbund

9. September 2016

Vier Tage, vier Fälle, die für die maritime Sicherheit eine Bedrohung darstellen – das Verbundprojekt EMSec (Echtzeitdienste für die Maritime Sicherheit – Security) konnte mit verschiedenen Szenarien in der Woche vom 5. bis 9. September 2016 erfolgreich demonstrieren, welche Forschungsergebnisse in den vergangenen drei Jahren entstanden sind. Um sich beispielsweise bei der Entführung einer Fähre oder auch der Verschmutzung von Gewässern mit Gefahrstoffen einen optimalen und zeitnahen Überblick über die Lage zu verschaffen, kombinierten die Partner aus Wissenschaft und Industrie gleich mehrere Datenquellen: Satellitenaufnahmen aus dem All, Kamerabilder aus der Luft, aber auch Schiffssignalmeldungen flossen in ein System ein und konnten zeitgleich und zeitnah auf einem Lagetisch gebündelt und dargestellt werden. „Mit einem solchen System könnte ein Lagezentrum der Zukunft sehr effektiv arbeiten und gleichzeitig auf mehrere Quellen zugreifen“, erläutert Dr. Dennis Göge, Leiter der Programmkoordination Sicherheit des DLR, die das EMSec-Projekt leitete. „Dadurch könnten schnell Gegenmaßnahmen ergriffen werden, weil die Lage rechtzeitig ausreichend bekannt ist.“

 
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