Die Forschungseinrichtung in Augsburg wurde 2009 als Teil des Zentrums für Leichtbauproduktionstechnologie (ZLP) gegründet und ist seit Mai 2011 eigenständiger Standort des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Die Forschung in Augsburg ist Instituts- und Standortübergreifend, Arbeitsschwerpunkt ist der Bereich der Produktionstechnologie. Damit komplettiert Augsburg die Prozesskette für die Entwicklung und Fertigung von Bauteilen aus carbonfaserverstärkten Kunststoffen (CFK) im DLR.
Am 15. Mai 2013 fand das 2. Augsburger Produktionstechnik-Kolloquium des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) statt. Die Veranstaltungsreihe adressiert Fachleute aus ganz Deutschland, die in Augsburg alle zwei Jahre die neuesten Lösungsansätze zur Automation in der Produktion von carbonfaserverstärkten Kunststoffen (CFK) diskutieren.
DLR und Fraunhofer feiern gemeinsam die Einweihung der neuen Leichtbau-Forschungsplattform in Augsburg: Am 14. Mai 2013 hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) den Standort Augsburg der neuen Forschungseinrichtung "Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie" (ZLP) eröffnet. Am ZLP arbeitet das DLR in einer engen Kooperation mit der "Forschungsgruppe Integrierter Leichtbau" (FIL) des Fraunhofer-Instituts für Chemische Technologie (ICT) zusammen, das unmittelbar benachbart ist. Die Eröffnung erfolgte unter der Schirmherrschaft von Martin Zeil, Stellvertretender Ministerpräsident des Freistaats Bayern und Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie – gemeinsam mit Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner, Vorstandsvorsitzender des DLR, Dr. Kurt Gribl, Oberbürgermeister der Stadt Augsburg, und Prof. Dr. Heinz Voggenreiter, Direktor der DLR-Institute für Bauweisen- und Konstruktionsforschung und für Werkstoff-Forschung.
Zum vierten Mal präsentiert sich das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) vom 12. bis 14. März 2013 auf Europas Leitmesse für Faserverbundleichtbau, der JEC, in Paris. Gemeinsam mit dem Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie (ZLP) in Augsburg und Stade zeigen das Institut für Bauweisen- und Konstruktionsforschung und das Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik aktuelle Forschungshighlights rund um Luftfahrt und Verkehr. Ein besonderes Augenmerk liegt in diesem Jahr auf der automatisierten Produktion von kohlenstofffaserverstärkten Kunststoff-Bauteilen.
+++ Aktualisierung 6. Mai 2013: Veranstaltung ausgebucht +++ Kohlenfaserverstärkte Kunststoffe (CFK) gewinnen in der Luft- und Raumfahrt zunehmend an Bedeutung. Ein CFK-Anteil von mehr als 50 Prozent bringt bei den neuesten Langstreckenflugzeugen eine deutliche Gewichtsreduktion und damit verbundene Kraftstoffersparnis sowie eine deutliche Senkung der Betriebskosten. Allerdings ist die Produktion der Faserverbundstrukturen derzeit in weiten Teilen von Manufaktur geprägt. Automatisierte Produktionsprozesse ebnen den Weg für große CFK-Strukturen in eine rentablere industrielle Umsetzung. Damit lassen sich über Kostenersparnis, Qualitätsverbesserung und erhöhte Ressourceneffizienz Wettbewerbsvorteile erzielen.
Die AUTOMATICA ist die führende europäische Innovationsplattform für Robotik und Automation. Vom 22. bis 25. Mai 2012 präsentierte sich das Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie (ZLP) mit seinem Standort Augsburg auf der Fachmesse in München. Insgesamt zeigte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) fünfzehn Exponate – vom Assistenzroboter bis zur humanoiden Gehmaschine. Das ZLP ergänzte den DLR-Auftritt mit einem virtuellen Rundflug durch eine dreißig Meter lange Roboterzelle. Damit arbeiten die DLR-Wissenschaftler an automatisierten Produktionsprozessen, um künftig große Flugzeugteile aus kohlenfaserverstärkten Kunststoffen (CFK) mit Hilfe von Robotern herstellen zu können.