Die ISS entfernt sich vom Space Shuttle Endeavour, Februar 2010
Die Internationale Raumstation ISS am 19. Februar 2010 nach dem Abdockmanöver des Space Shuttles Endeavour. Das Bild zeigt die ISS vor blau-weißer Erde.
Quelle: NASA/JSC..
Die Internationale Raumstation ISS ist das größte Technologieprojekt aller Zeiten: ein "Außenposten" der Menschheit im All, zugleich ein fliegendes Labor mit exzellenten Möglichkeiten für Wissenschaft und industrielle Forschung.
Die ISS beweist, dass eine friedliche internationale Nutzung des Weltraums zum Vorteil aller Partner möglich und sinnvoll ist. Daran haben auch die zeitlichen Verzögerungen und technischen Probleme nichts geändert. Im Gegenteil: Das ambitionierte Projekt wird mit großem Engagement fortgeführt. Seit dem "Erstbezug" am 2. November 2000 forschen Astronauten auf der ISS.
Das "Großforschungslabor" ISS wird derzeit gemeinsam von den USA, Russland, den Mitgliedsstaaten der Europäischen Weltraumorganisation ESA, Kanada und Japan betrieben.
Deutschland ist der wichtigste ISS-Partner der ESA in Europa. Als größter Beitragszahler finanziert die Bundesrepublik 41 Prozent der europäischen Infrastruktur und trägt maßgeblich zur wissenschaftlichen Nutzung der Raumstation bei. Das DLR Raumfahrtmanagement koordiniert die deutschen Beiträge zu den ISS-Programmen der ESA bezogen auf Aufbau, Betrieb und Nutzung der Station. Hierzu gehören unter anderem:
Für Deutschland ist die Raumstation Gegenwart und Zukunft zugleich. Deutsche Wissenschaftler sind seit Beginn der wissenschaftlichen Nutzung der Raumstation im Jahr 2001 mit von der Partie. Sie haben seither zahlreiche Experimente beziehungsweise Experimentserien auf der ISS durchgeführt. Diese dienten insbesondere der Untersuchung des menschlichen Gleichgewichtssystems, der Züchtung von Proteinkristallen, der Grundlagenphysik (Plasmaforschung) und strahlenbiologischen Fragestellungen.
Zuletzt geändert am:28.06.2011 09:34:10 Uhr