Wenn Janine Schneider durch die Hallen der Werkstoffprüfung führt, dann leuchten ihre Augen – sie fühlt sich sichtlich wohl zwischen den langen Reihen von Testanlagen. Dass sie hier arbeiten wollte, wusste sie in dem Moment, als sie die Räume des DLR-Instituts für Werkstoff-Forschung in Köln zum ersten Mal betrat. Während eines Ausfluges als Studentin. In unserer Porträt-Reihe "Menschen im DLR" stellen wir die Werkstoff-Ingenieurin vor.
Erica Barkasz ist eine Frühaufsteherin: Um 6 Uhr beginnt ihr Arbeitstag im Kontrollraum der Bodenstation des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) im oberbayerischen Weilheim. Die zierliche Frau mit ungarisch-slowenischen Wurzeln, die in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires aufgewachsen ist, leitet hier den Missionsbetrieb und steuert die Kommunikation der in Weilheim stehenden Antennen mit den Satelliten im All.
Als Kind guckte sie am 24. Dezember 1979 lieber den ersten Start einer Ariane-Rakete als am Weihnachtsbaum Plätzchen zu essen. Mit zehn Jahren wollte sie am liebsten Astronautin werden. Heute fühlt Anja Frank den Raketentriebwerken auf den Zahn, die die Raketen ins All befördern: Die 40-Jährige ist Abteilungsleiterin für die Versuchsanlagen beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Lampoldshausen - und managt somit Prüfstände, Tankanlagen, Dampferzeuger, Kühlwasseranlagen und das gesamte Team.
Arktis, Antarktis, australisches Outback oder Brasilien: Wolfgang Jung ist mehrere Monate im Jahr an den entlegensten Orten der Welt, um dort wissenschaftliche Höhenforschungsraketen zu starten. Der Luft- und Raumfahrtingenieur arbeitet bei der Mobilen Raketenbasis des DLR.
Etwas mit Tradition sollte es sein. Lebensnah und abwechslungsreich. So begab sich Franz Kurz auf die Suche nach einer Aufgabe außerhalb der elterlichen Frühstückspension in Berchtesgaden. Und wurde fündig. Heute ist der 38-Jährige Projektleiter beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Institut für Methodik der Fernerkundung in Oberpfaffenhofen und Vater eines 18 Monate alten Sohnes.
Seit dem 1. April 2011 ist Dr. Gerd Gruppe als Mitglied des DLR-Vorstandes zuständig für das Raumfahrtmanagement in Bonn. Eine erste Zwischenbilanz nach drei Monaten im Amt, Gelegenheit zur Reflexion über Schwerpunkte und Schwerelosigkeit, Bergbau und Tagebau, Grundlagenforschung und Anwendung.
Sie ist die einzige Frau an der Spitze eines der 34 Forschungsinstitute und Einrichtungen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Sie ist auch die einzige Professorin für Verkehrsgeografie in Deutschland mit einer DLR-Sonderprofessur an der Berliner Humboldt-Universität. Seit dem 1. Januar 2007 leitet Prof. Dr. Barbara Lenz das DLR-Institut für Verkehrsforschung in Adlershof im Berliner Süden, ist für die Inhalte und Strukturen des auf Verkehrssystemforschung ausgerichteten Instituts mit seinen 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verantwortlich.
Wenn Piloten mit einer F-4F Phantom II oder einem Eurofighter in mehreren tausend Metern Höhe Testflüge absolvieren, sitzt ihre Auftraggeberin am Boden: Ina Niewind ist Flugversuchsingenieurin beim DLR und sorgt dafür, dass Flugzeuge zukünftig sicherer fliegen.
Rolf Hempel besitzt einen eigenen Kleinplaneten. Eigentlich kein Wunder, denn der Leiter der Einrichtung "Simulations- und Softwaretechnik" frönt in seiner Freizeit ausgiebig der Astronomie. Im DLR managt der studierte Mathematiker die Entwicklung neuer Softwaretechniken, die zum Beispiel dabei helfen, komplexe Raumfahrtsysteme zu konstruieren. Egal ob Arbeit oder Hobby - bei beidem setzt Rolf Hempel seine logische Ader ein. Ein neuer Teil unserer Porträtserie im DLR Web Portal.
Manfred Zink kombiniert gerne. Für die Radarsatelliten-Mission TanDEM-X kombiniert er derzeit, wann die Antennen der beiden Satelliten wohin schauen müssen, damit sie die besten dreidimensionalen Bilder der Erde machen. Manfred Zink ist Abteilungsleiter beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen und zugleich Projektleiter des TanDEM-X-Bodensegments.
Im Comic hat Daniel Düsentrieb ein kleines Helferlein - eine Glühbirne auf zwei Beinen, die ihm stets als dienstbarer Geist zur Seite steht. Alin Albu-Schäffer hat zwar noch keine laufende Glühbirne erfunden, den dienstbaren Geist, der dem Menschen assistiert, hat er dennoch als Vision. Albu-Schäffer ist Abteilungsleiter im Robotik- und Mechatronikzentrum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und an der Entwicklung von Weltraum-, Industrie- und Medizinrobotern beteiligt. Dies ist der zwölfte Teil der Porträtserie im DLR Web Portal.
"Überraschung!" - Alan Harris liebt dieses Wort. Es passt auch gut zu Charakter und Beruf des 58-jährigen Briten. Der promovierte Physiker ist "Seniorwissenschaftler" am Berliner DLR-Institut für Planetenforschung in der Abteilung "Asteroiden und Kometen". Als Wissenschaftler weiß er, dass seine Arbeit immer wieder zu Überraschungen führt und neue Fragen aufwirft. Dies ist der elfte Teil der Porträtserie im DLR Web Portal.
"Anstrengend, toll, wenig Schlaf, aber vor allem hochinteressant!", so beschreibt Jens Heider seine Zeit in den USA. Erst vor kurzem wurde er an der National Test Pilot School (NTPS) in der Mojave-Wüste ausgebildet. Spricht er darüber, strahlen seine Augen. An zwölf unterschiedlichen Flugzeugen hat er gelernt, wie er Flugversuche plant, auswertet und vor allem wie er sie fliegt. Dies ist der zehnte Teil der Porträtserie im DLR Web Portal.
Eines Tages können wir Sonnenenergie tanken, so die Vision von Martina Neises. Und daran arbeitet sie. Als Doktorandin in der Solarforschung beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln forscht sie an einem Verfahren, mit dem Wasserstoff durch Sonnenenergie hergestellt werden kann. Erste Schritte auf diesem Weg sind DLR-Wissenschaftlern zusammen mit Partnern aus anderen Forschungseinrichtungen und der Industrie bereits geglückt. Martina Neises will dieses Verfahren nun verbessern.
Seit Juli 2008 weht ein frischer Wind im Göttinger Institut für Antriebstechnik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Seitdem leitet Ingo Röhle die Abteilung Turbine am ältesten DLR-Standort. Der junge Professor hat in einem Jahr sowohl personell als auch strukturell viel bewegt, Team und Auftragsvolumen der Abteilung sind gewachsen. Teil acht der Porträtserie "Menschen im DLR" stellt den Wissenschaftler Ingo Röhle vor.
Stefan Ratke ist 25 Jahre alt. Er schloss seine Ausbildung zum Industriemechaniker mit der Fachrichtung Feingerätebau im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Sommer 2009 erfolgreich ab. Heute arbeitet er im DLR Systemhaus Technik, einer Einrichtung für Engineering und integrierte Fertigung im wissenschaftlichen Gerätebau, in Köln-Porz. Dies ist der siebte Teil der Porträtserie im DLR Web Portal.
Frank Schreckenbach arbeitet im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) daran, dass Flug-Passagiere im Internet surfen können, während der Pilot gleichzeitig die neuesten Wetterdaten für den Anflug auf seinen Bordcomputer lädt – unter Beibehaltung aller in der Luftfahrt geltenden Sicherheitsvorschriften. Wer den Himmel vernetzen möchte, darf nicht nur Forscher sein, er muss sein Projekt auch international erfolgreich managen.
Dr. Edith Maurer und Alessandro Codazzi sind jung, locker und lachen viel. Und sie machen einen verantwortungsvollen Job: Im Team steuern die beiden den deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X im Deutschen Raumfahrt-Kontrollzentrum (GSOC) am DLR-Standort in Oberpfaffenhofen. Kein Steuerungssignal verlässt den Kontrollraum in Richtung Satellit ohne ihre Zustimmung – und gegenseitige Abstimmung.
Die Tür zum Untersuchungsraum öffnet sich und Augenärztin Dr. Claudia Stern wirbelt über den Flur der Fliegerärztlichen Untersuchungsstelle im Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln. Sie holt noch rasch eine Probierbrille, um die Augenuntersuchung eines angehenden Segelfliegers abzuschließen. Zu Claudia Stern kommen erfahrene Astronauten, Privat- und Berufspiloten, Ballonfahrer, Luftschifffahrer und Segelflieger immer dann, wenn sie ihre fliegerische Tauglichkeit nachweisen müssen.
"Wenn man in die Schwerelosigkeit eintaucht und man schwerelos abhebt, werden Unmengen Glückshormone ausgeschüttet", schwärmt Dr. Ulrike Friedrich. Dieses Glücksgefühl verschafft die Parabelflugmanagerin des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) Wissenschaftlern, wenn sie deren Forschungsvorhaben zur Teilnahme an einer Parabelflugkampagne ausgewählt hat.
Schneefernerhaus, wenige Meter unterhalb des Gipfels der Zugspitze. Kathrin Höppner steht mitten in der Nacht auf und schaut nach ihrem Versuchsaufbau. Sie genießt es, wenn der Wind um die Ecken der Umwelt-Forschungsstation pfeift. Aber dann widmet sich die Forscherin wieder der Arbeit: Mit ihrem Infrarot-Spektrometer vermisst sie die Temperatur in etwa 87 Kilometern Höhe. Teil 2 der Porträtserie "Menschen im DLR".
Spannende Zeiten für Christian Arbinger: Mit seinem Team kommandiert er demnächst am Galileo-Kontrollzentrum beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen die ersten vier Satelliten des europäischen Navigationssystems Galileo. Ein Projekt, das den Raumfahrt-Ingenieur aus München zu einem Europäer mit vielen Visionen gemacht hat. Dies ist der erste Teil der Porträtserie "Menschen im DLR".