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Seifenblasen-Experiment - Sind sie in Schwerelosigkeit "unsterblich"?

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  • Seifenblasen

    Seifenblasen für die Internationale Raumstation

    Wie verhalten sich Seifenblasen in der Schwerelosigkeit? Und kann man sie dort mit Schallwellen bewegen? Diese Fragen werden mit einem Experiment beantwortet, dass das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), die Europäische Weltraumorganisation ESA und die Stiftung Jugend forscht in ihrem Schülerwettbewerb "Aktion 42" auswählten. Astronaut Alexander Gerst wird den Versuch während seiner Mission von Mai bis November 2014 in der Internationalen Raumstation ISS durchführen.

  • Wie verhalten sich Seifenblasen in Schwerelosigkeit?

    Wie verhalten sich Seifenblasen in Schwerelosigkeit?

    Wie verhalten sich Seifenblasen in Schwerelosigkeit? Und kann man sie mit Schall aus dem Lautsprecher in Bewegung versetzen? Im Training studiert der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst jeden Handgriff ein – wie bei den wissenschaftlichen Experimenten auch.

Hintergrund und wissenschaftliche Ziele:

Seifenblasen müssten in Schwerelosigkeit einige Besonderheiten aufweisen, denn auf der Erde sorgt die Schwerkraft dafür, dass das Wasser innerhalb einer Seifenblase nach unten gezogen und der Seifenfilm daher im oberen Teil schnell recht dünn wird. Deshalb platzt die Seifenblase schon nach kurzer Zeit. In Schwerelosigkeit sollte der dünne Film aus Seifenwasser dagegen viel länger stabil bleiben. Sind schwerelose Seifenblasen vielleicht sogar "unsterblich"? Und was passiert, wenn man eine Büroklammer hineinsteckt? Oder zwei zu einer einzigen vereint? Diese Fragen haben sich zwei Schülerteams gestellt, die an der "Aktion 42", einem Schülerwettbewerb des DLR, der ESA und der Stiftung Jugend forscht teilgenommen haben.

Experimentbeschreibung:

Über 50 Schülerinnen und Schüler hatten an dem Wettbewerb teilgenommen und Vorschläge eingereicht. Dabei durften sie Gegenstände aus einer Liste von 42 Zutaten auswählen. Ganz unabhängig voneinander kamen dabei zwei Schüler-Teams des Gymnasiums am Sandberg in Wilkau-Haßlau und des Friedrich-Schiller-Gymnasiums in Marbach am Neckar auf die Idee, Seifenblasen in Schwerelosigkeit zu untersuchen. Dazu kommt noch die Idee einer Schülerin vom Pater-Rupert-Mayer-Gymnasium in Pullach, bei der es um Schallwellen geht: Kann man mit dem Kammerton A oder mit anderen Tönen die Seifenblasen und vielleicht auch schwebende Wasserkugeln in Bewegung versetzen? Diese Aufgaben der 15- bis 17-jährigen Schüler wird Alexander Gerst nun auf der ISS angehen. Das DLR wird die ausgewählten Ideen jetzt in engem Kontakt mit den Jungwissenschaftlern für die Durchführung auf der ISS vorbereiten und weltraumtauglich machen.

Status:

Die Gewinner stehen fest. Sie werden - zusammen mit vier weiteren Teams, die es auf die vorderen Plätze geschafft haben - zu einer Startveranstaltung eingeladen, um live dabei zu sein, wenn Alexander Gerst im Mai 2014 zur ISS fliegt. Und sie treffen den ESA-Astronauten nach seinem Flug zu einem persönlichen Gespräch. Darüber hinaus erhalten alle Schüler-Teams, die mitgemacht haben, vom DLR ein großes "RaumfahrtÜberraschungspaket".

Ergebnisse:

Offen.

Perspektiven:

Mit ganz einfachen Dingen wie zum Beispiel Seifenlauge kann man spannende Forschung im Weltraum betreiben. Daraus entstehen dann zum Beispiel Unterrichtsmaterialien zur Forschung in Schwerelosigkeit. Diese und viele andere Aktivitäten werden in den nächsten Wochen und Monaten folgen. DLR und ESA wollen so gerade auch junge Leute für Naturwissenschaften und Technik begeistern.

ISS-Zeitraum ab Sommer 2014 beginnend mit der Blue-Dot-Mission
Unterbringung Columbus-Modul
Experimentator Dr. Volker Kratzenberg-Annies; Dr. Matthias Sperl
Einrichtung DLR Nachwuchsförderung; ESA; Stiftung Jugend forscht
Bereich Bildung
Partner ESA

 

Zuletzt geändert am:
05.06.2014 13:19:44 Uhr